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	<title>Konsumblog.de &#187; Konsumkritik</title>
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	<description>Konsum und Umwelt, Konsum und Lebensqualität, Konsum und Kritik</description>
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		<title>Ethik und Ekel</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 22:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit neige er bei Phrasen wie ethisch und &#246;kologisch korrekt einkaufen zu allergischen Abwehrreaktionen. Es h&#246;re sich an wie ethisch moralisch korrekt leben, wie geistig moralische Wende. Die Welt sei ungerecht, es g&#228;be viel Leid, aber sie, die gr&#252;ngestrichenen LOHAS-J&#252;nger, diese sich gesund essenden, kleidenden und verbrauchenden Weltverbesserungskonsumenten lebten, immerhin! ethisch korrekt. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit neige er bei Phrasen wie <em>ethisch und &#246;kologisch korrekt einkaufen</em> zu allergischen Abwehrreaktionen. Es h&#246;re sich an wie <em>ethisch moralisch korrekt leben</em>, wie <em>geistig moralische Wende</em>. Die Welt sei ungerecht, es g&#228;be viel Leid, aber sie, die gr&#252;ngestrichenen LOHAS-J&#252;nger, diese sich gesund essenden, kleidenden und verbrauchenden Weltverbesserungskonsumenten lebten, immerhin! ethisch korrekt. Diese Ethik gleiche dem Ekel vor sauber und rein, desinfiziert vom Dreck der Welt. Eine Ethik mit scheinsozialer Relevanz, allein zur saturierten und sexy bis coolnessges&#228;ttigten Best&#228;tigung der eigenen Trendsucht. </p>
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		<title>Probleme mit dem teilnehmenden Web oder taz versus LOHAS ;-)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 12:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Als vor nun fast genau 2 Jahren das Konsumblog startete, gab es kaum Weblogs oder Projekte zur Thematik Konsum und Nachhaltigkeit. Mit der durch den letzten Klimabericht 2006 angezettelten Klimadebatte hat sich das schlagartig ge&#228;ndert, was ja auch nicht schlecht ist. Zahlreiche neue Weblogs sind hinzgekommen, die Informationen b&#252;ndeln, Halbwissen relativieren und Netzwerke aufbauen. Auffallend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als vor nun fast genau 2 Jahren das Konsumblog startete, gab es kaum Weblogs oder Projekte zur Thematik Konsum und Nachhaltigkeit. Mit der durch den letzten Klimabericht 2006 angezettelten Klimadebatte hat sich das schlagartig ge&#228;ndert, was ja auch nicht schlecht ist. Zahlreiche neue Weblogs sind hinzgekommen, die Informationen b&#252;ndeln, Halbwissen relativieren und Netzwerke aufbauen.  </p>
<p>Auffallend ist zugleich eine zunehmende Penetranz sogenannter LOHAS-Projekte, die meinen, mich mit Emails bel&#228;stigen zu m&#252;ssen und die Produkte f&#252;r ein gutes Konsumgewissen bewerben, als ginge es um nichts anderes als ums Kaufen, Kaufen und nochmals Kaufen, Hauptsache das Produkt ist fair, nachhaltig, gr&#252;n, CO2-arm und wie die abla&#223;versprechenden Attribute auch immer hei&#223;en m&#246;gen. </p>
<p>Die taz nun regt sich in andere Weise &#252;ber &#8220;Gr&#252;ne Konsumportale&#8221; auf, denen es nicht an Werbung daf&#252;r aber an Glaubw&#252;rdigkeit mangele. Dabei wirft der Autor unter dem Titel <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/oekologisch-suspekt/?src=TE&#038;cHash=6561529a31">&#214;kologisch suspekt</a> nicht einen Blick auf die zahlreichen Weblogs, die ganz ohne Werbung gesammelte Fakten, Zusammenh&#228;nge und Erfahrungen verbreiten und ohne die der LOHAS-Hype erst gar nicht entstanden w&#228;re (meine These). </p>
<p>Der taz-Moralist &#8211; der seinen Text in einer von Werbebannern zugepflasterten Seite ver&#246;ffentlicht &#8211; und seine Argumente erinnern mich an die selbstzerfleischenden Pseudodiskussionen &#252;ber Sinn und Unsinn von Werbung in Weblogs und an jene immer wieder aufkeimende Gro&#223;aufregung namens &#8220;Weblogs versus Journalismus&#8221;, in der die H&#252;ter der gedruckten Information gerne das Kind mit dem Bade aussch&#252;tten, weil sie sich mit Weblogs und Internet nicht so recht auskennen und <em>nur</em> die &#8211; in der Tat existierende &#8211; argumentenarme, denunziatorische und verbl&#246;dende Oberfl&#228;che des <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/">&#8220;partizipativen Web&#8221;</a> sehen (wollen).</p>
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		<title>Wussten Sie schon&#8230;? Espresso f&#252;r mehr als 40 Euro pro Kilo</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 14:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der ohnehin lesenswerten Seite guter-kaffee.de findet sich erhellendes zum Thema Espressokapseln und Kaffeepads.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der ohnehin lesenswerten Seite guter-kaffee.de findet sich erhellendes zum Thema <a href="http://www.guter-kaffee.de/espressokapseln.html">Espressokapseln und Kaffeepads</a>.</p>
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		<title>2 Seiten einer Medaille: Konsum und Identit&#228;t</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 11:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Film]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Misik, Kulturversteher zwischen Genie und Wahnsinn ;-), denkt in der taz &#252;ber die Frage Was ist Shopping? nach und versucht sich an einer Analyse der &#8220;konsumistischen Mentalit&#228;t&#8221;. Der Text ist ein Vorabdruck aus seinem Buch &#8220;Das Kultbuch. Glanz und Elend der Kommerzkultur&#8221;. In seinem Weblog bewirbt der Autor das Buch mit folgenden Worten: Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Misik, Kulturversteher zwischen Genie und Wahnsinn ;-), denkt in der taz &#252;ber die Frage <a href="http://www.taz.de/digitaz/2007/09/24/a0108.1/text">Was ist Shopping?</a> nach und versucht sich an einer Analyse der &#8220;konsumistischen Mentalit&#228;t&#8221;. Der Text ist ein Vorabdruck aus seinem Buch <a href="http://www.misik.at/das-kultbuch-themen-debatte/vorankundigung-das-kultbuch-ab-september-im-buchhandel.php">&#8220;Das Kultbuch. Glanz und Elend der Kommerzkultur&#8221;</a>. In seinem Weblog bewirbt der Autor das Buch mit folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>Eine Bestandsaufnahme der Konsum- und Lifestyle-Kultur. Der Versuch, jenseits von plumper altlinker Kommerzkritik, den „Kulturkapitalismus“ zu verstehen. Schlie&#223;lich werden heute mit den Waren nicht in erster Linie Gebrauchsg&#252;ter verkauft, sondern Images. [...] Ein Motto des Buches: Konsumkritik, aber richtig!</p></blockquote>
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		<title>LOHAS Konferenz in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 09:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Harrach von KarmaKonsum l&#228;dt zur ersten deutschen LOHAS Konferenz am 17. Septemer 2007 in der Brotfabrik in Frankfurt ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Harrach von KarmaKonsum l&#228;dt <a href="http://karmakonsum.de/konferenz/">zur ersten deutschen LOHAS Konferenz</a> am 17. Septemer 2007 in der Brotfabrik in Frankfurt ein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>das auto &#8211; unproduktives verkehrsmittel</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 10:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[artkel in der WOZ, gefunden im interessanten magazin gegen ignoranz im alltag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.woz.ch/artikel/2007/nr30/schweiz/15216.html">artkel in der WOZ</a>, gefunden im interessanten <a href="http://www.ignoranz.ch/">magazin gegen ignoranz im alltag</a></p>
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		<title>Produkt Gutes Gewissen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 10:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Warenkunde von Wolfgang Ullrich: Trinken f&#252;r eine bessere Welt oder was die Bionade-Werbung &#252;ber die neue Rolle des Guten Gewissens aussagt: Kaum etwas wird in letzter Zeit n&#228;mlich so gerne zum Produkt gemacht wie das gute Gewissen. Marken nehmen Werte wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder soziale Gerechtigkeit f&#252;r sich in Anspruch, sie erfinden immer neue G&#252;tesiegel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warenkunde von Wolfgang Ullrich: <a href="http://www.taz.de/index.php?id=konsum&#038;art=1952&#038;id=473&#038;cHash=1b58a95b71">Trinken f&#252;r eine bessere Welt</a> oder was die Bionade-Werbung &#252;ber die neue Rolle des Guten Gewissens aussagt:</p>
<blockquote><p> Kaum etwas wird in letzter Zeit n&#228;mlich so gerne zum Produkt gemacht wie das gute Gewissen. Marken nehmen Werte wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder soziale Gerechtigkeit f&#252;r sich in Anspruch, sie erfinden immer neue G&#252;tesiegel, die sie als besonders &#246;kologisch oder fair ausweisen sollen, und sie betonen ihre Verantwortlichkeit. In vielen Varianten werden dem Konsumenten Geschichten erz&#228;hlt, die ihn in der Rolle des sensiblen Mitb&#252;rgers, aufgekl&#228;rten Aktivisten und moralischen Vorbilds erscheinen lassen. So viel gutes Gewissen wie heute war also noch nie zu kaufen. Man muss es sich jedoch leisten k&#246;nnen, gilt doch die Faustregel, dass die Moral-Geschichten ziemlich kostspielig sind. Damit funktioniert der Moral-Konsum nach demselben Prinzip wie der Ablasshandel des Mittelalters, als man sich mit Geld vom Fegefeuer freizukaufen &#8211; und ein reines Gewissen zu erwerben &#8211; versuchte: Wer reich war, zahlte an die Kirche oder engagierte andere Menschen, die an seiner Stelle fasteten oder auf Wallfahrt gingen. Heute kauft man sich eine Limonade, l&#228;sst andere stille Taten vollbringen &#8211; und genie&#223;t daf&#252;r das gute Gewissen. Nur wer auf jeden Cent schauen muss, hat &#8211; wie ehedem &#8211; Pech und muss auf das Gef&#252;hl verzichten, auf der richtigen Seite zu stehen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;wer im glashaus sitzt&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2007/05/14/wer-im-glashaus-sitzt/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2007 22:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kai Mommsen &#252;ber Fr&#252;hst&#252;ckseier und was sonst noch politisch ist, gefunden auf km 21.0.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kai Mommsen &#252;ber <a href="http://www.km21.org/ueberlegungen/kai_und_ei_90er.html">Fr&#252;hst&#252;ckseier und was sonst noch politisch ist</a>, gefunden auf <a href="http://www.km21.org/index2.html">km 21.0</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>TV-Tipp: Themenabend &#8220;Hauptsache billig&#8221; auf arte</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 12:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch und Film]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, den 24. April 2007, den Themenabend Hauptsache billig auf arte ab 20.40 Uhr nicht vergessen (auf der verlinkten Seite gibt es auch informative Artikel). Die drei Dokumentationen hei&#223;en: 20.40 Uhr: Made in Asia &#8211; Der globale Textilmarkt 21.30 Uhr: Discounter und ihre Methoden 21.55 Uhr: Ware Tier &#8211; Auf der Suche nach munteren K&#252;hen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, den 24. April 2007, den Themenabend <a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Hauptsache-billig/1539534.html">Hauptsache billig</a> auf arte ab 20.40 Uhr nicht vergessen (auf der verlinkten Seite gibt es auch informative Artikel). Die drei Dokumentationen hei&#223;en: </p>
<ul>
<li>20.40 Uhr: <a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Hauptsache-billig/Hauptsache-billig/1539536.html">Made in Asia &#8211; Der globale Textilmarkt</a></li>
<li>21.30 Uhr: <a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Hauptsache-billig/Hauptsache-billig/1539538.html">Discounter und ihre Methoden</a></li>
<li>21.55 Uhr: <a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/Hauptsache-billig/Hauptsache-billig/1539540.html">Ware Tier &#8211; Auf der Suche nach munteren K&#252;hen und Schweinen</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview: Perspektiven des politischen Konsumenten</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2007/03/23/interview-perspektiven-des-politischen-konsumenten/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 10:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Tanja Busse, Autorin des Buches Die Einkaufsrevolution, &#252;ber Konsumverstrickung, Informationsfreiheit und den Weg zum politischen Konsumenten. Konsumblog: Wie sind Sie auf die Idee gekommen &#8220;Die Einkaufsrevolution&#8221; zu schreiben? Was hat Sie motiviert? Tanja Busse: &#220;ber politischen Konsum habe ich schon l&#228;nger nachgedacht, zuerst allerdings skeptisch. Als ich vom Aufruf zum Nestlé-Boykott h&#246;rte (weil Nestlé seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="color:#666666;">Tanja Busse, Autorin des Buches <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=207851">Die Einkaufsrevolution</a>, &#252;ber Konsumverstrickung, Informationsfreiheit und den Weg zum politischen Konsumenten.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Wie sind Sie auf die Idee gekommen &#8220;Die Einkaufsrevolution&#8221; zu schreiben? Was hat Sie motiviert?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> &#220;ber politischen Konsum habe ich schon l&#228;nger nachgedacht, zuerst allerdings skeptisch. Als ich vom Aufruf zum Nestlé-Boykott h&#246;rte (weil Nestlé seine Babymilch-Produkte auch in armen L&#228;ndern auf den Markt brachte, in denen es kein sauberes Trinkwasser gab, so dass viele Babies an Durchfall starben) dachte ich, klar, Nestlé boykottier ich, und war dann v&#246;llig &#252;berrascht, wie viele Produkte von Nestlé waren. Es schien mir v&#246;llig unm&#246;glich, sie alle zu boykottieren und den Konzernen zu entkommen. Das war zu Beginn meines Studiums, als ich zwar im Bioladen kaufte, mich aber noch wunderte, warum das so teuer war. Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen war und es eigentlich h&#228;tte besser wissen m&#252;ssen. Dann habe ich mehr und mehr &#252;ber Landwirtschaft recherchiert und verstanden, wie wichtig und richtig Biolandwirtschaft ist. Und dass man Nestlé eben doch ganz leicht boykottieren kann, ganz einfach, in dem man ausschlie&#223;lich Bioprodukte kauft und Superm&#228;rkte gleich mitboykottiert. Diesen Lernprozess wollte ich reflektieren und habe einer Kollegin bei der ZEIT, Susanne Gaschke, das als Essai vorgeschlagen. Und sie sagte: Mach ein Buch draus!</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Ihr Buch ist ein engagiertes Pl&#228;doyer f&#252;r den &#8220;politischen Konsumenten&#8221;. Was ist der politische Konsument?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Der politische Konsument ist zornig, weil er oft Waren kauft, mit denen er die Umwelt zerst&#246;rt oder andere Menschen ausbeutet &#8211; ohne es zu wollen und ohne es zu erfahren. Er will, dass das anders wird. Deshalb versteht er jeden Einkauf als politische Handlung, er ist sich des Zusammenhangs zwischen dem, was er kauft, und den Bedingungen, unter denen es hergestellt wird, bewusst.</p>
<p>Er fordert von der Politik Gesetze, die ihm Transparenz beim Einkaufen erm&#246;glichen: ein echtes Verbraucherinformationsgesetz zum Beispiel, das einem den Zugang zu den Ergebnissen von Lebensmittelkontrollen erm&#246;glicht, und das Verbot, Waren zu importieren, die nicht nach sozialen und &#246;kologischen Mindeststandards hergestellt wurden. Solange es diese Gesetze nicht gibt, recherchiert er selbst und kauft nur einwandfreie Waren, die weder seiner Gesundheit noch anderen Menschen noch der Umwelt schaden.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Sie arbeiten gut heraus, dass sich faire Erzeugerpreise kaum auf den Preis im Laden auswirken. Was hei&#223;t das und warum unterst&#252;tzen viele Konzerne trotzdem keine fairen Erzeugerpreise?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Das h&#228;ufigste Argument ist Marktlogik. Wer in F&#252;hrungspositionen in Unternehmen arbeitet, hat ja meistens &#214;konomie studiert und folgt strikt der schlichten reinen Lehre und w&#228;hlt das g&#252;nstigste Angebot. Solche Manager zahlen eben den Weltmarktpreis f&#252;r Kaffee bei irgendeinem Zwischenh&#228;ndler und f&#252;hlen sich  f&#252;r die Produzenten des Kaffees nicht verantwortlich, was sie &#8211; streng rechtlich gesehen &#8211; ja auch nicht sind. Oder sie vergeben Auftr&#228;ge f&#252;r Textilarbeiten im Internet und erteilen einer Fabrik in einem Billiglohnland den Zuschlag, in der sie nie gewesen sind und &#252;ber deren Arbeitsbedingungen sie nichts wissen. Solches Handeln &#8211; das unserem christlichen Wertesystem ebenso widerspricht wie unseren Moralvorstellungen, ist eine Folge des arbeitsteiligen Denkens, das Zust&#228;ndigkeiten ebenso limitiert wie Verantwortungsgef&#252;hl. Und trotzdem toleriert es die Gesellschaft.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> In Ihrem Buch schreiben Sie &#252;ber &#8220;Konsumverstrickung&#8221;. Was meinen Sie damit?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Mit Konsumverstrickung meinte ich, dass der einzelne heute durch sein Einkaufsverhalten in Zust&#228;nde verstrickt ist, die auf Ausbeutung und Zerst&#246;rung beruhen, und dass er sich dem kaum entziehen kann, wenn er sich nicht zum Au&#223;enseiter machen will. Man lebt und kauft wie die anderen &#8211; und wenn man inne h&#228;lt, sich sozusagen dahin umschaut, wo sonst keiner hinguckt, in die Freihandelszonen der Billiglohnl&#228;ndern oder auch nur hinter die Stallt&#252;ren der Mastfabriken bei uns, dann sieht er erst, was er anrichtet.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Vorbildlich an Ihrem Buch ist, dass Sie den Leser nicht mit dem Elend, das hinter den Kulissen unserer Konsumwelt stattfindet, alleinlassen, sondern ihm auch erfolgreiches Gegenhandeln vorstellen, wie zum Beispiel <a href="http://www.taz.de/pt/2006/01/12/a0034.1/text">Josef Jacobi</a> und die &#8220;Upl&#228;nder Bauernmolkerei&#8221;. Welches engagierte Projekt, welcher Aktivist oder welche NGO hat Sie am meisten bei Ihren Recherchen beeindruckt?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Ich habe keine Rangliste gemacht, aber Josef Jacobi hat mir deshalb so gut gefallen, weil sein Bauernhof in der Gegend liegt, in der ich aufgewachsen bin. Die Bauern dort halten nicht viel von alternativen Ideen und tun ziemlich kritiklos, was der Bauernverband ihnen vorschl&#228;gt. Deshalb ist Jacobis unternehmerischer Mut umso h&#246;her einzusch&#228;tzen.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Sie schreiben, man m&#252;sse die Politik in die Pflicht nehmen. Beobachten Sie nicht auch eine auseinanderklaffende Schere zwischen Bio-Boom und Politikerhandeln, gesteigertem Konsumbewusstsein und unzul&#228;nglichen, halbherzigen Gesetzeswerken, die nicht selten unverbl&#252;mt gegen Verbraucher- und Umweltschutz gerichtet sind?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Ja, so kann man das wohl sehen. Und das neue halbherzige Verbraucherinformationsgesetz, das vor allem das Betriebsgeheimnis vor neugierigen Verbrauchern sch&#252;tzt, ist der beste Beweis daf&#252;r. Allerdings haben die Konsumenten auch wenig Druck gemacht. Das Thema Verbraucherinformationsgesetz hat kaum einen vom Hocker gerissen, vielleicht, weil es zu kompliziert schien? Die Aufregung &#252;ber das Gammelfleisch ist verpufft, ohne sich in politischem Willen auszudr&#252;cken.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Robert Misik hat die Tage in der taz <a href="http://www.taz.de/pt/2007/03/05/a0166.1/text ">beschrieben</a>, wie der &#8220;&#214;kokonsum&#8221; nun f&#252;r das gute Konsumgef&#252;hl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu f&#252;hlen beim Kaufen und Zeigen geh&#246;re jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber &#8220;Moralkonsum&#8221; und &#8220;vern&#252;nftiges Shoppen&#8221; k&#246;nne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen m&#252;sse. Wie sehen Sie das und was muss zuerst und ganz schnell passieren?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Mich &#228;rgert die abf&#228;llige sp&#246;ttische Rede, mit der die Verbraucherverantwortung bisweilen bedacht wird. Nat&#252;rlich ist die Politik gefragt, nat&#252;rlich ist es ein entsetzlicher und erb&#228;rmlicher Zustand, dass es unsere Gesetz erlauben, Waren zum importieren, bei deren Herstellung Menschen ausgebeutet wurden. Nat&#252;rlich ist es falsch, dass es eine wirtschaftliche Globalisierung ohne soziale und &#246;kologische Standards gegeben hat. Das ist ein Vers&#228;umnis der Politik. Doch deswegen kann man sich nicht zur&#252;cklehnen und sagen: Ich bin nicht schuld, schuld sind die Politiker! Wenn es &#8220;den Politikern&#8221; nicht gelingt, diese Zust&#228;nde zu verbessern, muss man das selbst in die Hand nehmen, jeder, wie er kann, der eine vielleicht nur beim Einkaufen, der andere auch durch politisches Engagement.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Eine der wichtigen politischen Forderungen bleibt f&#252;r Deutschland, dass die Informationsrechte des B&#252;rgers gest&#228;rkt werden. Das Gegenteil aber ist der Fall. Warum ist die Informationsfreiheit so immens wichtig und welche Missst&#228;nde sind zu beklagen?</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Das beste Beispiel ist: Der Steuerzahler finanziert Lebensmittel- und Gastst&#228;ttenkontrollen, deren Ergebnisse er nicht zu Gesicht bekommt. Das verhindert  den Wettbewerb um die besten hygienischen Standards und sch&#252;tzt diejenigen, die r&#252;cksichtlos arbeiten. W&#252;sste der Konsument, dass ein Restaurant unsauber arbeitet und verdorbene Speisen auftischt, w&#252;rde er wohl nicht hingehen.</p>
<p>Das Gleiche betrifft zum Beispiel Spielzeug und Kleidung. Kein Gesetz fordert, dass alle Inhaltsstoffe genannt werden m&#252;ssen. So erf&#228;hrt der K&#228;ufer gar nicht, dass eine Quietsche-Ente oder eine Jeans mit umstrittenenen Chemikalien behandelt wurde. Er liest vielleicht auf den Internetseiten des Bundesamtes f&#252;r Risikobewertung, dass Weichmacher m&#246;glicherweise gesundheitsgef&#228;hrdend sind, und will sie deshalb nicht kaufen, bloss weiss er nicht, in welchen Produkten sie enthalten sind.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Zuguterletzt: Wie geht es weiter mit Ihrem pers&#246;nlichen Konsumverhalten und was planen Sie zur Zeit als engagierte Autorin.</p>
<p><strong>Tanja Busse:</strong> Ich arbeite daran, Schritt f&#252;r Schritt.  Das Thema Lebensmittel finde ich am einfachsten, wir haben eine Gem&#252;sekiste von einem Biobauernhof in der N&#228;he abonniert, den Rest kaufen wir im Hofladen oder im Biosupermarkt. F&#252;r Kleidung aus Biobaumwolle habe ich inzwischen im Internet einige Anbieter gefunden. Und, klar: Energiesparlampen, Stand-by-Schalter ausstellen, kurze Strecken mit dem Rad, lange mit der Bahn, aber es ginge sicherlich noch konsequenter. Ich muss mich oft &#252;berwinden, in L&#228;den und Restaurants nach korrekten Produkten zu Fragen, aber ich halte das f&#252;r wichtig: Nachfrage bekunden. Zum Beispiel im Sportverein den Vorschlag machen, Vereins-T-Shirts aus Biobaumwolle zu kaufen.<br />
Und das n&#228;chste Buch? So weit bin ich noch nicht, mich bewegen einige Themen, unter anderem der Zusammenhang von politischen Forderungen und Konsumverstrickung, nach dem Sie ja auch gefragt hatten. Und &#252;ber unsere Wohlstandslethargie m&#252;sste vielleicht mal geschrieben werden.</p>
<p><strong>Konsumblog:</strong> Vielen Dank f&#252;r das Interview. </p>
<p style="color:#666666;">Tanja Busse, Jahrgang 1970, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund und Pisa. Sie arbeitet unter anderem f&#252;r den WDR und die ZEIT. Ihr aktuelles Buch hei&#223;t <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=207851">Die Einkaufsrevolution &#8211; Konsumenten entdecken ihre Macht</a>, M&#252;nchen 2006.</p>
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		<title>Als Avatar im &#8220;First Life&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2007 10:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer konsumiert denn noch Second Life? Das ist doch langweilig und &#246;de gegen&#252;ber dem First Live. Mathias Reichert war f&#252;r uns drin und sinniert sehr k&#246;stlich &#252;ber die wahre Bedeutung des Schlafs, die Menschlichkeit der Mitavatare und Grafikprobleme. Erstaunlich, wie schlecht dieser unfreundliche Mensch aussieht: Falten, eine rote Nase, grauer Schnurrbart. Ein Grafikproblem?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer konsumiert denn noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Second_Life">Second Life</a>? Das ist doch langweilig und &#246;de gegen&#252;ber dem <a href="http://www.taz.de/pt/2007/03/10/a0141.1/text">First Live</a>. Mathias Reichert war f&#252;r uns drin und sinniert sehr k&#246;stlich &#252;ber die wahre Bedeutung des Schlafs, die Menschlichkeit der Mitavatare und Grafikprobleme. </p>
<blockquote><p>Erstaunlich, wie schlecht dieser unfreundliche Mensch aussieht: Falten, eine rote Nase, grauer Schnurrbart. Ein Grafikproblem?</p></blockquote>
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		<title>Der &#214;kokonsum wird immer hipper!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 14:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Robert Misik dar&#252;ber, wie der &#8220;&#214;kokonsum&#8221; nun f&#252;r das gute Konsumgef&#252;hl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu f&#252;hlen beim Kaufen und Zeigen, geh&#246;re jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber &#8220;Moralkonsum&#8221; und &#8220;vern&#252;nftiges Shoppen&#8221; k&#246;nne leider nicht die Politik ersetzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Misik dar&#252;ber, wie der &#8220;&#214;kokonsum&#8221; nun f&#252;r das gute Konsumgef&#252;hl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu f&#252;hlen beim Kaufen und Zeigen, geh&#246;re jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber &#8220;Moralkonsum&#8221; und &#8220;vern&#252;nftiges Shoppen&#8221; k&#246;nne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen m&#252;sse. <a href="http://www.taz.de/pt/2007/03/05/a0166.1/textdruck">Kaufen und die Welt retten</a>.</p>
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		<title>Der &#214;kokonsum wird immer hipper!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 14:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Misik dar&#252;ber, wie der &#8220;&#214;kokonsum&#8221; nun f&#252;r das gute Konsumgef&#252;hl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu f&#252;hlen beim Kaufen und Zeigen, geh&#246;re jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber &#8220;Moralkonsum&#8221; und &#8220;vern&#252;nftiges Shoppen&#8221; k&#246;nne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen m&#252;sse. <a href="http://www.taz.de/pt/2007/03/05/a0166.1/textdruck">Kaufen und die Welt retten</a>.</p>
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		<title>Team-Blogging und Gedanken &#252;ber Vernetzung</title>
		<link>http://konsumblog.de/konsumarchiv/2007/02/28/team-blogging-und-gedanken-ueber-vernetzung/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 14:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Produktwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Protest & Kampagne]]></category>

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		<description><![CDATA[Farmblogger Kai Schleyerbach berichtet im Interview mit dem Interview-Blog unter anderem &#252;ber die Vorteile des Team-Blogging. Und da ich just beim Thema bin: Konsumguerilla und &#214;koblog suchen auch noch Mitstreiter. Ich k&#246;nnte mich nun anschliessen, aber willige Autoren sind knapp. Ich frage mich aber, wie man die Reihe aktiver &#8220;Nachhaltigkeitsblogger&#8221; f&#252;r ein gemeinsames Projekt gewinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farmblogger.de/">Farmblogger</a> Kai Schleyerbach berichtet <a href="http://www.interview-blog.de/blogger/erstmal-darf-man-gespannt-sein-wie-sich-die-milchbauern-organisieren-im-gesprach-mit-kai-schleyerbach-farmblogger/">im Interview</a> mit dem Interview-Blog unter anderem &#252;ber die Vorteile des Team-Blogging.  Und da ich  just beim Thema bin: <a href="http://konsumguerilla.net/was-will-ist-bietet/">Konsumguerilla</a> und <a href="http://www.oekoblogger.de/?p=59">&#214;koblog</a> suchen auch noch Mitstreiter. Ich k&#246;nnte mich nun anschliessen, aber willige Autoren sind knapp. Ich frage mich aber, wie man die Reihe aktiver &#8220;Nachhaltigkeitsblogger&#8221; f&#252;r ein gemeinsames Projekt gewinnen k&#246;nnte, um die Informationen, Artikel, Interviews und Links zu b&#252;ndeln. Das k&#246;nnte zum Beispiel eine Domain sein, auf der die aktuellsten Postings eingetragener Weblogs automatisch angezeigt werden, als eine Art Feedreader, wenn es jemand technisch drauf h&#228;tte, das umzusetzen. So eine Site h&#228;tte dann auch einen RSS-Feed, einen Feed f&#252;r alle. ;-)  </p>
<p>Spannend und erstrebenswert finde ich auch eine Idee, die Tanja Busse in ihrem Buch <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=207851">Die Einkaufsrevolution</a> (ein Interview mit ihr ist in Vorbereitung) auf den Punkt bringt. Eine &#8220;Datenbank&#8221; &#8211; oder eine Art Wikipedia des politischen Konsumenten -, die Informationen f&#252;r ein &#8220;verantwortungsvolles Kaufen&#8221; bietet, eine Website, auf der man nachschlagen kann, welche Produkte fair sind, welche nicht, welche Produkte wo Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung zur Folge haben, welche Konzerne wo was anrichten, wer wo und wann gegen die globalisierte Privatisierung von Gesellschaft und Natur agiert und mit welchen Erfolgen und Erfahrungen. In den Worten von Tanja Busse h&#246;rt sich das so an:</p>
<blockquote><p>Was noch fehlt, ist eine Datenbank, die alle diese Informationen b&#252;ndelt und sie per Maus-Klick oder besser noch beim Einkaufen per SMS abrufbar macht: Wer hat f&#252;r wie viel Lohn diese Hose zusammengen&#228;ht? Wie viel Pestizide stecken in der Baumwolle? Kommt das Coltan in diesem Handy aus dem Kongo? Welche Kriegspartei hat daran verdient? Und wie sieht der H&#252;hnerstall aus, aus dem die Eier f&#252;r diesen Kuchen stammen. Bitte ein Foto!</p></blockquote>
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		<title>Team-Blogging und Gedanken &#252;ber Vernetzung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 14:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farmblogger.de/">Farmblogger</a> Kai Schleyerbach berichtet <a href="http://www.interview-blog.de/blogger/erstmal-darf-man-gespannt-sein-wie-sich-die-milchbauern-organisieren-im-gesprach-mit-kai-schleyerbach-farmblogger/">im Interview</a> mit dem Interview-Blog unter anderem &#252;ber die Vorteile des Team-Blogging.  Und da ich  just beim Thema bin: <a href="http://konsumguerilla.net/was-will-ist-bietet/">Konsumguerilla</a> und <a href="http://www.oekoblogger.de/?p=59">&#214;koblog</a> suchen auch noch Mitstreiter. Ich k&#246;nnte mich nun anschliessen, aber willige Autoren sind knapp. Ich frage mich aber, wie man die Reihe aktiver &#8220;Nachhaltigkeitsblogger&#8221; f&#252;r ein gemeinsames Projekt gewinnen k&#246;nnte, um die Informationen, Artikel, Interviews und Links zu b&#252;ndeln. Das k&#246;nnte zum Beispiel eine Domain sein, auf der die aktuellsten Postings eingetragener Weblogs automatisch angezeigt werden, als eine Art Feedreader, wenn es jemand technisch drauf h&#228;tte, das umzusetzen. So eine Site h&#228;tte dann auch einen RSS-Feed, einen Feed f&#252;r alle. ;-)</p>
<p>Spannend und erstrebenswert finde ich auch eine Idee, die Tanja Busse in ihrem Buch <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=207851">Die Einkaufsrevolution</a> (ein Interview mit ihr ist in Vorbereitung) auf den Punkt bringt. Eine &#8220;Datenbank&#8221; &#8211; oder eine Art Wikipedia des politischen Konsumenten -, die Informationen f&#252;r ein &#8220;verantwortungsvolles Kaufen&#8221; bietet, eine Website, auf der man nachschlagen kann, welche Produkte fair sind, welche nicht, welche Produkte wo Ausbeutung und Unterdr&#252;ckung zur Folge haben, welche Konzerne wo was anrichten, wer wo und wann gegen die globalisierte Privatisierung von Gesellschaft und Natur agiert und mit welchen Erfolgen und Erfahrungen. In den Worten von Tanja Busse h&#246;rt sich das so an:</p>
<blockquote><p>Was noch fehlt, ist eine Datenbank, die alle diese Informationen b&#252;ndelt und sie per Maus-Klick oder besser noch beim Einkaufen per SMS abrufbar macht: Wer hat f&#252;r wie viel Lohn diese Hose zusammengen&#228;ht? Wie viel Pestizide stecken in der Baumwolle? Kommt das Coltan in diesem Handy aus dem Kongo? Welche Kriegspartei hat daran verdient? Und wie sieht der H&#252;hnerstall aus, aus dem die Eier f&#252;r diesen Kuchen stammen. Bitte ein Foto!</p></blockquote>
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