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Konsum, Alltag und Globalisierung

Archiv: Juni 2007

Beamte filzen Greenpeace-Schiff

6.06.07 um 19:22 von Ralph

Nachrichtenblog für Hamburg titelt: G 8: Polizei durchsucht Greenpeace-Schiff

Die Beamten beschlagnahmten einen Heissluftballon und machten die Schlauchboote an Bord fahruntüchtig, bis auf eines. Die 24köpfige Besatzung musste während der Durchsuchung in der Messe bleiben.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: G8 2007

Konsumblog auf G8

6.06.07 um 19:05 von Ralph

Das Weblog hier wird kurzfristig zum G8-Beobachtungs-Blog, ich bitte die sympathisierenden Leser und auch die Mitautoren um Verständnis. In den Linksammlungen wird es einfach zu eng und unübersichtlich. Alle Beiträge werden unter der Kategorie G8 2007 gespeichert

. Trackbacken . Thema: G8 2007,In eigener Sache

Neue Klimakiller braucht das Land

6.06.07 um 10:21 von Ralph

Die taz-NRW listet die 12 neuen Kohlekraftwerke auf, die in den nächsten Jahren in NRW gebaut werden sollen. Erwartet werden pro Jahr 60 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß, damit festigt NRW seinen Status als Europas klimafeindlichste Region: Die neuen Klimakiller.

. Trackbacken . Thema: Klimawandel

G8-Links: Die Tage nach Rostock – Update: 6.6. 18:36

5.06.07 um 23:12 von Ralph

Die Linksammlung über die Berichterstattung zur Gewalt in Rostock führe ich nun hier unter neuer Überschrift weiter. Nicht, dass ich nichts zu tun hätte, aber die Entwicklung macht mir Sorgen. Es ist wieder soweit, dass man wegen einer Perücke festgenommen werden kann, weil man das Vermummungsverbot verletze (siehe Video: Polizei-Gewalt beim G8, wie eine Perücke zur Straftat wird). Eskalation droht Polizeitaktik zu werden, vielleicht auch wegen des öffentlichen Drucks von christlich-fundamentalistischen Hardlinern und eines Teils der Medien, die das Feindbild „gewaltbereite Autonome“, „Schwarze Blöcke“ und „Schwerstverbrecher“ pflegen. Gegenöffentlichkeit in Weblogs und kontrovers geführte Diskussionen scheinen mir in den nächsten Tagen wichtiger denn je zu sein.

Bei allem Entsetzen über die Steine von gewaltbereiten Demonstranten sollten zudem einige Fragen nicht vegessen werden: Welche Mitverantwortung tragen Polizei und Politik an den Krawallen und warum findet die Gewalt gerade jetzt in dieser gesteigerten Form statt, nachdem es jahrelang Tausende von kleinen und großen Demonstrationen (auch mit „schwarzen Blöcken“, die Sonnenbrillen, Mützen und Kappen tragen durften) gab, auf denen hier und dort höchstens Rangeleien stattfanden? Ich war ja selbst auch auf sehr vielen solcher Demonstrationen, deshalb drängt sich mir diese Frage so auf.

Eine weitere Frage: Wie steht es um den eigentlichen Protest, der jetzt in den Medien untergeht, geschweige denn um die Argumente der G8-Kritiker? Auf jeden Fall geht dieser Protest weiter, auch unkonventionell, wie ein gewisser Brief zeigt: Hoax als Protestform.

Die Texte, Videos und Bilder, die hier folgend vorstellen werde, sortiere ich anders als sonst. Die neusten Links werden oben stehen.

  • 6. Juni 18:36
    ++ ngo-online: „Kritik an Schlagstockeinsatz der Polizei“. Demonstranten durchbrachen Polizeiblockaden und drangen zum Sicherheitszaun vor
    ++ ngo-online: „Nur zwei Beamte stationär behandelt“. Polizei hat Opferzahl weit übertrieben. Zitat:
    Die innenpolitische Sprecherin der Links-Fraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, warf der Polizei „maßlose Übertreibung“ vor. „Mit falschen Opferzahlen und Panikmache will die Polizeiführung offenbar die Stimmung gegen die Protestbewegung aufheizen und ihre eigenen unverhältnismäßigen Übergriffe auch auf friedliche Demonstranten rechtfertigen“, kritisierte Jelpke. Das Verhalten der „Kavala“ sei unverantwortlich und trage in keiner Weise zur Deeskalation bei.
    „Mit falschen Opferzahlen und Panikmache will die Polizeiführung offenbar die Stimmung gegen die Protestbewegung aufheizen und ihre eigenen unverhältnismäßigen Übergriffe auch auf friedliche Demonstranten rechtfertigen“, so Jelpke. Diese Nachrichten hätten Politiker von Union und SPD veranlasst, den Einsatz von Gummigeschossen und der Antiterror-Einheit GSG9 gegen die „potenziellen Mörder“ des „Schwarzen Blocks“ zu fordern.
    „Wir kennen diese Methodik“, so Jelpke. „Vor 40 Jahren, am 2. Juni 1967, ließ die Berliner Polizei das Gerücht verbreiten, ein Polizist sei von einem Demonstranten erstochen wurden. In dem so geschaffenen Klima fielen die tödlichen Schüsse auf den Studenten Benno Ohnesorg.“
    Jelpke kritisierte auch die von Seiten der Polizei verbreitete Meldung, die Clownsarmee der G8-Gegner habe aus ihren Wasserpistolen Säure verspritzt. „Auch das entpuppte sich als Falschmeldung“, so die Abgeordnete.

    ++ Süddeutsche: Blockaden am Zaun – 10.000 Protestler jubeln
    ++ Beachtenswert, Artikel vom 25.5. mit Ansage: Freitag: „Der Kampf um die Köpfe vor der großen G 8-Demonstration am 2. Juni in Rostock ist in vollem Gange“. Geschürte Ängste.
    ++ Spiegelfechter: MedienGAU Rostock. Zusammenfassungen der bisherigen Falschmeldungen der Online-Presse und Presseagenturen.
  • 6. Juni 13:22
    ++ Laut Spiegelfechter setzt Spiegel online weiterhin auf Falschmeldungen. Sie wollen nur allzugern etwas Bürgerkrieg für ihre Schlagzeilen. Siehe ausführlich unter Coulrophobie in den Medien. Zitat:
    Heute, kurz vor High-Noon, hielt Deutschland den Atem an. Über den stets zuverlässigen SPON-Ticker kam die ultimative Terrormeldung. Terroristen in Clownsköstum setzen in ihrem Kampf gegen das ewig Gute chemische Kampfstoffe Flüssigkeiten ein
    ++ Laut pantoffelpunk beharre ntv.de auf eine bereits korrigierte Falschmeldung, die dem Demoredner Walden Bello unterstellte, dass man den Krieg in die Demo tragen müsse: Der Krieg in den Köpfen der Meinungsmacher
  • 6. Juni 08:07
    ++ Telepolis: „Offenbar muss nur ein Polizist nach der „Orgie der Gewalt“ am 2. Juni stationär behandelt werden, die Zahl von tausend Verletzten, mit denen Politik gemacht wird, sind vermutlich weit übertrieben“. Opferzahlen der Randale in Rostock weit übertrieben?
    ++ Planckis Nachrichtenblog über den in der Presse vebreiteten angeblichen „Säureangriff“ auf Polizisten: Chemische Kampfmittel
    ++ Umbruch-Bildarchiv: Gesichter des G8-Widerstandes via trueten.de.
  • 6. Juni 00:36
    ++ Interview mit Herbert Grönemeyer in der taz: „Politiker wollen einen nur aufessen“ und „Jeder Krieg ist im Interesse der deutschen Wirtschaft“.
    ++ Telepolis: „In Rostock gehen die Anti-G8-Proteste weiter und alle bereiten sich auf die Blockaden vor“. Warten auf den Gipfel.
    ++ „Polizei und Gipfelgegner einigen sich auf Deeskalation und Gewaltlosigkeit“. taz: Alle wollen friedlich bleiben.
    ++ ngo-online: Polizei kündigt niedrige Eingriffsschwelle bei Gewalt an.
    ++ Bundesregierung: Das Treffen der G8 – Ablauf und Themen
    ++ Süddeutsche: Justiz schickt ersten Steinewerfer hinter Gitter. Für 10 Monate ohne Bewährung.
    ++ Gedanken einer alten Eule: Das Internet machts möglich – Zur Berichterstattung über die G8-Proteste
    ++ Pax Aeterna mit vielen Fragen: A hard rain’s a-gonna fall.
    ++ „Der Kulturchronist“ denkt einfach: Jawohl, Globalisierung ist gut.
  • 5. Juni 23:12
    ++ andreas.org bringt die Polizeieinsatz-Kritik des Münchner Polizeipsychologen Georg Sieber wie folgt auf den Punkt: Eskalation seitens der Polizei politisch gewollt.
    ++ Pottblog: Nach 3 (in Worten: drei!!!) Tagen korrigiert dpa die Falschmeldung von der Demonstration in Rostock.
    ++ Eine Meinung aus einem Magdeburg-Blog: Ein Käfig voller Narren. Zitat:
    „George W. Bush. Innerhalb kürzerer Zeiträume ist es ihm schon gelungen, ganze Länder ins Chaos zu treiben. Die Zahl der durch seine, nur im nötigsten durchdachten, Politik zu Tode gekommenen, läßt so manchen Potentaten vor Neid erblassen.“
    ++ Focus online: Zahl der Verletzten zweifelhaft
  • 5. Juni 20:12
    ++ Telepolis: Erlebnisbericht eines unbeteiligten Bewohners der umkämpften Stadt. Montag in Rostock.
    ++ Schwarzer Block, Autonome, Antifas, in der Regel werden das über einen Kamm geschert. Differenzierte Sichtweise bieten ein taz-Interview mit einem Steinewerfer, zudem der Artikel: Von Umweltaktivisten, Anarchos und Antifas sowie ein Bericht über den Besuch eines G8-Camps. Und da wir beim Thema sind: Was bedeutet eigentlich „autonom“? und die kontrovers diskutierte Frage: Gehört der Schwarze Block zur G-8-Protestbewegung?
  • 5. Juni 18:30
    ++ Das anablog über die Ziele der G8-Gegner und mit einem Link zum Thema Schutzwaffe. Zitat aus dem Blog:
    „Von polizeilicher Seite wurde der Begriff der passiven Bewaffnung eingeführt. Das bedeutet das wenn man sich gegen Verletzungen schützt wird dies als Aggression gewertet … Zusammen mit dem Vermummungsverbot sollte man einmal darauf hinweisen, das die meisten Polizisten eben gerade diese von staatlicher Seite als Aggression definierten Elemente trägt.“
  • 5. Juni 18:06
    ++ Netzeitung: Gewalt ist nicht alles. Maik Söhler fragt: „Wo im Netz informieren sich die Gegner des G8-Gipfels? Wie tauschen sie sich aus? Was treibt sie um?“
    ++ Sachlicher Indymedia-Bericht: Legal Team zur Migrationsdemo und dem Verlauf der ersten Tage.
    ++ jW online: G 8 spezial: Verletztenzahlen manipuliert (leider sind sie dort nicht in der Lage, Permalinks einzurichten). Es gibt also immer noch keine genauen Zahlen der Verletzten, jW schreibt:
    „Die am Wochenende von der Polizei in Pressemeldungen in die Welt gesetzte Zahl von 30 bis 41 schwer verletzten Beamten ist offensichtlich manipuliert. Ein Polizeisprecher erklärte am Dienstag auf Nachfrage von junge Welt, daß sich noch ein Beamter in stationärer Behandlung befindet. Ein weiterer, der kurzzeitig stationär hatte behandelt werden müssen, war bereits am Montag entlassen worden. Bis auf diese beiden war kein einziger Polizist in ein Krankenhaus eingeliefert worden.“
    ++ Indymedia G8-Ticker: Zitat:
    „Am Ende der gestrigen Migrations-Demonstration hat die Clowns-army mit der Polizei rumgespasst, neben anderem mit Wasserpistolen. Während dieser Gegebenheit wurde eine Wasserpistole „konfiziert“, ein Polizist posierte damit vor der anwesenden Presse. Später hat Der Spiegel eine Geschichte mit dem Titel „Polizei wirft Clowns army Chemieeinsatz vor“ veröffentlicht.“
  • 5. Juni 17:07
    ++ Gipfel-News, eine Übersicht aktueller G8-Ticker und Infosites, da sollte doch für jeden etwas dabei sein. ;-)
  • 5. Juni 16:50
    ++ Florian Treiß: G8-Blogs vs. traditionelle Medien, dort den Link zum Medienblogger gefunden: Die Medien und die Globalisierungskritiker. Zitat:
    „… wäre es wünschenswert, die Medien würden weniger boulevardesk und kurzsichtig über den Protest berichten, und darüber was dahinter steht.“

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G8 und Medienkompetenz

9 Kommentare . Trackbacken . Thema: G8 2007,Globalisierung

Kulturraub: Yoga-Patente

3.06.07 um 23:29 von Ralph

Wird die Anmassung und Willkürlichkeit der Patentierung nicht deutlicher denn je, wenn man liest: Inder empört über amerikanische Yoga-Patente? – via werner1956

. Trackbacken . Thema: Globalisierung,Produktwelt

Berichterstattung zur Gewalt in Rostock (Update 5.6. 16:53)

3.06.07 um 14:42 von Ralph

Es war so klar wie das Amen in der Kirche, kommt es zur Gewalt nach einer Demo, sind die Fronten und Schuldigen für einen Großteil der offiziellen Online-Presse klar. „Gewaltbereite Automone“ ist die Standard-Erklärung, für die man seinen Redakteurs-Arsch nicht aus dem Sessel heben muss, um zu überprüfen, wer für die Gewalt verantwortlich ist. Später dann, wenn die schreierischen und manipulativen Headlines und Einleitungstexte alle gelesen sind, kann man vielleicht in dem einen oder anderen Absatz Kritik an der Polizei entdecken. Die Frage, ob massive bewaffnete Polizeipräzenz, Kontrollen und Beschlagnahmungen, Behinderungen, Einkesselungen und Hubschrauberattacken nicht auch Gewalt und Gewaltbereitschaft sind, ist kein Thema.

Wie die Screenshots im Beitrag G8 und Medienkompetenz bereits angedeutet haben, besteht vor allem der Online-Journalismus etablierter Großmedien darin, auf einseitige Berichterstattung zu fahren und die Angaben der Polizei über Verletzte und Anzahl der Demonstranten unhinterfragt als Wahrheit zu verkaufen. Wer sich nun aber im Netz umschaut, wird zumindestens ein paar andere Perspektiven auf die Gewalt in Rostock entdecken, auch würde deutlich, dass wohl vor allem Spiegel online auf Hofberichterstattung setzt. Links:

Hier geht es nun weiter mit den Links: G8-Links: Die Tage nach Rostock

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13 Kommentare . Trackbacken . Thema: G8 2007,Globalisierung,Protest & Kampagne

G8 und Medienkompentenz

2.06.07 um 13:34 von Ralph

G8 ist wohl zur Zeit das Top Thema in Weblogs. Die Google Blogsuche zu G8 zeigt eine gewisse Postingsdichte und auch Technorati zeigt international und national eine große Menge an Beiträgen, Videos und Bildern. Auch G8 2.0 ist mittlerweile geboren und verspricht mehr Information und Vernetzung.

Zur Erinnerung an Genua empfehle ich das Video fuck G8 (leider aus dem Netz genommen, alternativ die WDR-Doku „Gipfelstrümer“), das die unglaublich feige Brutalität der Polizei zeigt! Ich warne, das ist nichts für zarte Gemüter. YouTube zeigt das Video nur, wenn man eingeloggt ist. Ansonsten fällt mir noch ein Anreiz zu mehr Medienkompentenz ein, nämlich in den nächsten Tagen fleissig die Nachrichtensendungen im Fernsehen zu verfolgen und das dann vergleichen mit den Texten, Bildern und Videos aus den Weblogs.

Video fuck G8
Ein verletzer Demonstrant in Genua 2001

4 Kommentare . Trackbacken . Thema: G8 2007,Globalisierung

Das G8-Prinzip: Menschenrechte mit Füssen treten

1.06.07 um 13:31 von Ralph

Nicht die G8-Fürsten und ihre Gewaltpolitik in Afghanistan und anderswo sind verbrecherisch, nein, die Verbrecher sind die, die dagegen demonstrieren, weil Gerechtigkeitsempfinden und Zivilcourage, Wut und Wissen sie dazu antreibt. Und vor diesen Verbrechern muss man die Herrrscher der Welt natürlich schützen und das zu 100 Prozent. Schlappe über 100 Millionen für ihre Sicherheit sind Peanuts und 16.000 Polizisten und 1.100 Bundeswehrsoldaten zum Schutz der Weltzerstörerbande (die Angst sitzt ihnen wohl tief in den Knochen) sind schon fast zu wenig.

Einiges wird deutlicher, wenn man sich einmal ganz in Ruhe einige Videos anschaut und ein paar Meldungen liest. Einfach einmal auf sich wirken lassen, sich vorstellen, es würde einem selbst passieren und sich fragen, wer da provoziert und Grundrechte mit Füssen tritt. Die Erkenntnis aus allem: Wer nichts zu sagen hat und zahmes Wahlvieh bleibt, der hat demokratische Rechte, alle anderen, vor allem die, die lauter und radikaler werden, werden sich früher oder später dem Terrorismus-Vorwurf und die Gewaltbereit-Unterstellung gefallen lassen müssen. In den USA wird es vorgemacht, dort sind radikale Umweltaktivisten nach vielen Jahren ihrer Taten als Terroristen zu Haftstrafen bis zu 13 Jahren verurteilt worden, siehe US-Terrorparagraf trifft Öko-AktivistInnen. Soweit mein Kommentar, folgend die Links fürs freiheitliche Gemüt:

Noch ein Wort zu den Nachrichten der ARD und ZDF: Da können der vor lauter Sympathieaura platzende Onkelklon Buro und die Seriösitätsfratze Kleber noch so wichtig tun, die Tagesthemen und Heute sind nicht mehr als Propagandafernsehen der offiziellen Politik, daran ändert auch der eine oder andere kritische Alibibeitrag nichts. Man vergleiche das einfach mit den Informationen, die man im Internet finden kann. Die Leute manipulieren und sich gut fühlen dabei, das geht nur mit der Schere im Kopf.

Nachtrag: Diskussion im law blog über Das außenpolitische Interesse, ein Argument, das dem Oberverwaltungsgericht Greifswald ausreicht, um die Versammlungsfreiheit praktisch ausser Kraft zu setzten. Sprich, es soll niemand sehen, dass es Protest gegen den G8-Gipfel gibt.

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12 Kommentare . Trackbacken . Thema: G8 2007,Globalisierung,Wirtschaftspolitik

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