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Konsum, Alltag und Globalisierung

Beiträge zum Thema Verbraucherschutz

Kinderschuhe für den Sondermüll

23.04.07 um 17:01 von Ralph

Die krebserregende Chemikalie Chrom VI ist laut dem Wirtschaftsmagazin markt in Kinderschuhen entdeckt worden. Die Sendung läuft heute um 20.15 Uhr beim WDR. Die Netzeitung titelt Tester fanden Krebserreger in Kinderschuhen und weiss, was mit den gefundenen Giftschuhen geschehen ist:

„Mehrere große deutsche Handelsketten haben dem WDR zufolge alle Schuhe der betroffenen Serien aus ihren Läden genommen, geschreddert und als Sondermüll entsorgt.“

Höchstwahrscheinlich sind nicht nur Kinderschuhe betroffen, aber Krebserreger in Männerschuhen titelt sich einfach schlechter. By the way: Ich kaufe mir nur selten Schuhe und die lasse ich mir etwas kosten, entsprechend lange kann ich ein Paar tragen.

4 Kommentare . Trackbacken . Thema: Gesundheit,Verbraucherschutz

Kinderschuhe für den Sondermüll

23.04.07 um 17:01 von Ralph

Die krebserregende Chemikalie Chrom VI ist laut dem Wirtschaftsmagazin markt in Kinderschuhen entdeckt worden. Die Sendung läuft heute um 20.15 Uhr beim WDR. Die Netzeitung titelt Tester fanden Krebserreger in Kinderschuhen und weiss, was mit den gefundenen Giftschuhen geschehen ist:

„Mehrere große deutsche Handelsketten haben dem WDR zufolge alle Schuhe der betroffenen Serien aus ihren Läden genommen, geschreddert und als Sondermüll entsorgt.“

Höchstwahrscheinlich sind nicht nur Kinderschuhe betroffen, aber Krebserreger in Männerschuhen titelt sich einfach schlechter. By the way: Ich kaufe mir nur selten Schuhe und die lasse ich mir etwas kosten, entsprechend lange kann ich ein Paar tragen.

. Trackbacken . Thema: Gesundheit,Verbraucherschutz

Interview: Perspektiven des politischen Konsumenten

23.03.07 um 11:56 von Ralph

Tanja Busse, Autorin des Buches Die Einkaufsrevolution, über Konsumverstrickung, Informationsfreiheit und den Weg zum politischen Konsumenten.

Konsumblog: Wie sind Sie auf die Idee gekommen „Die Einkaufsrevolution“ zu schreiben? Was hat Sie motiviert?

Tanja Busse: Über politischen Konsum habe ich schon länger nachgedacht, zuerst allerdings skeptisch. Als ich vom Aufruf zum Nestlé-Boykott hörte (weil Nestlé seine Babymilch-Produkte auch in armen Ländern auf den Markt brachte, in denen es kein sauberes Trinkwasser gab, so dass viele Babies an Durchfall starben) dachte ich, klar, Nestlé boykottier ich, und war dann völlig überrascht, wie viele Produkte von Nestlé waren. Es schien mir völlig unmöglich, sie alle zu boykottieren und den Konzernen zu entkommen. Das war zu Beginn meines Studiums, als ich zwar im Bioladen kaufte, mich aber noch wunderte, warum das so teuer war. Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen war und es eigentlich hätte besser wissen müssen. Dann habe ich mehr und mehr über Landwirtschaft recherchiert und verstanden, wie wichtig und richtig Biolandwirtschaft ist. Und dass man Nestlé eben doch ganz leicht boykottieren kann, ganz einfach, in dem man ausschließlich Bioprodukte kauft und Supermärkte gleich mitboykottiert. Diesen Lernprozess wollte ich reflektieren und habe einer Kollegin bei der ZEIT, Susanne Gaschke, das als Essai vorgeschlagen. Und sie sagte: Mach ein Buch draus!

Konsumblog: Ihr Buch ist ein engagiertes Plädoyer für den „politischen Konsumenten“. Was ist der politische Konsument?

Tanja Busse: Der politische Konsument ist zornig, weil er oft Waren kauft, mit denen er die Umwelt zerstört oder andere Menschen ausbeutet – ohne es zu wollen und ohne es zu erfahren. Er will, dass das anders wird. Deshalb versteht er jeden Einkauf als politische Handlung, er ist sich des Zusammenhangs zwischen dem, was er kauft, und den Bedingungen, unter denen es hergestellt wird, bewusst.

Er fordert von der Politik Gesetze, die ihm Transparenz beim Einkaufen ermöglichen: ein echtes Verbraucherinformationsgesetz zum Beispiel, das einem den Zugang zu den Ergebnissen von Lebensmittelkontrollen ermöglicht, und das Verbot, Waren zu importieren, die nicht nach sozialen und ökologischen Mindeststandards hergestellt wurden. Solange es diese Gesetze nicht gibt, recherchiert er selbst und kauft nur einwandfreie Waren, die weder seiner Gesundheit noch anderen Menschen noch der Umwelt schaden.

Konsumblog: Sie arbeiten gut heraus, dass sich faire Erzeugerpreise kaum auf den Preis im Laden auswirken. Was heißt das und warum unterstützen viele Konzerne trotzdem keine fairen Erzeugerpreise?

Tanja Busse: Das häufigste Argument ist Marktlogik. Wer in Führungspositionen in Unternehmen arbeitet, hat ja meistens Ökonomie studiert und folgt strikt der schlichten reinen Lehre und wählt das günstigste Angebot. Solche Manager zahlen eben den Weltmarktpreis für Kaffee bei irgendeinem Zwischenhändler und fühlen sich für die Produzenten des Kaffees nicht verantwortlich, was sie – streng rechtlich gesehen – ja auch nicht sind. Oder sie vergeben Aufträge für Textilarbeiten im Internet und erteilen einer Fabrik in einem Billiglohnland den Zuschlag, in der sie nie gewesen sind und über deren Arbeitsbedingungen sie nichts wissen. Solches Handeln – das unserem christlichen Wertesystem ebenso widerspricht wie unseren Moralvorstellungen, ist eine Folge des arbeitsteiligen Denkens, das Zuständigkeiten ebenso limitiert wie Verantwortungsgefühl. Und trotzdem toleriert es die Gesellschaft.

Konsumblog: In Ihrem Buch schreiben Sie über „Konsumverstrickung“. Was meinen Sie damit?

Tanja Busse: Mit Konsumverstrickung meinte ich, dass der einzelne heute durch sein Einkaufsverhalten in Zustände verstrickt ist, die auf Ausbeutung und Zerstörung beruhen, und dass er sich dem kaum entziehen kann, wenn er sich nicht zum Außenseiter machen will. Man lebt und kauft wie die anderen – und wenn man inne hält, sich sozusagen dahin umschaut, wo sonst keiner hinguckt, in die Freihandelszonen der Billiglohnländern oder auch nur hinter die Stalltüren der Mastfabriken bei uns, dann sieht er erst, was er anrichtet.

Konsumblog: Vorbildlich an Ihrem Buch ist, dass Sie den Leser nicht mit dem Elend, das hinter den Kulissen unserer Konsumwelt stattfindet, alleinlassen, sondern ihm auch erfolgreiches Gegenhandeln vorstellen, wie zum Beispiel Josef Jacobi und die „Upländer Bauernmolkerei“. Welches engagierte Projekt, welcher Aktivist oder welche NGO hat Sie am meisten bei Ihren Recherchen beeindruckt?

Tanja Busse: Ich habe keine Rangliste gemacht, aber Josef Jacobi hat mir deshalb so gut gefallen, weil sein Bauernhof in der Gegend liegt, in der ich aufgewachsen bin. Die Bauern dort halten nicht viel von alternativen Ideen und tun ziemlich kritiklos, was der Bauernverband ihnen vorschlägt. Deshalb ist Jacobis unternehmerischer Mut umso höher einzuschätzen.

Konsumblog: Sie schreiben, man müsse die Politik in die Pflicht nehmen. Beobachten Sie nicht auch eine auseinanderklaffende Schere zwischen Bio-Boom und Politikerhandeln, gesteigertem Konsumbewusstsein und unzulänglichen, halbherzigen Gesetzeswerken, die nicht selten unverblümt gegen Verbraucher- und Umweltschutz gerichtet sind?

Tanja Busse: Ja, so kann man das wohl sehen. Und das neue halbherzige Verbraucherinformationsgesetz, das vor allem das Betriebsgeheimnis vor neugierigen Verbrauchern schützt, ist der beste Beweis dafür. Allerdings haben die Konsumenten auch wenig Druck gemacht. Das Thema Verbraucherinformationsgesetz hat kaum einen vom Hocker gerissen, vielleicht, weil es zu kompliziert schien? Die Aufregung über das Gammelfleisch ist verpufft, ohne sich in politischem Willen auszudrücken.

Konsumblog: Robert Misik hat die Tage in der taz beschrieben, wie der „Ökokonsum“ nun für das gute Konsumgefühl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu fühlen beim Kaufen und Zeigen gehöre jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber „Moralkonsum“ und „vernünftiges Shoppen“ könne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen müsse. Wie sehen Sie das und was muss zuerst und ganz schnell passieren?

Tanja Busse: Mich ärgert die abfällige spöttische Rede, mit der die Verbraucherverantwortung bisweilen bedacht wird. Natürlich ist die Politik gefragt, natürlich ist es ein entsetzlicher und erbärmlicher Zustand, dass es unsere Gesetz erlauben, Waren zum importieren, bei deren Herstellung Menschen ausgebeutet wurden. Natürlich ist es falsch, dass es eine wirtschaftliche Globalisierung ohne soziale und ökologische Standards gegeben hat. Das ist ein Versäumnis der Politik. Doch deswegen kann man sich nicht zurücklehnen und sagen: Ich bin nicht schuld, schuld sind die Politiker! Wenn es „den Politikern“ nicht gelingt, diese Zustände zu verbessern, muss man das selbst in die Hand nehmen, jeder, wie er kann, der eine vielleicht nur beim Einkaufen, der andere auch durch politisches Engagement.

Konsumblog: Eine der wichtigen politischen Forderungen bleibt für Deutschland, dass die Informationsrechte des Bürgers gestärkt werden. Das Gegenteil aber ist der Fall. Warum ist die Informationsfreiheit so immens wichtig und welche Missstände sind zu beklagen?

Tanja Busse: Das beste Beispiel ist: Der Steuerzahler finanziert Lebensmittel- und Gaststättenkontrollen, deren Ergebnisse er nicht zu Gesicht bekommt. Das verhindert den Wettbewerb um die besten hygienischen Standards und schützt diejenigen, die rücksichtlos arbeiten. Wüsste der Konsument, dass ein Restaurant unsauber arbeitet und verdorbene Speisen auftischt, würde er wohl nicht hingehen.

Das Gleiche betrifft zum Beispiel Spielzeug und Kleidung. Kein Gesetz fordert, dass alle Inhaltsstoffe genannt werden müssen. So erfährt der Käufer gar nicht, dass eine Quietsche-Ente oder eine Jeans mit umstrittenenen Chemikalien behandelt wurde. Er liest vielleicht auf den Internetseiten des Bundesamtes für Risikobewertung, dass Weichmacher möglicherweise gesundheitsgefährdend sind, und will sie deshalb nicht kaufen, bloss weiss er nicht, in welchen Produkten sie enthalten sind.

Konsumblog: Zuguterletzt: Wie geht es weiter mit Ihrem persönlichen Konsumverhalten und was planen Sie zur Zeit als engagierte Autorin.

Tanja Busse: Ich arbeite daran, Schritt für Schritt. Das Thema Lebensmittel finde ich am einfachsten, wir haben eine Gemüsekiste von einem Biobauernhof in der Nähe abonniert, den Rest kaufen wir im Hofladen oder im Biosupermarkt. Für Kleidung aus Biobaumwolle habe ich inzwischen im Internet einige Anbieter gefunden. Und, klar: Energiesparlampen, Stand-by-Schalter ausstellen, kurze Strecken mit dem Rad, lange mit der Bahn, aber es ginge sicherlich noch konsequenter. Ich muss mich oft überwinden, in Läden und Restaurants nach korrekten Produkten zu Fragen, aber ich halte das für wichtig: Nachfrage bekunden. Zum Beispiel im Sportverein den Vorschlag machen, Vereins-T-Shirts aus Biobaumwolle zu kaufen.
Und das nächste Buch? So weit bin ich noch nicht, mich bewegen einige Themen, unter anderem der Zusammenhang von politischen Forderungen und Konsumverstrickung, nach dem Sie ja auch gefragt hatten. Und über unsere Wohlstandslethargie müsste vielleicht mal geschrieben werden.

Konsumblog: Vielen Dank für das Interview.

Tanja Busse, Jahrgang 1970, studierte Journalistik und Philosophie in Dortmund und Pisa. Sie arbeitet unter anderem für den WDR und die ZEIT. Ihr aktuelles Buch heißt Die Einkaufsrevolution – Konsumenten entdecken ihre Macht, München 2006.

11 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumerfahrung,Konsumkritik,Verbraucherschutz

Treffende Zitate

25.02.07 um 15:22 von Ralph

Autobauer Friedbert Pautzke im Interview mit der taz – „Was heute fährt, ist Irrsinn„:

Früher hatte ich Spaß beim Fahren, jetzt habe ich Spaß beim Tanken.

Bärbel Höhn im Interview mit der taz – „Fauler Kompromiss“:

Ist die Regierung der verlängerte Arm der Tabaklobby?
Was wir gelernt haben, ist, dass die Vorschläge der Tabaklobby fast 1 : 1 – sogar mit den gleichen Schrifttypen und Absätzen – in das interne Papier der Koalitionsfraktionen eingeflossen sind. Wenn das kein Einfluss ist!

. Trackbacken . Thema: Klimawandel,Verbraucherschutz

Gen-Mais-Karte Deutschland

8.02.07 um 18:41 von Ralph

Gestern hat Greenpeace eine interative Gen-Mais-Karte mit den Anbauflächen in Deutschland veröffentlicht. Wie Spiegel online herausstellt, fänden 99 Prozent der Freilandversuche in Ostdeutschland statt. Warum wohl?

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung,Verbraucherschutz

Unser täglich Gift

6.02.07 um 21:29 von Ralph

Ein recht interessanter Kommentar von Michael Preidel über Vergiftete, belastete, verdorbene und genmanipulierte Lebensmittel, Sinn und Unsinn des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Versäumnisse der Politik und bewusstem Verzicht.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung,Verbraucherschutz

Unser täglich Gift

6.02.07 um 21:29 von Ralph

Ein recht interessanter Kommentar von Michael Preidel über Vergiftete, belastete, verdorbene und genmanipulierte Lebensmittel, Sinn und Unsinn des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Versäumnisse der Politik und bewusstem Verzicht.

. Trackbacken . Thema: Ernährung,Verbraucherschutz

Verlassen und verloren bei der Kreditberatung

17.01.07 um 11:35 von Ralph

Immer mal wieder hört man was über die hervorragende Beratungsleistung deutscher Banken. Ein aktuelles Fazit hat die taz reisserisch unter der Headline „Beraterbank“ zockt Kunden ab auf den Punkt gebracht. Die Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass bei der Kreditberatung teure Kreditversicherungen untergeschoben werden. 7 Berater von 13 hielten sich zudem „nicht an das Bundesdatenschutzgesetz und fragten heimlich bei der Schufa an“.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Verbraucherschutz

Haltbarkeit eines Handys höchstens 3 Jahre

20.12.06 um 11:59 von Ralph

Letzte Woche verhandelte die Handyindustrie vor einem Gericht in Oslo über die Haltbarkeitszeit von Handys. Da es in Norwegen ein großzügigeres Reklamationsrecht gibt, das Garantieansprüche bis zu 5 Jahren vorsieht, stossen die Industrievertreter mit ihrer Forderung, die Haltbarkeit eines Handys auf 3 Jahre zu begrenzen, in Norwegen auf wenig Gegenliebe: Verfallsdatum für Handys.
Da fällt mir ein, dass mein Nokia 6210 schon 4 Jahre auf dem Buckel hat und immer noch funktioniert. Im Vergleich zu den neueren Handys ist bei dem 6210 auch das Display noch fast einwandfrei und überhaupt kann das Teil auch mal auf den Boden knallen. Bei diesem Modell hat Nokia wohl noch nicht daran gedacht, die Haltbarkeit auf drei Jahre zu beschränken. ;-)

. Trackbacken . Thema: Produktwelt,Verbraucherschutz

Haltbarkeit eines Handys höchstens 3 Jahre

20.12.06 um 11:59 von Ralph

Letzte Woche verhandelte die Handyindustrie vor einem Gericht in Oslo über die Haltbarkeitszeit von Handys. Da es in Norwegen ein großzügigeres Reklamationsrecht gibt, das Garantieansprüche bis zu 5 Jahren vorsieht, stossen die Industrievertreter mit ihrer Forderung, die Haltbarkeit eines Handys auf 3 Jahre zu begrenzen, in Norwegen auf wenig Gegenliebe: Verfallsdatum für Handys.
Da fällt mir ein, dass mein Nokia 6210 schon 4 Jahre auf dem Buckel hat und immer noch funktioniert. Im Vergleich zu den neueren Handys ist bei dem 6210 auch das Display noch fast einwandfrei und überhaupt kann das Teil auch mal auf den Boden knallen. Bei diesem Modell hat Nokia wohl noch nicht daran gedacht, die Haltbarkeit auf drei Jahre zu beschränken. ;-)

7 Kommentare . Trackbacken . Thema: Produktwelt,Verbraucherschutz

Profit mit verbotenem Gift

28.11.06 um 14:43 von Ralph

Spiegel online meldet Greenpeace deckt Pestizid-Händlerring auf. Greenpeace titelt: Kriminelles Händler-Netz vertreibt illegale Pestizide – „Lebensmittel sind belastet, Raiffeisen verkauft E 605“.

. Trackbacken . Thema: Ernährung,Verbraucherschutz

Preiserhöhungen durch Mogelpackungen

26.11.06 um 11:13 von Ralph

Die 3 % MwSt-Erhöhung von 16 % auf 19 % welche uns 2007 ins Haus steht, sind Peanuts im Vergleich zu den heimlichen Preiserhöhungen der Hersteller durch kleinere Verpackungseinheiten im Handel.

Da sind dann schon einmal über 50 % versteckte Preiserhöhung möglich. Das freut die Manager und Aktionäre, der Verbraucher bezahlt wieder einmal (wie immer) die Zeche und bekommt in den meisten Fällen gar nichts davon mit.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat dazu einen Bericht und eine PDF-Doku mit einer Übersicht zu diesem Thema online gestellt.

. Trackbacken . Thema: Verbraucherschutz

Preiserhöhungen durch Mogelpackungen

26.11.06 um 11:13 von Ralph

Die 3 % MwSt-Erhöhung von 16 % auf 19 % welche uns 2007 ins Haus steht, sind Peanuts im Vergleich zu den heimlichen Preiserhöhungen der Hersteller durch kleinere Verpackungseinheiten im Handel.

Da sind dann schon einmal über 50 % versteckte Preiserhöhung möglich. Das freut die Manager und Aktionäre, der Verbraucher bezahlt wieder einmal (wie immer) die Zeche und bekommt in den meisten Fällen gar nichts davon mit.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat dazu einen Bericht und eine PDF-Doku mit einer Übersicht zu diesem Thema online gestellt.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Verbraucherschutz

aktionismus auch fuer faule menschen:

8.11.06 um 17:45 von Ralph

gentechnik findet ja eigentlich keiner gut, zumindest nicht im essen. hier muss man selber quasi nichts tun und kann dabei trotzdem „seinen abgeordneten“ ein bisschen mit dem thema gentechnik nerven.

4 Kommentare . Trackbacken . Thema: Protest & Kampagne,Verbraucherschutz

Gentech: Offener Brief an Seehofer

22.10.06 um 15:32 von Ralph

Jochen Gottwald hat auf word2go einen offenen Brief an den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer geschrieben. Dieser hat seine „Manchmal bäumt sich in mir alles auf“-Phase vom November 2004 ja mittlerweile längst überwunden und hat sich zu einem bedeutsamen Lobbyisten der Agrarmultis gewandelt.

Unterstützenswert ist dieser offene Brief, denn „Genhofer“ bräuchte ganz, ganz nötig täglich klares Feedback „der Menschen da draußen“, um den grotesken Spagat zwischen seinen leeren Worthülsen („Politiker sind für die Menschen da, nicht die Menschen für die Politiker“) und seinem Hofieren der großen Saatgutkonzerne auch mal deutlich werden zu lassen.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Verbraucherschutz

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