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	<title>Kommentare zu: Aktion Eigenes Saatgut ernten</title>
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	<description>Konsum und Umwelt, Konsum und LebensqualitÃ¤t, Konsum und Kritik</description>
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		<title>Von: Seenotjens</title>
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		<dc:creator>Seenotjens</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 22:52:36 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Leute!

Das aktuelle Gesetz &#252;ber den Einsatz der Gr&#252;nen Gentechnik steht vor seiner Verw&#228;sserung. Ich m&#246;chte Euch alle aufrufen: Nutzt Eure Macht und schreibt, schreibt, schreibt! Und beteiligt Euch an dieser Email-Kampagne, sie ist sehr sinnvoll: http://www.campact.de/gentec/home

&#220;bt Druck aus!

Beste Gr&#252;&#223;e,

Jens.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leute!</p>
<p>Das aktuelle Gesetz &#252;ber den Einsatz der Gr&#252;nen Gentechnik steht vor seiner Verw&#228;sserung. Ich m&#246;chte Euch alle aufrufen: Nutzt Eure Macht und schreibt, schreibt, schreibt! Und beteiligt Euch an dieser Email-Kampagne, sie ist sehr sinnvoll: <a href="http://www.campact.de/gentec/home" rel="nofollow"></a><a href='http://www.campact.de/gentec/home'></a><a href='http://www.campact.de/gentec/home'>http://www.campact.de/gentec/home</a></p>
<p>&#220;bt Druck aus!</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Jens.</p>
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		<title>Von: Nur Gedanken :: Bantam-Mais fÃ¼r die Seele :: February :: 2006</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-1078</link>
		<dc:creator>Nur Gedanken :: Bantam-Mais fÃ¼r die Seele :: February :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2006 06:52:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&#246;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&#246;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&#252;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&#228;nkt die Autonomie des Bauern &#252;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&#228;ndern ist diese Art der Agrar&#246;konomie f&#252;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto - da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&#252;hrte, selten erfolgreich waren - dazu &#252;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&#252;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&#246;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&#246;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&#223;en. Selbst das ges&#252;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&#228;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&#228;hrdung der Biodiversit&#228;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&#228;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&#228;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&#228;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&#246;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&#228;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&#246;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&#228;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&#252;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&#228;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&#228;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&#252;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&#246;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&#246;ne Vorstellung!    Was k&#246;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&#252;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&#246;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&#228;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&#228;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&#252;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&#252;r die M&#252;nze.    Eine M&#246;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage www.bantam-mais.de kann man bei ihnen kostenlos Samen f&#252;r gentechnikfreien Bantams&#252;&#223;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&#246;glichst viele Verbraucher diesen S&#252;&#223;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&#252;rde einerseits zu Umsatzr&#252;ckg&#228;ngen bei Monsanto f&#252;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &#252;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&#252;rde die Aktion konsequent durchgef&#252;hrt, s&#228;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&#246;rderungsw&#252;rdig.    Und auch wir Blogs k&#246;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&#252;rlich, indem wir dar&#252;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&#228;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&#228;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu www.bantam-mais.de zu verlinken.    Ich werde nat&#252;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&#223;lich &#252;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&#252;tzer    - Konsumblog, im &#220;brigen auch sonst sehr informativ.    - Infin3D bietet zus&#228;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    - Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    - Ahmblog tr&#228;umt von einer Grillparty mit selbstgez&#252;chtetem Bantam-Mais.    - Der Greil f&#252;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&#252;tzungsw&#252;rdigen Aktionen.    - Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&#252;cke aus der Netzwelt.    - Gebloggte Welten hat sich den wundersch&#246;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    - Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!     - Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&ouml;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&ouml;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&uuml;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&auml;nkt die Autonomie des Bauern &uuml;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern ist diese Art der Agrar&ouml;konomie f&uuml;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto &#8211; da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&uuml;hrte, selten erfolgreich waren &#8211; dazu &uuml;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&uuml;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&ouml;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&ouml;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&szlig;en. Selbst das ges&uuml;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&auml;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&auml;hrdung der Biodiversit&auml;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&auml;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&auml;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&auml;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&ouml;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&auml;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&ouml;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&auml;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&uuml;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&auml;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&auml;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&uuml;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&ouml;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&ouml;ne Vorstellung!    Was k&ouml;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&uuml;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&ouml;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&auml;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&auml;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&uuml;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&uuml;r die M&uuml;nze.    Eine M&ouml;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> kann man bei ihnen kostenlos Samen f&uuml;r gentechnikfreien Bantams&uuml;&szlig;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&ouml;glichst viele Verbraucher diesen S&uuml;&szlig;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&uuml;rde einerseits zu Umsatzr&uuml;ckg&auml;ngen bei Monsanto f&uuml;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &uuml;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&uuml;rde die Aktion konsequent durchgef&uuml;hrt, s&auml;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&ouml;rderungsw&uuml;rdig.    Und auch wir Blogs k&ouml;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&uuml;rlich, indem wir dar&uuml;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&auml;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&auml;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> zu verlinken.    Ich werde nat&uuml;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&uuml;tzer    &#8211; Konsumblog, im &Uuml;brigen auch sonst sehr informativ.    &#8211; Infin3D bietet zus&auml;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    &#8211; Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    &#8211; Ahmblog tr&auml;umt von einer Grillparty mit selbstgez&uuml;chtetem Bantam-Mais.    &#8211; Der Greil f&uuml;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdigen Aktionen.    &#8211; Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&uuml;cke aus der Netzwelt.    &#8211; Gebloggte Welten hat sich den wundersch&ouml;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    &#8211; Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!     &#8211; Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</p>
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		<title>Von: Nur Gedanken :: Bantam-Mais für die Seele :: February :: 2006</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-57301</link>
		<dc:creator>Nur Gedanken :: Bantam-Mais für die Seele :: February :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2006 06:52:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&#246;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&#246;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&#252;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&#228;nkt die Autonomie des Bauern &#252;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&#228;ndern ist diese Art der Agrar&#246;konomie f&#252;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto - da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&#252;hrte, selten erfolgreich waren - dazu &#252;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&#252;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&#246;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&#246;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&#223;en. Selbst das ges&#252;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&#228;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&#228;hrdung der Biodiversit&#228;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&#228;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&#228;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&#228;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&#246;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&#228;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&#246;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&#228;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&#252;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&#228;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&#228;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&#252;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&#246;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&#246;ne Vorstellung!    Was k&#246;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&#252;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&#246;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&#228;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&#228;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&#252;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&#252;r die M&#252;nze.    Eine M&#246;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage www.bantam-mais.de kann man bei ihnen kostenlos Samen f&#252;r gentechnikfreien Bantams&#252;&#223;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&#246;glichst viele Verbraucher diesen S&#252;&#223;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&#252;rde einerseits zu Umsatzr&#252;ckg&#228;ngen bei Monsanto f&#252;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &#252;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&#252;rde die Aktion konsequent durchgef&#252;hrt, s&#228;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&#246;rderungsw&#252;rdig.    Und auch wir Blogs k&#246;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&#252;rlich, indem wir dar&#252;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&#228;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&#228;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu www.bantam-mais.de zu verlinken.    Ich werde nat&#252;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&#223;lich &#252;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&#252;tzer    - Konsumblog, im &#220;brigen auch sonst sehr informativ.    - Infin3D bietet zus&#228;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    - Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    - Ahmblog tr&#228;umt von einer Grillparty mit selbstgez&#252;chtetem Bantam-Mais.    - Der Greil f&#252;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&#252;tzungsw&#252;rdigen Aktionen.    - Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&#252;cke aus der Netzwelt.    - Gebloggte Welten hat sich den wundersch&#246;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    - Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!     - Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&ouml;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&ouml;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&uuml;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&auml;nkt die Autonomie des Bauern &uuml;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern ist diese Art der Agrar&ouml;konomie f&uuml;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto &#8211; da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&uuml;hrte, selten erfolgreich waren &#8211; dazu &uuml;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&uuml;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&ouml;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&ouml;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&szlig;en. Selbst das ges&uuml;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&auml;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&auml;hrdung der Biodiversit&auml;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&auml;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&auml;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&auml;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&ouml;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&auml;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&ouml;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&auml;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&uuml;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&auml;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&auml;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&uuml;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&ouml;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&ouml;ne Vorstellung!    Was k&ouml;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&uuml;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&ouml;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&auml;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&auml;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&uuml;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&uuml;r die M&uuml;nze.    Eine M&ouml;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> kann man bei ihnen kostenlos Samen f&uuml;r gentechnikfreien Bantams&uuml;&szlig;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&ouml;glichst viele Verbraucher diesen S&uuml;&szlig;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&uuml;rde einerseits zu Umsatzr&uuml;ckg&auml;ngen bei Monsanto f&uuml;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &uuml;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&uuml;rde die Aktion konsequent durchgef&uuml;hrt, s&auml;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&ouml;rderungsw&uuml;rdig.    Und auch wir Blogs k&ouml;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&uuml;rlich, indem wir dar&uuml;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&auml;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&auml;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> zu verlinken.    Ich werde nat&uuml;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&uuml;tzer    &#8211; Konsumblog, im &Uuml;brigen auch sonst sehr informativ.    &#8211; Infin3D bietet zus&auml;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    &#8211; Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    &#8211; Ahmblog tr&auml;umt von einer Grillparty mit selbstgez&uuml;chtetem Bantam-Mais.    &#8211; Der Greil f&uuml;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdigen Aktionen.    &#8211; Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&uuml;cke aus der Netzwelt.    &#8211; Gebloggte Welten hat sich den wundersch&ouml;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    &#8211; Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!     &#8211; Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</p>
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		<title>Von: Nur Gedanken :: Bantam-Mais fÃ¼r die Seele :: May :: 2006</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-1077</link>
		<dc:creator>Nur Gedanken :: Bantam-Mais fÃ¼r die Seele :: May :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2006 06:50:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&#246;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&#246;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&#252;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&#228;nkt die Autonomie des Bauern &#252;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&#228;ndern ist diese Art der Agrar&#246;konomie f&#252;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto - da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&#252;hrte, selten erfolgreich waren - dazu &#252;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&#252;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&#246;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&#246;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&#223;en. Selbst das ges&#252;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&#228;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&#228;hrdung der Biodiversit&#228;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&#228;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&#228;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&#228;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&#246;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&#228;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&#246;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&#228;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&#252;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&#228;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&#228;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&#252;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&#246;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&#246;ne Vorstellung!    Was k&#246;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&#252;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&#246;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&#228;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&#228;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&#252;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&#252;r die M&#252;nze.    Eine M&#246;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage www.bantam-mais.de kann man bei ihnen kostenlos Samen f&#252;r gentechnikfreien Bantams&#252;&#223;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&#246;glichst viele Verbraucher diesen S&#252;&#223;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&#252;rde einerseits zu Umsatzr&#252;ckg&#228;ngen bei Monsanto f&#252;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &#252;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&#252;rde die Aktion konsequent durchgef&#252;hrt, s&#228;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&#246;rderungsw&#252;rdig.    Und auch wir Blogs k&#246;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&#252;rlich, indem wir dar&#252;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&#228;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&#228;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu www.bantam-mais.de zu verlinken.    Ich werde nat&#252;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&#223;lich &#252;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&#252;tzer    - Konsumblog, im &#220;brigen auch sonst sehr informativ.    - Infin3D bietet zus&#228;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    - Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    - Ahmblog tr&#228;umt von einer Grillparty mit selbstgez&#252;chtetem Bantam-Mais.    - Der Greil f&#252;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&#252;tzungsw&#252;rdigen Aktionen.    - Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&#252;cke aus der Netzwelt.    - Gebloggte Welten hat sich den wundersch&#246;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    - Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!    - Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&ouml;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&ouml;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&uuml;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&auml;nkt die Autonomie des Bauern &uuml;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern ist diese Art der Agrar&ouml;konomie f&uuml;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto &#8211; da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&uuml;hrte, selten erfolgreich waren &#8211; dazu &uuml;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&uuml;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&ouml;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&ouml;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&szlig;en. Selbst das ges&uuml;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&auml;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&auml;hrdung der Biodiversit&auml;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&auml;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&auml;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&auml;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&ouml;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&auml;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&ouml;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&auml;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&uuml;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&auml;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&auml;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&uuml;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&ouml;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&ouml;ne Vorstellung!    Was k&ouml;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&uuml;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&ouml;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&auml;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&auml;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&uuml;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&uuml;r die M&uuml;nze.    Eine M&ouml;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> kann man bei ihnen kostenlos Samen f&uuml;r gentechnikfreien Bantams&uuml;&szlig;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&ouml;glichst viele Verbraucher diesen S&uuml;&szlig;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&uuml;rde einerseits zu Umsatzr&uuml;ckg&auml;ngen bei Monsanto f&uuml;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &uuml;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&uuml;rde die Aktion konsequent durchgef&uuml;hrt, s&auml;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&ouml;rderungsw&uuml;rdig.    Und auch wir Blogs k&ouml;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&uuml;rlich, indem wir dar&uuml;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&auml;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&auml;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> zu verlinken.    Ich werde nat&uuml;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&uuml;tzer    &#8211; Konsumblog, im &Uuml;brigen auch sonst sehr informativ.    &#8211; Infin3D bietet zus&auml;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    &#8211; Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    &#8211; Ahmblog tr&auml;umt von einer Grillparty mit selbstgez&uuml;chtetem Bantam-Mais.    &#8211; Der Greil f&uuml;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdigen Aktionen.    &#8211; Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&uuml;cke aus der Netzwelt.    &#8211; Gebloggte Welten hat sich den wundersch&ouml;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    &#8211; Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!    &#8211; Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</p>
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		<title>Von: Nur Gedanken :: Bantam-Mais für die Seele :: May :: 2006</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-57302</link>
		<dc:creator>Nur Gedanken :: Bantam-Mais für die Seele :: May :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 May 2006 06:50:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&#246;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&#246;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&#252;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&#228;nkt die Autonomie des Bauern &#252;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&#228;ndern ist diese Art der Agrar&#246;konomie f&#252;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto - da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&#252;hrte, selten erfolgreich waren - dazu &#252;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&#252;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&#246;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&#246;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&#223;en. Selbst das ges&#252;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&#228;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&#228;hrdung der Biodiversit&#228;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&#228;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&#228;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&#228;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&#246;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&#228;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&#246;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&#228;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&#252;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&#228;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&#228;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&#252;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&#246;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&#246;ne Vorstellung!    Was k&#246;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&#252;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&#246;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&#228;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&#228;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&#252;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&#252;r die M&#252;nze.    Eine M&#246;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage www.bantam-mais.de kann man bei ihnen kostenlos Samen f&#252;r gentechnikfreien Bantams&#252;&#223;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&#246;glichst viele Verbraucher diesen S&#252;&#223;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&#252;rde einerseits zu Umsatzr&#252;ckg&#228;ngen bei Monsanto f&#252;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &#252;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&#252;rde die Aktion konsequent durchgef&#252;hrt, s&#228;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&#246;rderungsw&#252;rdig.    Und auch wir Blogs k&#246;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&#252;rlich, indem wir dar&#252;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&#228;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&#228;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu www.bantam-mais.de zu verlinken.    Ich werde nat&#252;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&#252;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&#223;lich &#252;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&#252;tzer    - Konsumblog, im &#220;brigen auch sonst sehr informativ.    - Infin3D bietet zus&#228;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    - Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    - Ahmblog tr&#228;umt von einer Grillparty mit selbstgez&#252;chtetem Bantam-Mais.    - Der Greil f&#252;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&#252;tzungsw&#252;rdigen Aktionen.    - Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&#252;cke aus der Netzwelt.    - Gebloggte Welten hat sich den wundersch&#246;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    - Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!    - Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weil Wind und Insekten Pollen bis zu einem Umkreis von etwa 10 km weit tragen k&ouml;nnen, verunreinigen Felder, auf denen gentechnisch manipulierte Pflanzen stehen, benachbarte, gentechnikfreie Kulturen. Kreuzungen paaren sich aus und machen es den Bauern unm&ouml;glich ihre Felder rein zu halten. Die Patentgesetzgebung verbietet es nun den Bauern, das verunreinigte Saatgut aufzuheben und neu anzupflanzen. Sie m&uuml;ssen also entweder von Unternehmen wie Monsanto genmanipuliertes oder auf dem freien Markt neues, genfreies Saatgut kaufen. Das treibt die Kosten das Anbaus nach oben und beschr&auml;nkt die Autonomie des Bauern &uuml;ber die Bewirtung seiner Felder. Vor allem in den sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern ist diese Art der Agrar&ouml;konomie f&uuml;r viele Bauern nicht mehr finanzierbar. Sie haben schlicht kein Geld, um jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen.    Mittlerweile ist Monsanto &#8211; da Prozesse wegen Patentrechtsverletzungen, die das Unternehmen gegen kanadische Bauern f&uuml;hrte, selten erfolgreich waren &#8211; dazu &uuml;bergegangen sogenannte sterile Terminatorsamen zu z&uuml;chten, die nur eine Erntesaison eingesetzt werden k&ouml;nnen. Das spart zum einen Prozesskosten und macht es dem Bauern von vornherein unm&ouml;glich, gegen das Patentgesetz zu versto&szlig;en. Selbst das ges&uuml;ndeste Getreide ist dann nach dem Befall mit Monsanto-Pollen sozusagen zeugungsunf&auml;hig.    Noch schlimmer ist die Gef&auml;hrdung der Biodiversit&auml;t, die aus dem Zusammenspiel zweier Ph&auml;nomene resultiert. Erstens neigen die Bauern verst&auml;ndlicherweise dazu, ihren Widerstand gegen Monsanto aufzugeben und die ertragreicheren, genmanipulierten Sorten anzubauen, da diese gewinnbringender sind und so die Zusatzkosten, die durch den j&auml;hrlichen Saatgutneueinkauf entstehen, amortisieren k&ouml;nnen. Zweitens machen Kreuzungen verschiedener Pflanzen, z.B. aus Amaranth und Kartoffel, die angeblich die N&auml;hrstoffe beider Pflanzen vereinen den Anbau einer der beiden Pflanzen, in diesem Fall des Amaranths, unn&ouml;tig.    Der Einsatz solcher Supersorten, z.B. in Afrika oder Indien, hat jedoch bereits gezeigt, dass es durch deren Genuss zu erheblichen Mangelern&auml;hrungen kommt und nicht wenige Wissenschaftler machen sich bereits Gedanken dar&uuml;ber, dass der Einsatz von Gentechnologie in der Landwirtschaft eben nicht die versprochene Weltern&auml;hrungssicherheit hervorbringt, sondern das genaue Gegenteil. Die Welt h&auml;tte zwar mehr als genug zu Essen, w&uuml;rde aber trotzdem verhungern, da die wenigen verbliebenen Sorten nicht mehr die zum Leben notwendigen Vitamine und Proteine tragen k&ouml;nnten. Lebensmittel als weltweites Giffen-Gut? Skorbut als Alltagskrankheit der Moderne? Keine sch&ouml;ne Vorstellung!    Was k&ouml;nnen wir als Verbraucher nun gegen diese Entwicklung tun? Relativ wenig, d&uuml;rfte man anfangs wohl meinen. Erstens sind wir keine Landwirte und k&ouml;nnen am Brotregal relativ selten kontrollieren, wieviel verunreinigtes Saatgut in einem Laib Brot steckt. Zweitens endet unsere Solidarit&auml;t ja auch meistens dort, wo der Geldbeutel anf&auml;ngt. Also bereits bei der Entscheidung zwischen M&uuml;nze oder Schein. Und, seien wir ehrlich, wir entscheiden uns meistens f&uuml;r die M&uuml;nze.    Eine M&ouml;glichkeit zeigt uns nun die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; auf. Auf der eigens eingerichteten Homepage <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> kann man bei ihnen kostenlos Samen f&uuml;r gentechnikfreien Bantams&uuml;&szlig;mais und Informationsmaterial beziehen. Das Ziel der Aktion ist, dass m&ouml;glichst viele Verbraucher diesen S&uuml;&szlig;mais im eigenen Garten anbauen, denn das w&uuml;rde einerseits zu Umsatzr&uuml;ckg&auml;ngen bei Monsanto f&uuml;hren, anderseits dazu, dass immer mehr Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, ihr Auskunftsrecht &uuml;ber Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Nachbarschaft wahrnehmen. W&uuml;rde die Aktion konsequent durchgef&uuml;hrt, s&auml;he sich Monsanto vor einem Berg von Privat- und Sammelklagen. Ich finde diese Idee sehr f&ouml;rderungsw&uuml;rdig.    Und auch wir Blogs k&ouml;nnen mit unserer Multiplikatorfunktion etwas zum Gelingen dieser Aktion beitragen. Zum Einen nat&uuml;rlich, indem wir dar&uuml;ber schreiben. Zum Zweiten hat der Erfolg der Anti-Phentermine-Kampagne (acht der zehn ersten Treffer bei der Google-Suche nach Phentermin) von sum1 gezeigt, dass wir durchaus Macht haben, wenn wir uns vernetzen. Warum nicht auch diesmal?    Also hier der Aufruf: schreibt einen kritischen Artikel zu genver&auml;nderten Nahrungsmitteln, verlinkt Euch untereinander, auf Aufkl&auml;rungsartikel usw. und vergesst nicht, den Namen Monsanto stets zu <a href="http://www.bantam-mais.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.bantam-mais.de'></a><a href='http://www.bantam-mais.de'>http://www.bantam-mais.de</a> zu verlinken.    Ich werde nat&uuml;rlich, wie immer, hier auf jeden neuen Artikel verweisen. Ach ja, eins noch. Die &quot;Interessengemeinschaft f&uuml;r gentechnikfreie Saatgutarbeit&quot; finanziert ihre Arbeit ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Spenden, deswegen hier die Kontonummer:    Zukunftsstiftung Landwirtschaft  Konto Nr. 30 00 54 16  Bei: GLS Gemeinschaftsbank Bochum  BLZ: 430 609 67  Stichwort: Bantam-Mais      Unterst&uuml;tzer    &#8211; Konsumblog, im &Uuml;brigen auch sonst sehr informativ.    &#8211; Infin3D bietet zus&auml;tzliche Informationen wie man sein Auskunftsrecht wahrnehmen kann.    &#8211; Eckpfeiler fordert uns auf, der &quot;Organic Rebellion&quot; beizutreten und verlinkt richtig auf Monsanto. Nachmachen!    &#8211; Ahmblog tr&auml;umt von einer Grillparty mit selbstgez&uuml;chtetem Bantam-Mais.    &#8211; Der Greil f&uuml;hrt ebenfalls ein sehr engagiertes Blog mit vielen Verweisen zu unterst&uuml;tzungsw&uuml;rdigen Aktionen.    &#8211; Monstropolis will ebenfalls den Genangriff abwehren und bietet uns in seinem Blog noch allerlei andere skurrile Fundst&uuml;cke aus der Netzwelt.    &#8211; Gebloggte Welten hat sich den wundersch&ouml;nen Maiskolben in den rechten Frame geklatscht. Davon will ich mehr sehen. Ansonsten teilt er auch nicht gerade zimperlich aus. Sehr lesenswert!    &#8211; Hoadl.net meint: Fresst Euren Gen-Dreck selbst!    &#8211; Nixxon05 will Monsanto den Hahn abdrehen und verweist  auf die vorbildliche Drohung des Unternehmers Claus Hipp, ins gentechnikfreie Ausland abzuwandern. [...]</p>
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		<title>Von: Nur Gedanken :: Bantam-Mais fÃ¼r die Seele :: March :: 2006</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-423</link>
		<dc:creator>Nur Gedanken :: Bantam-Mais fÃ¼r die Seele :: March :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2006 21:11:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Nur Gedanken :: Bantam-Mais für die Seele :: March :: 2006</title>
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		<dc:creator>Nur Gedanken :: Bantam-Mais für die Seele :: March :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Mar 2006 21:11:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-332</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2006 10:45:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich w&#252;rde sagen: Wesentlicher Nachtrag ;-)</description>
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		<title>Von: rene</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/02/11/aktion-eigenes-saatgut-ernten/comment-page-1/#comment-328</link>
		<dc:creator>rene</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2006 18:04:22 +0000</pubDate>
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		<description>hallo &quot;multiplikatorenfreudiger blogger&quot; ;) , ein kleiner nachtrag:

neben dem ernten von gentech~freiem saatgut, hat man gleichzeitig eine kontrolle, ob in der umgebung (bis zu 10km) gentech~mais angebaut wird und kann so informationen an &lt;a href=&quot;http://www.bantam-mais.de/&quot;&gt;die initiative&lt;/a&gt; weiterleiten.

nachtrag ende. lieben gru&#223; renÃ©</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo &#8220;multiplikatorenfreudiger blogger&#8221; ;) , ein kleiner nachtrag:</p>
<p>neben dem ernten von gentech~freiem saatgut, hat man gleichzeitig eine kontrolle, ob in der umgebung (bis zu 10km) gentech~mais angebaut wird und kann so informationen an <a href="http://www.bantam-mais.de/">die initiative</a> weiterleiten.</p>
<p>nachtrag ende. lieben gru&#223; renÃ©</p>
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