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Konsum, Alltag und Globalisierung

Archiv: Dezember 2006

Klimawandel und Profit

31.12.06 um 16:37 von Ralph

Der Klimawandel ist in aller Munde, umso mehr, je weniger dagegen passiert. Für Peter Hennicke, Leiter des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, ist der Klimawandel eine Chance, zumal sich damit bald mehr Geld verdienen lasse als mit Autos.

. Trackbacken . Thema: Klimawandel,Umweltschutz

brot statt boeller?

29.12.06 um 22:59 von Ralph

liebe leser, noch habt ihr ein bisschen zeit, mich vom knaller kaufen abzuhalten. oder alternativen vorzuschlagen.
ich weiss ja, es ist geldverschwendung, aber das ist rauchen auch. fuer mich gehoert es zu sylvester einfach dazu, und jedes jahr, in dem ich mir vorgenommen habe: diesmal nicht… habe ich dann doch auf die letzte sekunde immer noch etwas zum in-die-luft-sprengen gefunden.

6 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Haltbarkeit eines Handys höchstens 3 Jahre

20.12.06 um 11:59 von Ralph

Letzte Woche verhandelte die Handyindustrie vor einem Gericht in Oslo über die Haltbarkeitszeit von Handys. Da es in Norwegen ein großzügigeres Reklamationsrecht gibt, das Garantieansprüche bis zu 5 Jahren vorsieht, stossen die Industrievertreter mit ihrer Forderung, die Haltbarkeit eines Handys auf 3 Jahre zu begrenzen, in Norwegen auf wenig Gegenliebe: Verfallsdatum für Handys.
Da fällt mir ein, dass mein Nokia 6210 schon 4 Jahre auf dem Buckel hat und immer noch funktioniert. Im Vergleich zu den neueren Handys ist bei dem 6210 auch das Display noch fast einwandfrei und überhaupt kann das Teil auch mal auf den Boden knallen. Bei diesem Modell hat Nokia wohl noch nicht daran gedacht, die Haltbarkeit auf drei Jahre zu beschränken. ;-)

7 Kommentare . Trackbacken . Thema: Produktwelt,Verbraucherschutz

Haltbarkeit eines Handys höchstens 3 Jahre

20.12.06 um 11:59 von Ralph

Letzte Woche verhandelte die Handyindustrie vor einem Gericht in Oslo über die Haltbarkeitszeit von Handys. Da es in Norwegen ein großzügigeres Reklamationsrecht gibt, das Garantieansprüche bis zu 5 Jahren vorsieht, stossen die Industrievertreter mit ihrer Forderung, die Haltbarkeit eines Handys auf 3 Jahre zu begrenzen, in Norwegen auf wenig Gegenliebe: Verfallsdatum für Handys.
Da fällt mir ein, dass mein Nokia 6210 schon 4 Jahre auf dem Buckel hat und immer noch funktioniert. Im Vergleich zu den neueren Handys ist bei dem 6210 auch das Display noch fast einwandfrei und überhaupt kann das Teil auch mal auf den Boden knallen. Bei diesem Modell hat Nokia wohl noch nicht daran gedacht, die Haltbarkeit auf drei Jahre zu beschränken. ;-)

. Trackbacken . Thema: Produktwelt,Verbraucherschutz

Atomstromfrei ins neue Jahr starten!

13.12.06 um 09:58 von Ralph

Ausstieg-logo

Am 26.09.2006 reichte der Stromkonzern RWE bei Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einen Antrag ein, das Atomkraftwerk Biblis A entgegen den Vereinbarungen des Atomkonsenses vier Jahre länger betreiben zu wollen. 48 Stunden später riefen führende Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbände und Verbraucher- organisationen die Aktion „Genug ist genug! Atomausstieg selber machen“ ins Leben. Ihr Ziel: Große Teile der Bevölkerung dazu zu bringen, ihre Stromverträge mit den Atomstromkonzernen RWE, ENBW, Vattenfall und E.on zu kündigen und zu unabhängigen Ökostromanbietern zu wechseln.

Dafür haben sie die Seite www.atomausstieg-selber-machen.de ins Netz gestellt. Hier kann der Verbraucher in nur wenigen Minuten online den Wechsel vollziehen. Einfach einen Vertrag mit einem der vier ,von der Initiative empfohlenen Anbieter ausfüllen und abschicken. Um alles Weitere, einschließlich der Kündigung des alten Vertrages, kümmert sich der neue Anbieter.

Die Initiative, bestehend aus 14 Organisationen, welche zusammen mehrere Millionen Mitglieder repräsentieren, ist nach eigenen Angaben das größte Bündnis gegen Atomkraft seit Tschernobyl.

Seit dem Start der Aktion melden die vier von der Initiative empfohlenen Ökostromanbieter EWS-Schönau, Greenpeace-Energy, Naturstrom und Lichtblick „deutlich überdurchschnittliche Zahlen bei den Neuverträgen“ sowie eine „außergewöhnlich starke Frequentierung ihrer Internetauftritte“.

Wer bisher noch nicht zu einem Ökostromanbieter gewechselt ist, hat hier die Chance ein wahrnehmbares Zeichen gegen Atomkraft und gegen den geplanten Ausbau von fossilen Kraftwerken in Deutschland zu setzen.

5 Kommentare . Trackbacken . Thema: Energie,Klimawandel

colors – a magazine about the rest of the world

11.12.06 um 14:32 von Ralph

seit jahren lese ich mit gleichbleibender begeisterung die colors hefte.
dummerweise haben die benetton-filialen es geschafft, die hefte nicht mehr verkaufen zu muessen (das hatte denen nicht gepasst), sodass die letzten paar hefte eher zufaellig hier eintrudelten..
das aktuelle heft, back to earth, berichtet von urspruenglichen lebensmitteln und ihren produzenten rund um die welt, zb manna aus sizilien oder yak-kaese aus tibet.
wie immer mit faszinierenden bildern und bezugsinformationen (gelbe seiten).
leider scheint es colors nicht mehr in der deutschen ausgabe zu geben, englisch sollte man also mindestens koennen (die hefte kommen immer 2sprachig, englisch-italienisch, -spanisch, -franzoesisch).
auch die backissues lohnen sich fuer alle, die ueber den tellerrand schauen wollen und interessante bilder moegen.

colors-magazine

auch ein schoenes weihnachtsgeschenk btw (abo 23eu)

. Trackbacken . Thema: Buch und Film,Ernährung,Faszination Natur,Produktwelt,Umweltschutz

UFZ-Newsletter

4.12.06 um 23:20 von Ralph

Information ist gut:

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ informiert ab sofort mit einem neuen Newsletter über aktuelle Entwicklungen aus dem Zentrum und der deutschen Umweltforschung. Das achtseitige Heft wird alle zwei Monate gedruckt. Interessenten können sich das Heft auf den Internetseiten des UFZ als PDF-Dokument ansehen oder per Post erhalten.

Hier zu finden.

. Trackbacken . Thema: Umweltschutz