Konsum, Alltag und Globalisierung
13. Februar 2007 von Ralph
Ein Buchtipp am Rande: Zufällig in der Sitebar der Konsumguerilla (noch jung, aber neugierig machend) gefunden, ein Buch von Fred Grimm: Shopping hilft die Welt verbessern – Der andere Einkaufsführer. Ernährung – Mode – Wohnen – Reisen – Geldanlage. Wohl alles für den guten Kosumenten und seine Gewissenspflege.
13. Februar 2007 von Ralph
Tauwetter – WELTWEIT rund um das Klima
Di, 13. Feb · 17:31 · EinsExtra
Mi, 14. Feb · 21:04 · EinsExtra
Klimakiller Mensch – Ist die Erde noch zu retten?
Mi, 14. Feb · 17:30 · EinsExtra
2025 – Der globale Klimawandel
Do, 22. Feb · 23:30 · BR
Zeitbombe Öl – Umweltkatastrophe in Ecuador
Fr, 2. Mrz · 00:25 · SWR BW
Fr, 2. Mrz · 00:25 · SWR RP
Fr, 2. Mrz · 00:25 · SWR SR
12. Februar 2007 von Ralph
Die Menge der Horrornachrichten, die uns täglich überschütten, tragen nicht dazu bei, Mut zum Gegenhandeln und Hoffnung auf Veränderung zu verstärken. Kritiker und Befürwörter der Globalisierung haben nicht selten eines gemeinsam: Sie zeigen keine Alternativen auf. Dass es Alternativen gibt und die „kreativen Kräfte des Wandels“ wachsen, zeigt in beeindruckender und mutmachender Weise das Buch Projekte der Hoffnung.
Anläßlich des 25 jährigen Bestehens des Alternativen Nobelpreises haben Peter Erlenwein und Geseko von Lüpke spannende Texte und Interviews mit „Ausblicken auf eine andere Globalisierung“ zusammengestellt. Darin berichten Träger des Preises über erfolgreiche soziale und ökologische Projekte. Auch kritisieren Vordenker das kapitalistische Weltbild, das in seinem starren Denken mehr an das Mittelalter erinnert, als es uns lieb ist. Treffend bringt diese traurige Erkenntnis der Stifter des Alternativen Nobelpreises, Jakob von Uexküll, auf den Punkt. Er berichtet über das Schaubild des Ex-Wirtschaftsministers unter Clinton, Lawrence Summers. In diesem Schaubild sei die Natur als ein Subsystem der Wirtschaft eingezeichnet gewesen. Diese Vorstellung „ist eigentlich noch absurder als der Glaube, dass die Erde flach ist“.
Diese Infragestellung unseres von wirtschaftlichen Aberglauben durchsetzten Weltbildes mit fatalen Folgen für alle Menschen, wird von Hans-Peter Dürr in dem Aufsatz „Das moderne holistische naturwissenschaftliche Weltbild“ vertieft. Der Quantenphysiker und ehemalige Direktor des Max-Planck Instituts für Astrophysik zeigt ausgehend von den Erkenntnissen der Quantenphysik die Grenzen unseres Denkens auf. Die Quantenphysik zeige, dass Leben, Natur, Universum sich nicht auf stabile, objektiv beschreibbare Einheiten zurückführen liessen, die anhand von Modellen zu verewigen wären. Evolution basiere nicht auf dingliche, sondern auf „kreative Prozesse“, Lebendigkeit sei „dynamisch stabilisierte Instabilität“, in der die rieisige Potenzialität und die scheinbar unerschütterliche Stabilität der Natur kein Widerspruch sind. Hans-Peter Dürr bringt es weit besser zum Leser:
In dieser modernen Quantenwelt gibt es keine Materieteilchen, die zeitlich mit sich selbst gleich bleiben. Es entstehen und vergehen Dinge, es gibt echt kreative Prozesse: Etwas entsteht aus dem Nichts und vergeht im Nichts. Und wenn ich sage echt kreative Prozesse, dann heißt das, wir dürfen nicht mehr die Vorstellung der „Evolution“ in ihrer ürsprünglichen Bedeutung verwenden. Wir haben ein neues Bild von der Welt, in dem sich die Schöpfung nicht in der Zeit entwickelt, sondern: In jedem Augenblick ereignet sich die Welt neu – aber mit der ‚Erinnerung‘ wie sie vorher war. Das heißt, sie wird nicht total anders, sondern sie ähnelt der Welt, wie sie vorher war.
Hans-Peter Dürr ist davon überzeugt, dass „die Grundlage der Welt nicht materiell, sondern geistig“ sei. Wissenschaftliche Objektivität gegenüber dem Lebendigen wäre somit eine geistige Sackgasse. Die „Isolation und Fragmentierung“ der Natur führten zur Spaltung von Mensch und Natur. Erst das „Paradigma des Lebendigen“ überwinde diese Spaltung. Erst wenn wir wieder die „Natur als Lehrmeister“ begreifen, anstatt uns borniert und anmassend zum Lehrmeister der Natur zu machen, wird es eine Wende im globalen Wirtschaften und Verbrauchen geben können. Deshalb sind Dürrs Thesen so wichtig, auch wenn sie nicht einfach zu verdauen sind und wir uns erst an sie gewöhnen müssen.
Somit ist dieser Aufsatz ein guter Einstieg für das Weiterlesen im Buch. Die vorgestellten Denker und Aktivisten zeigen, dass sich ein Kampf gegen den Goliath Wachstum und Liberalisierung lohnt. Sie zeigen, dass wir endlich anfangen müssen, von traditionellen Gesellschaften und anderen Gemeinschaften zu lernen, anstatt die kulturelle Vielfalt und den Erfahrungsschatz der Menschen zu zerstören. Das ewige Argument, dass unserer technisch zentriertes Wachstum mittel- und längerfristig effizient seien und die Lebensqualität erhöhten, verliert seinen Glanz.
In dem Interview „Was wir brauchen, ist Vielfalt!“ zeigt die Aktivistin und Verfechterin für Dezentralisierung Helena Norberg-Hohge den Wahnsinn unseres Wirtschaftssystem auf, das alles andere ist, aber nicht effizient. Am Beispiel der Zahlen, dass die USA 900.000 Tonnen Fleisch ausführe und fast die gleiche Menge einführe, dass Großbritannien 100.000 Tonnen Milch importiere und ungefähr 100.000 Tonnen exportiere, wird nicht nur der politisch gewollte Subventionspoker deutlich. Es wird auch der Blick darauf gelenkt, warum Lebensmittel aus der Region nicht selten deutlich teurer sind, als welche, die über 10.000 Kilometer transportiert wurden (mit oft fatalen Folgen für bäuerliche Gesellschaften in Afrika und Asien). Im Hinblick auf den Klimawandel und die Zerstörung ganzer Gemeischaften kann hier niemand mehr von vernunftbegabter Überlegenheit sprechen. Der Mythos von der ewigen Steigerung der Lebensqualität durch technischen Fortschritt scheint sich in den Industriegesellschaften in den letzten 25 Jahren nicht zu bestätigen. Im Gegenteil: Krankheiten und Arbeitsdruck haben zugenommen, das Lohnniveau ist gesunken, die Arbeitszeiten gestiegen.
Nun geht es in dem Buch nicht in erster Linie um die Probleme und die Zerstörungskräfte der westlichen Welt. Es geht um erfahrungsreiche Projekte zum Beispiel in Ländern, die bis heute an den Folgen der Kolonisierung zu leiden haben und deren Rohstoffe und Wissen von Konzernen und korrupten Diktatoren und Warlords, ausgebeutet werden. Eines der erstaunlichsten und erfolgreichsten Projekte ist das der aus Kenia stammenden und mit dem Alternativen und dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Biologin Wangari Maathai. Sie gab die Initialzündung für die Greenbelt Movement, die in den letzten 25 Jahren über 30 Millionen Bäume pflanzte und so in dem ostafrikanischen Land der drohenden Versteppung entgegenwirkte und vielen Menschen ein Auskommen ermöglicht. In dem Interview „Wer den Weg kennt, wird nicht müde!“ erzählt sie spannend und glaubwürdig, wie die Bewegung das Umweltbewusstsein und das politische Handeln der Menschen verändert hat und das Selbstbewusstsein der Frauen stärkte, die die lebenswichtigen Bäume pflegen.
Fazit: Ein wichtiges und spannendes, ein anregendes und zum Staunen bringendes Buch, das engagierte und mutige Menschen und ihre Projekte vorstellt. Alle Geehrten haben eines gemeinsam: Ein würdiges, ziviles und umweltbewusstens Leben weltweit zu erreichen und die Überzeugung, dass es sich lohnt, dafür einzustehen.
Projekte der Hoffnung. Der Alternative Nobelpreis: Ausblicke auf eine andere Globalisierung, hrsg. von Geseko von Lüpke und Peter Erlenwein, oekom Verlag München, 2006.
Infolinks zum Buch und den besprochenen Themen
10. Februar 2007 von Ralph
Heute haben wir die Frau Beate Beheim-Schwarzbach vom Bayerischen Rundfunk zu Besuch und waren zusammen auf dem Wochenmarkt einkaufen, im Konsumblog lesen und schreiben und haben ein Statement (MP3 Schnipsel 512 kb) zum Thema „Bewusster Konsum“ aufgenommen. Natürlich gibt es bei uns keine Action ohne Photo.
Am 15. März ist der Weltverbrauchertag an dem im Bayern2Radio die ganze Sendung („Nahaufnahme“ um 18:30 Uhr) ausgestrahlt wird.
8. Februar 2007 von Ralph
Da wir gerade beim Kaffeegenuß sind: Bei mir kann nur noch selten die Rede davon sein. Gleich die erste Tasse wird am Rechner oder vor der Zeitung hinuntergekippt, die nächste folgt sogleich. Manche halbe Tasse wird auf dem Schreibtisch vergessen und kalt weggeschüttet. Immerhin bin ich aber von allen Maschinen, die höchsten Genuß versprechen, weggekommen. Bei uns heißt es, die erste Runde aufbrühen mit frischem und nicht zu heißem Wasser. Die vorgewärmte Thermoskanne ist zwar nicht optiomal, versorgt uns beide aber in der ersten Stunde mit je drei Tassen. Ich mache den Kaffee zudem recht stark, damit ich viel frische lauwarme Milch hineintun kann. In hellen Sinnesmomenten ist auch dieser Kaffee ein Genuß. ;-) Bevor ich aber an die nächste Tasse denke, möchte ich ein paar anregende Links vorstellen: Faszination Kaffee und seine mehr als 1000 Aromastoffe, eine Sendung von Quarks & Co mit einer umfangreichen Themenliste, gefunden auf der Site Kaffee-Netz, schon etwas alt, aber immerhin.
8. Februar 2007 von Ralph
Gestern hat Greenpeace eine interative Gen-Mais-Karte mit den Anbauflächen in Deutschland veröffentlicht. Wie Spiegel online herausstellt, fänden 99 Prozent der Freilandversuche in Ostdeutschland statt. Warum wohl?
8. Februar 2007 von Ralph
Als Kaffeeliebhaber bin ich nach einem Fernsehbericht über Wildkaffee richtig neugierig geworden. Wildkaffee wächst nicht auf Plantagen, sondern im äthiopischen Regenwald, genauer im ehelmaligen Königreich Kaffa, und wird von Hand gepflückt und vor Ort veredelt. Die „Wilde Bohne“ wird im Rahmen des Projekts „GEO schützt den Regenwald“ vermarktet und verhilft so vielen Familien in Äthiopien zu einer Existenzgrundlage. Über sein Aroma schwärmen die Experten. Ich werde es riechen und schmecken, denn ich habe mir je ein Päckchen „Kaffa Wildkaffee mild“ und „Kaffa Wildkaffee medium“ bestellt (der Shop ist zu schlecht zum Verlinken, erlaubt keine direkten Links zum Produkt). Der Preis ist zwar nicht von schlechten Eltern, aber wenn das Aroma wirklich ankommt bei mir, werde ich intensiver geniessen und vielleicht weniger Kaffee trinken. ;-)
8. Februar 2007 von Ralph
Als Kaffeeliebhaber bin ich nach einem Fernsehbericht über Wildkaffee richtig neugierig geworden. Wildkaffee wächst nicht auf Plantagen, sondern im äthiopischen Regenwald, genauer im ehelmaligen Königreich Kaffa, und wird von Hand gepflückt und vor Ort veredelt. Die „Wilde Bohne“ wird im Rahmen des Projekts „GEO schützt den Regenwald“ vermarktet und verhilft so vielen Familien in Äthiopien zu einer Existenzgrundlage. Über sein Aroma schwärmen die Experten. Ich werde es riechen und schmecken, denn ich habe mir je ein Päckchen „Kaffa Wildkaffee mild“ und „Kaffa Wildkaffee medium“ bestellt (der Shop ist zu schlecht zum Verlinken, erlaubt keine direkten Links zum Produkt). Der Preis ist zwar nicht von schlechten Eltern, aber wenn das Aroma wirklich ankommt bei mir, werde ich intensiver geniessen und vielleicht weniger Kaffee trinken. ;-)
6. Februar 2007 von Ralph
Ein recht interessanter Kommentar von Michael Preidel über Vergiftete, belastete, verdorbene und genmanipulierte Lebensmittel, Sinn und Unsinn des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Versäumnisse der Politik und bewusstem Verzicht.
6. Februar 2007 von Ralph
Ein recht interessanter Kommentar von Michael Preidel über Vergiftete, belastete, verdorbene und genmanipulierte Lebensmittel, Sinn und Unsinn des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel, Versäumnisse der Politik und bewusstem Verzicht.
6. Februar 2007 von Ralph
Mit Inbrunst erfüllt die Politik die Wünsche der globalen Pestizidhersteller: „Bundesregierung erhöht Gift-Grenzwerte in Obst und Gemüse„. Die verantwortlichen ministeriellen „Verbraucherschützer“ sollten unverzüglich in die Wüste geschickt werden…
Das Bundesministerium hat zwischen 2004 und 2006 insgesamt 404
gesetzliche Pestizidgrenzwerte geändert: 293 Mal (73 Prozent) hat es
die erlaubten Belastungsgrenzen erhöht. Nur in 111 Fällen (27
Prozent) hat es sie gesenkt. Im Schnitt waren dabei die Erhöhungen
1,5 Mal höher als die Absenkungen. Zudem wurden von Jahr zu Jahr mehr
Grenzwerte angehoben.
2. Februar 2007 von Ralph
Schöne Sache, dass Mamas günstig kochen lernen, auch wenn der Spagat zwischen günstig und gesund kochen keine selbstverständliche Sache sein kann, wenn ich bedenke, dass man für 500 Gramm Putenbrust bei Basic mittlerweile um die 14 Euro bezahlt. Sicher, Fleisch darf auf dem Speiseplan für Köche mit Sinn für hochwertige Lebensmittel auch oft einmal oder auch ganz fehlen, aber auch Gemüse und andere Grundnahrungsmittel aus dem Öko-Laden sind nicht gerade billig. Ob man „lecker und günstig“ zu kochen vermag, wenn man beim „kultigen Discounter“ Aldi einkauft, wie es die nach eigenem Bekunden inoffizielle Website Aldi-Kochrezepte behauptet, mag im Hinblick auf den subjektiven Gaumen für den einen oder anderen stimmen, aber ob das auch gesund ist, eben weil die Lebensmittel kaum belastet und durch Fehlen chemischer Zusatzstoffe hochwertig sind, wage ich zu bezweifeln.
2. Februar 2007 von Ralph
Schöne Sache, dass Mamas günstig kochen lernen, auch wenn der Spagat zwischen günstig und gesund kochen keine selbstverständliche Sache sein kann, wenn ich bedenke, dass man für 500 Gramm Putenbrust bei Basic mittlerweile um die 14 Euro bezahlt. Sicher, Fleisch darf auf dem Speiseplan für Köche mit Sinn für hochwertige Lebensmittel auch oft einmal oder auch ganz fehlen, aber auch Gemüse und andere Grundnahrungsmittel aus dem Öko-Laden sind nicht gerade billig. Ob man „lecker und günstig“ zu kochen vermag, wenn man beim „kultigen Discounter“ Aldi einkauft, wie es die nach eigenem Bekunden inoffizielle Website Aldi-Kochrezepte behauptet, mag im Hinblick auf den subjektiven Gaumen für den einen oder anderen stimmen, aber ob das auch gesund ist, eben weil die Lebensmittel kaum belastet und durch Fehlen chemischer Zusatzstoffe hochwertig sind, wage ich zu bezweifeln.
2. Februar 2007 von Ralph
Dass sich coole Mode und fairer Handel mit ökologischen Ansprüchen nicht ausschliessen müssen, zeigen die Websites von true fashion und Kuyichi – via Email von Sam.
2. Februar 2007 von Ralph
Ölindustrie will Klimabericht wiederlegen titelt Handelsblatt.com (dort gibt es übrigens eine eigene informative Site rund um Klimawandel). Das wird ihr nicht schwerfallen bei dem Geld, was die Ölindustrie umsetzt. Erst heute geisterte durch die Presse der Rekordgewinn des Ölkonzerns Exxon Mobil von nicht weniger als 39,5 Mrd. Dollar als höchster Jahresgewinn der US-Geschichte. Und wie jeder weiss, kann man mit ein paar Milliarden im PR-Budget durchaus Meinung machen. Wissenschaftler zu kaufen, wäre eine weitere Möglichkeit. In Form von Headlines bekommt man durch Presse die Anwerbung kostenfrei mit auf dem Weg: 10.000 Dollar für jeden Wissenschaftler: US-Institut will Klimastudie widerlegt sehen titelt die Netzeitung. Das US-Institut heißt „American Enterprise Institute“ (AEI) und werde unter anderem (was für ein Zufall) von Exxon-Mobil mit „mehr als 1,6 Millionen Dollar“ finanziert. Angesichts des alarmierenden UNO-Weltklimaberichts, der heute herauskam, ist das ein böser Hohn. Das Ziel der Leugnung ist ein ganz einfaches: Niemand soll glauben, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Naturschicksal soll es sein und dagegen läßt sich nichts ausrichten. Also kann alles so weiter gehen wie bisher. Eine einfache Logik, der die internationale Expertenkommission der UNO, die heute in Paris die „dramatischen Fakten des Klimawandels“ in ihrem Bericht „Climate Change 2007“ vorgestellt hat, nicht folgt.
Leselinks zum Klimabericht der UNO mit vielen Hintergrund-Informationen, Politikerreaktionen, Daten, Fakten und Zweifeln: