Konsum, Alltag und Globalisierung
14. März 2006 von Ralph
Kanada ist in die erste Liga der Erdöl produzierenden Länder der Welt aufgestiegen und liegt an zweiter Stelle hinter Saudi Arabien. Der Abbau der gewaltigen Ölsandvorkommen in Kanadas Westprovinzen British Columbia und Alberta erfordert weltweite Rekrutierung qualifizerter Ingenieure und Mitarbeiter. In den kommenden zehn Jahren sollen in Kanadas Ölfelder gigantische 100 Mrd. Kanadische Dollar investiert werden.
vdi-nachrichten: Ölindustrie treibt Kanadas Wirtschaft vor sich her
11. März 2006 von Ralph
Handesblatt titelt zur Cebit: „Technikstress“: Wenn Ruhe zum Luxus wird
11. März 2006 von Ralph
Handesblatt titelt zur Cebit: „Technikstress“: Wenn Ruhe zum Luxus wird
10. März 2006 von Ralph
Wir wissen, dass wir nichts wissen und wenn wir was wissen, dann ist es falsch. Diese Bescheidenheitsthese scheint auch auf freie Radikale anwendbar zu sein, glaube ich dem interessanten und verständlich geschriebenen Überblick zum Forschungsstand durch Kathrin Burger: Radikale sind keine Bösewichte
9. März 2006 von Ralph
Na prima, das Abschmelzen des Nordpols kommt jetzt auch noch vielen Teilen der Industrie zu gute, wie soll man die jetzt noch dazu bringen mehr für den Umweltschutz zu machen?
8. März 2006 von Ralph
In einer Presseerklärung macht der WWF auf die Aktion Handys helfen dem Biber aufmerksam, auch um den Elektronikschrott im Müll zu verringern.
Über 100 Millionen Mobiltelefone werden jährlich europaweit ausgemustert. 20.000 Tonnen Elektroschrott entstehen so.
Die Teilnahme ist einfach. Handy ohne Simkarte in eine spezielle Versandtasche eintüten (erhältlich in vielen Verbraucherzentralen und bundesweit in allen O2-Shops) und in den Briefkasten werfen. Das Porto bezahlt der Empfänger.
8. März 2006 von Ralph
In einer Presseerklärung macht der WWF auf die Aktion Handys helfen dem Biber aufmerksam, auch um den Elektronikschrott im Müll zu verringern.
Über 100 Millionen Mobiltelefone werden jährlich europaweit ausgemustert. 20.000 Tonnen Elektroschrott entstehen so.
Die Teilnahme ist einfach. Handy ohne Simkarte in eine spezielle Versandtasche eintüten (erhältlich in vielen Verbraucherzentralen und bundesweit in allen O2-Shops) und in den Briefkasten werfen. Das Porto bezahlt der Empfänger.
8. März 2006 von Ralph
Deutsche Bauern erhalten jedes Jahr 6 Milliarden Euro Agrarsubventionen. Die Initiative Wer profitiert? will erfahren, wofür. Siehe auch den taz-Artikel: Üppige Subventionen für Agrarfabriken
7. März 2006 von Ralph
Dass die Subventionspolitik der EU viele bäuerliche Existenzen in den armen Ländern der Welt geradzu vernichtet, ist ja kein Geheimnis mehr. Wer aber davon profitiert und wieviel absahnt, soll gefälligst nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Doch verschiedene NGO wittern laut taz-Artikel Europas Bauern haben ihre Ruhe Morgenluft:
Immerhin: Vor anderthalb Jahren schaffte das dänische Medieninstitut Dicar erstmals ein wenig Überblick – und heute wollen es 21 Entwicklungs-, Umwelt-, Bauern- und Kirchen-Organisationen, darunter die AbL, Oxfam, WWF und German Watch, ihm gleichtun. In Berlin starten sie eine Initiative für mehr Transparenz bei den EU-Agrarsubventionen. Das dürfte brisant werden, denn als Dicar damals im Internet veröffentlichte, wer in Dänemark welche EU-Beihilfen bekommt, brach prompt das Computersystem wegen Überlastung zusammen. 117 verschiedene Fördermöglichkeiten waren da aufgelistet, Umfang: 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2002. Allein 174 Millionen gingen an den Molkereiriesen Arla Foods, 16 Millionen an die Schlachterei Danish Crown, bekannt für Frühstücks-Bacon. Aber auch die königliche Familie und diverse Politiker tauchten auf der Liste auf, etwa die jetzige EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel. Großbritannien hat solche Daten inzwischen auch freigegeben. Deutschland nicht.
Themenverwandte Postings:
Die Top-Empfänger der EU-Agrarprämien
Agrarpolitik: Bauernsterben und Lebensmittelskandale
7. März 2006 von Ralph
Unerhört! Es soll einen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Verbreitung der Vogelgrippe geben! Der weltweite und zum Teil auch illegale Handel mit Schlachtabfällen helfe der Vogelgrippe so richtig auf die Sprünge! Und dann ist da auch noch der Geflügelhandel. taz:
Für Birdlife spielen Wildvögel bei der Ausbreitung der Vogelgrippe nur „eine untergeordnete Rolle“. Sie sind daher Opfer des H5N1 und des zunehmenden Handels mit verseuchten Geflügelprodukten und nicht Verursacher der immer weiter um sich greifenden Geflügelseuche. Als Beweis für ihre Position führt Birdlife die jüngsten Infektionsfälle an. Die Seuchenausbrüche in Südostasien, Europa und Afrika folgten nicht dem geografischen und zeitlichen Muster der Vogelzüge, schreibt die Organisation. Zudem seien in der Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten die ersten Infektionsfälle jeweils in Geflügelbeständen aufgetreten. Wären die Zugvögel die Schuldigen, hätten jedoch zuallererst die Wildvögel darunter leiden müssen. Auch das Fehlen von Seuchenausbrüchen entlang der Vogelzugrouten widerspreche der Behauptung, über lange Strecken werde H5N1 vor allem durch Wildvögel übertragen.
[…]
Die einzige Erklärung für die großen und oftmals unerklärlichen Sprünge, die das Virus offensichtlich macht, ist für Birdlife der weltweite Handel mit Geflügelprodukten und -abfällen. So weist die Vogelschutzorganisation darauf hin, dass in den von H5N1 betroffenen Ländern Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten eine intensive Geflügelindustrie vorhanden ist. In der Türkei zum Beispiel gebe es eine „Hühnerfabrik“, die allein schon rund 100 Millionen Bruteier pro Jahr produziere. Ein Großteil von ihnen werde in den Nahen Osten und nach Osteuropa exportiert. Ägypten exportiert rund 180 Millionen Eintagesküken pro Jahr. Die Ukraine und Rumänien, beides Infektionsregionen, hingegen importieren riesige Mengen an „Geflügelprodukten“: 12 Millionen Küken pro Jahr wurden 2004 in die Ukraine exportiert, nach Rumänien 16 Millionen.
7. März 2006 von Ralph
Unerhört! Es soll einen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Verbreitung der Vogelgrippe geben! Der weltweite und zum Teil auch illegale Handel mit Schlachtabfällen helfe der Vogelgrippe so richtig auf die Sprünge! Und dann ist da auch noch der Geflügelhandel. taz:
Für Birdlife spielen Wildvögel bei der Ausbreitung der Vogelgrippe nur „eine untergeordnete Rolle“. Sie sind daher Opfer des H5N1 und des zunehmenden Handels mit verseuchten Geflügelprodukten und nicht Verursacher der immer weiter um sich greifenden Geflügelseuche. Als Beweis für ihre Position führt Birdlife die jüngsten Infektionsfälle an. Die Seuchenausbrüche in Südostasien, Europa und Afrika folgten nicht dem geografischen und zeitlichen Muster der Vogelzüge, schreibt die Organisation. Zudem seien in der Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten die ersten Infektionsfälle jeweils in Geflügelbeständen aufgetreten. Wären die Zugvögel die Schuldigen, hätten jedoch zuallererst die Wildvögel darunter leiden müssen. Auch das Fehlen von Seuchenausbrüchen entlang der Vogelzugrouten widerspreche der Behauptung, über lange Strecken werde H5N1 vor allem durch Wildvögel übertragen.
[…]
Die einzige Erklärung für die großen und oftmals unerklärlichen Sprünge, die das Virus offensichtlich macht, ist für Birdlife der weltweite Handel mit Geflügelprodukten und -abfällen. So weist die Vogelschutzorganisation darauf hin, dass in den von H5N1 betroffenen Ländern Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten eine intensive Geflügelindustrie vorhanden ist. In der Türkei zum Beispiel gebe es eine „Hühnerfabrik“, die allein schon rund 100 Millionen Bruteier pro Jahr produziere. Ein Großteil von ihnen werde in den Nahen Osten und nach Osteuropa exportiert. Ägypten exportiert rund 180 Millionen Eintagesküken pro Jahr. Die Ukraine und Rumänien, beides Infektionsregionen, hingegen importieren riesige Mengen an „Geflügelprodukten“: 12 Millionen Küken pro Jahr wurden 2004 in die Ukraine exportiert, nach Rumänien 16 Millionen.
7. März 2006 von Ralph
Wenn Pin Ni „einkaufen“ geht, dann aber richtig! Sein Unternehmen Wanxiang America schluckt eine amerikanische Firma/Ölquelle/Immobilie nach der anderen und ist auf dem besten Weg die Nummer 1 unter den Autozuliefererbetrieben zu werden. Von Ihm können seine amerikanische Kollegen noch einiges lernen, denn die Chinesen beherrschen heute in den USA die Spielregeln des Kapitalismus genauso gut wie in ihrer Heimat den Kommunismus. Was bei diesen globalen Beutezügen auf der Strecke bleibt, ist oft die Menschlichkeit und die Umwelt.
Photos: Wenn der Chinese kommt.
Hauptsache wir bekommen billige Ersatzteile für unsere Autos.
6. März 2006 von Ralph
Das Geschäftsmodell von Wal-Mart unter der Lupe von Peter Greenwald
Billig kann ganz schön teuer sein. Jedenfalls versucht der amerikanische Regisseur Peter Greenwald in seinem neuesten Dokumentarfilm „Wal-Mart – The High Cost of Low Prices“ deutlich zu machen, wie teuer das Geschäftsmodell der Einkaufscenter-Kette Wal-Mart tatsächlich ist.
6. März 2006 von Ralph
Ein Jahr in den Rockies – Dokumentationsreihe, Kanada 2004, ARTE F, Erstausstrahlung – Regie: Guy Clarkson – Montag, 6. März 2006 um 19:00 Uhr
Die dreiteilige Dokumentation entführt die Zuschauer in die faszinierende Bergwelt der Rocky Mountains, die jedes Jahr eine große Zahl von Touristen aus aller Welt anzieht. Filmemacher Guy Clarkson stellt die Frage, ob das einmalige Ökosystem in Gefahr ist. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Dokumentation stehen die großen Veränderungen der Natur durch Vulkanausbrüche und Vergletscherungen in der fernen Vergangenheit. Doch auch die Eingriffe der Menschen in das Ökosystem, vor allem nach Ankunft der Europäer in Amerika, werden thematisiert.
Teil 2 und Teil 3 laufen Morgen und am Mittwoch um 19:00 Uhr auf arte.
TV-Tipp by Martin
5. März 2006 von Ralph
Das Ethik-Portal zitiert einen Greenpeace-Bericht, nach dem in Futtermittelproben von Landliebe-Milchlieferanten gentechnisch manipuliertes Soja nachgewiesen worden sei. Es geht voran!