Konsumblog.de

Konsum, Alltag und Globalisierung

Zur Bottombar

TV-Tipp: Globalisierung

5. August 2007 von Ralph

Mittwoch – 8. August – 14:45 Uhr – PHOENIX

THEMA: Globalisierung

Mit Rückblick auf den G8-Gipfel in Heiligendamm Jugendliche diskutieren auf dem G8-Gipfel mit den Staats- und Regierungschefs, Heiligendamm.

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Genmais vs. Maiswurzelbohrer

26. Juli 2007 von Ralph

Zufälle gibts?!
In der gleichen Woche in der man (halbherzig) einen Mindestabstand von (lächerlichen) 150 Meter zwischen Genmaisfelder und normalen Maisfelder (300 Meter zu Biofelder) beschlossen hat, taucht in BW zum ersten mal der Maiswurzelbohrer auf.
Und schon kann Monsanto mit ihrem Genmais MON863 als Retter der europäischen Landwirtschaft auftreten. Und wenn das noch nicht hilft, schicken sie wieder ihre „Lobbyisten“.
„Es ist der reinste Irrsinn: keiner kann mehr mit Gewissheit sagen, wo überall Gen-Mais wächst.“
Bleibt mir nur noch zu schreiben: www.GenfoodNeinDanke.de
Gentechnik im Essen? Nicht mir mir!
Zufälle gibts?!

Nachtrag:
Gefährliche Saat…
Debatte über Gentechnik Gesund oder gefährlich?
Nachwachsender Leichtsinn

Wenn schon einige unserer Volksvertreter genmanipulierte Lebensmittel für unbedenklich und unschädlich halten und Agrarkonzernen erlauben Deutschland damit zu fluten, fände ich es auch angebracht wenn die mit gutem Beispiel voressen und in der Bundestagskantine nur noch Genfood auf den Tisch kommt!

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das auto – unproduktives verkehrsmittel

26. Juli 2007 von Ralph

artkel in der WOZ, gefunden im interessanten magazin gegen ignoranz im alltag

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Produkt Gutes Gewissen

17. Juli 2007 von Ralph

Warenkunde von Wolfgang Ullrich: Trinken für eine bessere Welt oder was die Bionade-Werbung über die neue Rolle des Guten Gewissens aussagt:

Kaum etwas wird in letzter Zeit nämlich so gerne zum Produkt gemacht wie das gute Gewissen. Marken nehmen Werte wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder soziale Gerechtigkeit für sich in Anspruch, sie erfinden immer neue Gütesiegel, die sie als besonders ökologisch oder fair ausweisen sollen, und sie betonen ihre Verantwortlichkeit. In vielen Varianten werden dem Konsumenten Geschichten erzählt, die ihn in der Rolle des sensiblen Mitbürgers, aufgeklärten Aktivisten und moralischen Vorbilds erscheinen lassen. So viel gutes Gewissen wie heute war also noch nie zu kaufen. Man muss es sich jedoch leisten können, gilt doch die Faustregel, dass die Moral-Geschichten ziemlich kostspielig sind. Damit funktioniert der Moral-Konsum nach demselben Prinzip wie der Ablasshandel des Mittelalters, als man sich mit Geld vom Fegefeuer freizukaufen – und ein reines Gewissen zu erwerben – versuchte: Wer reich war, zahlte an die Kirche oder engagierte andere Menschen, die an seiner Stelle fasteten oder auf Wallfahrt gingen. Heute kauft man sich eine Limonade, lässt andere stille Taten vollbringen – und genießt dafür das gute Gewissen. Nur wer auf jeden Cent schauen muss, hat – wie ehedem – Pech und muss auf das Gefühl verzichten, auf der richtigen Seite zu stehen.

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Verblödung in Zeiten des Klimawandels

7. Juli 2007 von Ralph

Headlines, die mit CO2-Emissionen protzen und Klima-Events haben eines gemeinsam: Klimawandel wird als Medienpop verkauft, der von der konkreten Zerstörung und Verantwortung einflussreicher Interessengruppen ablenkt. Der inflationäre Gebrauch des Wortes Klimawandel und seiner Verwandten in immer mehr Lebenszusammenhängen führt zur Gleichgültigkeit und selbstgerechter Genervtheit; oder zu aufgeregten Reflexen, die nahezu täglich von den Headlines der Billigpresse von Bild bis Spiegel online bestätigt werden. Klimawandel wird nicht mit Umweltschutz und noch lange nicht mit einer gerechteren Verteilung des weltweiten Reichtums in Verbindung gebracht. Stattdessen fragt sich wohl bald mancher Popkonsument, wieviel CO2 ein Bedürfnis wie Tanzen verbraucht und ob das, wenn das viele Menschen machten (und wenn erst die Chinesen …), nicht auch ein Problem für die Opas, Papas und Mamas von Knut werden könnte, da ihnen doch das so lebenswichtige Eis unter den süssen Tatzen wegschmelze durch das böse CO2. Wahrscheinlich muss man bald detailliert über seine persönliche Klimabilanz Rechenschaft ablegen, um noch ernst genommen zu werden. Das kann schon mal anstregend werden, stelle ich mir vor, da empfiehlt sich zur Stärkung des reinen Gewissens ein prima Ökosteak aus Argentinien, das macht viel weniger Dreck als das Gammel- und Tierquälerfleisch aus Europa. Apropos „Live Earth“: Über Al Gore habe ich mal gelesen, dass er für den Besuch des Kongresses Herausforderung Zukunft in der Bochumer Jahrhunderthalle mit prominenten Gästen aus aller Welt 200.000 Dollar und einen Privatjet verlangt habe.

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Erfolgreiche Stromrebellen

7. Juli 2007 von Ralph

Interessanter Artikel über die Stromrebellen von Schönau: Ein Ort mit guter Energie. Wenn man nur will …

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Grüne Gnome kämpfen für erträglicheren TV-Konsum

7. Juli 2007 von Ralph

Wer heute durch die TV-Landschaft zappt, stolpert (je später der Abend) inzwischen über viele Quiz-Dauersendungen. Marc Doehler und seine „grünen Gnome“ haben sich sich mit Ihrem Beschwerde-Forum Call-In-TV.de zur Aufgabe gemacht, gegen diese TV-Sender vorzugehen, zu informieren und aufzuklären.

Einziges Ziel der Programme sei es, begreift Doehler, den geistig und finanziell Minderbemittelten vor den Bildschirmen mit raffinierten Schaltmethoden und perfiden Psychotricks „den letzten Euro aus der Tasche zu ziehen“.

Von Aufsichtsgremien wie der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in München-Neuperlach erhalten sie keine Unterstützung, darum zeichnen sie auch möglichst viele „Unregelmäßigkeiten“ auf und veröffentlichen sie wieder im Internet.

Das Ergebnis war wie zu erwarten eine Klage, was wohl auch das Ende von Call-In-TV.de bedeuten könnte?! In solchen Fällen hilft nur der Konsumverzicht durch ausschalten.

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Trader´s Dreams

25. Juni 2007 von Ralph

Was Sie schon immer über eBay wissen wollten – dieser Dokumentarfilm erzählt es. Ein Essay über Illusionen und Realitäten.

Trader´s Dreams – ab Donnerstag im Kino: www.tradersdreams.com

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Links querweb am 16.6.2007

16. Juni 2007 von Ralph

Das Smok-Blog über Gift und Plastik im Atlantik:

Wer glaubt, das ginge ihn nichts an liegt „natürlich“ falsch. Längst lassen sich in unseren Körpern Rückstände chemischer Verbindungen nachweisen, die vor 50 Jahren noch gar nicht im Umlauf waren. Die Vergiftung geht also schnell und kommt schleichend.

Die taz über die Folgen eines ungehemmten Antibiotika-Verbrauchs: Gute Zeiten für Bakterien. (Da bin ich hart im Nehmen, ich habe einmal eine sehr heftige Mandelentzüdung nur mit Tee auskuriert, als Student konnte ich mir das leisten):

Im Jahre 2004 wurden allein in Deutschland 40 Millionen Mal Antibiotika verschrieben, 1.600 Tonnen schluckten die Bundesbürger, bekämpften damit schwere Krankheiten und kleine Zipperlein – und leisteten oft auch einer zunehmenden Resistenz gegen das vermeintliche Allheilmittel Vorschub.

Da ich grad bei der taz bin, sie hat jetzt ein neues Layout und vieles mehr. Kritik am neuen Auftritt ist auch schon reichlich vorhanden (meine Probleme mit dem neuen Konzept spare ich mir hier). Aber was ich eigentlich wollte: Es gibt dort einen Bereich namens Verbrauchertipps. Einfach regelmäßig reinschauen, dann brauche ich hier nichts mehr aus der taz vorstellen. ;-)

Iris Bleyer mit Gedanken über die Globalisierung: Apropos Globalisierung.

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VEB FILM Leipzig

15. Juni 2007 von Ralph

Das Team von VEB FILM Leipzig ist kurz vor der Fertigstellung ihres 2. „freien“ Filmprojekts. Nach „Route 66“, einem Roadmovi, steht jetzt „Die Letzte Droge“ in den Startlöcher. Man darf wieder gespannt sein und sich auf einen interessanten Kinoabend zu Hause freuen. Ein gutes Beispiel dafür das es auch noch etwas anderes ausser dem Mainstream Kino aus Hollywood gibt.

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Re: G8: Wie produziere ich „linke Terroristen“?

14. Juni 2007 von Ralph

tornado.jpg Anscheinend gibt es hierzulande doch noch gewisse Grenzen im Umgang mit den radikalen Kritikern der Globalisierung, sonst würde der „G8-Tornadoeinsatz“ gegen friedliche politische Camper nicht diese hohe Empörungswelle bei Kommentatoren in den etablierten Medien ausgelöst haben. Joachim Wagner vom NDR wuchs gestern in den tagesthemen förmlich über sich hinaus und Claus Christian Malzahn von Spiegel online schreibt unter dem Titel Big Brother im Tiefflug recht sarkastisch – sehr gut im Zusammenhang mit dem Artikel Sturzflug in die Grauzone zu lesen:

Wie produziere ich eine neue Generation von linken Terroristen? Ich ordne wegen eines gefälschten Schülerausweises Hausdurchsuchungen an, sperre Weltverbesserer in Käfige und lasse Zeltbewohner von Kampfjets ablichten. Der Rest kommt schon von selbst.

Bildnachweis: Spiegel online

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Hedgefonds konkret und anschaulich

14. Juni 2007 von Ralph

hedgefonds.jpg Der Begriff Hedgefond ist mittlerweile in die Alltagssprache eingedrungen wie Heuschrecken in relativ zivilisierte Ökonomien. Selbst Politiker haben sie als Sündenböcke der Globalisierung entdeckt, nicht etwa, um sie in die dringend notwendige Schranken zu weisen, sondern um so zu tun, als würden sie es tun wollen. Ihr Vorteil dieser symbolischen Politik mit viel heißer Luft: Es geht dabei das wirkliche Treiben der Hedgefonds und ihrer Rolle bei der „radikalen Globalisierung“ unter, und beim Medienkonsumenten bleibt das vage Gefühl, da laufe etwas schlechtes. Umso wichtiger sind wertvolle Texte wie der von Klaas Anders, der in der Freitag 23 anchaulich beschreibt, wie Hegdefonds die Finanzmärkte beherrschen und welche Folgen das für „gesunde Unternehmen“ hat, die im „Markt der Unternehmen“ zum Ziel des möglichst kurzfristigen und möglichst höchsten Profits „abgewickelt“ werden. Ich zitiere eine längere Passage aus Heuschrecken auf Treibjagd, da darin anhand eines konkreten Falles aufgezeigt wird, wie der Hedgefond The Children’s Investement Funds (TCI) (der Zynismus in der Banche muss grenzenlos sein) „über Nacht“ einen „Gewinn von 400 Prozent“ machte. Zuvor ein paar Fakten:

Seit 1995 ist die Zahl der Hedgefonds weltweit von 2.800 auf 9.500 gestiegen. Mitte der neunziger Jahre verwalteten sie ein Anlagevermögen von mehr als 100 Milliarden Dollar – heute über 1,4 Billionen. Die Mehrzahl der Hedgefonds hat ihren Firmensitz in Steueroasen wie den Bermudas, Bahamas, den Virgin- oder den Britischen Kanalinseln, wo sich auch die Masse ihres Anlagevermögens befindet. Da sie also kaum Steuern zahlen, erzielen sie traumhafte Gewinne für die Anleger – in den vergangenen fünf Jahren zwischen 11 und 21 Prozent. Kein Wunder, dass ihnen das Geld geradezu nachgeworfen wird. 2006 wurden weltweit fast 130 Milliarden Dollar in die Hedgefonds gepumpt – 2007 dürfte es erheblich mehr werden.

Auf den internationalen Aktienmärkten können die Fonds inzwischen den großen Hebel ansetzen – und der heißt Kredit, der ihnen von den Banken nur zu bereitwillig (und zwar auf einem historisch niedrigen Zinsniveau) eingeräumt wird. Die Fonds können so ein Vielfaches des Kapitals bewegen, das sie selbst besitzen. Bei Übernahmegeschäften wird dann schon einmal locker das 20- bis 25-fache des Eigenkapitals eingesetzt. Anschließend werden die Schulden nicht etwa selbst getragen, sondern dem aufgekauften Unternehmen überschrieben.

Anfang Juni stiegen die Aktienkurse an den europäischen Finanzmärkten auf den höchsten Stand seit sechs Jahren, allein dank einer Woge von Übernahmegerüchten. Übernahmeschlachten, deren Schwerpunkt inzwischen in Europa liegt, toben im Moment vor allem im Banken- und Energiesektor. Der derzeitige Fight um die Übernahme der ABN Amro, der zweitgrößten niederländischen Bank, durch Barclays, der zweitgrößten britischen Bank, ist geradezu ein Lehrstück für die Rolle, die Hedgefonds als Antreiber des Übernahmebooms spielen. Die Aktionäre der niederländischen Bank können sich freuen, denn seit die Schlacht tobt, steigen die Kurse ihrer Wertpapiere – um 30 Prozent in knapp zwei Monaten. Denn ein britischer Hedgefonds mit dem schönen Namen The Children´s Investment Funds (TCI), der nur zwei Prozent der ABN Amro Aktien besitzt, tat alles, um einem konkurrierenden Übernahmeangebot zum Erfolg zu verhelfen: Ein britisch-spanisch-belgisches Bankenkonsortium hat etliche Milliarden mehr geboten als die Barclays Bank. Ganz im Sinne der bevorzugten Strategie der Hedgefonds will dieses Konsortium aber keine Fusion, keine Fortführung des Unternehmens als britisch-niederländische Großbank – es will aufspalten, in Einzelteile zerlegen und die Einzelteile weiter verkaufen. Kurzfristig springt dabei ein deutlich höherer Gewinn heraus, so dass sich das Konsortium auch einen höheren Kaufpreis – kreditfinanziert natürlich – leisten kann. Der Hedgefonds TCI hat alles getan, um dieses konkurrierende Übernahmeangebot hervor zu locken und die Aktionäre der ABN Amro darauf einzustimmen. Obwohl die Schlacht noch nicht entschieden ist, hat TCI seinen Schnitt schon gemacht: Man kaufte für 1,1 Milliarden Euro Aktien der ABN Amro, zu mindestens zwei Dritteln mit Krediten finanziert, und musste vom eigenen Anlagevermögen höchstens 360 Millionen Euro investieren. Dank der kurzfristigen Kurssteigerungen sind daraus über Nacht 1,45 Milliarden Euro geworden, ein Gewinn von fast 400 Prozent. Der TCI und seine Anleger sind begeistert – derartige Aktionen sind ihr Lebenszweck.

Bildnachweis: Teilabbildung aus einer Fotomontage im Freitag

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Die Moral der Abschottung

13. Juni 2007 von Ralph

Bodenschätze in Afrika Die Erfolge der Globalisierung lassen sich an den „Flüchtlingsdramen“ vor den Grenzen Europas messen. Flüchtlinge aus Afrika, die die Dreistheit besitzen, nach Europa kommen zu wollen, werden nicht nur erfolgreich „geknebelt, abgeschoben und erstickt“, sie werden auch durch eine starke europäische Abschottungspolitik aller Illusionen beraubt. Aktuell heißt das Motto der Regierungschefs in Europa: Ertrinken lassen statt Auffanglager in Nordafrika. Das ist sauberer, erregt weniger Aufsehen und ist vor allem kostengünstiger. Das ist nun nicht unbedingt Ausdruck der Dankbarkeit dafür, dass die europäische Wirtschaft auch deshalb schneller wächst, weil sie die afrikanischen Märkte mit subventionierten Waren beglückt und so die Verdrängung lokaler Wirtschaftsstrukturen in Afrika beschleunigt, weil sie zudem an der Naturentsorgung und der „Erschliessung“ der Bodenschätze in Afrika teilnimmt und Natur und Naturwissen zu patentieren versucht. Die Dankbarkeit kommt dafür aber in Form von g8-forcierter Entwicklungshilfe für humane Diktatoren und korruptionsverachtende Bürokraten zum Ausdruck, großartig inszeniert auf symbolischen Gipfeln mit Show-Charakter. Dazu passend wird die Moral gleich mitgeliefert, eine Moral, die nimmersatt am reich gedeckten Tisch sitzt und mächtig aufbegehrt, wenn Flüchtlinge sie an ihren Worten messen. – Bildnachweis: medico international

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Re: G8: Tornado, T-Shirt und Faustschläge

12. Juni 2007 von Ralph

Gefährliches T-Shirt Tornados fotografierten Anti-G8-Camp im bis 150 Meter erlaubten Tiefflug. Auf Neudeutsch war das „Amtshilfe“, ein genialer Begriff, der zunehmend als Tarnwort für den Bundeswehreinsatz im Innern eingesetzt wird. ++ Wegen eines T-Shirts mit Piratenlogo durfte ein schwedischer Jurist nicht nach Deutschland einreisen, er wollte zum alternativen G8-Gipfel. Bei dem Aufdruck handelte es sich um das Logo der schwedischen Anti-Copyright-Organisation PiratbyrÃ¥n. ++ Gezielte Faustschläge gegen friedliche Demonstranten gehören zur gewaltbereiten „Deskalationsstrategie“ der „G8-Sonderpolizeibehörde Kavala“. Kleine aufschlussreiche Notiz am Rande: 90 Prozent der 1200 Käfiggefangenen „seien von den Gerichten nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gelassen worden“. Zum Vergleich und zur Tradition des deutschen Nachkriegsstaates in Sachen Willkür und Gewalt empfehle ich vor allem den Wellness-Journalisten einen Artikel, der weitaus besser ist als seine Überschrift: Der Student Benno Ohnesorg wurde vor 40 Jahren Opfer einer Polizeikugel.

Weitere Konsumblog-Beiträge zum Thema unter G8 2007

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G8-Fotos von Timo Vogt

12. Juni 2007 von Ralph

Empfehlenswert die Fotoserie G8 Summit – Heiligendamm von Timo Vogt, siehe auch seine sonstigen hervorragenden Bildreportagen auf randbild.de.

Das folgende Foto zeigt nun nicht eine russische Polizeieinheit auf der Jagd nach Schwulen und Demokraten, nein, es ist schwarze Polizei aus der Bananenrepublik Deutschland, die den durch friedlich blockierende G8-Kritiker gefährdeten Hochsicherheitszaum beschützen wollten.

randbild-foto.jpg

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