Konsumblog.de

Konsum, Alltag und Globalisierung

Beiträge zum Thema Konsumkritik

Unser täglich eBay

20.01.06 um 22:36 von Ralph

Welche Bedeutung eBay für das Kaufen und Verkaufen in Deutschland hat, deutet vielleicht der Fakt an, dass 18.378.000 unterschiedliche Nutzer eBay im November 2005 besuchten, glaube ich den eBay-Fakten in der taz zwei. Interessant ist zudem der Artikel Drei, zwei, eins – keins von Dieter Grönling, der uns etwas über die Story eBay, über das Bieten und Sniper-Software erzählt. Und zum Schluß schreibt er:

eBay besitzt längst so etwas wie das weltweite Monopol auf Online-Auktionen und hat die Mitbewerber weitgehend verdrängt. Die Firma expandiert munter weiter – mit Skype, dem aufgekauften Anbieter für Internet-Telefonie, mit Kijiji, dem Portal für Kleinanzeigen, und mit vielem anderen. Ganz wie die Gebrüder Samwer: Die gründeten nach ihrem eBay-Ausstieg das Unternehmen Jamba und nervten fortan die Welt mit Klingeltönen.

3 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik

Schnäppchenjäger am Kragen

20.01.06 um 13:25 von Ralph

Ein Sachbuch, dass auf meiner Wunschliste steht, heißt König Kunde ruiniert sein Land. Es stellt die Konsumenten als die Feinde des Verbraucherschutzes dar. Wenn der Verlag mir ein Rezensionsexemplar schickt, werde ich es hier lesen und vorstellen.

. Trackbacken . Thema: Buch und Film,Konsumkritik,Verbraucherschutz

Schnäppchenjäger am Kragen

20.01.06 um 13:25 von Ralph

Ein Sachbuch, dass auf meiner Wunschliste steht, heißt König Kunde ruiniert sein Land. Es stellt die Konsumenten als die Feinde des Verbraucherschutzes dar. Wenn der Verlag mir ein Rezensionsexemplar schickt, werde ich es hier lesen und vorstellen.

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Killer-Coke Boykott

19.01.06 um 10:26 von Ralph

Charming Quark berichtet ausführlich über die Ausbeutung, Umweltzerstörung, Diskriminierung und groben Menschenrechtsverletzungen des Coca-Cola Konzerns und die aktuellen Boykotte in den USA und Italien. Liisa macht in ihrem Artikel auch darauf aufmerksam, dass Coca-Cola einer der Hauptsponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft ist und nach Angaben des Managements plane, „die Fan-Marke Nummer eins der WM“ zu werden. Der Beitrag enthält zahlreiche Links zu weiteren Informationen.

2 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Protest & Kampagne

Die Ware Frau

18.01.06 um 21:38 von Ralph

Soeben habe ich ein bemerkenswertes Interview mit dem „Zeit“-Herausgeber Michael Naumann im Tagesspiegel gelesen:
„Der Pessimist bin ich“

Bei uns springen nackte Frauen für Sonnencremes rum. Die Enträtselung und Entwürdigung von Frauen durch Reklame macht immer neue Fortschritte. Wenn ich das ergänze mit einer der Haupteinnahmequellen der „Bild“, mit Zuhältereien in den so genannten Kontaktanzeigen, die dem Verlag jedes Jahr Millionen bringen – also, ich stehe fassungslos davor.

Danke, Herr Naumann, für den Respekt, den ich aus diesen Worten lesen konnte. Er ist gegenseitig.

Jemand hier, der diese Auffassung für prüde hält? Nun, dann führe man sich doch bitte mal kurz vor Augen, was die, von Herrn Naumann als „frauenverachtende Unterstützung von Zwangsprostitution“ erkannte, Frauen-Vermarktung in unserer ach so „zivilisierten Welt“ für Auswirkungen hat:

Die Ursache dafür ist meiner Ansicht nach ein Frauenbild, was hier durch Medien und Marketing, Tag für Tag neu erschaffen wird – ein Frauenbild, in dem die Frau kein Mensch ist sondern eine Ware. Auch das ist Konsum.

14 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Protest & Kampagne

Ein ganzer Wald für meinen Arsch

18.01.06 um 16:23 von Ralph

Die Folgen unbewussten Konsumierens – um sich was zu gönnen, und sei es vierlagiges Toilettenpapier mit Sanftgarantie, Kuschelfaktor und selbstredend aus hochwertigem Papier -, zeigen sich schlagartig an einer WWF-Studie, die resümierte, dass jährlich 25 Millionen Bäume für den EU-Hygienepapiermarkt gefällt würden. Auf word2go steht dazu:

… zum Zweiten ist und bleibt Recyclingpapier umweltfreundlicher als Papier aus Primärfasern. Da können die Rumpelstilzchen der Papierindustrie behaupten, was sie wollen: eine Tonne Recyclingpapier spart 1,8 Tonnen Holz, 70% Energie, 85% Wasser und reduziert die Gewässerbelastung um sage und schreibe 94,5%. Das ist die Faktenlage.

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Ein ganzer Wald für meinen Arsch

18.01.06 um 16:23 von Ralph

Die Folgen unbewussten Konsumierens – um sich was zu gönnen, und sei es vierlagiges Toilettenpapier mit Sanftgarantie, Kuschelfaktor und selbstredend aus hochwertigem Papier -, zeigen sich schlagartig an einer WWF-Studie, die resümierte, dass jährlich 25 Millionen Bäume für den EU-Hygienepapiermarkt gefällt würden. Auf word2go steht dazu:

… zum Zweiten ist und bleibt Recyclingpapier umweltfreundlicher als Papier aus Primärfasern. Da können die Rumpelstilzchen der Papierindustrie behaupten, was sie wollen: eine Tonne Recyclingpapier spart 1,8 Tonnen Holz, 70% Energie, 85% Wasser und reduziert die Gewässerbelastung um sage und schreibe 94,5%. Das ist die Faktenlage.

4 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Umweltschutz

Duftmarketing im Supermarkt

18.01.06 um 13:32 von Ralph

Wie bedauernswert ist es für die Konsumindustrie, dass man Konsumenten noch nicht fernsteuern kann. So muss sie auf beschränkte Mittel wie unterschwellige Beeinflussung durch Duft zurückgreifen, Duft, der kaum wahrnehmbar in Supermärkten und Ausstellungen, auf Cola-Automaten und in Eiscremeregalen verteilt wird. Ökonews: Duftmarketing soll Verkaufszahlen in die Höhe treiben

. Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Verbraucherschutz

Ruckzuck gepurzelt in die Biopiraterie?

17.01.06 um 14:34 von Ralph

Schade, dass es den aktuellen Kaperbrief – Zeitung gegen Biopiraterie nur als PDF (1,3 MB) gibt (sowieso eine Unsitte, da sie oft sehr schlecht lesbar sind). Ich hätte gerne die Artikel Gentechnik stoppen – Widerstand leisten und Rapunzel auf der Schatzinsel der Biopiraten direkt verlinkt. Der erstgenannte Artikel stellt Initiativen gegen erfolgreiche Lobby-Politik der Industrie vor, der letztgenannte verweist auf Querelen um den Markennamen Rapadura der Naturkostfirma Rapunzel. Ein Begriff, der in Brasilien ein gängiger Begriff für Rohrzucker ist, den die Firma aber für sich beansprucht.

7 Kommentare . Trackbacken . Thema: Ernährung,Konsumkritik,Protest & Kampagne

7 Fragen zu Konsum und Umwelt

10.01.06 um 23:55 von Ralph

Heute möchte ich 7 Fragen in die Bloggerrunde werfen, um zu erfahren, was Netizens, die ich schätze, über Umwelt und Konsum denken und welche Erfahrungen ihnen wichtig waren. Die Antworten können im eigenen Weblog oder hier als Kommentar gepostet werden. Selbstverständlich kann jeder Besucher seinen Antworten hier posten.

1. Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?

2. Hat es in den letzten 10 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten verändert haben?

3. Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am stärksten beeindruckt oder empört?

4. Welche Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?

5. Hast Du Erfahrung mit Markenprodukten gemacht, die in der Qualität nachgelassen haben oder wird alles besser, langlebiger, funktioneller?

6. Hast Du Ideen für Politiker und Konsumenten, um das Verhältnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualität zu verbessern.

7. Kennst Du praktische Tipps für umweltbewusstes Konsumieren. Themen könnten hier Essen, Energiesparen, Verzicht u.a. sein.

43 Kommentare . Trackbacken . Thema: Konsumerfahrung,Konsumkritik

Kampagne: Stopp Killer Coke

10.01.06 um 18:48 von Ralph

Spiegel online: Studenten meutern gegen „Killer-Coke“. Gemeint ist hier die Campaign to Stop Killer Coke – via mutant. – Update: Wer mehr über Coca Cola wissen will, lese den Wikipedia-Artikel. Wer die Produkte des aggressiven Konzerns boykottieren möchte, lese Getränkemarken der Coca-Cola GmbH.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Globalisierung,Konsumkritik,Protest & Kampagne

Kampagne: Stopp Killer Coke

10.01.06 um 18:48 von Ralph

Spiegel online: Studenten meutern gegen „Killer-Coke“. Gemeint ist hier die Campaign to Stop Killer Coke – via mutant. – Update: Wer mehr über Coca Cola wissen will, lese den Wikipedia-Artikel. Wer die Produkte des aggressiven Konzerns boykottieren möchte, lese Getränkemarken der Coca-Cola GmbH.

. Trackbacken . Thema: Globalisierung,Konsumkritik,Protest & Kampagne

Mythos Markenbewusstsein?

7.01.06 um 12:50 von Ralph

Silke Schümann weiss im Zusammenhang mit Markenbewusstsein, warum eine Marke so empfindlich ist und Max Zorno stellt fest, dass das Markenbewusstsein schwindet. Ich frage mich: Ist die Formel von Qualität plus Markentreue gleich Marke nur ein Mythos, weil Markenbewusstsein nur ganz vage und keineswegs aus bewusster Markentreue zur Produkt-Entscheidung beiträgt und weil die Markenpräsenz durch Monopolstellung und Penetranz in allen Medien als etwas Dominantes erscheint? Was sind dagegen die harten Fakten der Entscheidung? Wie hoch ist der Preis? Hatte ich negative Erfahrungen mit Markenfirmen? Verwirrt mich die unüberschaubare Vielzahl der Produkte, bin ich dem Billigwahn verfallen? Halte ich No-Name-Produkte hoch wie eine Trophäe (zu Recht, denn nicht selten sind sie hochwertiger als Markenprodukte). Wieviele Erlebnisse hatte ich mit minderer Quailtät von Markenprodukten? Und was mache ich, wenn ich zur zunehmenden Zahl der Erwerbslosen unter Hartz-IV gehören würde? Habe ich Markenbewusstsein dadurch, dass ich zufällig mit Tempo und AEG, Grundig und Melitta aufgewachsen bin und deshalb auf diese Marken eine kurze Zeit geschwört hatte? Hat es überhaupt etwas mit Bewusstsein zu tun, wenn ich eine Automarke bevorzuge, obwohl ich weiss, dass die Konkurrenz aus Japan in der Pannenstatistik weit vorne liegt? Anscheinend ist nicht die Marke in der Krise, sondern der Bürger und sein Verhältnis zu Konsum und Gesellschaft. – via Werbeblogger.

1 Kommentar . Trackbacken . Thema: Konsumkritik,Produktwelt

Konsumblog für Lebensqualität und Umweltschutz

31.12.05 um 23:24 von Ralph

Wir möchten den Begriff Konsum nicht länger in einer Unschuld belassen, die ihn auf Kaufen und Produkte reduziert. Konsum war nie allein das individuelle Befriedigen von mehr oder weniger notwendigen Bedürfnissen. Konsum ist ein durch und durch politischer Begriff. Konsumblog.de will Konsum differenzieren. Weder geht es um die Förderung von Kaufrausch als das eine Extrem, noch um die Behauptung eines Konsumterrors als das andere. Weder geht um die Förderung von Endzeitstimmung, noch möchten wir Sie um Ihre gute Laune bringen. Im Gegenteil: Da wir das Positive in Form von zahlreichen Alternativen bewusst aufgreifen, helfen wir dabei, die Lebensqualität zu verbessern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen zu schonen. Konsumblog.de erinnert somit ohne Zeigefinger an die Verantwortung jedes einzelnen Bürgers und widerspricht einer Haltung, die Konzernen und Politikern alle Schuld zuweist und das eigene Handeln ausblendet.

Konsum und Umwelt ein unzertrennliches Paar
Konsum wird zum politischen Glaubensbekenntnis. Konsum bedeutet heute, dass Politiker ihr Versagen in der Wirtschaftspolitik mit Ideen kaschieren, die Konsum zur nationalen Aufgabe machen, allein um kurzfristig die Konjunktur zu beleben. Und viele Medien greifen unkritisch das Schreckgespenst der Konsumflaute auf. Was produziert und konsumiert wird, ist dabei keine Frage. Ob damit Ressourcen verschwendet werden, ob chemische Gifte vermehrt werden, ob es Alternativen für umweltschonende Produkte gibt, ob überhaupt der Überfluß an Überflüssigem nicht krank macht und Generationen zu Schnäppchenjäger degradiert, das sind Fragen, die in der Diskussion um Wirtschaft, Politik und Konsum zu kurz kommen. Konsumblog.de will dem mit informativen Links, Artikeln und Interviews entgegenwirken und zugleich auf politische und wirtschaftliche Zusammenhänge aufmerksam machen.

Konsum mindert die Lebensqualität und macht krank. Diese Einsicht kommt, wenn man die Schlagzeilen und Themen der letzten 6 Monate in Tageszeitungen und Online-Medien wahrgenommen hätte: Feinstaub in der Luft, Acrylamit in Nahrungsmittel, Weichmacher in Kinderkleidung und Spielzeug, Süssstoff unter Krebsverdacht (Aspartam), zahlreiche und verbotene Pestizide in Gemüse und Obst, Handel mit verfaultem Fleisch. Das sind Beispiele, die deutlich machen, dass ein kritisches Konsumieren, welches auf Information beruht, dem eigenen Interesse, der eigenen Gesundheit und Lebensqualität dient. Konsumblog.de will helfen, diese Informationen zu sammeln, indem wir die verstreuten Texte im Netz aufspüren, kurz besprechen und verlinken.

Konsumblog.de und seine Ziele
Wir möchten trotz der zahlreichen negativen Meldungen, die Konsumblog.de weiterverbreiten wird, im positiven Sinne wirken:

  • Orientierung bieten
  • Informationen und Wissen vernetzen, bündeln und verbreiten
  • Zusammenhänge zwischen Konsum und Umwelt deutlich machen
  • Hilfreiche Informationen für gesunden und umweltschonenden Konsum
  • Organisationen und Aktivisten vorstellen
  • Alternativen und Möglichkeiten des Protestes aufzeigen
  • Diskussionen anregen und Kritikfähigkeit fördern
  • Ideologie und Desinformation benennen

Warum ein Weblog
Uns ist aufgefallen, dass das Weblog in der Szene der Umwelt- und Verbraucherschützer so gut wie gar keine Rollen spielt. Wir meinen, dass das ein Versäumnis ist. Denn Weblogs haben einige Vorteile zur Verbreitung und Vernetzung von Information:

  • Weblogs werden zunehmend populärer im Netz
  • Weblogs fördern die Verlinkung
  • Weblogs basieren auf kostenfreie und anwenderfreundliche Internettechnik
  • Weblogs bieten mit Hilfe von RSS-Feeds schnelle Verbreitung von Information
  • Weblogs ermöglichen spontane Teambildung
  • Weblogs fördern Diskussionen
  • Weblogs sind googlefreundlich
  • Weblogs machen Spaß

Mitarbeit erwünscht
Haben Sie Tipps für das Energiesparen im Alltag? Kennen Sie informative Websites zum Thema? Welche Initiativen und Organisationen halten Sie für unterstützenswert? Wie ernähren Sie sich kostengünstig und gesund? Vier Fragen, die zeigen, in welchen Bereichen Mitarbeit möglich wäre. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns über Tipps, Hinweise und konstruktive Kritik, auch in den Kommentaren unter den Artikeln.

4 Kommentare . Trackbacken . Thema: In eigener Sache,Konsumkritik

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