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	<title>Kommentare zu: 7 Fragen zu Konsum und Umwelt</title>
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	<description>Konsum und Umwelt, Konsum und LebensqualitÃ¤t, Konsum und Kritik</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Feb 2009 13:28:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Konsumblog.de &#187; 7 Fragen zu Konsum und Umwelt 2 Jahre spÃ¤ter - Konsum und Alltag, Konsum und Kritik, Konsum und Globalisierung</title>
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		<dc:creator>Konsumblog.de &#187; 7 Fragen zu Konsum und Umwelt 2 Jahre spÃ¤ter - Konsum und Alltag, Konsum und Kritik, Konsum und Globalisierung</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 20:24:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#252;ber 2 Jahren habe ich die folgenden Fragen in die Bloggerrunde geworfen und es gab eine recht rege Beteiligung. Nun hat sich in diesen 50 Monaten recht viel ge&#228;ndert. Es gibt viele neue Weblogs zum Thema [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#252;ber 2 Jahren habe ich die folgenden Fragen in die Bloggerrunde geworfen und es gab eine recht rege Beteiligung. Nun hat sich in diesen 50 Monaten recht viel ge&#228;ndert. Es gibt viele neue Weblogs zum Thema [...]</p>
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		<title>Von: Konsumblog.de &#187; 7 Fragen zu Konsum und Umwelt 2 Jahre später - Konsum und Alltag, Konsum und Kritik, Konsum und Globalisierung</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-57201</link>
		<dc:creator>Konsumblog.de &#187; 7 Fragen zu Konsum und Umwelt 2 Jahre später - Konsum und Alltag, Konsum und Kritik, Konsum und Globalisierung</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 20:24:25 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#252;ber 2 Jahren habe ich die folgenden Fragen in die Bloggerrunde geworfen und es gab eine recht rege Beteiligung. Nun hat sich in diesen 50 Monaten recht viel ge&#228;ndert. Es gibt viele neue Weblogs zum Thema [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-415</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 16:29:08 +0000</pubDate>
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		<description>Zum 3-Liter-Auto: Und was steht dann vor meiner T&#252;r!? Mein Audi A2 1.2 TDI schnurrt hier selbst im eisigen Winter mit unter vier Litern durch die Gegend...!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 3-Liter-Auto: Und was steht dann vor meiner T&#252;r!? Mein Audi A2 1.2 TDI schnurrt hier selbst im eisigen Winter mit unter vier Litern durch die Gegend&#8230;!</p>
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		<title>Von: Konsumblog.de &#187; Hochwertige Lebensmittel aus der Region?</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-217</link>
		<dc:creator>Konsumblog.de &#187; Hochwertige Lebensmittel aus der Region?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2006 03:20:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Einer der h&#228;ufigsten Aussagen in der Umfrage 7 Fragen zu Konsum und Umwelt war, Produkte aus der Region zu bevorzugen. Aber das ist gar nicht so einfach. Letztens erst war ich in einem Bio-Laden in Marl, um Milch, Kartoffeln und einige andere Dinge zu kaufen. Schon vorher war mir aufgefallen, dass viele &#214;ko-Lebensmittel von weit her ins Ruhrgebiet gekarrt werden und ich frage mich immer noch, ob es denn so wenig &#246;kologische Landwirte in NRW gibt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Einer der h&#228;ufigsten Aussagen in der Umfrage 7 Fragen zu Konsum und Umwelt war, Produkte aus der Region zu bevorzugen. Aber das ist gar nicht so einfach. Letztens erst war ich in einem Bio-Laden in Marl, um Milch, Kartoffeln und einige andere Dinge zu kaufen. Schon vorher war mir aufgefallen, dass viele &#214;ko-Lebensmittel von weit her ins Ruhrgebiet gekarrt werden und ich frage mich immer noch, ob es denn so wenig &#246;kologische Landwirte in NRW gibt. [...]</p>
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	</item>
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		<title>Von: Schnatterinchen</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-196</link>
		<dc:creator>Schnatterinchen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2006 16:03:12 +0000</pubDate>
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		<description>Auch mich haben die Fragen zum Nachdenken gebracht. Hier also mein Erguss zum Thema...

&lt;i&gt;1. Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?&lt;/i&gt;
Musik-CDs, die keine CDs sind. Unn&#246;tig personalisierte und elektrisierte Dinge (Warum soll ich meinen Namen und Adresse angeben, wenn ich ein Programm zum Filme abspielen haben m&#246;chte?Wozu braucht ein Pfefferstreuer / eine Parmesanreibe Strom?). BILD, Welt und alles, was den Namen &quot;Frau&quot; in sich tr&#228;gt. S&#228;fte mit Zucker, die solchen gar nicht n&#246;tig haben. &#220;berhaupt Lebensmittel mit zu langen Zutatenlisten: In meinen Orangensaft geh&#246;rt Orangensaft und sonst nix. Und was haben Farbstoffe in meinem Br&#246;tchen verloren?

&lt;i&gt;2. Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben?&lt;/i&gt;
Ja, absolut. Die meisten davon sind pers&#246;nlicher Natur (irgendwann findet man zungenf&#228;rbende Lollies einfach nicht mehr spannend und auch bei der Auswahl an vertretbarem Futter f&#252;rs Gehirn (b&#252;cher, Musik, Zeitungen, Filme) wird man w&#228;hlerischer. Ansonsten gibt es eindeutig &quot;sympatischere&quot; und &quot;unsympatischere&quot; Firmen, und das behalte ich dann auch lange als Muster im t&#228;glichen Konsum. Ich mag Spreequell einfach lieber als Coca-Cola, gehe ungerne zu Shell und werde auch immer lieber zum unbekannteren Produkt greifen als zu NestlÃ©. Die gro&#223;en Fleischskandale haben mich in meinen Gewohnheiten jedoch nicht gro&#223; ber&#252;hrt.

&lt;i&gt;3. Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am st&#228;rksten beeindruckt oder emp&#246;rt?&lt;/i&gt;
Die Unf&#228;higeit der Verbraucher, Druck zu machen, obwohl sich eigentlich alle einig sind, zum Beispiel in Hinblick auf genmanipulierte Lebensmittel. Kyoto. Bush &amp; Kyoto. 

&lt;i&gt;4. Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?&lt;/i&gt;
Ich finde beunruhigend, was &quot;die Masse&quot; so alles f&#252;r fiese Produkte durch Kaufen guthei&#223;t. Wir, die Konsumenten, haben es scheinbar nicht besser verdient, wenn wir es nicht schaffen, Produkte, die offensichtlich nichts taugen, floppen zu lassen.

&lt;i&gt;5. Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualit&#228;t nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?&lt;/i&gt;
Weder noch. Es gibt Firmen, deren Produkte einfach mehr darauf ausgelegt sind, lange zu halten. Das sieht man an den Garantiezeitr&#228;umen und an der Ersatzteilpolitik der entsprechenden Firmen. Schlimm finde ich ja die Aussage &quot;Fr&#252;her hat man sich eine Waschmaschine / einen Schrank... geholt, und die haben dann ewig gehalten&quot;. Das gibt es auch heute noch. Wenn ich heute ein Monatsgehalt f&#252;r meine Waschmaschine oder drei f&#252;r meinen Schrank ausgebe, dann darf ich Qualit&#228;t erwarten, die &quot;ewig&quot; h&#228;lt. Blo&#223; durch das Vorhandensein von Neckermann-/Quelle-/Aldi-/Ikea-Alternativen kommen uns die Preise, die f&#252;r echte Qualit&#228;t zu zahlen sind, v&#246;llig irrwitzig vor und sind es zum Teil auch, weil diese Exklusivit&#228;t nicht mehr durch das teure Material / die teure Dienstleistung sondern nur noch durch die Exklusivit&#228;t, die geringen Verkaufsst&#252;ckzahlen begr&#252;ndet ist. Auch hier haben sich &quot;die Konsumenten&quot; als Masse ins eigene Fleisch geschnitten. Ganz naiv gesagt: W&#252;rde niemand mehr billige Waschmaschinen, so w&#228;ren die teuren etwas g&#252;nstiger.

&lt;i&gt;6. Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern.&lt;/i&gt;
Druck machen. Das hei&#223;t f&#252;r die Politiker: Lobbyisten ignorieren, irrsinnige Subventionen streichen und f&#252;r die Konsumenten: &quot;Das richtige&quot; kaufen. Aber ich stehe in meiner Faulheit und Bequemlichkeit im Normalfall auch mit meinem nicht ganz korrekten Einkaufskorb da. Es gibt auch viele R&#228;tsel, die endlich gekl&#228;rt werden m&#252;ssen: Wie kann Milch aus Bayern in Hamburg die billigste sein? Warum kosten Orangen/Tomaten/Paprika aus Spanien, Ananas, Bananen etc. aus der ganzen Welt hier nicht Unsummen? Wieso ist Lagerhaltung auf der Stra&#223;e f&#252;r die H&#228;ndler billiger als in Lagerh&#228;usern?

&lt;i&gt;7. Kennst Du praktische Tipps f&#252;r umweltbewusstes Konsumieren. Themen k&#246;nnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein.&lt;/i&gt;
Gucken &amp; Denken. Misstrauisch sein. Ein Br&#246;tchen, dass aus Pulver halb gebacken wird und dann beim B&#228;cker nur noch das &quot;Finishing&quot; bekommt, kann nicht so gut sein wie eines, dass vor Ort aus Milch und Mehl gebacken wird. Ein Saft braucht keine ewig lange Zutatenliste. Natron statt Backpulver, Kakao statt Schokoladenmischgetr&#228;nkzubereitung, Joghurt und Frucht statt Fruchtjoghurt. Die Kartoffeln, die der Bauern aus der Umgebung t&#228;glich auf den Markt karrt, sind bestimmt besser als die aus &quot;irgendwo in Spanien&quot;, die irgendwie in meinen Supermarkt gekommen sind. Milch sollte keine hunderte Kilometer auf ihrem Weg zu mir zur&#252;ckgelegt haben, Fleisch erst recht nicht.
Wenn Nachmittags herrenlose Wagen mit warmen K&#252;hlwaren in den G&#228;ngen herumstehen, darf man auch ruhig mal den Laden zusammenmotzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch mich haben die Fragen zum Nachdenken gebracht. Hier also mein Erguss zum Thema&#8230;</p>
<p><i>1. Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?</i><br />
Musik-CDs, die keine CDs sind. Unn&#246;tig personalisierte und elektrisierte Dinge (Warum soll ich meinen Namen und Adresse angeben, wenn ich ein Programm zum Filme abspielen haben m&#246;chte?Wozu braucht ein Pfefferstreuer / eine Parmesanreibe Strom?). BILD, Welt und alles, was den Namen &#8220;Frau&#8221; in sich tr&#228;gt. S&#228;fte mit Zucker, die solchen gar nicht n&#246;tig haben. &#220;berhaupt Lebensmittel mit zu langen Zutatenlisten: In meinen Orangensaft geh&#246;rt Orangensaft und sonst nix. Und was haben Farbstoffe in meinem Br&#246;tchen verloren?</p>
<p><i>2. Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben?</i><br />
Ja, absolut. Die meisten davon sind pers&#246;nlicher Natur (irgendwann findet man zungenf&#228;rbende Lollies einfach nicht mehr spannend und auch bei der Auswahl an vertretbarem Futter f&#252;rs Gehirn (b&#252;cher, Musik, Zeitungen, Filme) wird man w&#228;hlerischer. Ansonsten gibt es eindeutig &#8220;sympatischere&#8221; und &#8220;unsympatischere&#8221; Firmen, und das behalte ich dann auch lange als Muster im t&#228;glichen Konsum. Ich mag Spreequell einfach lieber als Coca-Cola, gehe ungerne zu Shell und werde auch immer lieber zum unbekannteren Produkt greifen als zu NestlÃ©. Die gro&#223;en Fleischskandale haben mich in meinen Gewohnheiten jedoch nicht gro&#223; ber&#252;hrt.</p>
<p><i>3. Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am st&#228;rksten beeindruckt oder emp&#246;rt?</i><br />
Die Unf&#228;higeit der Verbraucher, Druck zu machen, obwohl sich eigentlich alle einig sind, zum Beispiel in Hinblick auf genmanipulierte Lebensmittel. Kyoto. Bush &amp; Kyoto. </p>
<p><i>4. Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?</i><br />
Ich finde beunruhigend, was &#8220;die Masse&#8221; so alles f&#252;r fiese Produkte durch Kaufen guthei&#223;t. Wir, die Konsumenten, haben es scheinbar nicht besser verdient, wenn wir es nicht schaffen, Produkte, die offensichtlich nichts taugen, floppen zu lassen.</p>
<p><i>5. Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualit&#228;t nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?</i><br />
Weder noch. Es gibt Firmen, deren Produkte einfach mehr darauf ausgelegt sind, lange zu halten. Das sieht man an den Garantiezeitr&#228;umen und an der Ersatzteilpolitik der entsprechenden Firmen. Schlimm finde ich ja die Aussage &#8220;Fr&#252;her hat man sich eine Waschmaschine / einen Schrank&#8230; geholt, und die haben dann ewig gehalten&#8221;. Das gibt es auch heute noch. Wenn ich heute ein Monatsgehalt f&#252;r meine Waschmaschine oder drei f&#252;r meinen Schrank ausgebe, dann darf ich Qualit&#228;t erwarten, die &#8220;ewig&#8221; h&#228;lt. Blo&#223; durch das Vorhandensein von Neckermann-/Quelle-/Aldi-/Ikea-Alternativen kommen uns die Preise, die f&#252;r echte Qualit&#228;t zu zahlen sind, v&#246;llig irrwitzig vor und sind es zum Teil auch, weil diese Exklusivit&#228;t nicht mehr durch das teure Material / die teure Dienstleistung sondern nur noch durch die Exklusivit&#228;t, die geringen Verkaufsst&#252;ckzahlen begr&#252;ndet ist. Auch hier haben sich &#8220;die Konsumenten&#8221; als Masse ins eigene Fleisch geschnitten. Ganz naiv gesagt: W&#252;rde niemand mehr billige Waschmaschinen, so w&#228;ren die teuren etwas g&#252;nstiger.</p>
<p><i>6. Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern.</i><br />
Druck machen. Das hei&#223;t f&#252;r die Politiker: Lobbyisten ignorieren, irrsinnige Subventionen streichen und f&#252;r die Konsumenten: &#8220;Das richtige&#8221; kaufen. Aber ich stehe in meiner Faulheit und Bequemlichkeit im Normalfall auch mit meinem nicht ganz korrekten Einkaufskorb da. Es gibt auch viele R&#228;tsel, die endlich gekl&#228;rt werden m&#252;ssen: Wie kann Milch aus Bayern in Hamburg die billigste sein? Warum kosten Orangen/Tomaten/Paprika aus Spanien, Ananas, Bananen etc. aus der ganzen Welt hier nicht Unsummen? Wieso ist Lagerhaltung auf der Stra&#223;e f&#252;r die H&#228;ndler billiger als in Lagerh&#228;usern?</p>
<p><i>7. Kennst Du praktische Tipps f&#252;r umweltbewusstes Konsumieren. Themen k&#246;nnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein.</i><br />
Gucken &amp; Denken. Misstrauisch sein. Ein Br&#246;tchen, dass aus Pulver halb gebacken wird und dann beim B&#228;cker nur noch das &#8220;Finishing&#8221; bekommt, kann nicht so gut sein wie eines, dass vor Ort aus Milch und Mehl gebacken wird. Ein Saft braucht keine ewig lange Zutatenliste. Natron statt Backpulver, Kakao statt Schokoladenmischgetr&#228;nkzubereitung, Joghurt und Frucht statt Fruchtjoghurt. Die Kartoffeln, die der Bauern aus der Umgebung t&#228;glich auf den Markt karrt, sind bestimmt besser als die aus &#8220;irgendwo in Spanien&#8221;, die irgendwie in meinen Supermarkt gekommen sind. Milch sollte keine hunderte Kilometer auf ihrem Weg zu mir zur&#252;ckgelegt haben, Fleisch erst recht nicht.<br />
Wenn Nachmittags herrenlose Wagen mit warmen K&#252;hlwaren in den G&#228;ngen herumstehen, darf man auch ruhig mal den Laden zusammenmotzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Konsumblog.de &#187; Umfrage: Geiz ist krank</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-153</link>
		<dc:creator>Konsumblog.de &#187; Umfrage: Geiz ist krank</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2006 15:02:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Damit die neusten Antworten der Umfrage 7 Fragen zu Konsum und Umwelt nicht ganz untergehen, m&#246;chte ich sie vorstellen: So zeigt Silvan an einigen Beispielen auf, was preiswert ist und die Umwelt schont, um zu den Schlu&#223; zu kommen: Wer heute noch behauptet, dass ein gesundes und &#246;kologisches Leben zu teuer und f&#252;r viele nicht finanzierbar sei, ist zu faul zum Denken und schlichtweg nicht informiert. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Damit die neusten Antworten der Umfrage 7 Fragen zu Konsum und Umwelt nicht ganz untergehen, m&#246;chte ich sie vorstellen: So zeigt Silvan an einigen Beispielen auf, was preiswert ist und die Umwelt schont, um zu den Schlu&#223; zu kommen: Wer heute noch behauptet, dass ein gesundes und &#246;kologisches Leben zu teuer und f&#252;r viele nicht finanzierbar sei, ist zu faul zum Denken und schlichtweg nicht informiert. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Towandas Turbulenzen &#187; Konsumblog fragt - Towanda antwortet</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-152</link>
		<dc:creator>Towandas Turbulenzen &#187; Konsumblog fragt - Towanda antwortet</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2006 11:47:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Das konsumblog, auf das ich im &#220;brigen schon lange mal hingewiesen haben wollte, stellt 7 Fragen zum Thema Konsum und Umwelt. Interessante Antworten sind da bei, und auch die Fragen sind spannnend, weshalb ich sie auch gleich beantworte. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das konsumblog, auf das ich im &#220;brigen schon lange mal hingewiesen haben wollte, stellt 7 Fragen zum Thema Konsum und Umwelt. Interessante Antworten sind da bei, und auch die Fragen sind spannnend, weshalb ich sie auch gleich beantworte. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-133</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2006 23:13:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://konsumblog.de/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/#comment-133</guid>
		<description>Manual Trackback: &lt;a href=&quot;http://www.jawl.net/entry.php?id=02704&quot;&gt;Meine Antworten...&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Manual Trackback: <a href="http://www.jawl.net/entry.php?id=02704">Meine Antworten&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Silvan</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-104</link>
		<dc:creator>Silvan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2006 21:09:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?&lt;/em&gt;

Ja, ich treffe relativ viele Kaufentscheidungen m&#246;glichst bewusst. Das hei&#223;t nicht, dass ich mich vor jedem Kauf informiere - aber wenn ich etwas sowieso wei&#223;, flie&#223;t es auch in allt&#228;gliche Entscheidungen ein ;-)

Einige Beispiele: M&#252;llermilch (Gentechnik, Subventionshai, Steuerfl&#252;chtling), Nestle-Produkte (Industrienahrung, Babymilchskandale in Afrika usw.), MS Windows (Usability, Viren, Monopolverhalten, Lobbyismus f&#252;r Softwarepatente), EnBW/YellowStrom (Atomstromerzeuger), billige Kleidung (Schadstoffe, Sklavenarbeit), Egal-Fleisch ohne Herkunft usw.

&lt;em&gt;Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben?&lt;/em&gt;

Nicht im Sinne eines &lt;i&gt;einschneidenden Erlebnisses&lt;/i&gt;. Aber fortschreitende Besch&#228;ftigung mit den Themen Essen, Konsum, Landwirtschaft, Naturschutz hinterl&#228;&#223;t auch Spuren. Die Skandale als solche haben mich eigentlich nicht &#252;berrascht, da die meisten schon lange vorher absehbar waren.

&lt;em&gt;Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?&lt;/em&gt;

Generell emp&#246;rt mich die schleichende Enteignung des &#246;ffentlichen Raumes: Patente auf Leben, Patente auf Saatgut, Patente auf Logik und Software, Markenrechte auf Allgemeinbegriffe, private Patente auf Ergebnisse von &#246;ffentlich finanzierter Forschung usw.

Erschreckend finde ich als Biologe die &lt;i&gt;irreversible&lt;/i&gt; Freisetzung gentechnisch ver&#228;nderter Organismen gegen den offensichtlichen Willen der Bev&#246;lkerung. 

&lt;em&gt;Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualit&#228;t nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?&lt;/em&gt;

Das kann man so generell nicht sagen. In der Tendenz wird vieles kurzlebiger - nicht nur unter dem Druck von Preis und Rationalisierung, sondern auch als Ausdruck gesellschaftlicher Normalit&#228;t. Warum sollte ein Handy robust sein, wenn man davon ausgeht, es schon nach zwei Jahren durch ein neues zu ersetzen? Fr&#252;her hat man mit Desugn zeitlosigkeit assoziiert, heute verwischen die Grenzen zwischen Trend und Design.

Qualit&#228;t ist auch heute machbar, in manchem besser denn je zuvor, und wer Qualit&#228;t sucht, wird meistens auch f&#252;ndig. Miele Waschmaschinen halten auch heute noch deutlich l&#228;nger als Billigschrott aus Fernost. Mit Apple habe ich in puncto Langlebigkeit auch gute Erfahrungen gemacht, viele meiner Rechner sind auch 5 Jahre sp&#228;ter noch bei Freunden, die andere Bed&#252;rfnisse haben als ich, im Einsatz. Im Kleidungsbereich sind Marken heute leider vielfach nur noch Label, aber nicht mehr Marken im Sinne von Unternehmen mit Herstellungsprinzipien. Die Hose f&#252;r 80 Euro h&#228;lt leider nicht mehr wie fr&#252;her drei Mal so lange wie eine f&#252;r 40 oder weniger. 

Zum Zusammenhang zwischen Preis und Qualit&#228;t. Heute ist ein hoher Preis leider keine Garantie mehr f&#252;r Qualit&#228;t. Auch eine etablierte Marke nicht - vielmehr mu&#223; man in jedem Einzelfall schauen, wer heute hinter einer Marke steht. Das macht das Leben m&#252;hsamer als fr&#252;her... Aber fast immer gilt wenigstens das Gegenteil: Das allerbilligste Produkt kann kaum das allerbeste sein, wie auch?

&lt;em&gt;Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern?&lt;/em&gt;

Generell ist eine regionale, biologische und nachhaltige Landwirtschaft mit kurzen Wegen und lokalen Wirtschaftszyklen schon ein K&#246;nigsweg f&#252;r viele Themen. Arbeitspl&#228;tze werden gesichert, Produkte sind maximal frisch und m&#252;ssen nicht &#252;ber weite Wege transportiert werden, regionale Sorten werden erhalten, eine jahrhunderte alte Kulturlandschaft wird gesch&#252;tzt und die Identifikation zwischen Landwirten und Bev&#246;lkerung ist unmittelbar m&#246;glich. Man ist, was man isst - insofern h&#228;ngt all dies direkt auch mit der Lebensqualit&#228;t zusammen.

&lt;em&gt;Kennst Du praktische Tipps f&#252;r umweltbewusstes Konsumieren. Themen k&#246;nnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein.&lt;/em&gt;

Preiwert, und gut f&#252;rs Gewissen und das Klima: Den Energieversorger wechseln. Die Stromrebellen aus &lt;a href=&quot;http://www.ews-schoenau.de/&quot;&gt;Sch&#246;nau&lt;/a&gt; z.B. waren die ersten, die in Deutschland das lokale Netz von ihrem Energieversorger zur&#252;ckgekauft haben und &#214;kostrom-Pioniere. Durch eine schlanke und effiziente Verwaltung und ein minimales Werbebudget sind deren Preise sogar niedriger als die meines lokalen Atomstromversorgers!

Preiswert, und gut f&#252;r die Gesundheit: Weniger Fleisch, daf&#252;r richtig Gutes!

Preiswert, f&#252;r mehr Freude am Leben: Mehr frische Produkte auf dem Markt kaufen, statt fertig verarbeitete Produkte. Was im Supermarkt liegt, hat schon ein paar Tage auf dem Buckel - das Gem&#252;se vom Bauern auf dem Markt ist dank direkter Vermarktung billiger, frischer und ges&#252;nder. In vielen Orten sind in den letzten Jahren neue M&#228;rkte wiederauferstanden - manchmal reichen ein paar Aktive, um den Stein ins Rollen zu bringen.

Preiswert, f&#252;r viele Menschen machbar: Verzicht auf ein Auto. Man merkt erst nach einem Jahr ohne Auto, wie viele tausend Euro mehr &#252;brig sind, f&#252;r einen sch&#246;nen Urlaub, f&#252;r weniger Arbeit und mehr Freizeit oder einfach f&#252;r etwas sch&#246;nes, was man sich sonst nicht h&#228;tte leisten k&#246;nnen. Klar, in St&#228;dten ist autofreies Leben deutlich einfacher. In Berlin gibt es mehr autofreie als autobesitzende Haushalte! Trotzdem werden die Investitionen immer noch so verteilt, als ob bloss 5% der Bev&#246;lkerung &#246;ffentliche Verkehrsmittel benutzen w&#252;rde und der Rest Auto f&#228;hrt.

Wer heute noch behauptet, dass ein gesundes und &#246;kologisches Leben zu teuer und f&#252;r viele nicht finanzierbar sei, ist zu faul zum Denken und schlichtweg nicht informiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?</em></p>
<p>Ja, ich treffe relativ viele Kaufentscheidungen m&#246;glichst bewusst. Das hei&#223;t nicht, dass ich mich vor jedem Kauf informiere &#8211; aber wenn ich etwas sowieso wei&#223;, flie&#223;t es auch in allt&#228;gliche Entscheidungen ein ;-)</p>
<p>Einige Beispiele: M&#252;llermilch (Gentechnik, Subventionshai, Steuerfl&#252;chtling), Nestle-Produkte (Industrienahrung, Babymilchskandale in Afrika usw.), MS Windows (Usability, Viren, Monopolverhalten, Lobbyismus f&#252;r Softwarepatente), EnBW/YellowStrom (Atomstromerzeuger), billige Kleidung (Schadstoffe, Sklavenarbeit), Egal-Fleisch ohne Herkunft usw.</p>
<p><em>Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben?</em></p>
<p>Nicht im Sinne eines <i>einschneidenden Erlebnisses</i>. Aber fortschreitende Besch&#228;ftigung mit den Themen Essen, Konsum, Landwirtschaft, Naturschutz hinterl&#228;&#223;t auch Spuren. Die Skandale als solche haben mich eigentlich nicht &#252;berrascht, da die meisten schon lange vorher absehbar waren.</p>
<p><em>Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?</em></p>
<p>Generell emp&#246;rt mich die schleichende Enteignung des &#246;ffentlichen Raumes: Patente auf Leben, Patente auf Saatgut, Patente auf Logik und Software, Markenrechte auf Allgemeinbegriffe, private Patente auf Ergebnisse von &#246;ffentlich finanzierter Forschung usw.</p>
<p>Erschreckend finde ich als Biologe die <i>irreversible</i> Freisetzung gentechnisch ver&#228;nderter Organismen gegen den offensichtlichen Willen der Bev&#246;lkerung. </p>
<p><em>Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualit&#228;t nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?</em></p>
<p>Das kann man so generell nicht sagen. In der Tendenz wird vieles kurzlebiger &#8211; nicht nur unter dem Druck von Preis und Rationalisierung, sondern auch als Ausdruck gesellschaftlicher Normalit&#228;t. Warum sollte ein Handy robust sein, wenn man davon ausgeht, es schon nach zwei Jahren durch ein neues zu ersetzen? Fr&#252;her hat man mit Desugn zeitlosigkeit assoziiert, heute verwischen die Grenzen zwischen Trend und Design.</p>
<p>Qualit&#228;t ist auch heute machbar, in manchem besser denn je zuvor, und wer Qualit&#228;t sucht, wird meistens auch f&#252;ndig. Miele Waschmaschinen halten auch heute noch deutlich l&#228;nger als Billigschrott aus Fernost. Mit Apple habe ich in puncto Langlebigkeit auch gute Erfahrungen gemacht, viele meiner Rechner sind auch 5 Jahre sp&#228;ter noch bei Freunden, die andere Bed&#252;rfnisse haben als ich, im Einsatz. Im Kleidungsbereich sind Marken heute leider vielfach nur noch Label, aber nicht mehr Marken im Sinne von Unternehmen mit Herstellungsprinzipien. Die Hose f&#252;r 80 Euro h&#228;lt leider nicht mehr wie fr&#252;her drei Mal so lange wie eine f&#252;r 40 oder weniger. </p>
<p>Zum Zusammenhang zwischen Preis und Qualit&#228;t. Heute ist ein hoher Preis leider keine Garantie mehr f&#252;r Qualit&#228;t. Auch eine etablierte Marke nicht &#8211; vielmehr mu&#223; man in jedem Einzelfall schauen, wer heute hinter einer Marke steht. Das macht das Leben m&#252;hsamer als fr&#252;her&#8230; Aber fast immer gilt wenigstens das Gegenteil: Das allerbilligste Produkt kann kaum das allerbeste sein, wie auch?</p>
<p><em>Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern?</em></p>
<p>Generell ist eine regionale, biologische und nachhaltige Landwirtschaft mit kurzen Wegen und lokalen Wirtschaftszyklen schon ein K&#246;nigsweg f&#252;r viele Themen. Arbeitspl&#228;tze werden gesichert, Produkte sind maximal frisch und m&#252;ssen nicht &#252;ber weite Wege transportiert werden, regionale Sorten werden erhalten, eine jahrhunderte alte Kulturlandschaft wird gesch&#252;tzt und die Identifikation zwischen Landwirten und Bev&#246;lkerung ist unmittelbar m&#246;glich. Man ist, was man isst &#8211; insofern h&#228;ngt all dies direkt auch mit der Lebensqualit&#228;t zusammen.</p>
<p><em>Kennst Du praktische Tipps f&#252;r umweltbewusstes Konsumieren. Themen k&#246;nnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein.</em></p>
<p>Preiwert, und gut f&#252;rs Gewissen und das Klima: Den Energieversorger wechseln. Die Stromrebellen aus <a href="http://www.ews-schoenau.de/">Sch&#246;nau</a> z.B. waren die ersten, die in Deutschland das lokale Netz von ihrem Energieversorger zur&#252;ckgekauft haben und &#214;kostrom-Pioniere. Durch eine schlanke und effiziente Verwaltung und ein minimales Werbebudget sind deren Preise sogar niedriger als die meines lokalen Atomstromversorgers!</p>
<p>Preiswert, und gut f&#252;r die Gesundheit: Weniger Fleisch, daf&#252;r richtig Gutes!</p>
<p>Preiswert, f&#252;r mehr Freude am Leben: Mehr frische Produkte auf dem Markt kaufen, statt fertig verarbeitete Produkte. Was im Supermarkt liegt, hat schon ein paar Tage auf dem Buckel &#8211; das Gem&#252;se vom Bauern auf dem Markt ist dank direkter Vermarktung billiger, frischer und ges&#252;nder. In vielen Orten sind in den letzten Jahren neue M&#228;rkte wiederauferstanden &#8211; manchmal reichen ein paar Aktive, um den Stein ins Rollen zu bringen.</p>
<p>Preiswert, f&#252;r viele Menschen machbar: Verzicht auf ein Auto. Man merkt erst nach einem Jahr ohne Auto, wie viele tausend Euro mehr &#252;brig sind, f&#252;r einen sch&#246;nen Urlaub, f&#252;r weniger Arbeit und mehr Freizeit oder einfach f&#252;r etwas sch&#246;nes, was man sich sonst nicht h&#228;tte leisten k&#246;nnen. Klar, in St&#228;dten ist autofreies Leben deutlich einfacher. In Berlin gibt es mehr autofreie als autobesitzende Haushalte! Trotzdem werden die Investitionen immer noch so verteilt, als ob bloss 5% der Bev&#246;lkerung &#246;ffentliche Verkehrsmittel benutzen w&#252;rde und der Rest Auto f&#228;hrt.</p>
<p>Wer heute noch behauptet, dass ein gesundes und &#246;kologisches Leben zu teuer und f&#252;r viele nicht finanzierbar sei, ist zu faul zum Denken und schlichtweg nicht informiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-93</link>
		<dc:creator>Gabi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 20:54:37 +0000</pubDate>
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		<description>1. Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?

Ja, z.B. Erdbeeren im Winter,  &#196;pfel im Sommer. Au&#223;erdem weitgehend Produkte, die lange Transportwege haben, obwohl ein vergleichbares Produkt auch hier im Norden hergestellt wird. 

2. Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben?

Ja, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Keine Eier von K&#228;figh&#252;hnern. Nur noch umweltfreundliche Geschenkverpackung. Einige Umdenkprozesse bez&#252;glich Hygiene im Haus und bei der W&#228;sche.
Ganz allgemein hat sich meine Einstellung zum Konsum in anderen Bereichen - Wohnung, Kleidung ge&#228;ndert. Ich kaufe Dinge, die langlebig und zeitlos sind. Ich &#252;berlege vorm Kauf, ob ich einen Gegestand wirklich brauche, niemals spontan. &quot;Shoppen&quot; hat keinen Reiz f&#252;r mich.

3. Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am st&#228;rksten beeindruckt oder emp&#246;rt?

Mich &#228;rgert immer wieder der Verpackungswahn. Inkonsequenz selbst bei &quot;&#214;koanbietern&quot;. 
Und mich &#228;rgert die &quot;Geiz ist geil&quot;-Mentalit&#228;t. Der Handel &#252;bt enormen Druck auf die Hersteller aus und machen damit viele Firmen kaputt. &quot;Geiz ist geil&quot; l&#228;&#223;t allgemein Niveau und Qualit&#228;t sinken.  Ach, ich k&#246;nnte endlos zu dem Thema schreiben...

4. Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?

Die zunehmende Verwirrung des Verbrauchers durch die Gesetze, beispielsweise bei der Lebensmitteldeklaration.  Da werden die Vorschriften sehr h&#228;ufig &quot;gebeugt&quot;, der Gesetzgeber schafft sogar die Voraussetzungen daf&#252;r. 

5. Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualit&#228;t nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?

Nein, im Gegenteil. Vieles ist schlechter geworden. Zuhause fr&#252;her war &quot;eine Anschaffung f&#252;rs Leben&quot; bei uns ein gefl&#252;geltes Wort. Heute ist es fast nicht mehr m&#246;glich, Anschaffungen f&#252;rs Leben zu t&#228;tigen. M&#246;bel z.B. sind zu reinen Mode- und Wegwerfartikeln geworden - die Quailit&#228;t hat sich dementsprechend nach unten entwickelt. Ich bin mit M&#246;beln gro&#223; geworden, die schon meine Gro&#223;eltern hatten und einige von ihnen stehen jetzt in meinem Haus. Sie werden mich durch mein Leben begleiten und eines Tages wird meine Tochter sie bei sich aufstellen.

6. Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern.

Mehr Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Lebens. Weg vom Wegwerfen. 

7. Kennst Du praktische Tipps f&#252;r umweltbewusstes Konsumieren. Themen k&#246;nnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein. 

Selber kochen auf jeden Fall. Wer frische und unbehandelte Ware kauft wie Fleisch und Gem&#252;se wird nicht &#252;bers Ohr gehauen mit Gammelfleisch und dergleichen. Auch wenn man nicht &quot;&#246;ko&quot; kauft, denke ich, dass frisch gekochtes Essen immer noch besser ist als diese Fertiggerichte, die man in die Mikrowelle schiebt.

Nicht so viel heizen, aber auch nicht zuwenig, sonst droht Schimmelgefahr in der Wohnung. Die Raumtemperatur mu&#223; jedoch nicht so hoch sein, dass man sich mitten im Winter im T-Shirt in der Wohnung aufhalten kann, ohne zu frieren.

Ich lebe hier auf dem ganz platten Land in der L&#252;neburger Heide - guckt mal s&#252;dwestlich von Hamburg, da wo so wenig Stra&#223;en sind auf der Landkarte. Wenn ich einkaufen will, kriege ich nicht alles, mal eben zum Chinesen um die Ecke ist nicht. Wenn mal ein Liter Milch fehlt, kann ich nicht ein paar Schritte zumn&#228;chsten Supermarkt gehen - der n&#228;chste Einkaufsladen (eine Nummer gr&#246;&#223;er als Tante Emma) ist 7 km entfernt. 
Da bekommt der Begriff  &quot;Konsum&quot; eine andere Bedeutung. Und trotzdem denke ich, dass wir hier deutlich mehr Lebensqualit&#228;t haben als anderswo. Die Uhren hier  gehen  einen Tick langsamer, Nachbarschaftshilfe ist nicht nur ein Wort. Und im Keller stehen ein paar Reihen eingekochts Gartengem&#252;se ;-)


Viele Gr&#252;&#223;e,
Gabi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?</p>
<p>Ja, z.B. Erdbeeren im Winter,  &#196;pfel im Sommer. Au&#223;erdem weitgehend Produkte, die lange Transportwege haben, obwohl ein vergleichbares Produkt auch hier im Norden hergestellt wird. </p>
<p>2. Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben?</p>
<p>Ja, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Keine Eier von K&#228;figh&#252;hnern. Nur noch umweltfreundliche Geschenkverpackung. Einige Umdenkprozesse bez&#252;glich Hygiene im Haus und bei der W&#228;sche.<br />
Ganz allgemein hat sich meine Einstellung zum Konsum in anderen Bereichen &#8211; Wohnung, Kleidung ge&#228;ndert. Ich kaufe Dinge, die langlebig und zeitlos sind. Ich &#252;berlege vorm Kauf, ob ich einen Gegestand wirklich brauche, niemals spontan. &#8220;Shoppen&#8221; hat keinen Reiz f&#252;r mich.</p>
<p>3. Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am st&#228;rksten beeindruckt oder emp&#246;rt?</p>
<p>Mich &#228;rgert immer wieder der Verpackungswahn. Inkonsequenz selbst bei &#8220;&#214;koanbietern&#8221;.<br />
Und mich &#228;rgert die &#8220;Geiz ist geil&#8221;-Mentalit&#228;t. Der Handel &#252;bt enormen Druck auf die Hersteller aus und machen damit viele Firmen kaputt. &#8220;Geiz ist geil&#8221; l&#228;&#223;t allgemein Niveau und Qualit&#228;t sinken.  Ach, ich k&#246;nnte endlos zu dem Thema schreiben&#8230;</p>
<p>4. Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?</p>
<p>Die zunehmende Verwirrung des Verbrauchers durch die Gesetze, beispielsweise bei der Lebensmitteldeklaration.  Da werden die Vorschriften sehr h&#228;ufig &#8220;gebeugt&#8221;, der Gesetzgeber schafft sogar die Voraussetzungen daf&#252;r. </p>
<p>5. Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualit&#228;t nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?</p>
<p>Nein, im Gegenteil. Vieles ist schlechter geworden. Zuhause fr&#252;her war &#8220;eine Anschaffung f&#252;rs Leben&#8221; bei uns ein gefl&#252;geltes Wort. Heute ist es fast nicht mehr m&#246;glich, Anschaffungen f&#252;rs Leben zu t&#228;tigen. M&#246;bel z.B. sind zu reinen Mode- und Wegwerfartikeln geworden &#8211; die Quailit&#228;t hat sich dementsprechend nach unten entwickelt. Ich bin mit M&#246;beln gro&#223; geworden, die schon meine Gro&#223;eltern hatten und einige von ihnen stehen jetzt in meinem Haus. Sie werden mich durch mein Leben begleiten und eines Tages wird meine Tochter sie bei sich aufstellen.</p>
<p>6. Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern.</p>
<p>Mehr Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Lebens. Weg vom Wegwerfen. </p>
<p>7. Kennst Du praktische Tipps f&#252;r umweltbewusstes Konsumieren. Themen k&#246;nnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein. </p>
<p>Selber kochen auf jeden Fall. Wer frische und unbehandelte Ware kauft wie Fleisch und Gem&#252;se wird nicht &#252;bers Ohr gehauen mit Gammelfleisch und dergleichen. Auch wenn man nicht &#8220;&#246;ko&#8221; kauft, denke ich, dass frisch gekochtes Essen immer noch besser ist als diese Fertiggerichte, die man in die Mikrowelle schiebt.</p>
<p>Nicht so viel heizen, aber auch nicht zuwenig, sonst droht Schimmelgefahr in der Wohnung. Die Raumtemperatur mu&#223; jedoch nicht so hoch sein, dass man sich mitten im Winter im T-Shirt in der Wohnung aufhalten kann, ohne zu frieren.</p>
<p>Ich lebe hier auf dem ganz platten Land in der L&#252;neburger Heide &#8211; guckt mal s&#252;dwestlich von Hamburg, da wo so wenig Stra&#223;en sind auf der Landkarte. Wenn ich einkaufen will, kriege ich nicht alles, mal eben zum Chinesen um die Ecke ist nicht. Wenn mal ein Liter Milch fehlt, kann ich nicht ein paar Schritte zumn&#228;chsten Supermarkt gehen &#8211; der n&#228;chste Einkaufsladen (eine Nummer gr&#246;&#223;er als Tante Emma) ist 7 km entfernt.<br />
Da bekommt der Begriff  &#8220;Konsum&#8221; eine andere Bedeutung. Und trotzdem denke ich, dass wir hier deutlich mehr Lebensqualit&#228;t haben als anderswo. Die Uhren hier  gehen  einen Tick langsamer, Nachbarschaftshilfe ist nicht nur ein Wort. Und im Keller stehen ein paar Reihen eingekochts Gartengem&#252;se ;-)</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e,<br />
Gabi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oli</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-88</link>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 08:46:15 +0000</pubDate>
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		<description>@mutant

Es geht ja auch nicht daraum, dass man jedes Produkt kauft, egal wie es schmeckt, hauptsache &quot;Bio&quot; - sondern auch da gibt es eine breite Palette von Anbietern unter denen man w&#228;hlen kann. Das vieles, was Bio ist nicht schmecken soll ist doch wohl eher ein Haarstr&#228;ubendes ger&#252;cht - oder ein Fadenscheiniges Argument von Leuten, die sich gegen Bio wehren wollen. Warum auch immer.

Ein gro&#223;er Markenhersteller von TK Pizza (&quot;We love Deutschland&quot;) hat auch Bio TK Pizza im Sortiment, welche ich pers&#246;nlich mal ganz gerne Esse. Und das jeder Bio-Wein mal eben pauschal Schei&#223;e schmeckt, weil es ein Bio-Wein ist... Na ja, was soll ich sagen? 

Ein Bekannter von mir, seines Zeichens Chefkoch in einem nicht gerade g&#252;nstigem Restaurant, verarbeitet in seiner K&#252;che &#252;berwiegend Bio-Produkte, f&#252;r sich daheim ausschlie&#223;lich. Wenn die Produkte aus den T&#252;ten &#039;intensiver&#039; schmecken - dann frage Dich doch mal warum. Und besch&#228;ftige Dich nebenbei mal mit Geschmacksverst&#228;rkern und deren Wirkweise. Abgesehen davon gibt es kaum Bio-T&#252;tensuppe, abgesehen von Zwiebelsuppe o.&#228;. Der Grund d&#252;rfte klar sein: In jedem Produkt von Knorr &amp; Co sind derartig viele Zusatzstoffe, die bei Biologischen Produkten &#252;berhaupt nicht gehen - bzw. verboten sind.  L&#228;sst man nun diese Zusatzstoffe aus diesen Produkten weg - was meinst Du wohl, wie die &#039;leckere&#039; Suppe dann schmeckt?

Und mal abgesehen davon: Ich lebe, wie ich leben m&#246;chte - und ich esse, was ich essen m&#246;chte. Nur: Ich wei&#223; ganz gerne WAS ich esse. Wer darauf keinen Wert legt, so what? Es w&#252;rde ja schon reichen, wenn die Mehrzahl der Konsumenten Bio Butter, Eier, Mehl, etc... verwenden w&#252;rde. Aber wahrscheinlich schmecken selbst die petizidbelasteten Paprika &amp; Kaffeebohnen, w&#228;ssrigen Tomaten, Eier aus Legebatterien und hormonbehandelten Schnitzel besser, als jedes Bio Produkt....

Kurz: Wer kein Bio mag (warum auch immer, schlie&#223;lich sprechen wir hier von nat&#252;rlichen Lebensmitteln), der brauch auch kein Bio kaufen. Und sich aber auch nicht &#252;ber Arbeitslosenzahlen, steigende Gesundheitskosten und Wasserpreise beschweren. Aber: Der baruch auch niemanden angreifen, der gerne biologische Lebensmittel kauft (&quot;Tja, wenn du zuviel Geld hast...&quot;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@mutant</p>
<p>Es geht ja auch nicht daraum, dass man jedes Produkt kauft, egal wie es schmeckt, hauptsache &#8220;Bio&#8221; &#8211; sondern auch da gibt es eine breite Palette von Anbietern unter denen man w&#228;hlen kann. Das vieles, was Bio ist nicht schmecken soll ist doch wohl eher ein Haarstr&#228;ubendes ger&#252;cht &#8211; oder ein Fadenscheiniges Argument von Leuten, die sich gegen Bio wehren wollen. Warum auch immer.</p>
<p>Ein gro&#223;er Markenhersteller von TK Pizza (&#8220;We love Deutschland&#8221;) hat auch Bio TK Pizza im Sortiment, welche ich pers&#246;nlich mal ganz gerne Esse. Und das jeder Bio-Wein mal eben pauschal Schei&#223;e schmeckt, weil es ein Bio-Wein ist&#8230; Na ja, was soll ich sagen? </p>
<p>Ein Bekannter von mir, seines Zeichens Chefkoch in einem nicht gerade g&#252;nstigem Restaurant, verarbeitet in seiner K&#252;che &#252;berwiegend Bio-Produkte, f&#252;r sich daheim ausschlie&#223;lich. Wenn die Produkte aus den T&#252;ten &#8216;intensiver&#8217; schmecken &#8211; dann frage Dich doch mal warum. Und besch&#228;ftige Dich nebenbei mal mit Geschmacksverst&#228;rkern und deren Wirkweise. Abgesehen davon gibt es kaum Bio-T&#252;tensuppe, abgesehen von Zwiebelsuppe o.&#228;. Der Grund d&#252;rfte klar sein: In jedem Produkt von Knorr &amp; Co sind derartig viele Zusatzstoffe, die bei Biologischen Produkten &#252;berhaupt nicht gehen &#8211; bzw. verboten sind.  L&#228;sst man nun diese Zusatzstoffe aus diesen Produkten weg &#8211; was meinst Du wohl, wie die &#8216;leckere&#8217; Suppe dann schmeckt?</p>
<p>Und mal abgesehen davon: Ich lebe, wie ich leben m&#246;chte &#8211; und ich esse, was ich essen m&#246;chte. Nur: Ich wei&#223; ganz gerne WAS ich esse. Wer darauf keinen Wert legt, so what? Es w&#252;rde ja schon reichen, wenn die Mehrzahl der Konsumenten Bio Butter, Eier, Mehl, etc&#8230; verwenden w&#252;rde. Aber wahrscheinlich schmecken selbst die petizidbelasteten Paprika &amp; Kaffeebohnen, w&#228;ssrigen Tomaten, Eier aus Legebatterien und hormonbehandelten Schnitzel besser, als jedes Bio Produkt&#8230;.</p>
<p>Kurz: Wer kein Bio mag (warum auch immer, schlie&#223;lich sprechen wir hier von nat&#252;rlichen Lebensmitteln), der brauch auch kein Bio kaufen. Und sich aber auch nicht &#252;ber Arbeitslosenzahlen, steigende Gesundheitskosten und Wasserpreise beschweren. Aber: Der baruch auch niemanden angreifen, der gerne biologische Lebensmittel kauft (&#8220;Tja, wenn du zuviel Geld hast&#8230;&#8221;).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-83</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 19:38:38 +0000</pubDate>
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		<description>Super! Und der Link funktioniert jetzt. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Super! Und der Link funktioniert jetzt. :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-82</link>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 19:35:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://konsumblog.de/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/#comment-82</guid>
		<description>Hmm, das hat nicht funktioniert. Also einfach auf den Namen klicken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, das hat nicht funktioniert. Also einfach auf den Namen klicken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roland</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-81</link>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 19:34:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://konsumblog.de/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/#comment-81</guid>
		<description>&lt;a href=&quot;http://latenightblog.com/index.php?id=591&quot;&gt;Hier meine Antworten&lt;/a&gt;. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://latenightblog.com/index.php?id=591">Hier meine Antworten</a>. :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/comment-page-1/#comment-80</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2006 19:17:37 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben einmal &#214;ko-W&#252;rstchen aus dem Glas gegessen (die Sorte weiss ich schon gar nicht mehr). Die haben so dermassen nach Nichts geschmeckt, dass es fast ekelig war. 
Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass &#214;ko gleich &#214;ko ist und Gewissensberuhing ist nicht mein Fall. Wer mal bei &#214;ko-Test st&#246;bert, sieht, dass die Inflation des &lt;em&gt;Bio&lt;/em&gt;- einen Tribut fordert: Was gut und was schlecht ist (auch kein Geschmack geh&#246;rt dazu) , ist so einfach nicht zu unterscheiden. Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.behrs.de/s/news_aktuell.php?ber=&amp;action=detail&amp;id=127&quot;&gt;Oliven&#246;l&lt;/a&gt;. Ich verlasse mich da einfach auf Geruch und Geschmack, ein bisschen darf man ja auf den K&#246;rper vertrauen. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben einmal &#214;ko-W&#252;rstchen aus dem Glas gegessen (die Sorte weiss ich schon gar nicht mehr). Die haben so dermassen nach Nichts geschmeckt, dass es fast ekelig war.<br />
Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass &#214;ko gleich &#214;ko ist und Gewissensberuhing ist nicht mein Fall. Wer mal bei &#214;ko-Test st&#246;bert, sieht, dass die Inflation des <em>Bio</em>- einen Tribut fordert: Was gut und was schlecht ist (auch kein Geschmack geh&#246;rt dazu) , ist so einfach nicht zu unterscheiden. Beispiel <a href="http://www.behrs.de/s/news_aktuell.php?ber=&#038;action=detail&#038;id=127">Oliven&#246;l</a>. Ich verlasse mich da einfach auf Geruch und Geschmack, ein bisschen darf man ja auf den K&#246;rper vertrauen. ;)</p>
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