Konsumblog.de

Konsum, Alltag und Globalisierung

Archiv: März 2007

Super Zucker Sucralose

30.03.07 um 16:58 von Ralph

Der Marktführer der Süßstoffe heißt Sucralose (E 955). Es ist 600 mal süßer als Zucker und ohne bitteren Nachgeschmack. Verwendung findet Sucralose laut Hersteller in über 3500 Produkten. Und auch wenn E 955 im Menschen angeblich vollständig abgebaut würde, im Wasser baue sich der Stoff nur sehr langsam ab. Obwohl der Süßstoff in Norwegen erst seit einem Jahr zugelassen sei, sei er in norwegischen Gewässern nachgewiesen worden. Zucker im Wasser.

. Trackbacken . Thema: Ernährung

Fleischpreis unter der Lupe

25.03.07 um 17:34 von Ralph

„Was kostet Schweineschnitzel wirklich?“ fragt foodwatch in der gleichnamigen Studie (PDF). Sie zeigt unter anderem auf, wie die Akzeptanz für Biofleisch erhöht und der Preis dafür gesenkt werden könnte. via immerwinter

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung

Interview: Perspektiven des politischen Konsumenten

23.03.07 um 11:56 von Ralph

Tanja Busse, Autorin des Buches Die Einkaufsrevolution, über Konsumverstrickung, Informationsfreiheit und den Weg zum politischen Konsumenten.

Konsumblog: Wie sind Sie auf die Idee gekommen „Die Einkaufsrevolution“ zu schreiben? Was hat Sie motiviert?

Tanja Busse: Über politischen Konsum habe ich schon länger nachgedacht, zuerst allerdings skeptisch. Als ich vom Aufruf zum Nestlé-Boykott hörte (weil Nestlé seine Babymilch-Produkte auch in armen Ländern auf den Markt brachte, in denen es kein sauberes Trinkwasser gab, so dass viele Babies an Durchfall starben) dachte ich, klar, Nestlé boykottier ich, und war dann völlig überrascht, wie viele Produkte von Nestlé waren. Es schien mir völlig unmöglich, sie alle zu boykottieren und den Konzernen zu entkommen. Das war zu Beginn meines Studiums, als ich zwar im Bioladen kaufte, mich aber noch wunderte, warum das so teuer war. Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen war und es eigentlich hätte besser wissen müssen. Dann habe ich mehr und mehr über Landwirtschaft recherchiert und verstanden, wie wichtig und richtig Biolandwirtschaft ist. Und dass man Nestlé eben doch ganz leicht boykottieren kann, ganz einfach, in dem man ausschließlich Bioprodukte kauft und Supermärkte gleich mitboykottiert. Diesen Lernprozess wollte ich reflektieren und habe einer Kollegin bei der ZEIT, Susanne Gaschke, das als Essai vorgeschlagen. Und sie sagte: Mach ein Buch draus!

Konsumblog: Ihr Buch ist ein engagiertes Plädoyer für den „politischen Konsumenten“. Was ist der politische Konsument?

Tanja Busse: Der politische Konsument ist zornig, weil er oft Waren kauft, mit denen er die Umwelt zerstört oder andere Menschen ausbeutet – ohne es zu wollen und ohne es zu erfahren. Er will, dass das anders wird. Deshalb versteht er jeden Einkauf als politische Handlung, er ist sich des Zusammenhangs zwischen dem, was er kauft, und den Bedingungen, unter denen es hergestellt wird, bewusst.

Er fordert von der Politik Gesetze, die ihm Transparenz beim Einkaufen ermöglichen: ein echtes Verbraucherinformationsgesetz zum Beispiel, das einem den Zugang zu den Ergebnissen von Lebensmittelkontrollen ermöglicht, und das Verbot, Waren zu importieren, die nicht nach sozialen und ökologischen Mindeststandards hergestellt wurden. Solange es diese Gesetze nicht gibt, recherchiert er selbst und kauft nur einwandfreie Waren, die weder seiner Gesundheit noch anderen Menschen noch der Umwelt schaden.

Konsumblog: Sie arbeiten gut heraus, dass sich faire Erzeugerpreise kaum auf den Preis im Laden auswirken. Was heißt das und warum unterstützen viele Konzerne trotzdem keine fairen Erzeugerpreise?

Tanja Busse: Das häufigste Argument ist Marktlogik. Wer in Führungspositionen in Unternehmen arbeitet, hat ja meistens Ökonomie studiert und folgt strikt der schlichten reinen Lehre und wählt das günstigste Angebot. Solche Manager zahlen eben den Weltmarktpreis für Kaffee bei irgendeinem Zwischenhändler und fühlen sich für die Produzenten des Kaffees nicht verantwortlich, was sie – streng rechtlich gesehen – ja auch nicht sind. Oder sie vergeben Aufträge für Textilarbeiten im Internet und erteilen einer Fabrik in einem Billiglohnland den Zuschlag, in der sie nie gewesen sind und über deren Arbeitsbedingungen sie nichts wissen. Solches Handeln – das unserem christlichen Wertesystem ebenso widerspricht wie unseren Moralvorstellungen, ist eine Folge des arbeitsteiligen Denkens, das Zuständigkeiten ebenso limitiert wie Verantwortungsgefühl. Und trotzdem toleriert es die Gesellschaft.

Konsumblog: In Ihrem Buch schreiben Sie über „Konsumverstrickung“. Was meinen Sie damit?

Tanja Busse: Mit Konsumverstrickung meinte ich, dass der einzelne heute durch sein Einkaufsverhalten in Zustände verstrickt ist, die auf Ausbeutung und Zerstörung beruhen, und dass er sich dem kaum entziehen kann, wenn er sich nicht zum Außenseiter machen will. Man lebt und kauft wie die anderen – und wenn man inne hält, sich sozusagen dahin umschaut, wo sonst keiner hinguckt, in die Freihandelszonen der Billiglohnländern oder auch nur hinter die Stalltüren der Mastfabriken bei uns, dann sieht er erst, was er anrichtet.

Konsumblog: Vorbildlich an Ihrem Buch ist, dass Sie den Leser nicht mit dem Elend, das hinter den Kulissen unserer Konsumwelt stattfindet, alleinlassen, sondern ihm auch erfolgreiches Gegenhandeln vorstellen, wie zum Beispiel Josef Jacobi und die „Upländer Bauernmolkerei“. Welches engagierte Projekt, welcher Aktivist oder welche NGO hat Sie am meisten bei Ihren Recherchen beeindruckt?

Tanja Busse: Ich habe keine Rangliste gemacht, aber Josef Jacobi hat mir deshalb so gut gefallen, weil sein Bauernhof in der Gegend liegt, in der ich aufgewachsen bin. Die Bauern dort halten nicht viel von alternativen Ideen und tun ziemlich kritiklos, was der Bauernverband ihnen vorschlägt. Deshalb ist Jacobis unternehmerischer Mut umso höher einzuschätzen.

Konsumblog: Sie schreiben, man müsse die Politik in die Pflicht nehmen. Beobachten Sie nicht auch eine auseinanderklaffende Schere zwischen Bio-Boom und Politikerhandeln, gesteigertem Konsumbewusstsein und unzulänglichen, halbherzigen Gesetzeswerken, die nicht selten unverblümt gegen Verbraucher- und Umweltschutz gerichtet sind?

Tanja Busse: Ja, so kann man das wohl sehen. Und das neue halbherzige Verbraucherinformationsgesetz, das vor allem das Betriebsgeheimnis vor neugierigen Verbrauchern schützt, ist der beste Beweis dafür. Allerdings haben die Konsumenten auch wenig Druck gemacht. Das Thema Verbraucherinformationsgesetz hat kaum einen vom Hocker gerissen, vielleicht, weil es zu kompliziert schien? Die Aufregung über das Gammelfleisch ist verpufft, ohne sich in politischem Willen auszudrücken.

Konsumblog: Robert Misik hat die Tage in der taz beschrieben, wie der „Ökokonsum“ nun für das gute Konsumgefühl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu fühlen beim Kaufen und Zeigen gehöre jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber „Moralkonsum“ und „vernünftiges Shoppen“ könne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen müsse. Wie sehen Sie das und was muss zuerst und ganz schnell passieren?

Tanja Busse: Mich ärgert die abfällige spöttische Rede, mit der die Verbraucherverantwortung bisweilen bedacht wird. Natürlich ist die Politik gefragt, natürlich ist es ein entsetzlicher und erbärmlicher Zustand, dass es unsere Gesetz erlauben, Waren zum importieren, bei deren Herstellung Menschen ausgebeutet wurden. Natürlich ist es falsch, dass es eine wirtschaftliche Globalisierung ohne soziale und ökologische Standards gegeben hat. Das ist ein Versäumnis der Politik. Doch deswegen kann man sich nicht zurücklehnen und sagen: Ich bin nicht schuld, schuld sind die Politiker! Wenn es „den Politikern“ nicht gelingt, diese Zustände zu verbessern, muss man das selbst in die Hand nehmen, jeder, wie er kann, der eine vielleicht nur beim Einkaufen, der andere auch durch politisches Engagement.

Konsumblog: Eine der wichtigen politischen Forderungen bleibt für Deutschland, dass die Informationsrechte des Bürgers gestärkt werden. Das Gegenteil aber ist der Fall. Warum ist die Informationsfreiheit so immens wichtig und welche Missstände sind zu beklagen?

Tanja Busse: Das beste Beispiel ist: Der Steuerzahler finanziert Lebensmittel- und Gaststättenkontrollen, deren Ergebnisse er nicht zu Gesicht bekommt. Das verhindert den Wettbewerb um die besten hygienischen Standards und schützt diejenigen, die rücksichtlos arbeiten. Wüsste der Konsument, dass ein Restaurant unsauber arbeitet und verdorbene Speisen auftischt, würde er wohl nicht hingehen.

Das Gleiche betrifft zum Beispiel Spielzeug und Kleidung. Kein Gesetz fordert, dass alle Inhaltsstoffe genannt werden müssen. So erfährt der Käufer gar nicht, dass eine Quietsche-Ente oder eine Jeans mit umstrittenenen Chemikalien behandelt wurde. Er liest vielleicht auf den Internetseiten des Bundesamtes für Risikobewertung, dass Weichmacher möglicherweise gesundheitsgefährdend sind, und will sie deshalb nicht kaufen, bloss weiss er nicht, in welchen Produkten sie enthalten sind.

Konsumblog: Zuguterletzt: Wie geht es weiter mit Ihrem persönlichen Konsumverhalten und was planen Sie zur Zeit als engagierte Autorin.

Tanja Busse: Ich arbeite daran, Schritt für Schritt. Das Thema Lebensmittel finde ich am einfachsten, wir haben eine Gemüsekiste von einem Biobauernhof in der Nähe abonniert, den Rest kaufen wir im Hofladen oder im Biosupermarkt. Für Kleidung aus Biobaumwolle habe ich inzwischen im Internet einige Anbieter gefunden. Und, klar: Energiesparlampen, Stand-by-Schalter ausstellen, kurze Strecken mit dem Rad, lange mit der Bahn, aber es ginge sicherlich noch konsequenter. Ich muss mich oft überwinden, in Läden und Restaurants nach korrekten Produkten zu Fragen, aber ich halte das für wichtig: Nachfrage bekunden. Zum Beispiel im Sportverein den Vorschlag machen, Vereins-T-Shirts aus Biobaumwolle zu kaufen.
Und das nächste Buch? So weit bin ich noch nicht, mich bewegen einige Themen, unter anderem der Zusammenhang von politischen Forderungen und Konsumverstrickung, nach dem Sie ja auch gefragt hatten. Und über unsere Wohlstandslethargie müsste vielleicht mal geschrieben werden.

Konsumblog: Vielen Dank für das Interview.

Tanja Busse, Jahrgang 1970, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund und Pisa. Sie arbeitet unter anderem für den WDR und die ZEIT. Ihr aktuelles Buch heißt Die Einkaufsrevolution – Konsumenten entdecken ihre Macht, München 2006.

11 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumerfahrung,Konsumkritik,Verbraucherschutz

TV-Tipps

21.03.07 um 19:16 von Ralph

Streitfall Klima – Die EU nimmt sich die Autos vor
Mittwoch, 21. März, 21:03 Uhr, EinsExtra

2025 – Der globale Klimawandel
Mittwoch, 04. April, 20:15 Uhr, EinsExtra

2025 – Bayern im Klimawandel
Mittwoch, 04. April, 21:03 Uhr, EinsExtra

. Trackbacken . Thema: Klimawandel,Umweltschutz

Gentechkreis – oder wenn Pferde vor der Apotheke kotzen

20.03.07 um 22:55 von Ralph

Die originale Überschrift im TAZ-Blog heißt „Gentechnikreis: Bayer kontaminiert BASF„. Was es gar nicht geben darf, gibt es doch.

„Es klingt wie ein Hintertreppenwitz der Gentechnikgeschichte: Der illegale Gentechnikreis LL601 der Firma Bayer ist jetzt in der Sorte “Clearfield” der Firma BASF aufgetaucht, die daraufhin von der US Landwirtschaftsbehörde für die Aussaat verboten wurde. Reisimporte aus den USA sind mittlerweile in der EU und Japan zum Erliegen gekommen. Vergangene Woche hat auch Mexiko, der beste Kunde der Reisfarmer im Süden der USA, den Reisimport gestoppt.“

Ich hege noch die Hoffnung, daß alles, wo Gentech drin ist, schlicht und einfach nicht handelbar ist, weil kein Markt dafür existiert. Aber davon sind wir noch weit entfernt.

. Trackbacken . Thema: Ernährung

TV-Tipp: „Leben ausser Kontrolle“

18.03.07 um 14:32 von Ralph

Leben ausser Kontrolle, Dokumentation, Deutschland 2003. „Von Genfood und Designerbabys“. Heute, den 18.3.2007, um 23 Uhr im BR.

. Trackbacken . Thema: Buch und Film,Globalisierung

Billiges Palmöl zur Stromerzeugung und der Regenwald

10.03.07 um 14:20 von Ralph

Jens von naturbelastet berichtet über eine Fernsehsendung zum Thema ‘Klima-Killer Palmöl’, die Report München am Montag 12. März (ARD 21:45 Uhr) zeigen wird, siehe auch Klima-Killer Palmöl – Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken. Wahrscheinlich werden sich mit der gesteigerten Aufmerksamkeit in Sachen Klimawandel die alltäglichen Umweltskandale im Untergrund des Kapitalismus häufen.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Energie,Klimawandel

Billiges Palmöl zur Stromerzeugung und der Regenwald

10.03.07 um 14:20 von Ralph

Jens von naturbelastet berichtet über eine Fernsehsendung zum Thema Klima-Killer Palmöl, die Report München am Montag 12. März (ARD 21:45 Uhr) zeigen wird, siehe auch Klima-Killer Palmöl – Das schmutzige Geschäft mit Blockheizkraftwerken. Wahrscheinlich werden sich mit der gesteigerten Aufmerksamkeit in Sachen Klimawandel die alltäglichen Umweltskandale im Untergrund des Kapitalismus häufen.

. Trackbacken . Thema: Energie,Klimawandel

Ein großer wilder Garten

10.03.07 um 11:22 von Ralph

Ein großer wilder Garten mitten in einer großen Stadt, verschont von Unkrautjägern und Vielfalthasssern, den beobachten und verändern Claudia und Matthias. Was sie sehen, riechen und denken posten sie in Das wilde Gartenblog.

. Trackbacken . Thema: Faszination Natur

Ein großer wilder Garten

10.03.07 um 11:22 von Ralph

Ein großer wilder Garten mitten in einer großen Stadt, verschont von Unkrautjägern und Vielfalthasssern, den beobachten und verändern Claudia und Matthias. Was sie sehen, riechen und denken posten sie in Das wilde Gartenblog.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Faszination Natur

Als Avatar im „First Life“

10.03.07 um 11:11 von Ralph

Wer konsumiert denn noch Second Life? Das ist doch langweilig und öde gegenüber dem First Live. Mathias Reichert war für uns drin und sinniert sehr köstlich über die wahre Bedeutung des Schlafs, die Menschlichkeit der Mitavatare und Grafikprobleme.

Erstaunlich, wie schlecht dieser unfreundliche Mensch aussieht: Falten, eine rote Nase, grauer Schnurrbart. Ein Grafikproblem?

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik

„Generation Manufactum“ oder Hartz IV mit blauem Engel?

8.03.07 um 13:38 von Ralph

Der Klimawandel und die aktuelle Verzichtsdebatte träfe laut Ralph Bollmann die Grünen und ihr Klientel – die Generation Manufactum – am Härtesten, würden sie davon absehen, nur den „Sinneswandel“ der einfachen Leute und Hartz IV-Empfänger zu fordern, die einmal im Jahr zum Ballermann oder an die türkische Rivera fliegen, Billigware kaufen und vom schnellen Auto träumen.

Dabei wird gerne übersehen, dass die vielfliegende Wählerschaft der Grünen nach seriösen Studien so umweltschädlich lebt wie die Anhängerschaft keiner anderen Partei. Würde dieses Modell tatsächlich von der Gesamtbevölkerung übernommen, was man glücklicherweise nicht befürchten muss, dann wäre der Kampf gegen die Klimakatastrophe endgültig verloren.

Man könnte in diese Richtung durchaus weiterdenken und fragen, welche Verschwendung und Umweltfolgen die Generation IT im Hinblick auf Elektroschrott und Energieverschwendung mitverursache, wobei ich Hartz IV und Armut nicht als Weltrettungsalternative ansehen würde, wobei wiederrum zu bedenken wäre, dass ein gewisser Wohlstand und Bildungsgrad allein noch keine Garantie für eine prima klimafreundliche Lebensgestaltung sein muss. Hängt also alles wieder von einsamen Einzelnen ab, die für sich die Entscheidungen bewussten Verzichts treffen oder sich mit erzwungenem Verzicht abfinden müssen?

6 Kommentare . Trackbacken . Thema: Klimawandel

„Blogblick“ Weltklimabericht

8.03.07 um 12:53 von Ralph

Der wöchentliche Blogblick der Netzeitung leidet anscheinend unter einer gewissen selbstauferlegten Beschränktheit. Unter dem Thema Weltklimabericht nur zwei Blogpostings zu verlinken – von denen ein Beitrag namens „Immer schön klimahysterisch werden“ populistisch fragt, „warum bedeutet in Deutschland Umweltbewusstsein immer automatisch auch Einschränkung der Lebensqualität?“ (und das im Hinblick aufs Fliegen!) -, ist doch wirklich schlampig, geradezu faul. Als ob die wachsenden konsumkritischen und sich mit Nachhaltigkeit beschäftigenden Weblogs gar nicht existieren würden, als ob die projektbezogene Abwendung von der ewigen selbstreferentiellen Peep-Show der immergleichen Runde Weblogs und selbsternannter Blogfrontmänner kein lohnendes Thema wäre. ;-)

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Nachhaltig querweb

Möglichkeiten des Ökokonsums

6.03.07 um 10:58 von Ralph

Konsumguerilla: Interview mit Fred Grimm, dem Autor von Shopping hilft die Welt verbessern. Über „Fairtrade-Mechanismen“, Möglichkeiten des Öko-Shoppings und „Lohas“ (Lifestyle of Health and Sustainability). Sehr lesenswert.

. Trackbacken . Thema: Buch und Film,Konsumerfahrung,Produktwelt

Möglichkeiten des Ökokonsums

6.03.07 um 10:58 von Ralph

Konsumguerilla: Interview mit Fred Grimm, dem Autor von Shopping hilft die Welt verbessern. Über „Fairtrade-Mechanismen“, Möglichkeiten des Öko-Shoppings und „Lohas“ (Lifestyle of Health and Sustainability). Sehr lesenswert.

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