Konsumblog.de

Konsum, Alltag und Globalisierung

Archiv: März 2006

Einwegschutzanzug für alle Fälle

4.03.06 um 16:31 von Ralph

schutzanzug.jpgDer bei der Suche eingeblendete gesponserte Link Einwegschutzbekleidung gegen Vogelgrippe im Onlineshop müsste doch ein Renner sein und die Firma HELE, die den Tyvek-Overall Modell Classic zu 25 Stück im Polybeutel anbietet, ein glänzendes Geschäft ermöglichen. Der weisse Einweg-Anzug mit dreiteiliger Kapuze ist ein echter Must-Have-Begleiter für Urlaub auf vogelreichen Inseln oder in der Nähe von Schweinepest-Zuchtbetrieben. Auch Hotels, Pensionen und Wohnungen mit Katzenklos wären sicher zu betreten, wobei mir da noch der Einweg-Mundschutz fehlt, den man doch sicher in die Kapuze hätte integrieren können. Ein echtes Versäumnis!

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Produktwelt

Neue Atomkraft und marginale Ökologie

4.03.06 um 15:33 von Ralph

Letztens verlinkte ich die Meldung, dass Schweden innerhalb von 15 Jahren seine Ölabhängigkeit ablegen will. Dabei ist eine wichtige Information gar nicht aufgetaucht, nämlich dass die Hälfte des schwedischen Energierbedarfs durch Atomkraft gedeckt werden soll. Das steht in dem überaus interessanten Artikel Schnapsauto und Atomkraft. In der EU sei demnach die Atomkraft auf dem Vormarsch. Finnland beschloß bereits den Bau neuer Atomkraftwerke und die Niederlande und Großbritannien diskutieren über den Ausbau der Atomernergie. Angesichts der aktuellen US-Unterstützung Indiens beim Ausbau der Atomkraft sind im weltweiten Maßstab wohl düstere Aussichten für die steigende Relevanz regenerativer Energien zu befürchten. Oder was denkt ihr?

. Trackbacken . Thema: Energie

Neue Atomkraft und marginale Ökologie

4.03.06 um 15:33 von Ralph

Letztens verlinkte ich die Meldung, dass Schweden innerhalb von 15 Jahren seine Ölabhängigkeit ablegen will. Dabei ist eine wichtige Information gar nicht aufgetaucht, nämlich dass die Hälfte des schwedischen Energierbedarfs durch Atomkraft gedeckt werden soll. Das steht in dem überaus interessanten Artikel Schnapsauto und Atomkraft. In der EU sei demnach die Atomkraft auf dem Vormarsch. Finnland beschloß bereits den Bau neuer Atomkraftwerke und die Niederlande und Großbritannien diskutieren über den Ausbau der Atomernergie. Angesichts der aktuellen US-Unterstützung Indiens beim Ausbau der Atomkraft sind im weltweiten Maßstab wohl düstere Aussichten für die steigende Relevanz regenerativer Energien zu befürchten. Oder was denkt ihr?

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Energie

Sklave Ozean?

3.03.06 um 19:03 von Ralph

Das Vokabular in linken Köpfen ist doch manchmal arg seltsam, wie die folgende Headline von Greenpeace zeigt: Geknechtete Meere.

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Umweltschutz

Die Wiederentdeckung nützlicher Tricks

2.03.06 um 16:33 von Ralph

Nachdem Ralph das Taschentuch wiederentdeckt hat, möchte ich dazu anregen, hier umweltschonende und praktische Tipps & Tricks weiterzugeben, die oft in Vergessenheit geraten im werbe- und warenflutbestimmten Alltag. Ich lege einen vor: Essig statt x verschiedene Putzmittel in Form von Badezimmer-, Glasreiniger und Scheuermilch verwenden. Super gegen Kalkreste auf Metall und keramischen Flächen. Ungiftig, günstig und platzsparend (nur eine Flasche). Der Geruch verfliegt beim Trocknen.

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Die Wiederentdeckung nützlicher Tricks

2.03.06 um 16:33 von Ralph

Nachdem Ralph das Taschentuch wiederentdeckt hat, möchte ich dazu anregen, hier umweltschonende und praktische Tipps & Tricks weiterzugeben, die oft in Vergessenheit geraten im werbe- und warenflutbestimmten Alltag. Ich lege einen vor: Essig statt x verschiedene Putzmittel in Form von Badezimmer-, Glasreiniger und Scheuermilch verwenden. Super gegen Kalkreste auf Metall und keramischen Flächen. Ungiftig, günstig und platzsparend (nur eine Flasche). Der Geruch verfliegt beim Trocknen.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Turbo-Konsum und lebenswerter Lebenstil

2.03.06 um 15:01 von Ralph

Der Knauserer mal anders, nämlich als Website für eine neue Sparsamkeit und die neue Sehnsucht nach einem einfachen Leben. Im Angebot: Das Spartipplexikon. Gefunden bei alleinsein.de

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik

»Turbo-Konsum« und »lebenswerter Lebenstil«

2.03.06 um 15:01 von Ralph

Der Knauserer mal anders, nämlich als Website für eine neue Sparsamkeit und die neue Sehnsucht nach einem einfachen Leben. Im Angebot: Das Spartipplexikon. Gefunden bei alleinsein.de

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik

Zur Relativierung von Wachstum

2.03.06 um 14:50 von Ralph

Ist das ein Grund zum Jubeln? Weltbank entdeckt den Staat und linke Ideen. Wachstum allein helfe den Armen nicht und die Zurückdrängung des Staates sei schädlich für die wirtschaftliche Entwicklung. Ich glaube, ich lese nicht richtig.

. Trackbacken . Thema: Globalisierung,Wirtschaftspolitik

Zur Relativierung von »Wachstum«

2.03.06 um 14:50 von Ralph

Ist das ein Grund zum Jubeln? Weltbank entdeckt den Staat und linke Ideen. Wachstum allein helfe den Armen nicht und die Zurückdrängung des Staates sei schädlich für die wirtschaftliche Entwicklung. Ich glaube, ich lese nicht richtig.

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Flammenlose Verbrennung durch Porenbrennertechnologie

2.03.06 um 11:42 von Ralph

Es soll noch Jemand sagen, Deutschland ginge die geistige Kreativität verloren. Das StartUp Unternehmen promeos aus Erlangen beweist das Gegenteil. Nach intensivem Forschen und Entwickeln führt es nun eine Technologie auf den Markt, womit es mittels flammenloser Verbrennung innerhalb eines porösen Keramikkörpers bis zu 25 Prozent an Schadstoff- und Energieeinsparung verspricht.
Nicht zuletzt für diese geniale Idee erhielt das Unternehmen 2004 den Gründerpreis und Geschäftsführer Dr. Jochen Volkert darf sich auch schon mal gemeinsam mit Hartmut Mehdorn im Stern präsentieren.

. Trackbacken . Thema: Energie,Klimawandel

Biokraftstoffe umweltschädlicher als fossile Brennstoffe

2.03.06 um 06:32 von Ralph

Vor einiger Zeit erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in einem taz-Interview, dass die große Koalition sich für eine vermehrte Verwendung von Biosprit in Benzinmotoren einsetzt. Auch von der EU werden Biokraftstoffe massiv gefördert.

Bio hört sich doch erst mal gut an, oder? Der Begriff hat ja landläufig noch die Anmutung von natürlich abbaubar, umweltverträglich, sauber. Tja, denkste! Die Steigerung des Anbaus von Energiepflanzen hat noch verheerendere, weil umfassendere Schädigungen von Ökosystemen und Atmosphäre zur Folge als die Nutzung fossiler Brennstoffe.

  • Rodung von Regenwäldern zur Gewinnung von Anbauflächen
  • mehr Schwefeldioxid-Ausstoß als Benzin
  • Boden- und Gewässerbelastung durch konventionelle Landwirtschaft, mit viel Gülle, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln
  • Stickstoffdünger setzt Lachgas frei, ein viel stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid
  • Herstellung von Biokraftstoffen verschlingt mehr Energie als diese freisetzen

energieportal24: Rodung von Regenwäldern für Biokraftstoffe

Angesichts dieser Erkenntnisse und Befürchtungen von Umweltverbänden und -forschern wird sich mancher vielleicht fragen, wieso die EU und auch unsere Bundesregierung sich ausgerechnet für den vermehrten Einsatz von Biokraftstoffen stark machen. Hm, also ich persönlich hab‘ den starken Verdacht, denen geht’s dabei weniger um Klimaschutz, als vielmehr um eine Verringerung der Abhängigkeit von den erdölexportierenden Ländern.

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. Trackbacken . Thema: Energie,Klimawandel

Biokraftstoffe umweltschädlicher als fossile Brennstoffe

2.03.06 um 06:32 von Ralph

Vor einiger Zeit erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in einem taz-Interview, dass die große Koalition sich für eine vermehrte Verwendung von Biosprit in Benzinmotoren einsetzt. Auch von der EU werden Biokraftstoffe massiv gefördert.

Bio hört sich doch erst mal gut an, oder? Der Begriff hat ja landläufig noch die Anmutung von natürlich abbaubar, umweltverträglich, sauber. Tja, denkste! Die Steigerung des Anbaus von Energiepflanzen hat noch verheerendere, weil umfassendere Schädigungen von Ökosystemen und Atmosphäre zur Folge als die Nutzung fossiler Brennstoffe.

  • Rodung von Regenwäldern zur Gewinnung von Anbauflächen
  • mehr Schwefeldioxid-Ausstoß als Benzin
  • Boden- und Gewässerbelastung durch konventionelle Landwirtschaft, mit viel Gülle, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln
  • Stickstoffdünger setzt Lachgas frei, ein viel stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid
  • Herstellung von Biokraftstoffen verschlingt mehr Energie als diese freisetzen

energieportal24: Rodung von Regenwäldern für Biokraftstoffe

Angesichts dieser Erkenntnisse und Befürchtungen von Umweltverbänden und -forschern wird sich mancher vielleicht fragen, wieso die EU und auch unsere Bundesregierung sich ausgerechnet für den vermehrten Einsatz von Biokraftstoffen stark machen. Hm, also ich persönlich hab‘ den starken Verdacht, denen geht’s dabei weniger um Klimaschutz, als vielmehr um eine Verringerung der Abhängigkeit von den erdölexportierenden Ländern.

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PageRank-Klau?

2.03.06 um 02:21 von Ralph

Etwas in eigener Sache: Ich hatte hier testweise für ein paar den Stunden den Zähler von BlogCounter eingebaut. Prompt sang der PageRank auf einigen Google-Servern von 4 auf 0. Das ist im Zusammenhang mit dem Vorwurf des PageRank-Spams recht interessant. Deutliche Worte dazu gab es bereits Ende Dezember auf A geeklife live und hirnrinde. Trotzdem wird der Counterdienst immer noch fleissig benutzt, ohne dass die gelisteten Blogs ihren PageRank einbüßen.

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: In eigener Sache

Schmerzensgeld für Globalisierungs-Opfer

1.03.06 um 20:28 von Ralph

Die folgende Meldung kann ich hier nicht ohne zynische Kommentare weitergeben. Dazu bin ich gerade zu wütend:

Die EU-Kommission will einen Globalisierungsfond einrichten, aus dem jährlich 500 Millionen Euro an Arbeitslose ausgegeben werden sollen, die im Zuge der Globalisierung ihren Job verlieren.

Die Mittel sollen primär als Unterstützung bei der Arbeitssuche dienen. Für Arbeitskräfte über 50 Jahren sind auch Lohnzuschüsse vorgesehen. Alle Maßnahmen sind auf 18 Monate beschränkt.

Hey EU-Kommission, glaubt Ihr ernsthaft, dass Ihr mit Almosen die vielen ruhig stellen könnt, die durch den menschenverachtenden Marktfundamentalismus, den Ihr forciert, oft für den Rest ihres Lebens im sozialen Abseits landen? Oder wollt Ihr ihren Aufstand nur ein bisschen aufschieben?

„Wenn wir gezielt zeigen, dass es für negative Nebenwirkungen der Globalisierung Hilfe gibt, können wir die Stimmung verbessern.“ Denn über eines dürfe sich niemand etwas vormachen, sagte auch Barroso: „Wir sind für die Globalisierung. Und sie ist unumstößlich.“

Sagen Sie mal Herr Barroso, glauben Sie das eigentlich selbst, was Sie da erzählen? Ihr verhökert die Völker, die Ihr vertreten sollt. Und ich geb‘ Euch Brief und Siegel drauf, dass das auch die Naivsten unter ihnen bald kapieren und Euch zur Rechenschaft ziehen. Sie werden sich auch nicht ewig ablenken lassen von multimedial inszenierten Kulturkämpfen oder Tierseuchenpanik. Und dann gnade Euch Gott (oder das goldene Kalb, um das Ihr tanzt), denn sie sind jetzt schon viele und werden immer mehr. Unumstößlich? Ha! „Fürchterlich ist einer, der nichts zu verlieren hat“ sagte schon Goethe. Merken Sie sich das Herr Barroso. Es ist gut möglich, dass Sie noch erleben werden, was er damit gemeint hat. Nichts ist unumstößlich, wenn der Leidensdruck der Völker erst mal groß genug ist. Die Geschichte beweist es.

. Trackbacken . Thema: Globalisierung

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