Konsum, Alltag und Globalisierung
20.02.06 um 18:40 von Ralph
Ich bin ganz offen, deshalb meine Frage an die geschätzten Leser. Gibt es eine Tages- oder Wochenzeitung, die der taz beim Ressort Umwelt das Wasser reichen könnte? Die taz berichtet fast jeden Tag über Umweltthemen und bei aktuellen Anläßen bringt sie kritische und informative Artikelserien. Die Redakteure beobachten wohl sehr genau die Pressemitteilungen der ganzen NGOs im Umweltbereich.
. Trackbacken . Thema: Umweltschutz
19.02.06 um 21:06 von Ralph
Gero Lücking vom Hamburger Stromanbieter Lichtblick über die Macht der Stromkonzerne und ungerechtfertigte Strompreiserhöhungen: „Strompreise werden weiter steigen“. Mir fällt spontan dazu ein: Hohe Preise sind wohl der beste Anreiz für mehr Umweltschutz, siehe den etwas gesteigerten Verzicht auf das Autofahren.
. Trackbacken . Thema: Energie,Umweltschutz
13.02.06 um 23:54 von Ralph
Der langjährige UN-Mitarbeiter Jean Ziegler findet in seinem Buch Das Imperium der Schande. Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung harte Worte gegen die transnationalen Konzerne. Der Rezensent in der jW ist davon recht angetan: Neue Feudalsysteme. Differenzierter wird das Buch dagegen auf den NachDenkSeiten besprochen mit konkreten Beispielen aus der Mongolei, Brasilien und Äthiopien.
3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Buch und Film,Globalisierung,Umweltschutz
13.02.06 um 23:54 von Ralph
Der langjährige UN-Mitarbeiter Jean Ziegler findet in seinem Buch Das Imperium der Schande. Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung harte Worte gegen die transnationalen Konzerne. Der Rezensent in der jW ist davon recht angetan: Neue Feudalsysteme. Differenzierter wird das Buch dagegen auf den NachDenkSeiten besprochen mit konkreten Beispielen aus der Mongolei, Brasilien und Äthiopien.
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12.02.06 um 18:37 von Ralph
Gerhard Dilger und Nick Reimer berichten in ihrem Report 15 Meter unter normal über die verheerendste Dürre im Amazonasbecken seit 1963. Durch Abholzung, Soja-Anbau und Ölförderung sind große Teile von Regenwald zerstört worden, was wiederrum die Wasserspeicherung vermindert, die für den Fluss Amazonas immens wichtig ist.
Man mag es kaum glauben: Einem der größten Süßwasserspeicher der Welt geht das Wasser aus. Seen sind zu Tümpeln geschrumpft, einst lebendige Seitenarme sind nur noch stinkend faulige Lachen, in denen Tonnen verwesender Fischkadaver treiben.
Für Bewohner der Bundesstaaten Pará und Amazonas hatte das schlimme Folgen. Sie mussten von der Armee mit Wasser, Essenspaketen und Medikamenten versorgt werden. Eine Region mit über 90.000 Einwohnern war im November 2005 zum Notstandsgebiet erklärt worden. Die Autoren lassen in der Folge verschiedene Stimmen über die Ursachen der Katastrophe zu Wort kommen. Ihnen ist ein vorbildlicher Report gelungen, der bereits im November 2005 in der taz erschien. Die Zerstörung der riesigen Amazonasregion geht wohl indess munter weiter.
. Trackbacken . Thema: Globalisierung,Umweltschutz
12.02.06 um 18:37 von Ralph
Gerhard Dilger und Nick Reimer berichten in ihrem Report 15 Meter unter normal über die verheerendste Dürre im Amazonasbecken seit 1963. Durch Abholzung, Soja-Anbau und Ölförderung sind große Teile von Regenwald zerstört worden, was wiederrum die Wasserspeicherung vermindert, die für den Fluss Amazonas immens wichtig ist.
Man mag es kaum glauben: Einem der größten Süßwasserspeicher der Welt geht das Wasser aus. Seen sind zu Tümpeln geschrumpft, einst lebendige Seitenarme sind nur noch stinkend faulige Lachen, in denen Tonnen verwesender Fischkadaver treiben.
Für Bewohner der Bundesstaaten Pará und Amazonas hatte das schlimme Folgen. Sie mussten von der Armee mit Wasser, Essenspaketen und Medikamenten versorgt werden. Eine Region mit über 90.000 Einwohnern war im November 2005 zum Notstandsgebiet erklärt worden. Die Autoren lassen in der Folge verschiedene Stimmen über die Ursachen der Katastrophe zu Wort kommen. Ihnen ist ein vorbildlicher Report gelungen, der bereits im November 2005 in der taz erschien. Die Zerstörung der riesigen Amazonasregion geht wohl indess munter weiter.
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11.02.06 um 22:39 von Ralph
TV-Tipp, Sonntag, den 12.2., um 13.15 in ZDF.umwelt: Dicke Luft in Städten.
. Trackbacken . Thema: Gesundheit,Umweltschutz
10.02.06 um 14:48 von Ralph
Bei sp0n gibt es einen Bericht ueber die Mall of America, das groesste Shopping Center der USA, mit eigener Polizeiwache, Universitaet und Freizeitpark.
Als bekennende Kauffreudige sollten mir da eigentlich die Augen leuchten, aber sie traenen eher.
Vor einigen Jahren begaben wir uns mal aus Gruenden in das damals neueroeffnete CentrO.
Obwohl es Sonntag war und die Geschaefte geschlossen hatten (wir wollten nur was essen), bekam ich binnen kurzen Beklemmungen und glasige Augen.
Einkaufen kann ein wunderbar kontemplativer Zeitvertreib sein, aber ein Einkaufsparadies ist fuer mich dann doch eher ein Wochenmarkt im Fruehjahr, wenn es wieder frische Waren gibt, man hier und da probieren kann und mit den Haendlern plauschen.
Da gibt es immer was zu entdecken und wenn man dann zu Hause ankommt, wird gekocht, was da Zeug haelt.
2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Umweltschutz
9.02.06 um 13:24 von Ralph
Schweden hat die Zeichen der Zeit erkannt und macht daraus auch gleich wieder praktische Politik: Schweden will weg vom Erdöl: Umstellung bis 2021
. Trackbacken . Thema: Energie,Umweltschutz
9.02.06 um 13:24 von Ralph
Schweden hat die Zeichen der Zeit erkannt und macht daraus auch gleich wieder praktische Politik: Schweden will weg vom Erdöl: Umstellung bis 2021
1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Energie,Umweltschutz
8.02.06 um 14:53 von Ralph
Forscher der Umweltschutzorganisation Conservation International und des Indonesischen Instituts der Wissenschaften haben in Neuguinea einen unberührten tropischen Regenwald entdeckt. Auf 3.000 Quadratkilometer großem Gebiet (ca. Größe von Luxemburg) sind längst ausgestorbene und neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Beeindruckend ist auch ein Rhododendron mit Blüten von fast fünfzehn Zentimetern. Doch die Bedrohung des Gebiets durch massiven und illegalen Raubbau besteht bereits jetzt. Jährlich werden in Indonesien zwei Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt – 70 Prozent davon illegal. taz: Paradiesvögel in den Foja-Bergen
. Trackbacken . Thema: Faszination Natur,Umweltschutz
8.02.06 um 14:53 von Ralph
Forscher der Umweltschutzorganisation Conservation International und des Indonesischen Instituts der Wissenschaften haben in Neuguinea einen unberührten tropischen Regenwald entdeckt. Auf 3.000 Quadratkilometer großem Gebiet (ca. Größe von Luxemburg) sind längst ausgestorbene und neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt worden. Beeindruckend ist auch ein Rhododendron mit Blüten von fast fünfzehn Zentimetern. Doch die Bedrohung des Gebiets durch massiven und illegalen Raubbau besteht bereits jetzt. Jährlich werden in Indonesien zwei Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt – 70 Prozent davon illegal. taz: Paradiesvögel in den Foja-Bergen
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7.02.06 um 00:21 von Ralph
Bundesumweltminister Gabriel, der noch als niedersächsischer Ministerpräsident einen Castortransport zu verhindern wusste, ist nun voll und ganz auf Castor eingestellt: Noch 48 Castoren nach Gorleben. Auch diesmal werden sich die Bürgerinitiativen und Menschen der Region wieder sehr widerständig zeigen.
. Trackbacken . Thema: Energie,Umweltschutz
6.02.06 um 16:08 von Ralph
Die Kundschaft war konsterniert, als sie unversehens an der neuen Mautstelle der Luftbezugsgrenze stand. Nur wenige zahlten den Preis für den Übergang in eine höhere Luftstufe, die meisten zogen resigniert oder kopfschüttelnd wieder ab. Dieser Blick auf das Geschehen an der neuen Luftmautstelle Ruhrberger Tal zeigt exemplarisch, dass es unter den Bürgern noch Akzeptanzprobleme gibt, obwohl die Luftprivatisierung bereits in das 3. Jahr geht. Für Unmut sorgte mit Beginn des neuen Jahres vor allem die Luftqualitätsrichtlinie, die für mehr Gerechtigkeit auf dem Luftmarkt sorgen wird. Luft vom Lande wurde im Vergleich zur Stadtluft um 23 Prozent teurer, Stadtluft dagegen günstiger. Das Qualitätsprinzip sorgt für eine Einteilung in insgesamt 5 Stufen der Luftqualität. Die 5. Stufe ist die niedrigste. Sie wird aufgrund der hohen Folgekosten durch Gesundheitsschäden vom Staat subventioniert. Das hält die Preise des 12-Stunden-Atmensatzes auf ein sozialverträgliches Niveau. Die Zeit der Atmungsnot von Hartz IV-Empfänger und aller sozial Schwachen gehört damit der Vergangenheit an. Allerdings hatte die Luftqualitätsrichtlinie eine unerwartete hohe Bevölkerungswanderung vom Land zur Stadt zur Folge. Der Pressesprecher der Sauerstuff & Friends AG dazu: „Zeitweise war die Nachfrage immens groß, aber wir hatten mit Exporten aus chinesischen Metropolen für reichlich Reserven gesorgt. Für diese Weitsicht wurden wir an der Börse mit einer beträchtlichen Kurssteigerung belohnt.“
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3.02.06 um 22:24 von Ralph
Für die 1300 Bauern aus NRW, die Ökolandbau betreiben, brechen trotz steigender Nachfrage schlechte Zeiten an. Die EU-Mittel werden gekürzt und die Landesförderung wird zurückgefahren. Auch der drohende großflächige Anbau von Gen-Mais durch Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlininie in deutsches Recht macht den Bauern große Sorgen. taz-NRW: Biobauern auf der Schattenseite
. Trackbacken . Thema: Ernährung,Umweltschutz,Wirtschaftspolitik