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Konsum, Alltag und Globalisierung

Zur Nachhaltigkeit der Öffentlichen Hand

20. September 2007 um 12:02 von Ralph

Jedes Jahr bestelle die öffentliche Hand Güter und Dienstleistungen im Wert von um die 360 Milliarden Euro, so die taz in dem Artikel Der gewissenlose Großkunde. Bei Vergabe von Aufträgen spielten soziale und ökologische Aspekte nur eine untergeordnete Rolle. Die Kommunen fürchteten sich vor rechtlichen Schritten abgelehnter Firmen und das Wirtschaftsministerium und seine Berater setzten auf Geiz-ist-geil, anstatt staatliche Ausschreibungen an eindeutige juristische Regeln zu binden. Das halte einige Kommunen aber nicht davan ab, ihre Einkäufe mit Blick auf Nachhaltigkeit, sozialen Standards und faires Handeln zu organisieren. Zusätzliche Infohäppchen zum Thema: Es geht auch anders und Weckruf für Beamte.

Thematik: Wirtschaftspolitik . .

3 Kommentare

  • 1. Readers Edition » &hellip | 21.09.07 um 03:56

    […] Zur Nachhaltigkeit der Öffentlichen Hand: Der gewissenlose Großkunde vergibt Aufträge praktisch ungeachtet von sozialen und ökologischen Aspekten. [mehr] […]

  • 2. jeannine | 3.10.07 um 20:46

    Bin zufällig über diese Seite gestolpert.
    Ist sehr Interessant, wenn man bedenkt was alles möglich ist. Werde noch mal reinschauen
    liebe Grüße Jeannine

  • 3. Jochen | 22.11.07 um 18:54

    Es tut sich aber was. Z.B. hat der bayerische Landtag einen Beschluss gefasst, dass bei öffentlichen Aufträgen nachgewiesen werden muss, dass die Waren ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. Hat nur leider keine bindende Wirkung für die Staatsregierung.