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Konsum, Alltag und Globalisierung

Zur Bottombar

Die Top-Empfänger der EU-Agrarprämien

19. Januar 2006 von Ralph

Warum verschweigen EU-Länder wie Deutschland und somit die Landwirtschaftsministerien der Länder und des Bundes sowie auch der Deutsche Bauernverband und die Ernährungswirtschaft die Summen, die ihnen die EU als Agrarsubventionen zuschiebt. Weil keiner wissen soll, wer wirklich profitiert?

Ist es da noch verwunderlich, wenn z.B. in den Niederlanden der Weltkonzern Nestlé zu den Top-Empfängern von EU-Agrarbeihilfen zählt!? Oder die BASF in Belgien absahnt!? Und die belgische Bank „Crédit Agricole“ genauso zu den dicksten Subventionsempfängern gehört wie der US-Tabakriese Philip Morris!?

Da staunt der Laie und die schwächeren Länder der Welt und ihre Bauern leiden beträchtlich, haben vielerorten erst gar keine Chance, ihre Agrarwirtschaft auszubauen.

Denn die EU-Agrarsubventionen befördern nicht nur das Bauernsterben in Europa. Sie vernichten mit essbaren Billigwaren die Existenz hunderttausender Landwirte auf der ganzen Welt. Seit 1999 wurde der Agrarexport aus Deutschland um 50 Prozent auf 36 Milliarden Euro gesteigert, allein von 2003 bis 2005 um über 10 Prozent. Mit deutschem und europäischem Hühnerfleisch, mit Schweinen, Gemüse, Milch, Zucker oder Speiseöl zu subventionsgestützten Dumpingpreisen werden die Agrarmärkte in zahlreichen Ländern der 3. Welt aufgerollt und liquidiert.

Telepolis: Die Kuh zum Melken und zum Schlachten

. Trackbacken

Die Top-Empfänger der EU-Agrarprämien

19. Januar 2006 von Ralph

Warum verschweigen EU-Länder wie Deutschland und somit die Landwirtschaftsministerien der Länder und des Bundes sowie auch der Deutsche Bauernverband und die Ernährungswirtschaft die Summen, die ihnen die EU als Agrarsubventionen zuschiebt. Weil keiner wissen soll, wer wirklich profitiert?

Ist es da noch verwunderlich, wenn z.B. in den Niederlanden der Weltkonzern NestlĂ© zu den Top-Empfängern von EU-Agrarbeihilfen zählt!? Oder die BASF in Belgien absahnt!? Und die belgische Bank „CrĂ©dit Agricole“ genauso zu den dicksten Subventionsempfängern gehört wie der US-Tabakriese Philip Morris!?

Da staunt der Laie und die schwächeren Länder der Welt und ihre Bauern leiden beträchtlich, haben vielerorten erst gar keine Chance, ihre Agrarwirtschaft auszubauen.

Denn die EU-Agrarsubventionen befördern nicht nur das Bauernsterben in Europa. Sie vernichten mit essbaren Billigwaren die Existenz hunderttausender Landwirte auf der ganzen Welt. Seit 1999 wurde der Agrarexport aus Deutschland um 50 Prozent auf 36 Milliarden Euro gesteigert, allein von 2003 bis 2005 um über 10 Prozent. Mit deutschem und europäischem Hühnerfleisch, mit Schweinen, Gemüse, Milch, Zucker oder Speiseöl zu subventionsgestützten Dumpingpreisen werden die Agrarmärkte in zahlreichen Ländern der 3. Welt aufgerollt und liquidiert.

Telepolis: Die Kuh zum Melken und zum Schlachten

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Killer-Coke Boykott

19. Januar 2006 von Ralph

Charming Quark berichtet ausführlich über die Ausbeutung, Umweltzerstörung, Diskriminierung und groben Menschenrechtsverletzungen des Coca-Cola Konzerns und die aktuellen Boykotte in den USA und Italien. Liisa macht in ihrem Artikel auch darauf aufmerksam, dass Coca-Cola einer der Hauptsponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft ist und nach Angaben des Managements plane, „die Fan-Marke Nummer eins der WM“ zu werden. Der Beitrag enthält zahlreiche Links zu weiteren Informationen.

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Wie entsteht der Bierbauch?

19. Januar 2006 von Ralph

Als Freund des Bieres bin ich nicht wirklich betroffen von einem Bierbauch – naja, ein Ansatz halt, in meinem Alter ist der erlaubt -, aber interessant fand ich schon, dass er nicht durch Alkohol und Kalorien entsteht (wobei ich es mir nicht so einfach machen würde wie die Öffentlichkeitsarbeiter der Deutschen Brauwirtschaft). Vielmehr wächst er durch die vermehrte Zufuhr weiblicher Hormone, die im Hopfen und in der Hefe enthalten sind. In der Hefe ist zum Beispiel das Östrogen 17-ß-Östradol zu finden, das sonst nur in weiblichen Eierstöcken gebildet wird. Somit läßt sich auch manch männlicher Bierbusen erklären. Quelle: Prost Mahlzeit! – Krank durch gesunde Ernährung.

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EON Ruhrgas und die Vergnügungsreisen

19. Januar 2006 von Ralph

Echte Lobbyarbeit von Konzernen fängt auf lokaler Ebene an, das zeigt der Fall EON Ruhrgas, der Privatreisen für etwa 100 Stadträten bezahlt haben soll. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt bereits seit Mitte 2005. Natürlich gibt es keinerlei Bezug dieses Falls zu den Knebelverträgen mit 25 Jahren Laufzeit sowie den hohen Gaspreisen.

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EON Ruhrgas und die Vergnügungsreisen

19. Januar 2006 von Ralph

Echte Lobbyarbeit von Konzernen fängt auf lokaler Ebene an, das zeigt der Fall EON Ruhrgas, der Privatreisen für etwa 100 Stadträten bezahlt haben soll. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt bereits seit Mitte 2005. Natürlich gibt es keinerlei Bezug dieses Falls zu den Knebelverträgen mit 25 Jahren Laufzeit sowie den hohen Gaspreisen.

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Die Ware Frau

18. Januar 2006 von Ralph

Soeben habe ich ein bemerkenswertes Interview mit dem „Zeit“-Herausgeber Michael Naumann im Tagesspiegel gelesen:
„Der Pessimist bin ich“

Bei uns springen nackte Frauen für Sonnencremes rum. Die Enträtselung und Entwürdigung von Frauen durch Reklame macht immer neue Fortschritte. Wenn ich das ergänze mit einer der Haupteinnahmequellen der „Bild“, mit Zuhältereien in den so genannten Kontaktanzeigen, die dem Verlag jedes Jahr Millionen bringen – also, ich stehe fassungslos davor.

Danke, Herr Naumann, für den Respekt, den ich aus diesen Worten lesen konnte. Er ist gegenseitig.

Jemand hier, der diese Auffassung für prüde hält? Nun, dann führe man sich doch bitte mal kurz vor Augen, was die, von Herrn Naumann als „frauenverachtende Unterstützung von Zwangsprostitution“ erkannte, Frauen-Vermarktung in unserer ach so „zivilisierten Welt“ für Auswirkungen hat:

Die Ursache dafür ist meiner Ansicht nach ein Frauenbild, was hier durch Medien und Marketing, Tag für Tag neu erschaffen wird – ein Frauenbild, in dem die Frau kein Mensch ist sondern eine Ware. Auch das ist Konsum.

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Ein ganzer Wald für meinen Arsch

18. Januar 2006 von Ralph

Die Folgen unbewussten Konsumierens – um sich was zu gönnen, und sei es vierlagiges Toilettenpapier mit Sanftgarantie, Kuschelfaktor und selbstredend aus hochwertigem Papier -, zeigen sich schlagartig an einer WWF-Studie, die resümierte, dass jährlich 25 Millionen Bäume für den EU-Hygienepapiermarkt gefällt würden. Auf word2go steht dazu:

… zum Zweiten ist und bleibt Recyclingpapier umweltfreundlicher als Papier aus Primärfasern. Da können die Rumpelstilzchen der Papierindustrie behaupten, was sie wollen: eine Tonne Recyclingpapier spart 1,8 Tonnen Holz, 70% Energie, 85% Wasser und reduziert die Gewässerbelastung um sage und schreibe 94,5%. Das ist die Faktenlage.

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Ein ganzer Wald für meinen Arsch

18. Januar 2006 von Ralph

Die Folgen unbewussten Konsumierens – um sich was zu gönnen, und sei es vierlagiges Toilettenpapier mit Sanftgarantie, Kuschelfaktor und selbstredend aus hochwertigem Papier -, zeigen sich schlagartig an einer WWF-Studie, die resümierte, dass jährlich 25 Millionen Bäume für den EU-Hygienepapiermarkt gefällt würden. Auf word2go steht dazu:

… zum Zweiten ist und bleibt Recyclingpapier umweltfreundlicher als Papier aus Primärfasern. Da können die Rumpelstilzchen der Papierindustrie behaupten, was sie wollen: eine Tonne Recyclingpapier spart 1,8 Tonnen Holz, 70% Energie, 85% Wasser und reduziert die Gewässerbelastung um sage und schreibe 94,5%. Das ist die Faktenlage.

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Feinstaub: Reden ist Silber und Aussitzen Gold

18. Januar 2006 von Ralph

Neben Acrylamit war in den letzten 2 Jahren wohl auch Feinstaub ein beliebter Aufmacher zur Verbreitung der Beunruhigung von gesundheitsbewussten Bürgern, derweil die deutsche Politik weiterhin auf die Maxime Reden ist Silber und Aussitzen Gold setzt und zum Beispiel die steuerliche Förderung von Dieselrußfiltern auf die lange Bank schiebt. Aber was wäre gewonnen mit dieser Förderung und der Fixierung auf den Verkehr? Die Hauptverschmutzer wie LKWs und industrielle Anlagen würden kaum weniger Feinstaub in die Luft blasen. Taz: 2006 wird wieder ein staubiges Jahr. Passend zum Thema auch: Umweltschutz-News: Mehr Feinstaub in Taxis als auf dem Bürgersteig

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Duftmarketing im Supermarkt

18. Januar 2006 von Ralph

Wie bedauernswert ist es für die Konsumindustrie, dass man Konsumenten noch nicht fernsteuern kann. So muss sie auf beschränkte Mittel wie unterschwellige Beeinflussung durch Duft zurückgreifen, Duft, der kaum wahrnehmbar in Supermärkten und Ausstellungen, auf Cola-Automaten und in Eiscremeregalen verteilt wird. Ökonews: Duftmarketing soll Verkaufszahlen in die Höhe treiben

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Antibiotika in pflanzlicher Nahrung

18. Januar 2006 von Ralph

Dass sich die industriellen Erzeuger von Nahrungsmitteln wenig um die Gesundheit des Konsumenten scheren, belegt ein weiteres Beispiel aus der Rubrik: Schneller und billiger auf Kosten der Umwelt und Nahrungsqualität produzieren. taz: Antibiotika jetzt auch in Salat und Weizen.

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Der Esskultur auf der Spur

17. Januar 2006 von Ralph

Eine informative Site namens esskultur.net hat Michael Kindt aufgebaut. Zahlreiche Artikeln und ein Glossar helfen, um dem vielfältigen Thema auf die Spur zu kommen. Eine gute Idee ist auch die anklickbare Zeitleiste Esskultur.

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Stadtwerke contra RWE und E.ON

17. Januar 2006 von Ralph

Diverse kommunale Energieversorger in NRW entdecken Handlungspielräume gegenüber den Energiekonzernen, so die taz: Städte: Gas, Wasser, Freiheit. Der Vorteil für den Kunden klingt wie Musik in den Ohren: „Der Preis ließe sich zehn Prozent senken“. Siehe auch FTD: Stadtwerke scheren im Gasstreit aus

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Ruckzuck gepurzelt in die Biopiraterie?

17. Januar 2006 von Ralph

Schade, dass es den aktuellen Kaperbrief – Zeitung gegen Biopiraterie nur als PDF (1,3 MB) gibt (sowieso eine Unsitte, da sie oft sehr schlecht lesbar sind). Ich hätte gerne die Artikel Gentechnik stoppen – Widerstand leisten und Rapunzel auf der Schatzinsel der Biopiraten direkt verlinkt. Der erstgenannte Artikel stellt Initiativen gegen erfolgreiche Lobby-Politik der Industrie vor, der letztgenannte verweist auf Querelen um den Markennamen Rapadura der Naturkostfirma Rapunzel. Ein Begriff, der in Brasilien ein gängiger Begriff für Rohrzucker ist, den die Firma aber für sich beansprucht.

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