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Konsum, Alltag und Globalisierung

Zur Bottombar

Der Ökokonsum wird immer hipper!

5. März 2007 von Ralph

Robert Misik darüber, wie der „Ökokonsum“ nun für das gute Konsumgefühl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu fühlen beim Kaufen und Zeigen, gehöre jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber „Moralkonsum“ und „vernünftiges Shoppen“ könne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen müsse. Kaufen und die Welt retten.

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Der Ökokonsum wird immer hipper!

5. März 2007 von Ralph

Robert Misik darüber, wie der „Ökokonsum“ nun für das gute Konsumgefühl sorge, jetzt wo Marke und Technik das allein nicht mehr schaffen. Um sich gut zu fühlen beim Kaufen und Zeigen, gehöre jetzt auch Fair Trade und Hybrid-Auto, Biokost und Fliegen mit CO2-Abgabe dazu. Aber „Moralkonsum“ und „vernünftiges Shoppen“ könne leider nicht die Politik ersetzen, die Regeln und Standards durchsetzen müsse. Kaufen und die Welt retten.

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Windows Vista und der Umweltschutz

5. März 2007 von Ralph

Ressourcen-Fresser Vista lautet das Fazit von Chip Online, womit bestätigt wird, was für mich als Nutzer von Windows und Mac OS X eine Erfahrung ist: Dass Betriebssystem-Upgrades meine Hardware schneller veralten lassen als ich neue kaufen kann, um es überspitzt zu formulieren. Windows Vista nun scheint mir aber ein vorläufiger Höhepunkt ressourcenhungriger Software-Upgrades ohne wesentliche Verbesserungen des Produkts zu sein. Gleichzeitig wird der Prozess des Neukaufens von Hardware weiter beschleunigt und somit auch ihre Veralterung. Welche Konsequenzen das für die Umwelt hat, macht vielleicht eine Meldung deutlich, die am Wochenende durch die Newsticker geisterte: Schneller Computer-Neukauf belastet Klima extrem:

Der schnelle Neukauf von Computern, Fernsehern und Handys belastet einem UN-Bericht zufolge das Klima stark. Das häufige Ersetzen älterer Geräte durch Produktneuheiten haben massive klimaschädliche Folgen, zitiert die „Saarbrücker Zeitung“ aus einer unveröffentlichten Analyse der deutschen Forschungseinrichtung der UNO in Bonn (UNU). Bei der Herstellung eines Computers mit Monitor wird demnach fünfmal so viel fossile Energie verbraucht und Kohlendioxid ausgestoßen wie bei der Produktion eines Autos.

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„Fast Food Nation“ macht die Runde

2. März 2007 von Ralph

Wie ich bereits kurz berichtete, wurde das Buch „Fast Food Nation“ von Eric Schlosser verfilmt. Stimmen zum Kinostart:

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Team-Blogging und Gedanken über Vernetzung

28. Februar 2007 von Ralph

Farmblogger Kai Schleyerbach berichtet im Interview mit dem Interview-Blog unter anderem über die Vorteile des Team-Blogging. Und da ich just beim Thema bin: Konsumguerilla und Ökoblog suchen auch noch Mitstreiter. Ich könnte mich nun anschliessen, aber willige Autoren sind knapp. Ich frage mich aber, wie man die Reihe aktiver „Nachhaltigkeitsblogger“ für ein gemeinsames Projekt gewinnen könnte, um die Informationen, Artikel, Interviews und Links zu bündeln. Das könnte zum Beispiel eine Domain sein, auf der die aktuellsten Postings eingetragener Weblogs automatisch angezeigt werden, als eine Art Feedreader, wenn es jemand technisch drauf hätte, das umzusetzen. So eine Site hätte dann auch einen RSS-Feed, einen Feed für alle. ;-)

Spannend und erstrebenswert finde ich auch eine Idee, die Tanja Busse in ihrem Buch Die Einkaufsrevolution (ein Interview mit ihr ist in Vorbereitung) auf den Punkt bringt. Eine „Datenbank“ – oder eine Art Wikipedia des politischen Konsumenten -, die Informationen für ein „verantwortungsvolles Kaufen“ bietet, eine Website, auf der man nachschlagen kann, welche Produkte fair sind, welche nicht, welche Produkte wo Ausbeutung und Unterdrückung zur Folge haben, welche Konzerne wo was anrichten, wer wo und wann gegen die globalisierte Privatisierung von Gesellschaft und Natur agiert und mit welchen Erfolgen und Erfahrungen. In den Worten von Tanja Busse hört sich das so an:

Was noch fehlt, ist eine Datenbank, die alle diese Informationen bündelt und sie per Maus-Klick oder besser noch beim Einkaufen per SMS abrufbar macht: Wer hat für wie viel Lohn diese Hose zusammengenäht? Wie viel Pestizide stecken in der Baumwolle? Kommt das Coltan in diesem Handy aus dem Kongo? Welche Kriegspartei hat daran verdient? Und wie sieht der Hühnerstall aus, aus dem die Eier für diesen Kuchen stammen. Bitte ein Foto!

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Team-Blogging und Gedanken über Vernetzung

28. Februar 2007 von Ralph

Farmblogger Kai Schleyerbach berichtet im Interview mit dem Interview-Blog unter anderem über die Vorteile des Team-Blogging. Und da ich just beim Thema bin: Konsumguerilla und Ökoblog suchen auch noch Mitstreiter. Ich könnte mich nun anschliessen, aber willige Autoren sind knapp. Ich frage mich aber, wie man die Reihe aktiver „Nachhaltigkeitsblogger“ für ein gemeinsames Projekt gewinnen könnte, um die Informationen, Artikel, Interviews und Links zu bündeln. Das könnte zum Beispiel eine Domain sein, auf der die aktuellsten Postings eingetragener Weblogs automatisch angezeigt werden, als eine Art Feedreader, wenn es jemand technisch drauf hätte, das umzusetzen. So eine Site hätte dann auch einen RSS-Feed, einen Feed für alle. ;-)

Spannend und erstrebenswert finde ich auch eine Idee, die Tanja Busse in ihrem Buch Die Einkaufsrevolution (ein Interview mit ihr ist in Vorbereitung) auf den Punkt bringt. Eine „Datenbank“ – oder eine Art Wikipedia des politischen Konsumenten -, die Informationen für ein „verantwortungsvolles Kaufen“ bietet, eine Website, auf der man nachschlagen kann, welche Produkte fair sind, welche nicht, welche Produkte wo Ausbeutung und Unterdrückung zur Folge haben, welche Konzerne wo was anrichten, wer wo und wann gegen die globalisierte Privatisierung von Gesellschaft und Natur agiert und mit welchen Erfolgen und Erfahrungen. In den Worten von Tanja Busse hört sich das so an:

Was noch fehlt, ist eine Datenbank, die alle diese Informationen bündelt und sie per Maus-Klick oder besser noch beim Einkaufen per SMS abrufbar macht: Wer hat für wie viel Lohn diese Hose zusammengenäht? Wie viel Pestizide stecken in der Baumwolle? Kommt das Coltan in diesem Handy aus dem Kongo? Welche Kriegspartei hat daran verdient? Und wie sieht der Hühnerstall aus, aus dem die Eier für diesen Kuchen stammen. Bitte ein Foto!

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Verantwortungsbewusster Umgang mit Antibiotikum

28. Februar 2007 von Ralph

Seit Jahren ist bekannt das der leichtfertige und auch oft überflüssige Einsatz von Breitbandantibiotikum zu resistenten Bakterien (MRSA) führt. Inzwischen ist in deutschen Krankenhäuser daraus ein ernst zunehmendes und gefährliches Problem geworden. Auch hier gilt „weniger ist oft mehr“ und möglichst oft zu natürlichen Pflanzenheilmittel greifen.

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Glückauf CO2

27. Februar 2007 von Ralph

Liebe Freunde des Planeten Erde. Dieser Tage offenbaren sich verstärkt geniale Ideen zur Rettung der in die Jahre gekommenen Mutter Erde und die Phantasie der Politik scheint jede Berühungsangst vor Tiefen und Höhen des Planeten verloren zu haben. Dachte man bisher, man könne jährlich Milliarden von Tonnen Industrie- und Konsumgase locker und bis anno Unendlich in den Abgasbehälter namens Atmosphäre jagen, besinnt man sich aktuell auf das Vorurteil vom Vogel Strauß, der so gerne seinen Kopf in den Sand stecke, um drohender Gefahr zu entgehen. Dieses Prinzip der symbolischen Problemlösung erfährt aktuell eine ganz reale Überhöhung, in dem man tiefer bohrt als jeder Vogel denken kann, um das ominöse und mir langsam die Laune verderbende CO2 unter die Erde zu jagen. Oder in Form von Headlines für den willigen Leser: Treibhausgase kommen unter die Erde und Treibhausgas in Geo-Kerker und schon alt: Treibhausgase unter Tage.

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Glückauf CO2

27. Februar 2007 von Ralph

Liebe Freunde des Planeten Erde. Dieser Tage offenbaren sich verstärkt geniale Ideen zur Rettung der in die Jahre gekommenen Mutter Erde und die Phantasie der Politik scheint jede Berühungsangst vor Tiefen und Höhen des Planeten verloren zu haben. Dachte man bisher, man könne jährlich Milliarden von Tonnen Industrie- und Konsumgase locker und bis anno Unendlich in den Abgasbehälter namens Atmosphäre jagen, besinnt man sich aktuell auf das Vorurteil vom Vogel Strauß, der so gerne seinen Kopf in den Sand stecke, um drohender Gefahr zu entgehen. Dieses Prinzip der symbolischen Problemlösung erfährt aktuell eine ganz reale Überhöhung, in dem man tiefer bohrt als jeder Vogel denken kann, um das ominöse und mir langsam die Laune verderbende CO2 unter die Erde zu jagen. Oder in Form von Headlines für den willigen Leser: Treibhausgase kommen unter die Erde und Treibhausgas in Geo-Kerker und schon alt: Treibhausgase unter Tage.

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Glühbirnen-Aus und das Quecksilber in Energiesparlampen

27. Februar 2007 von Ralph

Das weltweit beachtete Vorhaben des australischen Umweltministers, herkömmliche Glühbirnen aus dem Verkehr zu ziehen, brachte wohl die Deutsche Umwelthilfe auf die Idee, alle Lampen, die nicht die Energieeffizienzklassen „A“, „B“ oder „C“ erfüllen, EU-weit verbieten zu lassen. Damit spart man zwar in der Masse richtig viel Energie, aber die Umwelt würde dadurch nicht unbedingt geschont, nämlich dann nicht, wenn man die sogenannten Gasentladungslampen einfach in den normalen Hausmüll werfen würde, denn diese Lampen enthalten vier bis acht Gramm Quecksilber. Aktuell sorgt die falsche Entsorgung dieser Lampen für eine nicht unerhebliche Belastung der Umwelt mit Quecksilber. Wie gewonnen, so zerronnen, möchte man fast sagen oder der Sparwille allein reicht eben doch nicht aus, um nicht ohne bösen Willen durch die Hintertür zur Umweltsau zu werden.

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Glühbirnen-Aus und das Quecksilber in Energiesparlampen

27. Februar 2007 von Ralph

Das weltweit beachtete Vorhaben des australischen Umweltministers, herkömmliche Glühbirnen aus dem Verkehr zu ziehen, brachte wohl die Deutsche Umwelthilfe auf die Idee, alle Lampen, die nicht die Energieeffizienzklassen „A“, „B“ oder „C“ erfüllen, EU-weit verbieten zu lassen. Damit spart man zwar in der Masse richtig viel Energie, aber die Umwelt würde dadurch nicht unbedingt geschont, nämlich dann nicht, wenn man die sogenannten Gasentladungslampen einfach in den normalen Hausmüll werfen würde, denn diese Lampen enthalten vier bis acht Gramm Quecksilber. Aktuell sorgt die falsche Entsorgung dieser Lampen für eine nicht unerhebliche Belastung der Umwelt mit Quecksilber. Wie gewonnen, so zerronnen, möchte man fast sagen oder der Sparwille allein reicht eben doch nicht aus, um nicht ohne bösen Willen durch die Hintertür zur Umweltsau zu werden.

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Buchtipp am Rande: „Vom Wandern“

27. Februar 2007 von Ralph

Über die neue Lust am Wandern berichtet die Netzeitung. Und Ulrich Grober schrieb das Buch: Vom Wandern. Neue Wege zu einer alten Kunst. Kerngedanken: „Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich“ und „Entschleunigung“ tut gut. Wenn Ihr hier nichts mehr von mir hört, habe ich den Rucksack gepackt. ;-)

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Die patentierte Turbo-Kuh

26. Februar 2007 von Ralph

„Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat ein Patent auf Milchkühe erteilt (Patentnummer EP 1330552)“, schreibt Greenpeace heute unter dem Titel Sensation: Milchkuh erfunden. Passend dazu der taz-Artikel Monsanto will das Turbo-Kalb.

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Die „Fast Food Nation“ im Film

26. Februar 2007 von Ralph

Eric Schlossers Bestsellerbuch „Fast Food Nation“ wurde verfilmt und ist in Kürze in deutschen Kinos zu sehen, siehe dazu auch ein aktuelles Interview mit Eric Schlosser: „Wir haben schon andere Probleme gelöst als das, wie man einen Hamburger macht“

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Treffende Zitate

25. Februar 2007 von Ralph

Autobauer Friedbert Pautzke im Interview mit der taz – „Was heute fährt, ist Irrsinn„:

Früher hatte ich Spaß beim Fahren, jetzt habe ich Spaß beim Tanken.

Bärbel Höhn im Interview mit der taz – „Fauler Kompromiss“:

Ist die Regierung der verlängerte Arm der Tabaklobby?
Was wir gelernt haben, ist, dass die Vorschläge der Tabaklobby fast 1 : 1 – sogar mit den gleichen Schrifttypen und Absätzen – in das interne Papier der Koalitionsfraktionen eingeflossen sind. Wenn das kein Einfluss ist!

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