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Konsum, Alltag und Globalisierung

Beiträge zum Thema Ernährung

Patent für Gentechnik-Kaffee

6.04.06 um 00:04 von Ralph

Kaffee der Zukunft oder Nestl, Nescaf, Gentechnik-Kaffee. Ein Kaffee-Patent mit der Nummer EP1436402, registriert beim Europäischen Patentamt.

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Landliebe mit Gentechnik

5.04.06 um 14:49 von Ralph

Im November versicherte der zum Campina-Konzern gehörende Hersteller noch, seine Vertragsbauern würden keinen Gen-Mais verfüttern. Das war wohl eher marketingorientiertes Wunschdenken als die Wahrheit wie nunmehr amtlich ist:

Landliebe täuscht Verbraucher

Also doch! Entgegen anders lautender Beteuerungen füttern Vertragsbauern von Campina/Landliebe ihre Milchkühe mit Gen-Mais. Das ist das Ergebnis von Futtermittelproben, die Greenpeace heute morgen bei einem Campina-Milchlieferanten in Neutrebbin/Brandenburg genommen und analysiert hat.

Landliebe täuscht Verbraucher

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Nutze die Bier-Vielfalt ;-)

31.03.06 um 14:58 von Ralph

Dass der hohe Hopfengehalt mancher Biere (vor allem des Pilsener) nicht gerade zur Verminderung der Bierbauchseuche beitragen soll, darüber hatte ich bereits in einem Beitrag berichtet – es gibt aber auch gegenteilige Ansichten, die das Bier vollends freisprechen. Wie dem auch sei, als unverbesserlicher Bierliebhaber wollte ich mich einmal nach Alternativen unter den Biersorten umschauen und als Informationsquelle diente mir die informative Website Bier und Wir.

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Mutationszüchtung in Atomkraftwerken

30.03.06 um 16:51 von Ralph

Lesenswertes Interview mit Udo Pollmer, der in der Jungle World behauptet, dass trotz der ganzen Skandale die Qualität unsere Nahrung besser geworden sei und der die Gentechnik nicht verteufeln mag. »Essen macht nicht gesund, Essen macht satt« – via Genosse Tabu

. Trackbacken . Thema: Ernährung,Umweltschutz

Mutationszüchtung in Atomkraftwerken

30.03.06 um 16:51 von Ralph

Lesenswertes Interview mit Udo Pollmer, der in der Jungle World behauptet, dass trotz der ganzen Skandale die Qualität unsere Nahrung besser geworden sei und der die Gentechnik nicht verteufeln mag. Essen macht nicht gesund, Essen macht satt – via Genosse Tabu

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Glosse: Magenschmerzen mit Ökotest

17.03.06 um 13:30 von Ralph

Es hätte so prima sein können. Ich hätte immer nur Produkte mit Ökotest-Siegel gekauft und hätte mir ein schönes Sicherheitsgefühl einreden können. Aber nun ist meine schöne neue Ökotest-Welt zusammengebrochen. Nicht nur der Patzer mit den drei Neurodermitis-Cremes für Kinder, die unter Krebsverdacht stehen, haben mich auf den Boden der häßlichen Tatsachen zurückgeholt. Auch der aktuelle Test von Lebensmitteln von Aldi, Lidl, Penny und Plus nahmen mir alle Illusionen einer Konsumwelt auf sehr gut, die mir mein Leib- und Magenmagazin allmonatlich präsentierte! Da bekam unter anderem eine Billig-Mortadella von Lidl ein sehr gut verpasst, weil „bedenkliche Inhaltsstoffe“, „erhöhte Keimbelastung“ und „sonstige Qualitätsfehler“ fehlten. Wie das Fleisch entstanden ist und welche Lebensmittelzusätze es enthält? Keine Ahnung! Das spielt einfach keine Rolle bei den Damen und Herren in den Ökotestetagen! Aber Hauptsache ist, dass sich nun die leidenschaftlichen Billigfresser auch die Mortadella mit gutem Gewissen aufs Pappbrot klatschen können, selbstverständlich auf das Roggenbrot vom Discounter mit der Note sehr gut!

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Ernährung,Konsumkritik

Glosse: Magenschmerzen mit Ökotest

17.03.06 um 13:30 von Ralph

Es hätte so prima sein können. Ich hätte immer nur Produkte mit Ökotest-Siegel gekauft und hätte mir ein schönes Sicherheitsgefühl einreden können. Aber nun ist meine schöne neue Ökotest-Welt zusammengebrochen. Nicht nur der Patzer mit den drei Neurodermitis-Cremes für Kinder, die unter Krebsverdacht stehen, haben mich auf den Boden der häßlichen Tatsachen zurückgeholt. Auch der aktuelle Test von Lebensmitteln von Aldi, Lidl, Penny und Plus nahmen mir alle Illusionen einer Konsumwelt auf sehr gut, die mir mein Leib- und Magenmagazin allmonatlich präsentierte! Da bekam unter anderem eine Billig-Mortadella von Lidl ein sehr gut verpasst, weil „bedenkliche Inhaltsstoffe“, „erhöhte Keimbelastung“ und „sonstige Qualitätsfehler“ fehlten. Wie das Fleisch entstanden ist und welche Lebensmittelzusätze es enthält? Keine Ahnung! Das spielt einfach keine Rolle bei den Damen und Herren in den Ökotestetagen! Aber Hauptsache ist, dass sich nun die leidenschaftlichen Billigfresser auch die Mortadella mit gutem Gewissen aufs Pappbrot klatschen können, selbstverständlich auf das Roggenbrot vom Discounter mit der Note sehr gut!

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Guten Durst mit Benzol

15.03.06 um 18:16 von Ralph

Benzol ist extrem giftig und es gibt keine Menge, die als unbedenklich gelten kann. Benzol führt nachgewiesen zu Leukämie und ist in höheren Konzentrationen in unserer verkehrsverseuchten Luft zu finden. Zwar gibt es Ersatzstoffe, doch die Industrie weigere sich, Benzol in Benzin durch weniger gefährliche Stoffe zu ersetzen.

Aktuell wurde Benzol nun von der Abteilung für Lebensmittelsicherheit im Bundesverbraucherministerium in Erfrischungsgetränken nachgewiesen. Die Analyse stützt sich auf 64 Getränke, in 31 Marken wurde Benzol gefunden. Die Untersuchung ist noch nicht offiziell freigegeben. Benzol entstehe in der Reaktion zwischen dem Konservierungsstoff Benzoesäure und Vitamin C.
taz: Eine ungesunde Verbindung.

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TU München bringt die Gen-Kartoffel

14.03.06 um 23:37 von Ralph

Das Umweltinstitut München bittet um Widerspruch gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Kartoffeln in Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) und Oberviehhausen (Landkreis Deggendorf). Freisetzungen von genmanipulierten Kartoffeln geplant

. Trackbacken . Thema: Ernährung

TU München bringt die Gen-Kartoffel

14.03.06 um 23:37 von Ralph

Das Umweltinstitut München bittet um Widerspruch gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten Kartoffeln in Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) und Oberviehhausen (Landkreis Deggendorf). Freisetzungen von genmanipulierten Kartoffeln geplant

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Erstaunliches Cholesterin

1.03.06 um 18:44 von Ralph

Da heute in einem Kommentar unter dem Betrag Keine Angst vor Cholesterin behauptet wurde, dass „tierisches Cholesterin“ schädlich sei, habe ich noch einmal nach einem Beleg recherchiert, der das als ein weiteres Vorurteil widerlegt. Dabei habe ich den hervorragenden Artikel Cholesterin: die Wissenschaft vergiftet von Ulrike Gonder gefunden, der den Wissensstand, soweit ich das beurteilen kann, zusammenfasst. Auf jeden Fall klingt vieles plausibel und manches hat mich erstaunt. Ausnahmsweise erteile ich hiermit einen Lesebefehl!

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Ernährung,Faszination Natur,Gesundheit

Darjeeling – Wunderpflanze oder Geldmaschine

1.03.06 um 09:47 von Ralph

Wenn man gestresst von der Arbeit, sich durch den Feinstaub der Großstadt oder bei uns gerade durch den Schneesturm nach Hause geplagt hat, sich zur Entspannung einen Grünteebeutel in eine Tasse lauwarmen Wasser taucht und denkt man tut sich was Gutes – der irrt!

Bei den Preisen die auf internationalen Teebörsen für Darjeeling bezahlt werden, wundert es nicht das vier mal soviel davon verkauft wird als eigentlich angepflanzt wurde, so das „Tea Board of India“. Was man so an grünen Tee in Form von Teebeutel, zum Teil auch sehr teuer kaufen kann, ist meistens Abfall und im besten Fall noch ein Verschnitt von grünem Tee bzw. Darjeeling. Darjeelingtee wird seit jeher in vielen Teilen Asiens als gesundes und wohltunendes Heißgetränk geschätzt. Die medizinische Wirkung von Grüntee reicht von Wundererzählungen bis hin zu jahrelangen dokumentierten Untersuchungen.

1985 hat der Ökonom Günter Faltin die Teekampagne, mit dem Ziel unbelasteten Darjeeling zu fairen Preisen zu importieren, ins Leben gerufen. Das Erfolgsprinzip der Teekampagne ist die Einfachheit. Direkt vom Teebauer zum Endkunden, Großpackungen anstatt teure Kleineinheiten, nur eine Teesorte, kein Marketing, Geschäfte oder Zwischenhändler, so lässt sich ein fairer Handel zwischen Erzeuger und Konsument herstellen und der Erfolg gibt ihnen recht. Die Teekampagne ist der größte Importeur von reinem grünen Darjeeling geworden. Jedes Jahr handelt die Teekampagne mit über 300 Tonnen der erlesenen Teeblätter aus dem Himalaya.

Normalerweise brauchen so Menschen wie ich (Computerfreaks) das Koffein aus Kaffeebohnen zum überleben, wie normale Menschen die Luft zu atmen. Aber meine chronischen Halsschmerzen ließen mich dann vor Jahren nach einer Alternative suchen. Ein Bericht über Grüntee trinkende, immer gesunde japanische Kernkraftwerkstechniker (nein, nicht Homer Simpson) haben mich dann auf die Idee mit dem Teetrinken gebracht. Durch Martin bin ich dann damals auf die Teekampagne aufmerksam gemacht worden und zwei Jahre tägliches trinken von ein paar Tassen Darjeeling ließen dann meinen Halsschmerzen endlich verschwinden.

Noch heute genieße ich hin und wieder eine Tasse des leicht bitteren Darjeelingtees, mit dem guten Gewissen das es doch noch gesunde und bezahlbare Lebensmittel zu konsumieren gibt, ohne das man irgendwo auf dem Dach der Welt einen armen Teebauer über den Tisch ziehen musste.

10 Kommentare . Trackbacken . Thema: Ernährung

Früchte-Fragen

26.02.06 um 14:43 von Ralph

Heute mal etwas für die Frucht- und Früchtchen-Liebhaber unter uns. Frau mutant warf ein Früchtestöckchen und ich antworte geschwind.

(Ananas) Magst du Früchte?
Ja. Zwar nicht oft, aber wenn, dann hmmmm!

(Banane) Ziehst du Obst oder Gemüse vor?
Kommt auf den Appetit an. Da kann bestes Obst liegen, ich rühre es nicht an, aber ne triviale Schlangengurke kann mich locker locken.

(Cherimoya) Hast du ein bestimmtes Früchteritual?
Nein, ausser geniessen, wenn ich nicht grad gierig schlinge. ;-)

(Dattel) Welches war die letzte Frucht, die du neu ausprobiert hast?
Oha, ich glaube, ich habe letztens die Banane wiederentdeckt.

(Erdbeerli) Welche Frucht hat dich enttäuscht?
Mango. Können meine Geschmacksnerven nichts mit anfangen.

(Feige) Ein persönliches Fruchterlebnis:
Die Äpfel eines Garten-Apfelbaums vor 2 Jahren.

(Granatapfel) Dein persönlicher Früchtehorror:
Mehlige nach nichts schmeckende Äpfel und angedötschte Matschbananen. Obwohl, wenn ich Hunger hätte, würde ich nix kennen. ;-)

(Himbeere) Dein persönlicher Früchtefavorit:
Kernige saftige Äpfel mit echter süss-saurer Note.

I-Fruchtmangel, also (Johannisbeere) Eine Frucht, zu der du deine Meinung seit früher geändert hast:
Früher war ich Kiwi-Fan, heute interessiert mich diese Frucht nicht die Bohne.

(Kapstachelbeere) Dein liebstes Rezept mit einer Frucht (oder mehreren Obstsorten):
Erdbeeren vom Feld hier Herten mit gutem Vaniliejoghurt. Lecker! Da fällt mir ein, früher gerne auch selbstgemachten Quark mit sauren Kirschen. Wäre mal was für den kommenden Sommer.

(Litschi)Wer wird das nächste Früchtchen? (oder: an wen reichst du das Stöckchen weiter?)
Wer Lust hat, mache mit, auf, auf ;-) Verena?

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Früchte-Fragen

26.02.06 um 14:43 von Ralph

Heute mal etwas für die Frucht- und Früchtchen-Liebhaber unter uns. Frau mutant warf ein Früchtestöckchen und ich antworte geschwind.

(Ananas) Magst du Früchte?
Ja. Zwar nicht oft, aber wenn, dann hmmmm!

(Banane) Ziehst du Obst oder Gemüse vor?
Kommt auf den Appetit an. Da kann bestes Obst liegen, ich rühre es nicht an, aber ne triviale Schlangengurke kann mich locker locken.

(Cherimoya) Hast du ein bestimmtes Früchteritual?
Nein, ausser geniessen, wenn ich nicht grad gierig schlinge. ;-)

(Dattel) Welches war die letzte Frucht, die du neu ausprobiert hast?
Oha, ich glaube, ich habe letztens die Banane wiederentdeckt.

(Erdbeerli) Welche Frucht hat dich enttäuscht?
Mango. Können meine Geschmacksnerven nichts mit anfangen.

(Feige) Ein persönliches Fruchterlebnis:
Die Äpfel eines Garten-Apfelbaums vor 2 Jahren.

(Granatapfel) Dein persönlicher Früchtehorror:
Mehlige nach nichts schmeckende Äpfel und angedötschte Matschbananen. Obwohl, wenn ich Hunger hätte, würde ich nix kennen. ;-)

(Himbeere) Dein persönlicher Früchtefavorit:
Kernige saftige Äpfel mit echter süss-saurer Note.

I-Fruchtmangel, also (Johannisbeere) Eine Frucht, zu der du deine Meinung seit früher geändert hast:
Früher war ich Kiwi-Fan, heute interessiert mich diese Frucht nicht die Bohne.

(Kapstachelbeere) Dein liebstes Rezept mit einer Frucht (oder mehreren Obstsorten):
Erdbeeren vom Feld hier Herten mit gutem Vaniliejoghurt. Lecker! Da fällt mir ein, früher gerne auch selbstgemachten Quark mit sauren Kirschen. Wäre mal was für den kommenden Sommer.

(Litschi)Wer wird das nächste Früchtchen? (oder: an wen reichst du das Stöckchen weiter?)
Wer Lust hat, mache mit, auf, auf ;-) Verena?

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ITX-Gift im Saft – Ein Ende in Sicht?

25.02.06 um 17:27 von Ralph

Auch wenn es die verantwortlichen Politiker kaum interessiert, die Deutsche Umwelthilfe fahndet weiter nach der ITX-Chemikalie in Säften (ich berichtete): Im taz-Artikel Ein bisschen Gift darf sein steht dazu:

Nach neuen Analysen der DUH enthalten auch Fruchtsäfte, die häufig von Kindern konsumiert werden, die Chemikalie. In den 0,2-Liter-Kartons des „Multi Vitamin Saft hohes C“ von Eckes-Granini wurden 405 Mikrogramm ITX pro Kilogramm festgestellt – achtmal so viel wie der vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlene Grenzwert. Er liegt bei 50 Mikrogramm.

Positiv auf ITX getestet wurden auch „Frucht sei Dank Apfel-Sanddorn-Fruchtsaftgetränk“ (275 Mikrogramm ITX), „Christinen Vitazell Orangen-Karotten-Zitronen-Vitamingetränk“ (266 Mikrogramm) sowie „Rio Grande Premium Orangensaft“ von Edeka (139 Mikrogramm).

Die Verpackungs-Industrie reagierte bereits, möchte aber noch gerne ihre Lagerbestände loswerden.

. Trackbacken . Thema: Ernährung,Verbraucherschutz

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