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Konsum, Alltag und Globalisierung

Zur Bottombar

Pestizidhunger der »konventionellen« Banane

21. Mai 2006 von Ralph

Die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 meldete am 10. Mai in der Pressemitteilung Konventionelle Bananen sind Spitzenreiter beim Pestizideinsatz folgendes:

Im Vergleich zu konventionellen Bananen werden auf einem heimischen Kartoffelacker nur etwa 4,5 Kilogramm Pestizide pro Jahr und Hektar ausgebracht, also weniger als ein Zehntel der auf Bananenplantagen eingesetzten Chemikalien.

Mit dieser PM wurde ein „Hintergrundpapier“ namens Die Gelbe Gefahr: „Bananen sind Pestizidweltmeister“ im PDF-Format vorgestellt. – via Ethik-Portal.

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Quartalszahl des Monats: 1,7 Milliarden Euro für Eon

21. Mai 2006 von Ralph

Von der Politik wissen wir, wie schlecht es deutschen Konzernen und vor allem den Energieriesen geht. Im ersten Quartal 2006 hat zum Beispiel Eon nur einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro gemacht, tatsächlich sind das nur schlappe 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie soll man so konkurrenzfähig bleiben als Quasi-Monopolist! Steigende Profite

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Quartalszahl des Monats: 1,7 Milliarden Euro für Eon

21. Mai 2006 von Ralph

Von der Politik wissen wir, wie schlecht es deutschen Konzernen und vor allem den Energieriesen geht. Im ersten Quartal 2006 hat zum Beispiel Eon nur einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro gemacht, tatsächlich sind das nur schlappe 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie soll man so konkurrenzfähig bleiben als Quasi-Monopolist! Steigende Profite

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Deutsches Steuersystem löchrig wie Schweizer Käse

21. Mai 2006 von Ralph

Sechs Milliarden Euro Gewinn machen und trotzdem keinen Cent Steuern zahlen. Meine Damen und Herren, das ist für DaimlerChrysler in Deutschland kein Problem: DaimlerChrysler befreit sich von Steuern.

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Deutsches Steuersystem löchrig wie Schweizer Käse

21. Mai 2006 von Ralph

Sechs Milliarden Euro Gewinn machen und trotzdem keinen Cent Steuern zahlen. Meine Damen und Herren, das ist für DaimlerChrysler in Deutschland kein Problem: DaimlerChrysler befreit sich von Steuern.

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Über das Für und Wider der Nanotechnologie

21. Mai 2006 von Ralph

Auf der Reise nach Liliput, ein informativer Artikel über das Für und Wider der Nanotechnocholgie, die als neues technologisches Wundermittel hochgelobt wird, wogegen die Gefahren gerade in Alltagsdingen wie Kosmetika, Lacken, Sonnencremes und Tomatenketchup nur unter Wissenschaftlern ein Thema sind.

Lebensmittel dürfen schon heute bis zu 10 Gramm Nanopartikel pro Kilogramm enthalten. Grenzwerte für Nanopartikel gibt es dennoch nicht, sie werden nicht einmal als mögliche Gefahr eingeordnet. In Deutschland stehen Nanotechnologien weder beim nationalen Ethikrat noch bei der Ethikkommission des Bundestags auf der Tagesordnung.

Als zentraler Baustoff der Nanotechnologien gelten vor allem Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Sie haben aufgrund ihrer Winzigkeit ganz besondere physikalische Eigenschaften. Im Grenzbereich zwischen atomaren Bausteinen und fester Materie können diese Eigenschaften aber ebenso zauberhaft wie gruselig sein. Die Übergänge sind dabei fließend. Versuchstiere, die Nanoröhrchen in hoher Konzentration einatmeten, starben nach 24 Stunden. Umweltmediziner wie der US Nanoexperte Günter Oberdörster fürchten so etwas wie ein neues Asbest, denn die kleinen Teilchen können bis tief in die Lunge eindringen und möglicherweise Krebs verursachen. „Die größte Gefahr durch Nanopartikel geht für die Lunge aus“, bestätigt auch Umwelttoxikologen Harald Burg vom Forschungszentrum Karlsruhe.

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Was Sie schon immer über Genfood wissen wollten

17. Mai 2006 von Ralph

In der April-Ausgabe der Le Monde diplomatique sind einige hochinteressante Artikel über den Stand der Dinge zu „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO) erschienen. So berichten Jacques Testart und Arnaud Apoteker in Unerwünschte Hauptwirkungen über die Gefahren der Transgenese – „angeblich der Beweis dafür, dass der Mensch per Genübertragung das Leben beherrschen kann“ und das Scheitern von Großprojekten der „Biotechmultis“. Über gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) schreiben die Autoren:

Insgesamt sind die GVP, wie wir sie derzeit kennen, ein ungeheurer technologischer Bluff. Es geht um einen gewinnträchtigen Markt: den des patentierten GV-Saatguts, das die Bauern jedes Jahr kaufen müssen, weil die Wiederaussaat verboten ist. Die Biotechmultis, die ihren ursprünglichen Geschäftsbereich, die Chemie, um den der pflanzlichen Ressourcen erweitert haben, versuchen, sich eine marktbeherrschende Stellung zu verschaffen und alle Aspekte der Welternährung ihren Interessen unterzuordnen: das Sortenangebot, Maßnahmen zur Pflanzenpflege, die Anbautechniken und die Vermarktung. Darüber hinaus sichern sie sich den Verkauf von Pestiziden, die für den Anbau ihrer genetischen Chimären notwendig sind.

Weitere Artikel zur Aufklärung: Abarten in Transsylvanien mit der vernünftigen Einsicht, dass die Verbreitung transgener Pflanzen sich nicht kontrollieren läßt. Über die Verdrängung der Ahnung von Ackerbau und Viehzucht und über den boomenden Anbau von Gensoja in Argentinien mit verheerenden Folgen: Die Ölfrucht, die goldene Eier legt. Darin ist zu lesen:

Auch die Bodenerosion macht erneut Probleme. Walter Pengue, Agraringenieur an der Universität Buenos Aires, und Miguel Altieri von der Berkeley University beschrieben die katastrophalen Folgen des Anbaus von transgener Soja in Lateinamerika folgendermaßen: „In Argentinien führte der Anbau zu einer massiven Auslaugung des Bodens. Nach Schätzungen entzog der fortgesetzte Sojaanbau dem Boden allein im Jahr 2003 rund eine Million Tonnen Stickstoff und 227 000 Tonnen Phosphor. Ein Ersatz durch Düngemittel würde laut verschiedenen Evaluierungen 910 Millionen Dollar kosten.“4

Darüber hinaus zerpflücken die beiden Forscher das Argument der Firma Monsato, transgene Soja benötige geringere Herbizidmengen. „Während die Fürsprecher der Biotechnologien behaupten, eine einmalige Anwendung von Roundup pro Saison sei ausreichend, zeigen verschiedene Untersuchungen, dass der Herbizideinsatz in Regionen mit transgener Soja insgesamt gestiegen ist.“(5)

Der fehlende Fruchtwechsel und die ständige Verwendung desselben Herbizids bei immer höherer Dosierung machen das Unkraut über kurz oder lang resistent gegen das Pflanzengift. „In der Pampa sind bereits acht Unkrautsorten gegen Glyphosat resistent.“ Das ist das Forschungsergebnis von Walter Pengue. Damit beginnt der bekannte Teufelskreis: Um die natürliche Anpassungsfähigkeit der Schadpflanzen zu bekämpfen, muss die Herbizidmenge so lange ständig erhöht werden, bis Monsanto oder ein Mitbewerber irgendwann ein neues, stärkeres und wohl auch noch giftigeres Produkt auf den Markt bringt.

Ohne einen radikalen Kurswechsel wird die transgene Soja ihren Siegeszug im ganzen Land fortsetzen. Jüngste Zahlen deuten darauf hin, dass die Anbaufläche für transgene Soja im laufenden Jahr um 5,6 Prozent zunehmen wird. Die Fürsprecher reiben sich die Hände. So auch Clive James, Vorsitzender des International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA), im letzten Jahresbericht des Verbands: „Der wachsende Einfluss der fünf wichtigsten Entwicklungsländer (China, Indien, Argentinien, Brasilien und Südafrika) wirkt sich weltweit positiv auf die Übernahme und Akzeptanz der biotechnologischen Landwirtschaft aus.“ Die Botschaft ist klar: Der Anbau transgener Sorten ist in Ländern, in denen sie genehmigt sind, mit Hochdruck voranzutreiben, um die genfeindlichen Länder unter Druck zu setzen.

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Was Sie schon immer über Genfood wissen wollten

17. Mai 2006 von Ralph

In der April-Ausgabe der Le Monde diplomatique sind einige hochinteressante Artikel über den Stand der Dinge zu „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO) erschienen. So berichten Jacques Testart und Arnaud Apoteker in Unerwünschte Hauptwirkungen über die Gefahren der Transgenese – „angeblich der Beweis dafür, dass der Mensch per Genübertragung das Leben beherrschen kann“ und das Scheitern von Großprojekten der „Biotechmultis“. Über gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) schreiben die Autoren:

Insgesamt sind die GVP, wie wir sie derzeit kennen, ein ungeheurer technologischer Bluff. Es geht um einen gewinnträchtigen Markt: den des patentierten GV-Saatguts, das die Bauern jedes Jahr kaufen müssen, weil die Wiederaussaat verboten ist. Die Biotechmultis, die ihren ursprünglichen Geschäftsbereich, die Chemie, um den der pflanzlichen Ressourcen erweitert haben, versuchen, sich eine marktbeherrschende Stellung zu verschaffen und alle Aspekte der Welternährung ihren Interessen unterzuordnen: das Sortenangebot, Maßnahmen zur Pflanzenpflege, die Anbautechniken und die Vermarktung. Darüber hinaus sichern sie sich den Verkauf von Pestiziden, die für den Anbau ihrer genetischen Chimären notwendig sind.

Weitere Artikel zur Aufklärung: Abarten in Transsylvanien mit der vernünftigen Einsicht, dass die Verbreitung transgener Pflanzen sich nicht kontrollieren läßt. Über die Verdrängung der Ahnung von Ackerbau und Viehzucht und über den boomenden Anbau von Gensoja in Argentinien mit verheerenden Folgen: Die Ölfrucht, die goldene Eier legt. Darin ist zu lesen:

Auch die Bodenerosion macht erneut Probleme. Walter Pengue, Agraringenieur an der Universität Buenos Aires, und Miguel Altieri von der Berkeley University beschrieben die katastrophalen Folgen des Anbaus von transgener Soja in Lateinamerika folgendermaßen: „In Argentinien führte der Anbau zu einer massiven Auslaugung des Bodens. Nach Schätzungen entzog der fortgesetzte Sojaanbau dem Boden allein im Jahr 2003 rund eine Million Tonnen Stickstoff und 227 000 Tonnen Phosphor. Ein Ersatz durch Düngemittel würde laut verschiedenen Evaluierungen 910 Millionen Dollar kosten.“4

Darüber hinaus zerpflücken die beiden Forscher das Argument der Firma Monsato, transgene Soja benötige geringere Herbizidmengen. „Während die Fürsprecher der Biotechnologien behaupten, eine einmalige Anwendung von Roundup pro Saison sei ausreichend, zeigen verschiedene Untersuchungen, dass der Herbizideinsatz in Regionen mit transgener Soja insgesamt gestiegen ist.“(5)

Der fehlende Fruchtwechsel und die ständige Verwendung desselben Herbizids bei immer höherer Dosierung machen das Unkraut über kurz oder lang resistent gegen das Pflanzengift. „In der Pampa sind bereits acht Unkrautsorten gegen Glyphosat resistent.“ Das ist das Forschungsergebnis von Walter Pengue. Damit beginnt der bekannte Teufelskreis: Um die natürliche Anpassungsfähigkeit der Schadpflanzen zu bekämpfen, muss die Herbizidmenge so lange ständig erhöht werden, bis Monsanto oder ein Mitbewerber irgendwann ein neues, stärkeres und wohl auch noch giftigeres Produkt auf den Markt bringt.

Ohne einen radikalen Kurswechsel wird die transgene Soja ihren Siegeszug im ganzen Land fortsetzen. Jüngste Zahlen deuten darauf hin, dass die Anbaufläche für transgene Soja im laufenden Jahr um 5,6 Prozent zunehmen wird. Die Fürsprecher reiben sich die Hände. So auch Clive James, Vorsitzender des International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA), im letzten Jahresbericht des Verbands: „Der wachsende Einfluss der fünf wichtigsten Entwicklungsländer (China, Indien, Argentinien, Brasilien und Südafrika) wirkt sich weltweit positiv auf die Übernahme und Akzeptanz der biotechnologischen Landwirtschaft aus.“ Die Botschaft ist klar: Der Anbau transgener Sorten ist in Ländern, in denen sie genehmigt sind, mit Hochdruck voranzutreiben, um die genfeindlichen Länder unter Druck zu setzen.

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Gen-Kartoffeln gegen Cholera

17. Mai 2006 von Ralph

Keine Idee ist absurd genug, wenn Sie hohe Profite verspricht. Ist die Idee einer Impfbanane gegen Gelbsucht bereits als gescheitert erklärt worden, so gibt es nun einen neuen Versuch, sogenannte Pharmapflanzen in Freilandversuchen medizintauglich zu machen. So sollen in Kürze in der Nähe von Rostock Kartoffeln angebaut werden, die man als Impfstoff gegen Cholera einnehmen können soll. Über das Für und Wider berichtet ausführlich Hanna Gersmann unter dem Titel Gemüse auf Rezept.

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Augenwischerei Verbraucherschutz

16. Mai 2006 von Ralph

Anders als ein Placebo-Gesetz ist das neue Gesetz Seehofers zum besseren Schutz des Verbrauchers in der Tat nicht zu nennen, einmal abgesehen davon, dass es sich nur auf Lebensmittel bezieht, als ob nicht auch in anderen Bereichen von Produkten und Dienstleistungen Kunden über den Tisch gezogen würden. Nun gibt es sogar Kritik aus den eigenen Reihen, aber das Gesetz bleibt wohl beschlossene Sache. Unter dem Strich bleibt für den Verbraucher nur der schöne Schein, die Industrie wird zu nichts verpflichtet und weder Bürger noch Journalisten bekommen eine Handhabe zur Informationspflicht verdächtiger Unternehmen. Symbolische, scheinkritische Politik, darauf versteht man sich bestens in Deutschland.

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Themenabend Baumwolle

16. Mai 2006 von Ralph

TV-Tipp: Heute auf arte, ab 20.40 Uhr, 2 Dokumentationen über Baumwolle oder die „vielschichtigen Wechselbeziehungen der Globalisierung“ in Billige Baumwolle – Teuer bezahlt und 100 % Baumwolle

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Umweltfestival der Grünen Liga

3. Mai 2006 von Ralph

Die Grüne Liga veranstaltet in diesem Jahr das 11. Umweltfestival in Berlin. Rund um das Brandenburger Tor heißt das Motto „Volltreffer Natur!“

Ein Hauptthema des Festes ist das umweltfreundliche Konzept von Großveranstaltungen „Green Goal“. Passend zur Fußballweltmeisterschaft, zeigt die Grüne Liga am Vorabend der WM ihr bewährtes abfallfreies und verkehrsfreundliches Veranstaltungskonzept.

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Umweltfestival der Grünen Liga

3. Mai 2006 von Ralph

Die Grüne Liga veranstaltet in diesem Jahr das 11. Umweltfestival in Berlin. Rund um das Brandenburger Tor heißt das Motto „Volltreffer Natur!“

Ein Hauptthema des Festes ist das umweltfreundliche Konzept von Großveranstaltungen „Green Goal“. Passend zur Fußballweltmeisterschaft, zeigt die Grüne Liga am Vorabend der WM ihr bewährtes abfallfreies und verkehrsfreundliches Veranstaltungskonzept.

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Rabattsymbole ziehen Gehirnblut

28. April 2006 von Ralph

Die „Neuroökonomie“ weiss, dass die Schnäppchenjäger nichts dafür können, wenn ihnen bei satten Rabatten der Verstand wegbleibt. Das Gehirn durchblutet sich dermassen stark im „Belohnungszentrum“, dass kaum noch Blut für die Verstandesregion übrig bleibt. Diese sehr geniale Kernspintomografen-Erkenntnis von positiver Gehirnblutung durch Rabatte zeigt, warum Preisverfall und Dumping die wichtigste Marketingbotschaft ist und bleiben wird, was wiederrum die Anzahl der chronisch kranken Geizhälse wachsen läßt, bis am Ende 0 EURO das Maß aller Konsumdinge sein wird. Wunderbare Wissenschaft! Und die taz titelt ernsthaft: Verführung des gläsernen Kunden

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Selbst ist der Verbraucher

28. April 2006 von Ralph

Im niedersächsischen Delmenhorst haben 166 Bürger eine Genossenschaft gegründet, um sich selbst mit Gas zu versorgen. Allein die großen Netzbetreiber verweigern bis heute gesetzlich vorgeschriebene Verträge für die Nutzung der Gasleitungen durch Dritte. taz: GenossInnen gegen Gasmonopol

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