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	<title>Konsumblog.de &#187; Konsumerfahrung</title>
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	<description>Konsum und Umwelt, Konsum und Lebensqualität, Konsum und Kritik</description>
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		<title>Meine erste &#214;koschnitte</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 10:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;kostrom jetzt doch nur mit Atomstrom zu haben! Bioprodukte mit E-Zutaten! &#214;ko-Apfel aus Argentinien und dann noch ohne Geschmack! Industriewurst mit &#214;kotest Sehr gut! Bio &#214;ko &#252;berall und das ohne Qualit&#228;tseinbussen? Waren das noch Zeiten, als &#214;ko wirklich was besonderes war! Ich kann mich noch an meine erste &#214;koschnitte erinnern, damals als es gegen Bundeskanzler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#214;kostrom jetzt doch nur mit Atomstrom zu haben! Bioprodukte mit E-Zutaten! &#214;ko-Apfel aus Argentinien und dann noch ohne Geschmack! Industriewurst mit &#214;kotest <em>Sehr gut</em>! Bio &#214;ko &#252;berall und das ohne Qualit&#228;tseinbussen? Waren das noch Zeiten, als &#214;ko wirklich was besonderes war! Ich kann mich noch an meine erste &#214;koschnitte erinnern, damals als es gegen Bundeskanzler Schmidt und seinen Pershingwahn ging. Da war in Dortmund so ne kleine Teestube, in der die Friedensbewegten sich trafen und ihre Friedensschnitten a&#223;en. Im schlabrigen Outfit und mit gelben Buttons kaufte ich mir dort meine erste &#214;koschnitte mit K&#228;se. Die hatte ich kaum aufgekriegt, so satt machte die. Ein Graus f&#252;r schlechte Z&#228;hne! So hatte ich dann auch geraume Zeit die Nase voll von sonner Nahrung.</p>
<p>Sp&#228;ter dann &#8211; meine Tochter war grad geboren, Tschernobyl grad explodiert &#8211; stieg das Bewusstsein f&#252;r Nahrung mit Geschmack. Eier vom Discounter, die nach Fischmehl schmeckten und Industriebrot kamen gar nicht mehr auf den Tisch. In der Bochumer Hustadt in der N&#228;he der Ruhr-Uni gab es einen &#214;koladen namens Arche. Da war das Einkaufen richtig gem&#252;tlich, so mit lauten M&#252;hlenger&#228;uschen, geduldigen Schlangen, goldigen Kinderchen und einem Verk&#228;ufer mit langem Rauschebart (oder habe ich das nur getr&#228;umt), der mit weicher Stimme nach dem Befinden fragte. Und auf die Eier und das Brot von dort war ich echt scharf, den beides war ein Genu&#223;.  Sp&#228;ter, als ich noch nicht soviel Bier soff wie heute, kam dann das Pinkus-Pils als Beigabe f&#252;r besondere Tage hinzu und ich schw&#228;rmte auf einer Party der Kinderladeneltern von einem Bier, das ich bis dahin nicht kannte. Dass es schnell satt machte, muss ich wohl nich extra betonen.  </p>
<p>Und heute is Bio &#252;berall und bald auch nicht mehr zu bezahlen, selbst wenn man auf Discountermarken zur&#252;ckgreift. Da bleibt nur eins, Verzicht auf allen Essens-Etagen, teures Essen nur, wenn mans auch schmecken will, dazwischen ruhig mal en St&#252;ck Industriefleisch und Pestizidgem&#252;se zur Abh&#228;rtung. Mein Tipp f&#252;r den Hunger zwischendurch, ein leckerer Bio-Elster und ab und an mal daran erinnern, was einmal besonders war.</p>
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		<title>Blogparade: 7 Fragen zu Konsum und Umwelt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 20:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[xyz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor &#252;ber 2 Jahren habe ich einige Fragen in die Bloggerrunde geworfen und es gab eine recht rege Beteiligung. Nun hat sich in diesen 50 26 Monaten recht viel ge&#228;ndert. Es gibt viele neue Weblogs zum Thema Nachhaltigkeit und auch die Leserschaft des Konsumblogs wird sich gewandelt haben. Deshalb m&#246;chte ich die Fragen leicht abgewandelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor &#252;ber 2 Jahren habe ich einige Fragen in die Bloggerrunde geworfen und es gab eine <a href="http://konsumblog.de/2006/01/10/7-fragen-zu-konsum-und-umwelt/">recht rege Beteiligung</a>. Nun hat sich in diesen <s>50</s> 26 Monaten recht viel ge&#228;ndert. Es gibt viele neue Weblogs zum Thema Nachhaltigkeit und auch die Leserschaft des Konsumblogs wird sich gewandelt haben. Deshalb m&#246;chte ich die Fragen leicht abgewandelt und mit 2 ge&#228;nderten erneut stellen, um zu erfahren, was Ihr &#252;ber Umwelt und Konsum denkt und welche Erfahrungen Euch wichtig waren. Die Antworten k&#246;nnen im eigenen Weblog oder hier als Kommentar gepostet werden. </p>
<p><strong>1.</strong> Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?</p>
<p><strong>2.</strong> Hat es in den letzten 3 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten ver&#228;ndert haben? </p>
<p><strong>3.</strong> Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am st&#228;rksten beeindruckt oder emp&#246;rt?</p>
<p><strong>4.</strong> Welche konkreten Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?</p>
<p><strong>5.</strong> Was hat sich in den letzten 3 Jahren im Sinne der Nachhaltigkeit zum Besseren gewendet?</p>
<p><strong>6.</strong> Hast Du Ideen f&#252;r Politiker und Konsumenten, um das Verh&#228;ltnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualit&#228;t zu verbessern.</p>
<p><strong>7.</strong> Was kritisierst Du &#8211; wenn &#252;berhaupt &#8211; an den &#8220;Neuen &#214;kos&#8221;, an der &#8220;LOHAS-Bewegung&#8221;?</p>
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		<title>Der &#214;kofried im Interview ;-)</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 19:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Film]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum dem Peter Unfried sein A++-K&#252;hlschrank so richtig gute Laune macht, erkl&#228;rt der stellvertretender Chefredakteur der taz und Autor des Bekenntnisbuches &#214;ko in einem Interview auf jetzt.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum dem Peter Unfried sein A++-K&#252;hlschrank so richtig gute Laune macht, erkl&#228;rt der stellvertretender Chefredakteur der taz und Autor des Bekenntnisbuches <a href="http://konsumguerilla.net/randnotizen/oeko-peter-unfried-buchempfehlung/">&#214;ko</a> in einem <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/424294">Interview auf jetzt.de</a>.</p>
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		<title>Carsharing heute</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 11:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessanter SZ-Artikel &#252;ber das Carsharing hierzulande und wieviel man als Wenigfahrer sparen kann dabei: Aus Freude am Sparen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter SZ-Artikel &#252;ber das Carsharing hierzulande und wieviel man als Wenigfahrer sparen kann dabei: <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/321/148965/">Aus Freude am Sparen</a>.</p>
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		<title>Kaufrausch mit Verletzungsgefahr inklusive</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 17:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man die Masse von potentiellen Konsumenten nur lange genug mit Werbung bestrahlt, kann das zum Teil zu recht ungew&#246;hnlichen Geisteszust&#228;nden und Kaufverhalten f&#252;hren. Neuer&#246;ffnungen bekannter Elektrogro&#223;m&#228;rkte sind da ein &#8220;gutes&#8221; Beispiel daf&#252;r. Jetzt steht uns ja auch wieder ganz unerwartet Weihnachten ins Haus, also lautet die Parole auch wieder: kaufen, kaufen und nochmals kaufen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Masse von potentiellen Konsumenten nur lange genug mit Werbung bestrahlt, kann das zum Teil zu recht ungew&#246;hnlichen Geisteszust&#228;nden und <a href="http://de.youtube.com/watch?v=7LHj37Is2ak&amp;feature=related">Kaufverhalten</a> f&#252;hren. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-521405,00.html">Neuer&#246;ffnungen bekannter Elektrogro&#223;m&#228;rkte</a> sind da ein &#8220;gutes&#8221; Beispiel daf&#252;r. Jetzt steht uns ja auch wieder ganz unerwartet Weihnachten ins Haus, also lautet die Parole auch wieder: <a href="http://de.youtube.com/results?search_query=mediamarkt+berlin+alexa+er&#246;ffnung&amp;search=Suchen">kaufen, kaufen und nochmals kaufen</a>!</p>
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		<title>LOHAS Konferenz in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 09:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Harrach von KarmaKonsum l&#228;dt zur ersten deutschen LOHAS Konferenz am 17. Septemer 2007 in der Brotfabrik in Frankfurt ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Harrach von KarmaKonsum l&#228;dt <a href="http://karmakonsum.de/konferenz/">zur ersten deutschen LOHAS Konferenz</a> am 17. Septemer 2007 in der Brotfabrik in Frankfurt ein.</p>
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		<title>Phase wenig essen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 01:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem mein Sch&#228;tzchen mit ihrer Freundin Moni in Kanada den Elchen und Stachelschweinen nachstellt (oder andersherum, ich bin mir da nicht sicher), habe ich keine Lust auf Kochen. Ich ern&#228;hre mich seit zwei Wochen von Margarine, Brot, K&#228;se, ein wenig Obst und noch weniger Joghurt wie auch manchmal von gro&#223;z&#252;gig angesetzten Rationen Bier und ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem mein <a href="http://screenario.de">Sch&#228;tzchen</a> mit ihrer Freundin Moni in Kanada den Elchen und Stachelschweinen nachstellt (oder andersherum, ich bin mir da nicht sicher), habe ich keine Lust auf Kochen. Ich ern&#228;hre mich seit zwei Wochen von Margarine, Brot, K&#228;se, ein wenig Obst und noch weniger Joghurt wie auch manchmal von gro&#223;z&#252;gig angesetzten Rationen Bier und ab und an von einem Glas Rotwein. Eine Pommes mit Bauernsalat vom Griechen habe ich mir geg&#246;nnt und einmal war ich bereit, mir leckere Stampfkartoffel mit Spiegeleier zu machen (f&#252;r den Rahmspinat war ich zu faul). Dabei f&#228;llt mir heute bei dem Gedanken <a href="http://konsumblog.de/2007/05/23/bei-den-ferkelkastrierern/">Tierqu&#228;lerei f&#252;r Fleischfetischisten</a> auf, dass ich ohne Probleme auf Fleisch verzichten kann, so ohne Anspruch, weil mir nix fehlt und da kein Mu&#223; ist. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Perspektiven des politischen Konsumenten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 10:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanja Busse, Autorin des Buches Die Einkaufsrevolution, &#252;ber Konsumverstrickung, Informationsfreiheit und den Weg zum politischen Konsumenten. Konsumblog: Wie sind Sie auf die Idee gekommen &#8220;Die Einkaufsrevolution&#8221; zu schreiben? Was hat Sie motiviert? Tanja Busse: &#220;ber politischen Konsum habe ich schon l&#228;nger nachgedacht, zuerst allerdings skeptisch. Als ich vom Aufruf zum Nestlé-Boykott h&#246;rte (weil Nestlé seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="color:#666666;">Tanja Busse, Autorin des Buches <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=207851">Die Einkaufsrevolution</a>, &#252;ber Konsumverstrickung, Informationsfreiheit und den Weg zum politischen Konsumenten.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Wie sind Sie auf die Idee gekommen &#8220;Die Einkaufsrevolution&#8221; zu schreiben? Was hat Sie motiviert?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> &#220;ber politischen Konsum habe ich schon l&#228;nger nachgedacht, zuerst allerdings skeptisch. Als ich vom Aufruf zum Nestlé-Boykott h&#246;rte (weil Nestlé seine Babymilch-Produkte auch in armen L&#228;ndern auf den Markt brachte, in denen es kein sauberes Trinkwasser gab, so dass viele Babies an Durchfall starben) dachte ich, klar, Nestlé boykottier ich, und war dann v&#246;llig &#252;berrascht, wie viele Produkte von Nestlé waren. Es schien mir v&#246;llig unm&#246;glich, sie alle zu boykottieren und den Konzernen zu entkommen. Das war zu Beginn meines Studiums, als ich zwar im Bioladen kaufte, mich aber noch wunderte, warum das so teuer war. Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen war und es eigentlich h&#228;tte besser wissen m&#252;ssen. Dann habe ich mehr und mehr &#252;ber Landwirtschaft recherchiert und verstanden, wie wichtig und richtig Biolandwirtschaft ist. Und dass man Nestlé eben doch ganz leicht boykottieren kann, ganz einfach, in dem man ausschlie&#223;lich Bioprodukte kauft und Superm&#228;rkte gleich mitboykottiert. Diesen Lernprozess wollte ich reflektieren und habe einer Kollegin bei der ZEIT, Susanne Gaschke, das als Essai vorgeschlagen. Und sie sagte: Mach ein Buch draus!</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Ihr Buch ist ein engagiertes Pl&#228;doyer f&#252;r den &#8220;politischen Konsumenten&#8221;. Was ist der politische Konsument?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Der politische Konsument ist zornig, weil er oft Waren kauft, mit denen er die Umwelt zerst&#246;rt oder andere Menschen ausbeutet &#8211; ohne es zu wollen und ohne es zu erfahren. Er will, dass das anders wird. Deshalb versteht er jeden Einkauf als politische Handlung, er ist sich des Zusammenhangs zwischen dem, was er kauft, und den Bedingungen, unter denen es hergestellt wird, bewusst.</p>
<p>Er fordert von der Politik Gesetze, die ihm Transparenz beim Einkaufen erm&#246;glichen: ein echtes Verbraucherinformationsgesetz zum Beispiel, das einem den Zugang zu den Ergebnissen von Lebensmittelkontrollen erm&#246;glicht, und das Verbot, Waren zu importieren, die nicht nach sozialen und &#246;kologischen Mindeststandards hergestellt wurden. Solange es diese Gesetze nicht gibt, recherchiert er selbst und kauft nur einwandfreie Waren, die weder seiner Gesundheit noch anderen Menschen noch der Umwelt schaden.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Sie arbeiten gut heraus, dass sich faire Erzeugerpreise kaum auf den Preis im Laden auswirken. Was hei&#223;t das und warum unterst&#252;tzen viele Konzerne trotzdem keine fairen Erzeugerpreise?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Das h&#228;ufigste Argument ist Marktlogik. Wer in F&#252;hrungspositionen in Unternehmen arbeitet, hat ja meistens &#214;konomie studiert und folgt strikt der schlichten reinen Lehre und w&#228;hlt das g&#252;nstigste Angebot. Solche Manager zahlen eben den Weltmarktpreis f&#252;r Kaffee bei irgendeinem Zwischenh&#228;ndler und f&#252;hlen sich  f&#252;r die Produzenten des Kaffees nicht verantwortlich, was sie &#8211; streng rechtlich gesehen &#8211; ja auch nicht sind. Oder sie vergeben Auftr&#228;ge f&#252;r Textilarbeiten im Internet und erteilen einer Fabrik in einem Billiglohnland den Zuschlag, in der sie nie gewesen sind und &#252;ber deren Arbeitsbedingungen sie nichts wissen. Solches Handeln &#8211; das unserem christlichen Wertesystem ebenso widerspricht wie unseren Moralvorstellungen, ist eine Folge des arbeitsteiligen Denkens, das Zust&#228;ndigkeiten ebenso limitiert wie Verantwortungsgef&#252;hl. Und trotzdem toleriert es die Gesellschaft.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> In Ihrem Buch schreiben Sie &#252;ber &#8220;Konsumverstrickung&#8221;. Was meinen Sie damit?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Mit Konsumverstrickung meinte ich, dass der einzelne heute durch sein Einkaufsverhalten in Zust&#228;nde verstrickt ist, die auf Ausbeutung und Zerst&#246;rung beruhen, und dass er sich dem kaum entziehen kann, wenn er sich nicht zum Au&#223;enseiter machen will. Man lebt und kauft wie die anderen &#8211; und wenn man inne h&#228;lt, sich sozusagen dahin umschaut, wo sonst keiner hinguckt, in die Freihandelszonen der Billiglohnl&#228;ndern oder auch nur hinter die Stallt&#252;ren der Mastfabriken bei uns, dann sieht er erst, was er anrichtet.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Vorbildlich an Ihrem Buch ist, dass Sie den Leser nicht mit dem Elend, das hinter den Kulissen unserer Konsumwelt stattfindet, alleinlassen, sondern ihm auch erfolgreiches Gegenhandeln vorstellen, wie zum Beispiel <a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/12/a0034.1/text">Josef Jacobi</a> und die &#8220;Upl&#228;nder Bauernmolkerei&#8221;. Welches engagierte Projekt, welcher Aktivist oder welche NGO hat Sie am meisten bei Ihren Recherchen beeindruckt?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Ich habe keine Rangliste gemacht, aber Josef Jacobi hat mir deshalb so gut gefallen, weil sein Bauernhof in der Gegend liegt, in der ich aufgewachsen bin. Die Bauern dort halten nicht viel von alternativen Ideen und tun ziemlich kritiklos, was der Bauernverband ihnen vorschl&#228;gt. Deshalb ist Jacobis unternehmerischer Mut umso h&#246;her einzusch&#228;tzen.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Sie schreiben, man m&#252;sse die Politik in die Pflicht nehmen. Beobachten Sie nicht auch eine auseinanderklaffende Schere zwischen Bio-Boom und Politikerhandeln, gesteigertem Konsumbewusstsein und unzul&#228;nglichen, halbherzigen Gesetzeswerken, die nicht selten unverbl&#252;mt gegen Verbraucher- und Umweltschutz gerichtet sind?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Ja, so kann man das wohl sehen. Und das neue halbherzige Verbraucherinformationsgesetz, das vor allem das Betriebsgeheimnis vor neugierigen Verbrauchern sch&#252;tzt, ist der beste Beweis daf&#252;r. Allerdings haben die Konsumenten auch wenig Druck gemacht. Das Thema Verbraucherinformationsgesetz hat kaum einen vom Hocker gerissen, vielleicht, weil es zu kompliziert schien? Die Aufregung &#252;ber das Gammelfleisch ist verpufft, ohne sich in politischem Willen auszudr&#252;cken.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Robert Misik hat die Tage in der taz <a href="http://www.taz.de/pt/2007/03/05/a0166.1/text ">beschrieben</a>, wie der &#8220;&#214;kokonsum&#8221; nun f&#252;r das gute Konsumgef&#252;hl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu f&#252;hlen beim Kaufen und Zeigen geh&#246;re jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber &#8220;Moralkonsum&#8221; und &#8220;vern&#252;nftiges Shoppen&#8221; k&#246;nne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen m&#252;sse. Wie sehen Sie das und was muss zuerst und ganz schnell passieren?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Mich &#228;rgert die abf&#228;llige sp&#246;ttische Rede, mit der die Verbraucherverantwortung bisweilen bedacht wird. Nat&#252;rlich ist die Politik gefragt, nat&#252;rlich ist es ein entsetzlicher und erb&#228;rmlicher Zustand, dass es unsere Gesetz erlauben, Waren zum importieren, bei deren Herstellung Menschen ausgebeutet wurden. Nat&#252;rlich ist es falsch, dass es eine wirtschaftliche Globalisierung ohne soziale und &#246;kologische Standards gegeben hat. Das ist ein Vers&#228;umnis der Politik. Doch deswegen kann man sich nicht zur&#252;cklehnen und sagen: Ich bin nicht schuld, schuld sind die Politiker! Wenn es &#8220;den Politikern&#8221; nicht gelingt, diese Zust&#228;nde zu verbessern, muss man das selbst in die Hand nehmen, jeder, wie er kann, der eine vielleicht nur beim Einkaufen, der andere auch durch politisches Engagement.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Eine der wichtigen politischen Forderungen bleibt f&#252;r Deutschland, dass die Informationsrechte des B&#252;rgers gest&#228;rkt werden. Das Gegenteil aber ist der Fall. Warum ist die Informationsfreiheit so immens wichtig und welche Missst&#228;nde sind zu beklagen?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Das beste Beispiel ist: Der Steuerzahler finanziert Lebensmittel- und Gastst&#228;ttenkontrollen, deren Ergebnisse er nicht zu Gesicht bekommt. Das verhindert  den Wettbewerb um die besten hygienischen Standards und sch&#252;tzt diejenigen, die r&#252;cksichtlos arbeiten. W&#252;sste der Konsument, dass ein Restaurant unsauber arbeitet und verdorbene Speisen auftischt, w&#252;rde er wohl nicht hingehen.</p>
<p>Das Gleiche betrifft zum Beispiel Spielzeug und Kleidung. Kein Gesetz fordert, dass alle Inhaltsstoffe genannt werden m&#252;ssen. So erf&#228;hrt der K&#228;ufer gar nicht, dass eine Quietsche-Ente oder eine Jeans mit umstrittenenen Chemikalien behandelt wurde. Er liest vielleicht auf den Internetseiten des Bundesamtes f&#252;r Risikobewertung, dass Weichmacher m&#246;glicherweise gesundheitsgef&#228;hrdend sind, und will sie deshalb nicht kaufen, bloss weiss er nicht, in welchen Produkten sie enthalten sind.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Zuguterletzt: Wie geht es weiter mit Ihrem pers&#246;nlichen Konsumverhalten und was planen Sie zur Zeit als engagierte Autorin.</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Ich arbeite daran, Schritt f&#252;r Schritt.  Das Thema Lebensmittel finde ich am einfachsten, wir haben eine Gem&#252;sekiste von einem Biobauernhof in der N&#228;he abonniert, den Rest kaufen wir im Hofladen oder im Biosupermarkt. F&#252;r Kleidung aus Biobaumwolle habe ich inzwischen im Internet einige Anbieter gefunden. Und, klar: Energiesparlampen, Stand-by-Schalter ausstellen, kurze Strecken mit dem Rad, lange mit der Bahn, aber es ginge sicherlich noch konsequenter. Ich muss mich oft &#252;berwinden, in L&#228;den und Restaurants nach korrekten Produkten zu Fragen, aber ich halte das f&#252;r wichtig: Nachfrage bekunden. Zum Beispiel im Sportverein den Vorschlag machen, Vereins-T-Shirts aus Biobaumwolle zu kaufen.<br />
Und das n&#228;chste Buch? So weit bin ich noch nicht, mich bewegen einige Themen, unter anderem der Zusammenhang von politischen Forderungen und Konsumverstrickung, nach dem Sie ja auch gefragt hatten. Und &#252;ber unsere Wohlstandslethargie m&#252;sste vielleicht mal geschrieben werden.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Vielen Dank f&#252;r das Interview. </p>
<p style="color:#666666;">Tanja Busse, Jahrgang 1970, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund und Pisa. Sie arbeitet unter anderem f&#252;r den WDR und die ZEIT. Ihr aktuelles Buch hei&#223;t <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=207851">Die Einkaufsrevolution &#8211; Konsumenten entdecken ihre Macht</a>, M&#252;nchen 2006.</p>
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		<title>M&#246;glichkeiten des &#214;kokonsums</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 09:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Film]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
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		<description><![CDATA[Konsumguerilla: Interview mit Fred Grimm, dem Autor von Shopping hilft die Welt verbessern. &#220;ber &#8220;Fairtrade-Mechanismen&#8221;, M&#246;glichkeiten des &#214;ko-Shoppings und &#8220;Lohas&#8221; (Lifestyle of Health and Sustainability). Sehr lesenswert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konsumguerilla: <a href="http://konsumguerilla.net/interview-mit-fred-grimm-autor">Interview mit Fred Grimm</a>, dem Autor von <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=212363">Shopping hilft die Welt verbessern</a>. &#220;ber &#8220;Fairtrade-Mechanismen&#8221;, M&#246;glichkeiten des &#214;ko-Shoppings und &#8220;Lohas&#8221; (Lifestyle of Health and Sustainability). Sehr lesenswert.</p>
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		<title>M&#246;glichkeiten des &#214;kokonsums</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 09:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Konsumguerilla: <a href="http://konsumguerilla.net/interview-mit-fred-grimm-autor">Interview mit Fred Grimm</a>, dem Autor von <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=212363">Shopping hilft die Welt verbessern</a>. &#220;ber &#8220;Fairtrade-Mechanismen&#8221;, M&#246;glichkeiten des &#214;ko-Shoppings und &#8220;Lohas&#8221; (Lifestyle of Health and Sustainability). Sehr lesenswert.</p>
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		<title>Gutshopping?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 17:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Film]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Buchtipp am Rande: Zuf&#228;llig in der Sitebar der Konsumguerilla (noch jung, aber neugierig machend) gefunden, ein Buch von Fred Grimm: Shopping hilft die Welt verbessern &#8211; Der andere Einkaufsf&#252;hrer. Ern&#228;hrung &#8211; Mode &#8211; Wohnen &#8211; Reisen &#8211; Geldanlage. Wohl alles f&#252;r den guten Kosumenten und seine Gewissenspflege.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buchtipp am Rande: Zuf&#228;llig in der Sitebar der <a href="http://konsumguerilla.net/">Konsumguerilla</a> (noch jung, aber neugierig machend) gefunden, ein <a href="http://www.lob.de/cgi-bin/work/froogle?titnr=242857767">Buch</a> von Fred Grimm: <em>Shopping hilft die Welt verbessern &#8211; Der andere Einkaufsf&#252;hrer. Ern&#228;hrung &#8211; Mode &#8211; Wohnen &#8211; Reisen &#8211; Geldanlage</em>.  Wohl alles f&#252;r den guten Kosumenten und seine Gewissenspflege. </p>
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		<title>Kaffee auf?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 18:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wir gerade beim Kaffeegenu&#223; sind: Bei mir kann nur noch selten die Rede davon sein. Gleich die erste Tasse wird am Rechner oder vor der Zeitung hinuntergekippt, die n&#228;chste folgt sogleich. Manche halbe Tasse wird auf dem Schreibtisch vergessen und kalt weggesch&#252;ttet. Immerhin bin ich aber von allen Maschinen, die h&#246;chsten Genu&#223; versprechen, weggekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir gerade beim Kaffeegenu&#223; sind: Bei mir kann nur noch selten die Rede davon sein. Gleich die erste Tasse wird am Rechner oder vor der Zeitung hinuntergekippt, die n&#228;chste folgt sogleich. Manche halbe Tasse wird  auf dem Schreibtisch vergessen und kalt weggesch&#252;ttet. Immerhin bin ich aber von allen Maschinen, die h&#246;chsten Genu&#223; versprechen, weggekommen. Bei uns hei&#223;t es, die erste Runde aufbr&#252;hen mit frischem und nicht zu hei&#223;em Wasser. Die vorgew&#228;rmte Thermoskanne ist zwar nicht optiomal, versorgt uns beide aber in der ersten Stunde mit je drei Tassen. Ich mache den Kaffee zudem recht stark, damit ich viel frische lauwarme Milch hineintun kann. In hellen Sinnesmomenten ist auch dieser Kaffee ein Genu&#223;. ;-) Bevor ich aber an die n&#228;chste Tasse denke, m&#246;chte ich ein paar anregende Links vorstellen: <a href="http://www.quarks.de/kaffee/index.htm">Faszination Kaffee</a> und seine mehr als 1000 Aromastoffe, eine Sendung von Quarks &#038; Co mit einer <a href="http://www.quarks.de/kaffee/00.htm">umfangreichen Themenliste</a>, gefunden auf der Site <a href="http://www.kaffee-netz.de/verzeichnis/index.html">Kaffee-Netz</a>, schon etwas alt, aber immerhin.</p>
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		<title>Gute Support-Erfahrungen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 18:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten zwei Jahren hat sich f&#252;r mich gezeigt, dass Produkte, auch wenn man gutes Geld daf&#252;r bezahlt, minderwertiger und fehleranf&#228;lliger werden. Ich will aber heute nicht ins Einzelne gehen. Lieber m&#246;chte ich &#252;ber Produkte schreiben, die mich &#252;berzeugt haben, trotzdem aber M&#228;ngel aufwiesen. Dabei hatte es sich meistens gelohnt, den Support in Anspruch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten zwei Jahren hat sich f&#252;r mich gezeigt, dass Produkte, auch wenn man gutes Geld daf&#252;r bezahlt, minderwertiger und fehleranf&#228;lliger werden. Ich will aber heute nicht ins Einzelne gehen. Lieber m&#246;chte ich &#252;ber Produkte schreiben, die mich &#252;berzeugt haben, trotzdem aber M&#228;ngel aufwiesen.  Dabei hatte es sich meistens gelohnt, den Support in Anspruch zu nehmen. Mit freundlicher Vorgehensweise habe ich einige positive Erfahrungen gesammelt:</p>
<ul>
<li>
Im vorletzten Jahr hatte ich eine gute Erfahrung mit der Leica Camera AG gemacht. Sie hat mir meine <a href="http://segert.net/weblog/sw-reportage-mit-der-leica-digilux-2/">Digilux 2</a> innerhalb von 5 Tagen kostenlos repariert, kurz vor Ablauf der Gew&#228;hrleistung. </li>
<li>Ein 16 Monate alter <a href="http://www.eipeltauer.at/images/pollux21k.jpg">Puma-Chonograph</a> f&#252;r 129 Euro ging trotz neuer Batterie in unregelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden ungenau. Der Internet-H&#228;ndler hat mir die Adresse der Firma Zeitmesstechnik Puma Service zum Einschicken genannt. Die Uhr kam ziemlich fix und repariert zur&#252;ck, zudem hatte man mir ein neues Armband spendiert, obwohl das alte noch gut in Schuss war. </li>
<li>Gleich zweimal musste ich die bereits in die Monate gekommene Kamera <a href="http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_pentax_optio_x_p41204.html">Pentax Optio X</a> einschicken. Die PENTAX Europe GmbH hat die Kamera beide Male anstandslos und ziemlich schnell repariert.</li>
<li>Im letzten Urlaub leistete uns der Sprachcomputer <a href="http://www.franklin-de.com/index.cfm?fuseaction=MoreDetails&#038;ItemID=121">Franklin BDS-1860</a> super gute Dienste, denn schneller und spontaner kann man einfach nicht englische W&#246;rter &#252;bersetzen. Nur leider sah ich nach kurzem Einsatz einen Defekt im Display. Ich schrieb die Firma Franklin Electronic Publishers GmbH per Email an und bekam prompt eine Antwort. Es reichte &#8220;ausnahmsweise&#8221;, ein Foto des Displayfehlers und die Rechnung via Email zu verschicken, um einige Zeit sp&#228;ter ein nagelneues Ersatzger&#228;t in Empfang nehmen zu k&#246;nnen. Vorbildliche  Email-Kommunikation.</li>
<li>Der <a href="http://www.digitalpublishing.de/sprachen/ISR/isr-set.htm">USB-Sprachtrainer Englisch</a> von digital publishing (Sprachlernsoftware, die mich &#252;berzeugt hat) funktionierte nicht so recht auf meinem Notebook. Auf meine Anfrage via Email kam einen Tag sp&#228;ter die Aufforderung, den UBS-Stick einzusenden. 4 Tage sp&#228;ter hatte ich nagelneuen und originalverpackten Ersatz.</li>
<li>Ich bin ja recht froh &#252;ber den <a href="http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=ink09001&#038;k_id=&#038;hot=0">Adventure Pen</a> &#8211; ein Kugelschreiber als Schl&#252;sselanh&#228;nger -, gekauft bei Globetrotter. So habe ich unterwegs immer einen Stift zur Hand. Leider fiel mir das Ger&#228;t im Urlaub aus der Umh&#252;llung. Globetrotter bewies nach einer Email-Anfrage schnellste Kulanz und schickte mir einen neuen.</li>
<li>Gute Erfahrungen als Gesch&#228;ftskunde habe ich in den letzten 4 Jahren auch mit computeruniverse.net gemacht, die bei technischen Problemen kundenfreundliche Optionen bereithalten.</li>
</ul>
<p>Das oberste Gebot bei Support-Anfragen ist Freundlichkeit. Die Mitarbeiter k&#246;nnen schlie&#223;lich nichts f&#252;r defekte Ger&#228;te und eine freundliche Anfrage motiviert wohl mehr als reine Meckerei. Genaue Beschreibung der Fehler und M&#228;ngel ist das zweite Gebot. Wenn es auf Email-Anfragen keine Antwort gibt (besonders bei Konzernen), dann sollte man immer zum Telefon greifen und sich &#252;ber Adresse und Vorgehensweise informieren, bevor man ein Ger&#228;t zur&#252;ckschickt. Das beschleunigt nicht nur den Vorgang, man hat auch eine relative Sicherheit, dass das Ger&#228;t an der richtigen Stelle ankommt. Und auch am Telefon kann es nicht schaden, das Produkt auch mal zu loben, wenn es denn nicht diesen Fehler h&#228;tte&#8230;  </p>
<p>Im Gro&#223;en und Ganzen ist aus meiner Warte der Support in Deutschland besser als sein Ruf. Desweiteren scheint mir, dass man bei den &#8220;kaputten Preisen&#8221; mancher Internet-Discounter keinen guten Support erwarten sollte. Im Hinblick auf die geh&#228;ufte Fehleranf&#228;lligkeit sollte man vielleicht lieber einige Euros mehr investieren und so erfahrene Einzelh&#228;ndler und supportgebende Firmen unterst&#252;tzen. Und eines ist auch klar, Support kostet Geld und erh&#228;lt Arbeitspl&#228;tze.</p>
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		<item>
		<title>Umfrage: Deine Top 5 Konsum- und Umweltskandale</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/09/25/deine-top-5-konsum-und-umweltskandale/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 14:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir gestehen, gestehe mit! Deine pers&#246;nlichen Umwelt- und Konsumskandale! Wann warst Du das letze Mal eine echte Umweltsau? Welche minderwertigen Fressereien hast Du das letzte Mal genossen. Wann hast Du wie mit allen guten Vors&#228;tze gebrochen? Gestehe, denn wir gestehen mit. Schreibe Dich frei und entlaste Dein schlechtes Gewissen. Danach wird es Dir besser gehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir gestehen, gestehe mit!  Deine pers&#246;nlichen Umwelt- und Konsumskandale! Wann warst Du  das letze Mal eine echte Umweltsau? Welche minderwertigen Fressereien hast Du das letzte Mal genossen. Wann hast Du wie mit allen guten Vors&#228;tze gebrochen? Gestehe, denn wir gestehen mit. Schreibe Dich frei und entlaste Dein schlechtes Gewissen. Danach wird es Dir besser gehen. Lass die Biomenschen ruhig entsetzt aus der &#246;kologischen W&#228;sche gucken, auf los gehts los!</p>
<ul>
<li>Skandal 1: Hassfahren auf der Autobahn, Idiot gejagt mit Feinstaubbomber, Schnitt von 6,5 L/100km kaputt gemacht. </li>
<li>Skandal 2: Billighamburger aus Plastikfolie vom Grill gegessen (mit Scheiss-K&#228;se drauf) Pluspunkt: Beim Reinstopfen &#252;ber Gammelfleisch gel&#228;stert.</li>
<li>Skandal 3: Teures Marzipanzeugs gekauft und Verpackungsm&#252;ll ohne Ende in den gelben Sack geschmissen. Immerhin nicht in die Biotonne.</li>
<li>Skandal 4: Einfach so aus Faulheit den Wasserkran laufen lassen.</li>
<li>Skandal 5: Bis zum Umfallen sehr hei&#223; und sehr lange geduscht.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie weit geht &#246;kologisch und sozial korrekt?</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2006/08/20/wie-weit-geht-oekologisch-und-sozial-korrekt/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Aug 2006 10:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es nicht eine Illusion man k&#246;nnte &#246;kologisch und sozial korrekt leben? fragt man im Blog Swanmore. Oder h&#246;rt das Leben eben dann erst auf wie jedes korrekte?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://swanmore.blogsum.de/2006/08/20/freunde-der-erde/">Ist es nicht eine Illusion man k&#246;nnte &#246;kologisch und sozial korrekt leben?</a> fragt man im Blog Swanmore. Oder h&#246;rt das Leben eben dann erst auf wie jedes korrekte? </p>
]]></content:encoded>
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