Konsum, Alltag und Globalisierung
10.03.06 um 19:41 von Ralph
Wir wissen, dass wir nichts wissen und wenn wir was wissen, dann ist es falsch. Diese Bescheidenheitsthese scheint auch auf freie Radikale anwendbar zu sein, glaube ich dem interessanten und verständlich geschriebenen Überblick zum Forschungsstand durch Kathrin Burger: Radikale sind keine Bösewichte
1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Faszination Natur,Gesundheit,Umweltschutz
9.03.06 um 18:33 von Ralph
Na prima, das Abschmelzen des Nordpols kommt jetzt auch noch vielen Teilen der Industrie zu gute, wie soll man die jetzt noch dazu bringen mehr für den Umweltschutz zu machen?
. Trackbacken . Thema: Klimawandel,Umweltschutz
8.03.06 um 13:22 von Ralph
In einer Presseerklärung macht der WWF auf die Aktion Handys helfen dem Biber aufmerksam, auch um den Elektronikschrott im Müll zu verringern.
Über 100 Millionen Mobiltelefone werden jährlich europaweit ausgemustert. 20.000 Tonnen Elektroschrott entstehen so.
Die Teilnahme ist einfach. Handy ohne Simkarte in eine spezielle Versandtasche eintüten (erhältlich in vielen Verbraucherzentralen und bundesweit in allen O2-Shops) und in den Briefkasten werfen. Das Porto bezahlt der Empfänger.
2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Protest & Kampagne,Umweltschutz
8.03.06 um 13:22 von Ralph
In einer Presseerklärung macht der WWF auf die Aktion Handys helfen dem Biber aufmerksam, auch um den Elektronikschrott im Müll zu verringern.
Über 100 Millionen Mobiltelefone werden jährlich europaweit ausgemustert. 20.000 Tonnen Elektroschrott entstehen so.
Die Teilnahme ist einfach. Handy ohne Simkarte in eine spezielle Versandtasche eintüten (erhältlich in vielen Verbraucherzentralen und bundesweit in allen O2-Shops) und in den Briefkasten werfen. Das Porto bezahlt der Empfänger.
. Trackbacken . Thema: Protest & Kampagne,Umweltschutz
7.03.06 um 20:05 von Ralph
Unerhört! Es soll einen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Verbreitung der Vogelgrippe geben! Der weltweite und zum Teil auch illegale Handel mit Schlachtabfällen helfe der Vogelgrippe so richtig auf die Sprünge! Und dann ist da auch noch der Geflügelhandel. taz:
Für Birdlife spielen Wildvögel bei der Ausbreitung der Vogelgrippe nur „eine untergeordnete Rolle“. Sie sind daher Opfer des H5N1 und des zunehmenden Handels mit verseuchten Geflügelprodukten und nicht Verursacher der immer weiter um sich greifenden Geflügelseuche. Als Beweis für ihre Position führt Birdlife die jüngsten Infektionsfälle an. Die Seuchenausbrüche in Südostasien, Europa und Afrika folgten nicht dem geografischen und zeitlichen Muster der Vogelzüge, schreibt die Organisation. Zudem seien in der Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten die ersten Infektionsfälle jeweils in Geflügelbeständen aufgetreten. Wären die Zugvögel die Schuldigen, hätten jedoch zuallererst die Wildvögel darunter leiden müssen. Auch das Fehlen von Seuchenausbrüchen entlang der Vogelzugrouten widerspreche der Behauptung, über lange Strecken werde H5N1 vor allem durch Wildvögel übertragen.
[…]
Die einzige Erklärung für die großen und oftmals unerklärlichen Sprünge, die das Virus offensichtlich macht, ist für Birdlife der weltweite Handel mit Geflügelprodukten und -abfällen. So weist die Vogelschutzorganisation darauf hin, dass in den von H5N1 betroffenen Ländern Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten eine intensive Geflügelindustrie vorhanden ist. In der Türkei zum Beispiel gebe es eine „Hühnerfabrik“, die allein schon rund 100 Millionen Bruteier pro Jahr produziere. Ein Großteil von ihnen werde in den Nahen Osten und nach Osteuropa exportiert. Ägypten exportiert rund 180 Millionen Eintagesküken pro Jahr. Die Ukraine und Rumänien, beides Infektionsregionen, hingegen importieren riesige Mengen an „Geflügelprodukten“: 12 Millionen Küken pro Jahr wurden 2004 in die Ukraine exportiert, nach Rumänien 16 Millionen.
2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Gesundheit,Globalisierung,Umweltschutz
7.03.06 um 20:05 von Ralph
Unerhört! Es soll einen Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Verbreitung der Vogelgrippe geben! Der weltweite und zum Teil auch illegale Handel mit Schlachtabfällen helfe der Vogelgrippe so richtig auf die Sprünge! Und dann ist da auch noch der Geflügelhandel. taz:
Für Birdlife spielen Wildvögel bei der Ausbreitung der Vogelgrippe nur „eine untergeordnete Rolle“. Sie sind daher Opfer des H5N1 und des zunehmenden Handels mit verseuchten Geflügelprodukten und nicht Verursacher der immer weiter um sich greifenden Geflügelseuche. Als Beweis für ihre Position führt Birdlife die jüngsten Infektionsfälle an. Die Seuchenausbrüche in Südostasien, Europa und Afrika folgten nicht dem geografischen und zeitlichen Muster der Vogelzüge, schreibt die Organisation. Zudem seien in der Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten die ersten Infektionsfälle jeweils in Geflügelbeständen aufgetreten. Wären die Zugvögel die Schuldigen, hätten jedoch zuallererst die Wildvögel darunter leiden müssen. Auch das Fehlen von Seuchenausbrüchen entlang der Vogelzugrouten widerspreche der Behauptung, über lange Strecken werde H5N1 vor allem durch Wildvögel übertragen.
[…]
Die einzige Erklärung für die großen und oftmals unerklärlichen Sprünge, die das Virus offensichtlich macht, ist für Birdlife der weltweite Handel mit Geflügelprodukten und -abfällen. So weist die Vogelschutzorganisation darauf hin, dass in den von H5N1 betroffenen Ländern Türkei, Nigeria, Indien und Ägypten eine intensive Geflügelindustrie vorhanden ist. In der Türkei zum Beispiel gebe es eine „Hühnerfabrik“, die allein schon rund 100 Millionen Bruteier pro Jahr produziere. Ein Großteil von ihnen werde in den Nahen Osten und nach Osteuropa exportiert. Ägypten exportiert rund 180 Millionen Eintagesküken pro Jahr. Die Ukraine und Rumänien, beides Infektionsregionen, hingegen importieren riesige Mengen an „Geflügelprodukten“: 12 Millionen Küken pro Jahr wurden 2004 in die Ukraine exportiert, nach Rumänien 16 Millionen.
. Trackbacken . Thema: Gesundheit,Globalisierung,Umweltschutz
6.03.06 um 10:02 von Ralph
Ein Jahr in den Rockies – Dokumentationsreihe, Kanada 2004, ARTE F, Erstausstrahlung – Regie: Guy Clarkson – Montag, 6. März 2006 um 19:00 Uhr
Die dreiteilige Dokumentation entführt die Zuschauer in die faszinierende Bergwelt der Rocky Mountains, die jedes Jahr eine große Zahl von Touristen aus aller Welt anzieht. Filmemacher Guy Clarkson stellt die Frage, ob das einmalige Ökosystem in Gefahr ist. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Dokumentation stehen die großen Veränderungen der Natur durch Vulkanausbrüche und Vergletscherungen in der fernen Vergangenheit. Doch auch die Eingriffe der Menschen in das Ökosystem, vor allem nach Ankunft der Europäer in Amerika, werden thematisiert.
Teil 2 und Teil 3 laufen Morgen und am Mittwoch um 19:00 Uhr auf arte.
TV-Tipp by Martin
2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Faszination Natur,Umweltschutz
5.03.06 um 21:16 von Ralph
Das Ethik-Portal zitiert einen Greenpeace-Bericht, nach dem in Futtermittelproben von Landliebe-Milchlieferanten gentechnisch manipuliertes Soja nachgewiesen worden sei. Es geht voran!
2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Umweltschutz
3.03.06 um 19:03 von Ralph
Das Vokabular in linken Köpfen ist doch manchmal arg seltsam, wie die folgende Headline von Greenpeace zeigt: Geknechtete Meere.
2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Umweltschutz
2.03.06 um 16:33 von Ralph
Nachdem Ralph das Taschentuch wiederentdeckt hat, möchte ich dazu anregen, hier umweltschonende und praktische Tipps & Tricks weiterzugeben, die oft in Vergessenheit geraten im werbe- und warenflutbestimmten Alltag. Ich lege einen vor: Essig statt x verschiedene Putzmittel in Form von Badezimmer-, Glasreiniger und Scheuermilch verwenden. Super gegen Kalkreste auf Metall und keramischen Flächen. Ungiftig, günstig und platzsparend (nur eine Flasche). Der Geruch verfliegt beim Trocknen.
3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz
2.03.06 um 16:33 von Ralph
Nachdem Ralph das Taschentuch wiederentdeckt hat, möchte ich dazu anregen, hier umweltschonende und praktische Tipps & Tricks weiterzugeben, die oft in Vergessenheit geraten im werbe- und warenflutbestimmten Alltag. Ich lege einen vor: Essig statt x verschiedene Putzmittel in Form von Badezimmer-, Glasreiniger und Scheuermilch verwenden. Super gegen Kalkreste auf Metall und keramischen Flächen. Ungiftig, günstig und platzsparend (nur eine Flasche). Der Geruch verfliegt beim Trocknen.
. Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz
1.03.06 um 15:58 von Ralph
Ich habe vor einiger Zeit das gute, alte Taschentuch wiederentdeckt. Verena hat zwei von ihrem Vater aufbewahrt und mir eins davon geschenkt. Gerade für den leichten Schnupfen ein echter Gebrauchsgegenstand, der den Verbrauch von Papiertaschentüchern reduziert, die nach einmaligem Schnupfen oftmals im Müll landen und für die ganze Wälder vernichtet werden (siehe auch: Papierwut in Deutschland). Wie sieht es denn beim interessierten Leser aus (falls der hier noch vorbeikommt ;-)? Welche Gebrauchsgegenstände aus vergangenen Zeiten habt Ihr wiederentdeckt? Mir fällt noch die Emaille-Kanne ein, in der ich Milch aufschäume. Sie läßt sich hervorragend und ohne Hilfsmittel mit ein wenig Wasser reinigen. Und der Kaffeefilter aus Porzellan …
12 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz
27.02.06 um 21:45 von Ralph
Die Arbeitsgemeinschaft Umwelt-Apotheker über Wohngift-Analysen. Recht interessant sind die Zahlen:
Im Alltag kommt der Bewohner eines Industriestaates mit ca. 50000 Gebrauchschemikalien, 1500 Pflanzenschutzmitteln und 3000 Konservierungsstoffen in Kontakt.
. Trackbacken . Thema: Gesundheit,Umweltschutz
22.02.06 um 13:48 von Ralph
Dass sich der Machthunger von Eon auf die Energiepreise auswirken wird, kann man sich denken. Dass die letzte rotgrüne Regierung diesen Aufstieg begünstigte, ist wohl weniger bekannt. Das Stichwort: Fusion von Eon und Ruhrgas, möglich geworden durch einen Ministererlass, siehe Überteuertes Gas – Die Macht der Gaskonzerne.
. Trackbacken . Thema: Energie,Umweltschutz
21.02.06 um 23:08 von Ralph
Vielleicht könnten Sie bei ihrer nächsten Prag-Reise Ihren Müll mitnehmen. Aber Achtung: Tschechien will deutschen Müll nicht.
. Trackbacken . Thema: Umweltschutz