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Konsum, Alltag und Globalisierung

Beiträge zum Thema Konsumkritik

Glosse: Magenschmerzen mit Ökotest

17.03.06 um 13:30 von Ralph

Es hätte so prima sein können. Ich hätte immer nur Produkte mit Ökotest-Siegel gekauft und hätte mir ein schönes Sicherheitsgefühl einreden können. Aber nun ist meine schöne neue Ökotest-Welt zusammengebrochen. Nicht nur der Patzer mit den drei Neurodermitis-Cremes für Kinder, die unter Krebsverdacht stehen, haben mich auf den Boden der häßlichen Tatsachen zurückgeholt. Auch der aktuelle Test von Lebensmitteln von Aldi, Lidl, Penny und Plus nahmen mir alle Illusionen einer Konsumwelt auf sehr gut, die mir mein Leib- und Magenmagazin allmonatlich präsentierte! Da bekam unter anderem eine Billig-Mortadella von Lidl ein sehr gut verpasst, weil „bedenkliche Inhaltsstoffe“, „erhöhte Keimbelastung“ und „sonstige Qualitätsfehler“ fehlten. Wie das Fleisch entstanden ist und welche Lebensmittelzusätze es enthält? Keine Ahnung! Das spielt einfach keine Rolle bei den Damen und Herren in den Ökotestetagen! Aber Hauptsache ist, dass sich nun die leidenschaftlichen Billigfresser auch die Mortadella mit gutem Gewissen aufs Pappbrot klatschen können, selbstverständlich auf das Roggenbrot vom Discounter mit der Note sehr gut!

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung,Konsumkritik

Glosse: Magenschmerzen mit Ökotest

17.03.06 um 13:30 von Ralph

Es hätte so prima sein können. Ich hätte immer nur Produkte mit Ökotest-Siegel gekauft und hätte mir ein schönes Sicherheitsgefühl einreden können. Aber nun ist meine schöne neue Ökotest-Welt zusammengebrochen. Nicht nur der Patzer mit den drei Neurodermitis-Cremes für Kinder, die unter Krebsverdacht stehen, haben mich auf den Boden der häßlichen Tatsachen zurückgeholt. Auch der aktuelle Test von Lebensmitteln von Aldi, Lidl, Penny und Plus nahmen mir alle Illusionen einer Konsumwelt auf sehr gut, die mir mein Leib- und Magenmagazin allmonatlich präsentierte! Da bekam unter anderem eine Billig-Mortadella von Lidl ein sehr gut verpasst, weil „bedenkliche Inhaltsstoffe“, „erhöhte Keimbelastung“ und „sonstige Qualitätsfehler“ fehlten. Wie das Fleisch entstanden ist und welche Lebensmittelzusätze es enthält? Keine Ahnung! Das spielt einfach keine Rolle bei den Damen und Herren in den Ökotestetagen! Aber Hauptsache ist, dass sich nun die leidenschaftlichen Billigfresser auch die Mortadella mit gutem Gewissen aufs Pappbrot klatschen können, selbstverständlich auf das Roggenbrot vom Discounter mit der Note sehr gut!

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Wal-Mart in der Kritik

6.03.06 um 10:34 von Ralph

Das Geschäftsmodell von Wal-Mart unter der Lupe von Peter Greenwald

Billig kann ganz schön teuer sein. Jedenfalls versucht der amerikanische Regisseur Peter Greenwald in seinem neuesten Dokumentarfilm „Wal-Mart – The High Cost of Low Prices“ deutlich zu machen, wie teuer das Geschäftsmodell der Einkaufscenter-Kette Wal-Mart tatsächlich ist.

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Die Wiederentdeckung nützlicher Tricks

2.03.06 um 16:33 von Ralph

Nachdem Ralph das Taschentuch wiederentdeckt hat, möchte ich dazu anregen, hier umweltschonende und praktische Tipps & Tricks weiterzugeben, die oft in Vergessenheit geraten im werbe- und warenflutbestimmten Alltag. Ich lege einen vor: Essig statt x verschiedene Putzmittel in Form von Badezimmer-, Glasreiniger und Scheuermilch verwenden. Super gegen Kalkreste auf Metall und keramischen Flächen. Ungiftig, günstig und platzsparend (nur eine Flasche). Der Geruch verfliegt beim Trocknen.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Die Wiederentdeckung nützlicher Tricks

2.03.06 um 16:33 von Ralph

Nachdem Ralph das Taschentuch wiederentdeckt hat, möchte ich dazu anregen, hier umweltschonende und praktische Tipps & Tricks weiterzugeben, die oft in Vergessenheit geraten im werbe- und warenflutbestimmten Alltag. Ich lege einen vor: Essig statt x verschiedene Putzmittel in Form von Badezimmer-, Glasreiniger und Scheuermilch verwenden. Super gegen Kalkreste auf Metall und keramischen Flächen. Ungiftig, günstig und platzsparend (nur eine Flasche). Der Geruch verfliegt beim Trocknen.

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»Turbo-Konsum« und »lebenswerter Lebenstil«

2.03.06 um 15:01 von Ralph

Der Knauserer mal anders, nämlich als Website für eine neue Sparsamkeit und die neue Sehnsucht nach einem einfachen Leben. Im Angebot: Das Spartipplexikon. Gefunden bei alleinsein.de

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik

Turbo-Konsum und lebenswerter Lebenstil

2.03.06 um 15:01 von Ralph

Der Knauserer mal anders, nämlich als Website für eine neue Sparsamkeit und die neue Sehnsucht nach einem einfachen Leben. Im Angebot: Das Spartipplexikon. Gefunden bei alleinsein.de

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik

Die Wiederentdeckung des Taschentuchs

1.03.06 um 15:58 von Ralph

Ich habe vor einiger Zeit das gute, alte Taschentuch wiederentdeckt. Verena hat zwei von ihrem Vater aufbewahrt und mir eins davon geschenkt. Gerade für den leichten Schnupfen ein echter Gebrauchsgegenstand, der den Verbrauch von Papiertaschentüchern reduziert, die nach einmaligem Schnupfen oftmals im Müll landen und für die ganze Wälder vernichtet werden (siehe auch: Papierwut in Deutschland). Wie sieht es denn beim interessierten Leser aus (falls der hier noch vorbeikommt ;-)? Welche Gebrauchsgegenstände aus vergangenen Zeiten habt Ihr wiederentdeckt? Mir fällt noch die Emaille-Kanne ein, in der ich Milch aufschäume. Sie läßt sich hervorragend und ohne Hilfsmittel mit ein wenig Wasser reinigen. Und der Kaffeefilter aus Porzellan …

12 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Über die »abscheulichen Methoden« der Discounter

1.03.06 um 13:15 von Ralph

Wenn es um den Cent geht, kennt wohl die Mehrzahl der Konsumenten hierzulande kein Pardon. Sparen ohne Gewissen, das begründet den Erfolg der Ausbeuter-Discounter von Lidel bis Schlecker. Wie die mit ihren Mitarbeitern umgehen, zeigt die Dokumentation Die Billigheimer – Discounter und ihre Methoden im SWR, die heute zu bester Sendezeit gezeigt wird (20.15 Uhr). In der taz-Empfehlung Für eine Flasche Brause steht dazu:

Besonders abscheulich: Die offenbar bei fast allen Unternehmen geübte Praxis, MitarbeiterInnen wegen angeblicher Produkt-Diebstähle und eigenmächtiger Griffe in die Kasse zu drangsalieren, ihnen Rechtsbeistand zu verweigern und sie umgehend zur eigenen Kündigung zu zwingen. Oft zur Einschüchterung für Menschen, die den Mund im Betrieb aufmachen oder die schlicht aufgrund ihres Alters und langer Betriebszugehörigkeit zu viel verdienen. Da reicht schon die Behauptung, eine Kassiererin habe sich an einer Flasche Brause vergriffen. Bei willfährigen Notaren warten dann schon die fertigen Papiere. In ganz dreisten Fällen inklusive Schuldverschreibung, bei denen die Geschassten auch noch einige hundert bis mehrere tausend Euro zur „Wiedergutmachung“ ans Unternehmen zahlen sollen, vom Arbeitslosengeld.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Buch und Film,Konsumkritik

Über die abscheulichen Methoden der Discounter

1.03.06 um 13:15 von Ralph

Wenn es um den Cent geht, kennt wohl die Mehrzahl der Konsumenten hierzulande kein Pardon. Sparen ohne Gewissen, das begründet den Erfolg der Ausbeuter-Discounter von Lidel bis Schlecker. Wie die mit ihren Mitarbeitern umgehen, zeigt die Dokumentation Die Billigheimer – Discounter und ihre Methoden im SWR, die heute zu bester Sendezeit gezeigt wird (20.15 Uhr). In der taz-Empfehlung Für eine Flasche Brause steht dazu:

Besonders abscheulich: Die offenbar bei fast allen Unternehmen geübte Praxis, MitarbeiterInnen wegen angeblicher Produkt-Diebstähle und eigenmächtiger Griffe in die Kasse zu drangsalieren, ihnen Rechtsbeistand zu verweigern und sie umgehend zur eigenen Kündigung zu zwingen. Oft zur Einschüchterung für Menschen, die den Mund im Betrieb aufmachen oder die schlicht aufgrund ihres Alters und langer Betriebszugehörigkeit zu viel verdienen. Da reicht schon die Behauptung, eine Kassiererin habe sich an einer Flasche Brause vergriffen. Bei willfährigen Notaren warten dann schon die fertigen Papiere. In ganz dreisten Fällen inklusive Schuldverschreibung, bei denen die Geschassten auch noch einige hundert bis mehrere tausend Euro zur „Wiedergutmachung“ ans Unternehmen zahlen sollen, vom Arbeitslosengeld.

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Die Vernunft des Konsumenten

23.02.06 um 13:19 von Ralph

Der Konsument als Homo Oeconomicus oder die konsumentenabgewandten Kriterien des Konsumblogs.

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Responsible Shopper gewinnt

19.02.06 um 22:19 von Ralph

Die kleine Buchverlosung ist vorbei. Der Gewinner zaf war schnell dabei und darf sich auf das Buch König Kunde ruiniert sein Land freuen.

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik

Tamiflu unser aller

15.02.06 um 03:36 von Ralph

Eine konzertierte Medienaktion könnte die Nachfrage nach dem großen Schutz steigern oder Wir sind Vogelgrippe. Update: Bitte auch die Links unter Keine Panik vor der Vogelgrippe beachten.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Gesundheit,Konsumkritik

Der RFID-Bürger

10.02.06 um 20:35 von Ralph

Wie leicht wäre die Welt des Bürgers und Konsumenten zu optimieren, wenn sie sich für implantierte RFID-Chips begeistern könnten: Staat und Konzerne würden sich über Bewegungs- und Verhaltensprofile einen Ast abfreuen und dem geneigten Chipträger würden sich sonst verschlossene Türen wie ein Wunder öffnen. Einkaufen und Ausgehen, Arzt- und Amtsbesuche, Entritte und Austritte, einfach alles würde viel einfacher für alle werden, wenn es nicht krank wäre, sein Privatleben aufzugeben. Aber die Zukunft hat bereits begonnen und auch ich frage, warum Leute geistig so herausgefordert sind, sich Chips implantieren zu lassen, nur um einen Pseudo-VIP-Bereich betreten zu können. Warum? ZAF: RFID-Transplantate bei Menschen

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Produktwelt

Der RFID-Bürger

10.02.06 um 20:35 von Ralph

Wie leicht wäre die Welt des Bürgers und Konsumenten zu optimieren, wenn sie sich für implantierte RFID-Chips begeistern könnten: Staat und Konzerne würden sich über Bewegungs- und Verhaltensprofile einen Ast abfreuen und dem geneigten Chipträger würden sich sonst verschlossene Türen wie ein Wunder öffnen. Einkaufen und Ausgehen, Arzt- und Amtsbesuche, Entritte und Austritte, einfach alles würde viel einfacher für alle werden, wenn es nicht krank wäre, sein Privatleben aufzugeben. Aber die Zukunft hat bereits begonnen und auch ich frage, warum Leute geistig so herausgefordert sind, sich Chips implantieren zu lassen, nur um einen Pseudo-VIP-Bereich betreten zu können. Warum? ZAF: RFID-Transplantate bei Menschen

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Produktwelt

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