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Gedankenlosigkeit, die an Irrsinn grenzt

30.07.06 um 14:32 von Ralph

Es kommt mir häufig lächerlich vor, wenn Leute sich verhalten, als würden sie die Natur beherrschen. Ob Gentechfreunde, Luftverpester, Apparatemediziner, Raubbauspezialisten, Kleingärtner im Unkrautwahn, Autofetischisten oder Konsumenten mit ungebrochenem Verfügbarkeitsillusionen. Sie scheinen nicht den geringsten Schimmer davon zu haben, dass die Natur gegen unendlich veränderungsoffen ist und dass Entfremdung gegenüber der Natur das Kennzeichen kranker Gesellschaften ist, Gesellschaften, die jeden Respekt vermissen lassen, an unendliche Ressourcen glauben und jedes Stück Grün, jedes nicht im Privatbesitz befindliche Stück Leben als ihr ureigenes betrachten, das sie vergiften und vernichten dürfen. Man kann diese gedankenlose Gleichgültigkeit gegenüber der Natur und dem eigenen Körper jeden Tag erleben. Erwachsene, die selbst bei höchsten Ozonwerten ihre 200 PS in den Verkehrsk(r)ampf einbringen, Naherholer, die das eigene Naherholungsgebiet zumüllen oder welche, die aus dem Auto ihren Fastfoodmüll entsorgen. Oberschlaue, die durch Anliegerzonen und Naturschutzgebiete rasen, um 300 Meter Weg zu sparen. Sonnensüchtige, die sich nichts anderes wünschen als Hautkrebs, Drängler und Nötiger, die am liebsten in den Auspuff des Gegners kriechen würden, als wären sie feinstaubsüchtig. Das ist Gedankenlosigkeit, die an Irrsinn grenzt und jeder wird bezahlen dafür, mehr oder weniger.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik

20, 200 oder 2000?

30.06.06 um 21:50 von Ralph

Ab wieviel Meter Abstand sind genmanipulierte Pflanzen ohne Einfluß auf gentechnikfreie Flora und Fauna? 20, 200 oder 2000m? Der Bericht über den Erprobungsanbau von genmanipuliertem Bt-Mais in Bayern hätte eigentlich im Frühjahr 2006 veröffentlicht werden sollen, die gewonnene Datenlage verursachte einen klitzekleinen Informationsstau, den Landwirtschaftminister Miller vorgestern auflöste. 150 Meter fordert er nun als Mindstabstand.

Zu der Erkenntnis, dass Pollen weiter fliegen als gedacht, hätte man auch kommen können, ohne die Umwelt mit transgenem Material zu verschmutzen“, kritisiert Andreas Bauer vom Umweltinstitut München. „Aber wenigstens gibt es jetzt einen Beweis dafür, dass die angestrebte Koexistenz insbesondere für unsere bäuerliche Landwirtschaft nicht möglich ist.“ Es gehe nicht darum, ob der Sicherheitsabstand 20, 200 oder 2000 Meter betrage, so Bauer. „Die CSU muss ihren Eiertanz jetzt beenden und für alle Zeiten aus der Genmanipulation aussteigen.

Bitte „CSU“ streichen und „BRD“ einfügen, sonst ist das alles halber Kram. Artikel dazu: Zweifel an der friedlichen Koexistenz von genmanipulierten und anderen Pflanzen

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Ernährung

Was Sie schon immer über Genfood wissen wollten

17.05.06 um 13:28 von Ralph

In der April-Ausgabe der Le Monde diplomatique sind einige hochinteressante Artikel über den Stand der Dinge zu „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO) erschienen. So berichten Jacques Testart und Arnaud Apoteker in Unerwünschte Hauptwirkungen über die Gefahren der Transgenese – „angeblich der Beweis dafür, dass der Mensch per Genübertragung das Leben beherrschen kann“ und das Scheitern von Großprojekten der „Biotechmultis“. Über gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) schreiben die Autoren:

Insgesamt sind die GVP, wie wir sie derzeit kennen, ein ungeheurer technologischer Bluff. Es geht um einen gewinnträchtigen Markt: den des patentierten GV-Saatguts, das die Bauern jedes Jahr kaufen müssen, weil die Wiederaussaat verboten ist. Die Biotechmultis, die ihren ursprünglichen Geschäftsbereich, die Chemie, um den der pflanzlichen Ressourcen erweitert haben, versuchen, sich eine marktbeherrschende Stellung zu verschaffen und alle Aspekte der Welternährung ihren Interessen unterzuordnen: das Sortenangebot, Maßnahmen zur Pflanzenpflege, die Anbautechniken und die Vermarktung. Darüber hinaus sichern sie sich den Verkauf von Pestiziden, die für den Anbau ihrer genetischen Chimären notwendig sind.

Weitere Artikel zur Aufklärung: Abarten in Transsylvanien mit der vernünftigen Einsicht, dass die Verbreitung transgener Pflanzen sich nicht kontrollieren läßt. Über die Verdrängung der Ahnung von Ackerbau und Viehzucht und über den boomenden Anbau von Gensoja in Argentinien mit verheerenden Folgen: Die Ölfrucht, die goldene Eier legt. Darin ist zu lesen:

Auch die Bodenerosion macht erneut Probleme. Walter Pengue, Agraringenieur an der Universität Buenos Aires, und Miguel Altieri von der Berkeley University beschrieben die katastrophalen Folgen des Anbaus von transgener Soja in Lateinamerika folgendermaßen: „In Argentinien führte der Anbau zu einer massiven Auslaugung des Bodens. Nach Schätzungen entzog der fortgesetzte Sojaanbau dem Boden allein im Jahr 2003 rund eine Million Tonnen Stickstoff und 227 000 Tonnen Phosphor. Ein Ersatz durch Düngemittel würde laut verschiedenen Evaluierungen 910 Millionen Dollar kosten.“4

Darüber hinaus zerpflücken die beiden Forscher das Argument der Firma Monsato, transgene Soja benötige geringere Herbizidmengen. „Während die Fürsprecher der Biotechnologien behaupten, eine einmalige Anwendung von Roundup pro Saison sei ausreichend, zeigen verschiedene Untersuchungen, dass der Herbizideinsatz in Regionen mit transgener Soja insgesamt gestiegen ist.“(5)

Der fehlende Fruchtwechsel und die ständige Verwendung desselben Herbizids bei immer höherer Dosierung machen das Unkraut über kurz oder lang resistent gegen das Pflanzengift. „In der Pampa sind bereits acht Unkrautsorten gegen Glyphosat resistent.“ Das ist das Forschungsergebnis von Walter Pengue. Damit beginnt der bekannte Teufelskreis: Um die natürliche Anpassungsfähigkeit der Schadpflanzen zu bekämpfen, muss die Herbizidmenge so lange ständig erhöht werden, bis Monsanto oder ein Mitbewerber irgendwann ein neues, stärkeres und wohl auch noch giftigeres Produkt auf den Markt bringt.

Ohne einen radikalen Kurswechsel wird die transgene Soja ihren Siegeszug im ganzen Land fortsetzen. Jüngste Zahlen deuten darauf hin, dass die Anbaufläche für transgene Soja im laufenden Jahr um 5,6 Prozent zunehmen wird. Die Fürsprecher reiben sich die Hände. So auch Clive James, Vorsitzender des International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA), im letzten Jahresbericht des Verbands: „Der wachsende Einfluss der fünf wichtigsten Entwicklungsländer (China, Indien, Argentinien, Brasilien und Südafrika) wirkt sich weltweit positiv auf die Übernahme und Akzeptanz der biotechnologischen Landwirtschaft aus.“ Die Botschaft ist klar: Der Anbau transgener Sorten ist in Ländern, in denen sie genehmigt sind, mit Hochdruck voranzutreiben, um die genfeindlichen Länder unter Druck zu setzen.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Globalisierung,Umweltschutz

Was Sie schon immer über Genfood wissen wollten

17.05.06 um 13:28 von Ralph

In der April-Ausgabe der Le Monde diplomatique sind einige hochinteressante Artikel über den Stand der Dinge zu „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO) erschienen. So berichten Jacques Testart und Arnaud Apoteker in Unerwünschte Hauptwirkungen über die Gefahren der Transgenese – „angeblich der Beweis dafür, dass der Mensch per Genübertragung das Leben beherrschen kann“ und das Scheitern von Großprojekten der „Biotechmultis“. Über gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) schreiben die Autoren:

Insgesamt sind die GVP, wie wir sie derzeit kennen, ein ungeheurer technologischer Bluff. Es geht um einen gewinnträchtigen Markt: den des patentierten GV-Saatguts, das die Bauern jedes Jahr kaufen müssen, weil die Wiederaussaat verboten ist. Die Biotechmultis, die ihren ursprünglichen Geschäftsbereich, die Chemie, um den der pflanzlichen Ressourcen erweitert haben, versuchen, sich eine marktbeherrschende Stellung zu verschaffen und alle Aspekte der Welternährung ihren Interessen unterzuordnen: das Sortenangebot, Maßnahmen zur Pflanzenpflege, die Anbautechniken und die Vermarktung. Darüber hinaus sichern sie sich den Verkauf von Pestiziden, die für den Anbau ihrer genetischen Chimären notwendig sind.

Weitere Artikel zur Aufklärung: Abarten in Transsylvanien mit der vernünftigen Einsicht, dass die Verbreitung transgener Pflanzen sich nicht kontrollieren läßt. Über die Verdrängung der Ahnung von Ackerbau und Viehzucht und über den boomenden Anbau von Gensoja in Argentinien mit verheerenden Folgen: Die Ölfrucht, die goldene Eier legt. Darin ist zu lesen:

Auch die Bodenerosion macht erneut Probleme. Walter Pengue, Agraringenieur an der Universität Buenos Aires, und Miguel Altieri von der Berkeley University beschrieben die katastrophalen Folgen des Anbaus von transgener Soja in Lateinamerika folgendermaßen: „In Argentinien führte der Anbau zu einer massiven Auslaugung des Bodens. Nach Schätzungen entzog der fortgesetzte Sojaanbau dem Boden allein im Jahr 2003 rund eine Million Tonnen Stickstoff und 227 000 Tonnen Phosphor. Ein Ersatz durch Düngemittel würde laut verschiedenen Evaluierungen 910 Millionen Dollar kosten.“4

Darüber hinaus zerpflücken die beiden Forscher das Argument der Firma Monsato, transgene Soja benötige geringere Herbizidmengen. „Während die Fürsprecher der Biotechnologien behaupten, eine einmalige Anwendung von Roundup pro Saison sei ausreichend, zeigen verschiedene Untersuchungen, dass der Herbizideinsatz in Regionen mit transgener Soja insgesamt gestiegen ist.“(5)

Der fehlende Fruchtwechsel und die ständige Verwendung desselben Herbizids bei immer höherer Dosierung machen das Unkraut über kurz oder lang resistent gegen das Pflanzengift. „In der Pampa sind bereits acht Unkrautsorten gegen Glyphosat resistent.“ Das ist das Forschungsergebnis von Walter Pengue. Damit beginnt der bekannte Teufelskreis: Um die natürliche Anpassungsfähigkeit der Schadpflanzen zu bekämpfen, muss die Herbizidmenge so lange ständig erhöht werden, bis Monsanto oder ein Mitbewerber irgendwann ein neues, stärkeres und wohl auch noch giftigeres Produkt auf den Markt bringt.

Ohne einen radikalen Kurswechsel wird die transgene Soja ihren Siegeszug im ganzen Land fortsetzen. Jüngste Zahlen deuten darauf hin, dass die Anbaufläche für transgene Soja im laufenden Jahr um 5,6 Prozent zunehmen wird. Die Fürsprecher reiben sich die Hände. So auch Clive James, Vorsitzender des International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications (ISAAA), im letzten Jahresbericht des Verbands: „Der wachsende Einfluss der fünf wichtigsten Entwicklungsländer (China, Indien, Argentinien, Brasilien und Südafrika) wirkt sich weltweit positiv auf die Übernahme und Akzeptanz der biotechnologischen Landwirtschaft aus.“ Die Botschaft ist klar: Der Anbau transgener Sorten ist in Ländern, in denen sie genehmigt sind, mit Hochdruck voranzutreiben, um die genfeindlichen Länder unter Druck zu setzen.

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Gen-Mais-Untersuchung unter Verschluß

28.04.06 um 17:10 von Ralph

Wir bleiben dran am Thema Monsanto. Greenpeace auch: Monsanto: Verdächtige Geheimniskrämerei bei Gen-Mais

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung

Gen-Mais-Untersuchung unter Verschluß

28.04.06 um 17:10 von Ralph

Wir bleiben dran am Thema Monsanto. Greenpeace auch: Monsanto: Verdächtige Geheimniskrämerei bei Gen-Mais

. Trackbacken . Thema: Ernährung

Ruinierte Ernte

7.04.06 um 10:53 von Ralph

„Gentechnisch veränderte und konventionell angebaute Pflanzen Acker an Acker – funktioniert das?“ fragt die Frankfurter Rundschau im Artikel Gentech-Politik muss transparenter werden. Greenpeace würde die Frage wohl als eine rhetorische ansehen, denn eine Studie zeige: Gentech-Mais verunreinigt Pflanzen, auch wenn die Felder weiter als empfohlen auseinanderliegen. Die Studie berichtet auch über die Erfahrung eines spanischen Bio-Bauers, der durch Gentech-Mais in der Nähe seine Ernte verloren habe.

Anders sieht das der spanische Biobauer Antonio Ruiz-Ortego, der in der Provinz Aragonien Bio-Tomaten und -Paprika anbaut. Die Schädlinge pflegte er mit Duftstofffallen zu bekämpfen. Seit in seiner Nachbarschaft manipulierter Mais ausgesät wird, tappen die Schmetterlinge aber nicht mehr in die mit Sexualdüften präparierten Fallen – seine Ernte wurde ruiniert.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Wirtschaftspolitik

Mutationszüchtung in Atomkraftwerken

30.03.06 um 16:51 von Ralph

Lesenswertes Interview mit Udo Pollmer, der in der Jungle World behauptet, dass trotz der ganzen Skandale die Qualität unsere Nahrung besser geworden sei und der die Gentechnik nicht verteufeln mag. »Essen macht nicht gesund, Essen macht satt« – via Genosse Tabu

. Trackbacken . Thema: Ernährung,Umweltschutz

Mutationszüchtung in Atomkraftwerken

30.03.06 um 16:51 von Ralph

Lesenswertes Interview mit Udo Pollmer, der in der Jungle World behauptet, dass trotz der ganzen Skandale die Qualität unsere Nahrung besser geworden sei und der die Gentechnik nicht verteufeln mag. Essen macht nicht gesund, Essen macht satt – via Genosse Tabu

. Trackbacken . Thema: Ernährung,Umweltschutz

TU München bringt die Gen-Kartoffel

14.03.06 um 23:37 von Ralph

Das Umweltinstitut München bittet um Widerspruch gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Kartoffeln in Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) und Oberviehhausen (Landkreis Deggendorf). Freisetzungen von genmanipulierten Kartoffeln geplant

. Trackbacken . Thema: Ernährung

TU München bringt die Gen-Kartoffel

14.03.06 um 23:37 von Ralph

Das Umweltinstitut München bittet um Widerspruch gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Kartoffeln in Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) und Oberviehhausen (Landkreis Deggendorf). Freisetzungen von genmanipulierten Kartoffeln geplant

. Trackbacken . Thema: Ernährung

Mit Landliebe zum Gen-Soja

5.03.06 um 21:16 von Ralph

Das Ethik-Portal zitiert einen Greenpeace-Bericht, nach dem in Futtermittelproben von Landliebe-Milchlieferanten gentechnisch manipuliertes Soja nachgewiesen worden sei. Es geht voran!

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Umweltschutz

Deutschland droht Zwangseinfuhr von Genfood

15.02.06 um 04:54 von Ralph

Öko-Test berichtet über eine Rüge der WTO an die EU, nach der Deutschland, Frankreich, Österreich und Griechenland gegen internationale Handelsgesetze verstoßen hätten, indem sie den Import diverser Gentech-Produkte, auch nach der Aufhebung des EU-Einfuhrverbots, mit Hilfe nationaler Risiko-Schutzklauseln verhinderten. Gentechnik-Gegner befürchten nun den Verlust dieses einzig verbliebenen Schutzes vor gentechnisch veränderten Organismen, sollte die WTO eine Klage von den USA, Argentinien und Kanada nach Öffnung des Marktes durchsetzen.
Öko-Test-Artikel: Einfuhr von Gen-Organismen unerwünscht

Wie berechtigt die Befürchtungen der Genfood-Gegner sind, belegt u.a. ein Stern-Artikel, in dem Biologen vor unvorhersehbaren Nebeneffekten gentechnischer Veränderungen an Lebensmitteln und unsicheren, weil zu kurzfristigen Testverfahren warnen.

Besteht also ein Gesundheitsrisiko für Menschen, die Gentech-Lebensmittel essen? Möglicherweise, sagt Katja Moch, Biologin vom Öko-Institut in Freiburg. Für absolute Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen und daraus hergestellter Lebensmittel könne bei derzeitigen Testversuchen niemand garantieren.

Stern-Artikel: Gefährliche Gen-Verschiebung

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung

Aktion Eigenes Saatgut ernten

11.02.06 um 03:29 von Ralph

Als multiplikatorenfreudiger Blogger empfehle ich den engagierten Artikel Bantam-Mais für die Seele. Er bringt sehr gut die Bedrohung des genfreien Saatguts durch Terminator-Technologie auf den Punkt und stellt die Aktion Bantam-Mais, getragen von der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit vor. Die warten mit einer Idee zum Handeln auf, nämlich eigenes gentechfreies Saatgut zu ernten.

6 Kommentare . Trackbacken . Thema: Protest & Kampagne

GVO: Informationspflicht auf deutsch

26.01.06 um 13:19 von Ralph

Was der Bürger nicht weiss, macht ihn nicht heiß. Unter diesem Motto geht die Bundesregierung die Umsetzung der sogenannten EU-Freisetzungrichtlinie für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) an. Seit vier Jahren wird eine Umsetzung in Deutschland auf die lange Bank geschoben und der Entwurf von Verbraucherschädiger Seehofer erntet Kritik, denn er biete reichlich Spielraum, um die Unterrichtung der Öffentlichkeit bei Skandalen (wie illegal gesäte Zucchini im letzten Jahr) zu unterbinden, so ein Greenpeace-Experte in dem Artikel Bei Gefahr: Infostopp. Die Informationspflicht des Bundes würde somit wesentlich entschärft und zudem widerspreche der Gesetzentwurf EU-Recht.

. . Thema: Verbraucherschutz

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