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Konsum, Alltag und Globalisierung

Zur Bottombar

Smog im Ruhrgebiet

17. Juli 2006 von Ralph

Erinnert sich jemand an den Film Smog aus den frühen Siebzigern, ausgestrahlt am ersten autofreien Sonntag in der Geschichte des Autoraserlandes? Er wird heute im WDR um 23.30 Uhr wiederholt. Trotz des ernsten Themas würde ich wohl nach dem Sehen über die tief eingeatmete Atmosphäre der 70er sinieren.

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Wohin fließen in Deutschland die Agrarmillionen?

11. Juli 2006 von Ralph

In unserem Interview EU-Agrarpolitik: Für Dumping und gegen Qualität wurde bereits deutlich, warum eine Offenlegung der Verteilung von Agrarsubventionen politische Relevanz hat. Während diese Tranparenz in Großbritanien, Dänemark und Holland kein Problem ist, mauert hierzulande der Bundesrat gegen die EU. Taz: Deutsche Agrarmillionäre bleiben geheim

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Wohin fließen in Deutschland die Agrarmillionen?

11. Juli 2006 von Ralph

In unserem Interview EU-Agrarpolitik: Für Dumping und gegen Qualität wurde bereits deutlich, warum eine Offenlegung der Verteilung von Agrarsubventionen politische Relevanz hat. Während diese Tranparenz in Großbritanien, Dänemark und Holland kein Problem ist, mauert hierzulande der Bundesrat gegen die EU. Taz: Deutsche Agrarmillionäre bleiben geheim

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Was macht Titandioxid in Sonnenschutzmitteln?

11. Juli 2006 von Ralph

Dass zuviel Sonne das Hirn aufweichen könne, steht vielleicht auf dem gleichen Wahrscheinlichkeitslevel, wie dass laut taz Sonnencreme das Hirn aufweichen könne, wenn das Hightech-Sonnenschutzmittel Nanopartikel namens Titandioxid enthalte, das Nerven schädigen könne. Allerdings müsse es erst die Haut durchdringen, was bisher noch nicht so recht nachgewiesen sei. Wie dem auch sei, den Gefahren einer Verblödung durch Hightech-Chemie kann man durchaus mit der Beherzigung von Alles in Maßen in den Griff bekommen.

Passend zum Thema: Über das Für und Wider der Nanotechnologie

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Deutschland Niedrigsteuerland

1. Juli 2006 von Ralph

Volkswirt und Soziologe Gerd Grözinger bürstet die Argumente für die geplante Absenkung von Gewinnsteuern gegen den Strich. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern bezahlten deutsche Unternehmen trotz höherer nominaler Steuersätze wesentlich weniger an den Staat. Im Artikel Auf die Quote kommt es an weiß der Autor zu belegen, dass Deutschland für die Konzerne bereits ein Niedrigsteuerland sei.

Zwar haben viele Staaten in den letzten zwei Dekaden tatsächlich ihre nominalen Steuersätze gesenkt, aber im Gegenzug dafür die Bemessungsgrundlage verbreitert. Und das führte zu den in der Statistik sichtbaren Mehreinnahmen. Die große Ausnahme ist Deutschland. Hier ist es weiter möglich, über üppige Abschreibungs- und Rückstellungsmöglichkeiten Gewinne ganz legal dem Fiskus zu entziehen. Und dann erst die Chancen mit Auslandstöchtern. Es bedeutet wenig Problem, über Verrechnungspreise oder Lizenzgebühren Gewinne in Niedrigsteuerländern anfallen zu lassen, dort gering zu versteuern und dann hier gewinnsteuerfrei nach Deutschland zu transferieren, um sie den Aktionären auszuzahlen oder damit Konkurrenten aufzukaufen. Andere Länder sind da klüger und kassieren eine Differenz, wenn die ausländische Steuerzahlung geringer als zu Hause ausfällt.

Was würde es in harten Euros bedeuten, wenn Deutschland den Schnitt dieser Länder erreichte? Das wären zwischen 20 und 30 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen, über die wir jetzt nicht verfügen. Und statt uns dem europäischen Standard anzupassen, will die große Koalition den Konzernen weitere acht Milliarden schenken. Das ist eine Katastrophe für Deutschland und Europa. Denn natürlich werden die Konzerne in den Nachbarländern ähnliche neue Vergünstigungen dort fordern.

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Der unfaire WM-Fußball namens »Teamgeist«

1. Juli 2006 von Ralph

Die Zeiten, in denen der Konzern Addidas seine Fußbälle noch in chinesischen Straflagern produzieren liess, sind wohl vorerst vorbei. Aber beim Lohn sollte der Konzern sich doch bitteschön nicht so lumpen lassen. Der WM-Ball namens „Teamgeist“ kostet im Handel 110 Euro. Addidas erwartet in diesem Jahr einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro durch Verkauf des Balls und anderer Fußballartikel. Die Arbeiterinnen in der thailändischen Fussballfabrik bekommen nur 3,60 Euro für einen vollen Arbeitstag, das reicht hinten und vorne nicht:

173 Baht verdienen die Frauen bei Molten für einen vollen Arbeitstag – das sind umgerechnet 3,60 Euro. Knapp 2,80 Euro aber müssen sie schon ausgeben, damit sie dreimal am Tag etwas essen können. Die thailändische Arbeitsorganisation (TLC), die eng mit der „Kampagne für saubere Kleidung“ zusammenarbeitet, hat ausgerechnet: Für Lebensmittel, Transport zur Fabrik, eine mit anderen geteilte Unterkunft, Hygieneartikel und den Unterhalt für ein Kind bräuchten die Ball-Arbeiterinnen mindestens 166 Euro im Monat. So viel aber können sie nur verdienen, wenn sie im großen Stil Überstunden machen. „Ein Kind haben, krank werden dürfen oder sich einen Fernseher leisten – für viele der Arbeiter in der Fußballfabrik ist das Luxus, von dem sie nur träumen können“, fasst Junya Lek Yimprasert vom TLC die Quintessenz vieler persönlicher Gespräche zusammen.

Taz: Kein Teamgeist beim Lohn

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Der unfaire WM-Fußball namens »Teamgeist«

1. Juli 2006 von Ralph

Die Zeiten, in denen der Konzern Addidas seine Fußbälle noch in chinesischen Straflagern produzieren liess, sind wohl vorerst vorbei. Aber beim Lohn sollte der Konzern sich doch bitteschön nicht so lumpen lassen. Der WM-Ball namens „Teamgeist“ kostet im Handel 110 Euro. Addidas erwartet in diesem Jahr einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro durch Verkauf des Balls und anderer Fußballartikel. Die Arbeiterinnen in der thailändischen Fussballfabrik bekommen nur 3,60 Euro für einen vollen Arbeitstag, das reicht hinten und vorne nicht:

173 Baht verdienen die Frauen bei Molten für einen vollen Arbeitstag – das sind umgerechnet 3,60 Euro. Knapp 2,80 Euro aber müssen sie schon ausgeben, damit sie dreimal am Tag etwas essen können. Die thailändische Arbeitsorganisation (TLC), die eng mit der „Kampagne für saubere Kleidung“ zusammenarbeitet, hat ausgerechnet: Für Lebensmittel, Transport zur Fabrik, eine mit anderen geteilte Unterkunft, Hygieneartikel und den Unterhalt für ein Kind bräuchten die Ball-Arbeiterinnen mindestens 166 Euro im Monat. So viel aber können sie nur verdienen, wenn sie im großen Stil Überstunden machen. „Ein Kind haben, krank werden dürfen oder sich einen Fernseher leisten – für viele der Arbeiter in der Fußballfabrik ist das Luxus, von dem sie nur träumen können“, fasst Junya Lek Yimprasert vom TLC die Quintessenz vieler persönlicher Gespräche zusammen.

Taz: Kein Teamgeist beim Lohn

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20, 200 oder 2000?

30. Juni 2006 von Ralph

Ab wieviel Meter Abstand sind genmanipulierte Pflanzen ohne Einfluß auf gentechnikfreie Flora und Fauna? 20, 200 oder 2000m? Der Bericht über den Erprobungsanbau von genmanipuliertem Bt-Mais in Bayern hätte eigentlich im Frühjahr 2006 veröffentlicht werden sollen, die gewonnene Datenlage verursachte einen klitzekleinen Informationsstau, den Landwirtschaftminister Miller vorgestern auflöste. 150 Meter fordert er nun als Mindstabstand.

Zu der Erkenntnis, dass Pollen weiter fliegen als gedacht, hätte man auch kommen können, ohne die Umwelt mit transgenem Material zu verschmutzen“, kritisiert Andreas Bauer vom Umweltinstitut München. „Aber wenigstens gibt es jetzt einen Beweis dafür, dass die angestrebte Koexistenz insbesondere für unsere bäuerliche Landwirtschaft nicht möglich ist.“ Es gehe nicht darum, ob der Sicherheitsabstand 20, 200 oder 2000 Meter betrage, so Bauer. „Die CSU muss ihren Eiertanz jetzt beenden und für alle Zeiten aus der Genmanipulation aussteigen.

Bitte „CSU“ streichen und „BRD“ einfügen, sonst ist das alles halber Kram. Artikel dazu: Zweifel an der friedlichen Koexistenz von genmanipulierten und anderen Pflanzen

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Mitschreiber für das Konsumblog gesucht

29. Juni 2006 von Ralph

Ich werde eine Zeit nicht viel für das Konsumblog schreiben können. Wenn ich aber hier nicht blogge, passiert nicht viel. Das ist kein Vorwurf an die Mitautoren, die mir von vorneherein gesagt hatten, dass sie nicht regelmässig, eher selten posten würden. Ein Weblog ohne regelmässige Beiträge kann man aber gleich schliessen, meine ich. Zudem sind meine Beiträge durch die Nutzung nicht gerade zahlreicher Quellen bezogen auf die Ansprüche des Konsumblogs zu einseitig. Zwei Gründe also, die weitere Autoren für das Konsumblog so wünschenswert machen. Kurz: Ich suche also Schreiber, die unideologisch und unverkrampft Themen besetzen, interessante und wichtige Links ausfindig machen, Texte besprechen und über ihre positiven und negativen Konsumerfahrungen berichten. Wer es einmal versuchen möchte mit dem Konsumblog, melde sich bitte, ein Login mit Kurzanleitung ist ruckzuck verschickt. ;-)

PS: Schön wäre es natürlich auch, wenn mich andere Blogger bei der Suche nach Autoren unterstützen würden.

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Mitschreiber für das Konsumblog gesucht

29. Juni 2006 von Ralph

Ich werde eine Zeit nicht viel für das Konsumblog schreiben können. Wenn ich aber hier nicht blogge, passiert nicht viel. Das ist kein Vorwurf an die Mitautoren, die mir von vorneherein gesagt hatten, dass sie nicht regelmässig, eher selten posten würden. Ein Weblog ohne regelmässige Beiträge kann man aber gleich schliessen, meine ich. Zudem sind meine Beiträge durch die Nutzung nicht gerade zahlreicher Quellen bezogen auf die Ansprüche des Konsumblogs zu einseitig. Zwei Gründe also, die weitere Autoren für das Konsumblog so wünschenswert machen. Kurz: Ich suche also Schreiber, die unideologisch und unverkrampft Themen besetzen, interessante und wichtige Links ausfindig machen, Texte besprechen und über ihre positiven und negativen Konsumerfahrungen berichten. Wer es einmal versuchen möchte mit dem Konsumblog, melde sich bitte, ein Login mit Kurzanleitung ist ruckzuck verschickt. ;-)

PS: Schön wäre es natürlich auch, wenn mich andere Blogger bei der Suche nach Autoren unterstützen würden.

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Böse Coca Cola-Kritiker und fürsorgliche Großkonzerne

29. Juni 2006 von Ralph

Jochen von word2go bloggt wieder und zitiert einen Text namens „Warum die Killer Coke Kampagne ein Vorzeichen der Apokalypse ist“. Das Autorenduo Knaxheimer und Kniersch springt in die Bresche für „fürsorgliche Großkonzerne wie Coca Cola“. Es verteidigt den Konzern als Unschuldslamm vom Dienst. Verseuchtes Trinkwasser in Indien sei eigentlich gesund (war es in Indien doch schon immer verseucht, sprich nicht „steril“) und Gewerkschaftsmitglieder in Kolumbien seien nicht mit freundlicher Billigung von Coca Cola durch Paramilitärs ermordet worden. So ist es keineswegs verwunderlich, dass die Coca Cola-Kritiker „linke Narren“ und „liberale Hosenscheißerchen“ seien – geblendet durch „intellektuelle Tagträumer“ wie Russell und Sarte -, die das arme Volk „denkfaul“ machten.

Weitere Beiträge zum Thema:
Coca Cola – Zwischen Boykott und Versuchung
Kampagne: Stopp Killer Coke

Nachtrag: Der vorgestellte Text ist eine Satire. Spricht irgendwie Bände, dass ich ihn für voll genommen habe. ;-)

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Böse Coca Cola-Kritiker und fürsorgliche Großkonzerne

29. Juni 2006 von Ralph

Jochen von word2go bloggt wieder und zitiert einen Text namens „Warum die Killer Coke Kampagne ein Vorzeichen der Apokalypse ist“. Das Autorenduo Knaxheimer und Kniersch springt in die Bresche für „fürsorgliche Großkonzerne wie Coca Cola“. Es verteidigt den Konzern als Unschuldslamm vom Dienst. Verseuchtes Trinkwasser in Indien sei eigentlich gesund (war es in Indien doch schon immer verseucht, sprich nicht „steril“) und Gewerkschaftsmitglieder in Kolumbien seien nicht mit freundlicher Billigung von Coca Cola durch Paramilitärs ermordet worden. So ist es keineswegs verwunderlich, dass die Coca Cola-Kritiker „linke Narren“ und „liberale Hosenscheißerchen“ seien – geblendet durch „intellektuelle Tagträumer“ wie Russell und Sarte -, die das arme Volk „denkfaul“ machten.

Weitere Beiträge zum Thema:
Coca Cola – Zwischen Boykott und Versuchung
Kampagne: Stopp Killer Coke

Nachtrag: Der vorgestellte Text ist eine Satire. Spricht irgendwie Bände, dass ich ihn für voll genommen habe. ;-)

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Traum einer NGO: Zukunft ohne Gift

23. Juni 2006 von Ralph

Das Pfadiblog stellt vor: Einen Kinospot von BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) namens Für eine Zukunft ohne Gift. Menno, wenn ich drei Wünsche frei hätte …

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Besseres Waschmittel für die Umwelt

23. Juni 2006 von Ralph

Almende, das Weblog „für ein grüneres Leben“ berichtet über umweltschonendes Waschmittel – nicht nur sauber, sondern auch schonend.

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Besseres Waschmittel für die Umwelt

23. Juni 2006 von Ralph

Almende, das Weblog „für ein grüneres Leben“ berichtet über umweltschonendes Waschmittel – nicht nur sauber, sondern auch schonend.

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